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Mai mit Kneipp: Warum ihr mehr Kräuter und Gräser in eurem Leben braucht.

Trotz vieler Änderungen habe ich die vergangenen Wochen buchstäblich als eine der schönsten Zeiten in meinem Leben bisher erlebt.
Das lag einerseits daran, dass ich die Situation blitzschnell adaptierte und die gezwungene Einschränkung als eine spannende Challenge sah, meine Comfort Zone zu verlassen und zu entdecken, wie es mir geht, wenn alles Äußere zum Stillstand kommt.
Mir ging es blendend.

Ich entschied mich, ganz konsequent alles zu genießen, was eben in der aktuellen Situation möglich war und dem verloren Gegangenem keine Träne nachzuweinen (großen Kooperationen, die ins Wasser fielen. Einer 3-wöchigen Luxus-Weltreise, zu der Jil und ich eingeladen wurden. Wichtigen Events und großen Familienfeiern und Auszeiten an der Ostsee im Haus am Meer. Und ich spreche nur von 4 Wochen im April!).
Stattdessen konzentrierte ich mich auf das Neue und hatte den größtmöglichen Spaß dabei: Mit Kreativität, Lebenslust und Energie findet man immer etwas, woran man sich freuen kann.

Das offen zuzugeben, erfordert gerade mehr Courage, als zu seiner Unsicherheit, Traurigkeit, Einsamkeit oder Existenzängsten zu stehen – für diese hat jeder während dieser einmalig historischen Zeit großes Verständnis.
Darf es einem denn so gut gehen, während so viele Menschen leiden?
Und darf man das überhaupt kommunizieren?

So gerne ich die „persönliche Schwäche“-Sympathiepunkte auf meiner Stempelkarte sammeln würde: Ich kann nicht.
Das wäre einfach nicht authentisch.
Obendrauf bin ich der festen Überzeugung, dass nur derjenige, dem es wirklich gut geht, von diesem Guten an andere Menschen weitergeben kann.
Ich habe davon so viel, dass ich gerne verschenke, falls jemand gerade unmotiviert oder träge ist.

Ein Teil des Guten, zu dem mich die vergangenen Wochen neu inspiriert haben, ist die Begeisterung für Kräuter, Wildkräuter und eher unscheinbares Grün, das am Wegesrand wächst.
Statt also auf Weltreisen exotische fancy-schmancy Pflanzen zu testen probiere ich Knoblauchrauke, toppe jedes Gericht mit Kapuzinerkresse oder Sauerampfer und dekoriere mein Apartment mit grasgrüner Gerste, Rossminze und Farn, den ich unterwegs gepflückt habe.

Wie sich all das Grün ganz praktisch in meinem Alltag auswirkt und warum ihr mehr Kräuter und Gräser in eurem Leben braucht, erzähle ich euch heute.


1. Wegen den Nährstoffen.

Kräuter und vor allem Wildkräuter sind echte Superfoods – das wusste Kneipp schon vor 200 Jahren.
Schon früh hat der deutsche Pfarrer erkannt, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist.
Voller Engagement hat er das alte Wissen ausgegraben und in Tees, Salben, Tinkturen oder Badezusätzen umgesetzt, die er seinen Patienten äußerlich und teilweise innerlich verabreichte.

Das Wissen um die Wirkung des überall wuchernden Grüns ist heute entweder etwas alternativ angehaucht oder komplett verloren gegangen – die wenigsten von uns könnten auf Anhieb die Nährstoffe von 5 wild wachsenden Kräutern bestimmten, diese ohne die Hilfe einer App finden und wissen, wie man sie einsetzen kann.
Exotische Foodtrends zu überhöhten Preisen in Ehren, aber die heimischen unscheinbaren Pflanzen sind nicht nur randvoll mit Nährstoffen, sondern obendrauf gratis zu haben.

