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Bye Bye 2019 – Hello 2020!

 

Das gesamte Jahr 2018 war sehr herausfordernd für mich, denn ich beschäftigte mich mit Schadensbegrenzung, räumte Chaos auf, und bekam beinahe täglich nur Schreckensnachrichten.

Während dieser Zeit sagte ein enger Freund zu mir:
„Joanna, alle wollen auf den Berg hinauf, und alle haben einen Rucksack auf dem Rücken. Die Rucksäcke sehen von außen alle gleich aus, und so ahnt keiner, dass manche mit richtig schweren Steinen gefühlt sind – diese Personen tragen ein Vielfaches an Gewicht/Verantwortung.
Zusätzlich werden sie manchmal von anderen kritisch beäugt, denn: „Was läuft die so langsam? Ich bin schon viel weiter!“
Aber dann gibt es einen Zeitpunkt, wenn allen der Rucksack abgenommen wird.
Dann sind diejenigen mit den Steinen so trainiert und fit, dass sie locker und ohne Anstrengung Gas geben, als wäre der Weg nach oben das Einfachste überhaupt.“

Bei mir war dieser Zeitpunkt Anfang 2019, als ich aus einem der schönsten Lofts ever existing ausgezogen bin.
Und das war echt das Letzte, was ich mir hätte vorstellen können als Auslöser.

Was seitdem passiert ist, kann man nur mit einem Wort beschreiben: Gas geben.
So, dass es mir manchmal schwindelig wird – obwohl ich überhaupt nichts anders mache als früher.

Vielleicht sieht es aus, als ob du langsamer wärst, und alle anderen dir weit voraus.
Vielleicht ist dein Rucksack deine Vergangenheit, deine Kindheit, eine Krankheit, eine schlimme Beziehung, ein finanzieller Engpass, ein herausfordernder Umstand.
Wir starten nicht alle bei Null.
Manche starten bei -178.

Aber es wird der Tag kommen, an dem die Rucksäcke abgenommen wurden, und dann heißt es für dich: und los!
Du bist dann so trainiert, dass dich nichts mehr aufhalten kann, und du spielerisch leicht nach oben schießt wie eine Rakete.
Also beschwere dich nicht wegen deinem Rucksack („Andere haben leicht reden, aber bei mir…“), sondern sehe es sportlich.
Spitzensportler trainieren auch mit größeren Gewichten.

Ich kann es kaum erwarten, euch allen zu erzählen, was bei mir Gas geben tatsächlich bedeutet, weil ich weiß, dass es viele von euch inspirieren wird.
Noch ein bisschen Geduld.

 

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

 

Was sonst 2019 los war?

– First things first:
Anfang des Jahres stemmte ich ein Mammut-Projekt: Ich löste einen Haushalt auf, der vermutlich 20 afrikanische Dörfer mit allem Nötigen ausgestattet hätte (keine Ahnung, wer so viel Zeug angesammelt hat – ich kann das unmöglich gewesen sein?)
Alle Details und Hintergründe zur Loftauflösung findet ihr HIER.
Im Zuge dessen stellte ich mich der Existenzangst, und schrieb darüber, wie man diese überwindet.

Einen solchen großen Schritt zu tun, und ehrlich in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, ist nicht immer einfach.
Ich bin unendlich dankbar für euren Support und eure Liebe – ihr habt mich ausnahmslos unterstützt, bestärkt, mitgeweint und euch mitgefreut.
Das hat mich tief berührt.
(Und vielleicht musste ich deswegen auch ein bisschen sehr weinen.)

– Ich reiste nach London, Mailand, New York, Santorini, Österreich und ganz oft nach Polen:
In diesem Jahr habe ich das Haus an der Ostsee neu gestaltet und so oft dort mit meiner Tochter Jil gearbeitet und entspannt, wie es uns möglich war.
Wie das in etwa aussieht, könnt ihr auf Jils Vlog entdecken.

– Ich feierte meinen 45. Geburtstag, und schrieb darüber, wie es mir hinter den Kulissen wirklich geht,

– Ich richtete das Rooftop-Apartment ein: HIER findet ihr alle Details dazu.
Auch die Dachterrasse stattete ich aus – die heißen Sommernächte verbrachte ich oft unter dem Sternenhimmel, was wirklich wunderschön war.

– Mit Neo erlebte ich wieder lustige Abenteuer (wobei diese währenddessen meist nicht GANZ so lustig sind, aber dafür im Nachhinein unterhaltsam beim Lesen ;)).
Ihr findet sie HIER und HIER.
Und wer Geschichten liebt: einige außergewöhnliche meines Großvaters, die tatsächlich so passiert sind, werden euch sicher Spaß machen.

– Ich verfasste eine Serie über Geld, weil ich finde, dass allgemein zu wenig darüber offen gesprochen wird.
Außerdem spricht keiner so übers Geld wie ich es tue ;):

Warum es wichtig ist, dass du dich gerne mit Geld beschäftigst,
Scham, Angst und Gier: Partner in Crime, wenn es ums Geld geht,
Warum Gier kein Motor für den Erfolg ist,
Wenn Geld keine Rolle spielt: Was würdest du tun?

– Romantische Liebe (und das Ende dieser) war auch ein wichtiges Thema für euch, denn diese 3 Texte gehören zu den Meistgelesenen in diesem Jahr:

Warum du deinen Ex-Partner garantiert nicht zurück haben willst. (Obwohl du gerade an nichts anderes denken kannst.)
Dieser Text ist so richtig, richtig gut, und ihr könnt ihr allen euren von Liebeskummer geplagten Töchtern, Schwestern und Freundinnen ohne weiteres schicken.

Und dann noch die Must Reads für jeden Single, egal in welchem Alter:
Was du tun kannst, wenn du dir einen Partner wünschst – TEIL 1.
Was du tun kannst, wenn du dir einen Partner wünschst – TEIL 2.

Im letzten Jahr fing ich ebenso an, auf Instagram regelmäßig live eure Fragen zu beantworten, also abonniert unbedingt den Liebesbotschaft-Instagram Kanal, damit ihr keins davon verpasst.

– Meine Tochter Jil verfasste im letzten Jahr ein solches mächtiges Manifest, dass es sich auf jeden Fall lohnt, es nochmal anzuschauen.
Ihr „Wieso ich seit 4 Jahren Single bin.“ – Video ging viral und erreichte mehr als 120.000 Menschen.

Außerdem drehte Jil eine ganze Reihe über den Neuanfang:
So lässt du schlechte Gewohnheiten hinter dir.
Wieso Kreativität so wichtig ist, und wie du sie erlerne kannst.
Wie du in 3 einfachen, praktischen Schritten dein Leben änderst.

 

Wie viel Neuanfang 2019 auf sie zukommen sollte, ahnte weder sie noch ich zu diesem Zeitpunkt ;).

 

 

 

Das Jahr 2019 war auch das Jahr, in dem meine beiden jüngsten Kinder auszogen (Noelle wohnt und arbeitet in München, Ben lebt bei seinem Dad in Berlin), und so waren es nur noch mein Hund Neo und ich, die in ein hübsches Rooftop-Apartment zogen.
Eigentlich wäre ein solcher Schritt nach so vielen Jahren des begeisterten Mama-Seins eine große (und für manch‘ einen sicher herausfordernde) Umstellung, allerdings ging das irgendwie komplett an mir vorbei.
Ich genieße die Selbstständigkeit meiner Kinder und die Freiheit, neue Dinge anzupacken.
Einen wehmütigen Gedanken an früher hatte ich bis heute nicht, sei dieses „früher“ meine Kinder, meine Ehe, oder mein Loft gewesen.

Vor einem 3/4 Jahr hat sich mein gesamtes Leben verändert.
Und doch hat sich absolut nichts an meinem Leben verändert.

Der Punkt ist:
Mein Leben waren nicht 500 Quadratmeter schneeweißes Loft mit einer Traumküche, einem 4 Meter langem Altholztisch und riesigen Sofas, nicht die Netflix-Nächte mit meinen Kindern, Reisen mit meinem Mann oder lange Dinnerparties mit Freunden.

Mein Leben ist ebenso wenig jetzt eine schicke Dachterrasse, duftende Diptyque-Kerzen, lange Schaumbäder, hohe Schuhe, frische Rosenbouquets oder Ziegenkäse vom Wochenmarkt, mein Leben sind nicht neue, aufregende Projekte und Erfolge, mein Leben ist noch nicht mal mein Blog – auch wenn ich ihn nach so vielen Jahren mit einer ungebremsten Begeisterung und Hingabe schreibe.
Don’t get me wrong: Ich mag das alles, ich habe meine Leser vom Herzen gern, und mache es mir schön (denn wenn man es sich nicht schön macht, hat man es nicht schön).