Ich pflücke nicht bei jedem Spaziergang Kräuter (schließlich will ich mich ebenso auf meinen Hund konzentrieren).
Ab und zu wandern Giersch, Brenneseln und Löwenzahn in meinen Korb.
Glaubt es oder nicht:
Vor Kurzem habe ich auf einer Waldlichtung ein großes Feld mit wild wachsender Rossminze entdeckt – ein ganzes Meer voll mit dem schönsten Aroma for free.

Kräuter sind nicht nur sehr gesund – sie sehen zudem auch noch sehr hübsch aus.
Um also jederzeit mein Essen damit dekorieren zu können gedeihen auf meiner Dachterrasse außer den beiden Olivenbäumchen ausschließlich Kräuter:
Der Schnittlauch steht stramm, schlank und blühend, während der aromatische Dill sich eng daneben einreiht.
Die runden Blätter der Kapuzinerkresse treffen auf die zarten Blüten des Zitronenthymians Seite an Seite mit dem dekorativen Blut- und dem spinatähnlichen Sauerampfer.
Im Hintergrund rahmt der würzig-süße Koriander alles ein.
Der Rosmarinbusch ist kräftig und blüht in den schönsten Fliedertönen, den Behälter daneben teilen sich Petersilie, Orangenminze und Oregano.
Der Salbei duftet unwiderstehlich kräftig und bekommt für seine samtigen Blätter einen eigenen Topf.

Ich liebe simple Gerichte wie Fisch aus dem Ofen mit Rosmarin und Oregano, Dillkartoffeln mit Sauerrahm oder Tomatensalat mit in Olivenöl gebratenen, knusprigen Salbeiblättern.
Zitronenthymian passt wunderbar zu Hähnchen, der Schnittlauch kommt in mein Rührei und in den Quark und der Koriander beinahe überall hin.
Ich liebe Koriander.

„Ich habe die alten verlassenen und vergessenen Kräutlein wieder aufgesucht, habe ihre Heilkraft erprobt und manchen geheilt.“
Sebastian Kneipp

2. Wegen den Düften und Aromen.

Seitdem meine Begeisterung für Kräuter neu entflammt ist, vergeht kein Spaziergang, bei dem ich nicht ein kleines Blatt abzupfe, zwischen meinen Fingern reibe und die ätherischen Öle tief einatme.

Das olfaktorische System unseres Gehirns arbeitet unaufhörlich und dennoch unterschätzen wir die Auswirkung der Düfte auf unser Wohlbefinden.
Unsere Erinnerungen sind oft mit bestimmten Aromen verbunden, die wiederum angenehme Emotionen auslösen: Der Duft vom frisch geschnittenem Gras. Der Duft eines warmen Schokoladenkuchens. Der Duft gewaschener Wäsche, die an der Leine trocknet.
Die Wirkung ist so stark, dass bei positiv besetzten Aromen die Seele zur Ruhe kommt und der ganze Körper sich nachweislich entspannt und entstresst – das haben Untersuchungen bewiesen.

Kräuter haben diese Wirkung in einer verstärkten Art und Weise, denn sie enthalten ätherische Öle, die direkt auf die Psyche einwirken.
Manche Wildkräuter duften erfrischend und grün, andere erdig, wiederum andere fruchtig, minzig oder süß.
Ihr könnt eure eigene Aromatherapie ausprobieren, indem ihr beim Spaziergang in der Natur unterschiedliche Blättchen abzupft, zwischen den Fingern reibt, und die ätherischen Öle einatmet.
Falls ihr ein Gartencenter besucht, lasst eure Finger durch einen Busch aus Rosmarin, Lavendel und Thymian gleiten – was passiert mit euren Emotionen?
Seht ihr euch bereits in der Küche stehen und freut euch auf ein Zitronen-Thymian-Hähnchen, während die sanfte Meeresbrise der Adria… ? Äh, wo waren wir…

Ihr müsst übrigens überhaupt kein Hähnchen zubereiten, aber der Duft von Thymian wird Urlaubsstimmung inklusive liefern – das ist das Geheimnis der Aromen.
Seitdem mit das klar wurde, habe ich auf meinem Ess-/Schreibtisch immer einen kleinen Strauss mit Rossminze stehen und gebe ihre Blättchen in die tägliche Wasserkaraffe.
Außerdem bestücke ich meine Vasen mit am Straßenrand gesammelten Gräsern und Kräutern – findet ihr nicht, dass es umwerfend schön aussieht?