Und doch ist das alles einfach mein Lifestyle.
Der eine kocht vegan, der andere wohnt einsam mitten in der Natur, ein dritter wiederum legt Wert auf schnelle Autos oder Stillen bis zum 2. Lebensjahr, ein vierter hat geerbt und bereist jetzt Neuseeland.
Es gibt so viele Lebensstile, wie es Menschen gibt.

Mein Leben ist die Liebe.
Liebe ist das, was mich zutiefst aus- und erfüllt, mein Beweggrund, die Luft, die ich atme, und die einzige Voraussetzung für unbezwingbare Stärke, strahlende Schönheit, königliche Würde und kindliche Lebensfreude.
Diese Liebe ist die einzige Voraussetzung für Leben überhaupt, weil ohne sie ist es einfach nur: Dinge erledigen, Rechnungen zahlen, und sich auf das Wochenende freuen, kleine Highlights wie Serien gucken oder Urlaub inklusive.
Das ist kein Leben, das ist Überleben.

Vor ein paar Tagen stand ich mitten in einer Menge von Menschen, und ganz ohne Vorwarnung wurde es mir schlagartig bewusst:
Buchstäblich alles, was ich bin, habe ich der Liebe zu verdanken.
Mit Sicherheit bin ich talentiert, fleißig, treffe Entscheidungen, und all‘ das – aber was nützt mir mein ganzes Talent, wenn z.B. mein Herz gebrochen wäre?
Auch Fleiß kann sich ganz schnell in Lethargie oder Burnout verwandeln, wenn der Druck nur groß genug ist.
Und gute Entscheidungen kann man nur treffen, wenn man nicht von Angst gesteuert ist.

Also was habe ich, das ich nicht empfangen habe?!

Diese Liebe ist für absolut alles Schöne, Gute und Starke in meinem Leben verantwortlich.
Für A L L E S.
Meine ganze Persönlichkeit, mein Output (von dem ihr direkt profitiert), meine Risikobereitschaft, meine Leichtigkeit, meine Lebensfreude, meine Glückseligkeit (schönstes Wort!), meine Klarheit, meine Entschiedenheit und meine Tatkraft – alles das ist eigentlich ihre.

Zweifellos war vieles von all dem Guten bereits in mir als Kind angelegt, aber – lasst uns ehrlich sein – keiner übersteht ganz viel Shit ohne Schaden.
Ohne Störungen, ohne Verletzungen, ohne Minderwertigkeit, ohne Misstrauen, ohne Zwänge oder Ängste – wie soll man das denn schaffen?
Das geht nur dank Liebe, sonst hilft nichts.

Und ich HABE sie – ja, mehr noch: ich BIN es, die pure Verkörperung dieser Liebe.
Deshalb stehe ich absolut und mehr denn je dazu.
Ich stehe zu mir selbst, zum 100% igen Vertrauen und zur absoluten Sicherheit, dass sich alles zum Guten wendet, und jedes Detail meines Lebens ein Ausdruck dieser Liebe sein wird.
Und so lange ich auf diesem Planeten lebe, wird das immer der einzige Inhalt meines Lebens sein: zu lieben, und dieses kindliche, und doch so mächtige Vertrauen in die Luft zu atmen.

Und manchmal schreibe ich noch was darüber ;).
Damit ihr nicht „Ja toll, Joanna, schön für dich, und was ist mit mir?“ – jammern müsst, sondern mir einfach nachziehen.
Wenn diese Liebe nicht auch euch mitnimmt, und in eurem Leben alles wieder neu, schön, stark und gesund macht, dann macht alles keinen Sinn.

Aber sie tut es.
Ich weiß es.

 

 

Wer also bereit für weitere Abenteuer ist, der ist bei Liebesbotschaft weiterhin herzlich willkommen – denn deren werden in den nächsten Monaten wirklich viele sein.
(Ich darf es euch noch nicht erzählen, aber ich brenne darauf, das könnt ihr mir glauben!).

Schöner, leichter, glücklich-machender, strahlender, beschwingter und waghalsiger (but in a good way), denn jemals zuvor.
Das bin ich, und das ist genau die Richtung, in die ich euch 2020 mitnehme.

Seid ihr bereit?

 

 

Liebesgrüße
Joanna

 

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