Kneipp setzt die Düfte und Inhaltsstoffe der Natur sehr gezielt ein, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen:
Mal ist es Entspannung, mal Regeneration, manchmal Erfrischung, neuer Energie-Boost, Glücksgefühle, Sommerstimmung, usw.
Die ganz neue Chill Out – Serie setzt mit dem Duft von ätherischen Patschouliöl ganz bewusst auf eine „Auszeit“ – die beruhigende Wirkung lässt die Psyche und den Körper runter- und zur Ruhe kommen.

„Jedes einzelne Kräutlein hat seine eigene individuelle Wirkung.“

Sebastian Kneipp

3. Wegen den Inhaltsstoffen.

Nach Hause kommen, die Türe fällt ins Schloss, die Taschen gleiten auf den Boden, pure Entspannung setzt ein.
Ganz egal, wie chaotisch die Welt draußen ist:
Die eigenen vier Wände sind ein Ort des Komforts, der Sicherheit, der Geborgenheit und des inneren Friedens.

Auch im Sommer zünde ich abends duftende Kerzen an und lasse die Badewanne mit dem neuen Chill Out-Pflegeschaumbad von Kneipp ein.
Das Patschouliöl beruhigt die Sinne und schenkt der Seele ein Gefühl von Gelassenheit, während Hanf die Haut samtig weich pflegt: Eine solche Auszeit ist höchst effektiv.
Wer Vollbäder nicht so gerne mag oder keine Badewanne hat: Die Chill Out Serie beinhaltet ebenso eine Chill Out Aroma Pflegedusche.
Die Produkte duften übrigens nicht süß oder schwer – wie man bei Patschouli zunächst vermuten könnte – sondern eher frisch und grün und sind somit ideale Sommer-Essentials.

Stress (auch innerer) wirkt sich immer auch auf die Haut aus – sie ist dann gereizter, trockener und neigt eher zu Unreinheiten.
Um dem ganzheitlichen Anspruch gerecht zur werden, hat Kneipp der Chill Out-Serie um die Tuchmaske erweitert, die die Haut gezielt intensiv beruhigt und ihr eine sprichwörtliche Auszeit von all dem Stress schenkt.
By the way: alle Tuchmasken von Kneipp enthalten keine Paraffine, Silikone oder Mineralöle.
Sie bestehen zu 100 % aus natürlichem Viskosefleece, sind biologisch abbaubar sowie frei von Mikroplastik und tierischen Bestandteilen.
Ihr könnt euch die Tuchmaske 1 bis 3 mal/Woche gönnen: Eure Haut nimmt das enthaltene Serum damit besonders gut auf, und dankt es euch mit weniger Trockenheitsfältchen.

Chill Out Aroma Pflegeschaumbad: HIER
Chill Out Aroma Pflegedusche: HIER
Chill Out Tuchmaske: HIER

„Die Natur ist die beste Apotheke.“
Sebastian Kneipp 

 


Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig Freude und Inspiration für das unscheinbare, etwas in Vergessenheit geratene „Unkraut“ schenken, und euch ganz praktische Tipps geben, wie ihr diese unkompliziert in euren Alltag integriert:
Mit einem Wildkräuterstrauss auf dem Schreibtisch, sommerlichem Tomatensalat mit Salbei oder einer Auszeit in duftender Badewanne.

Bleibt gesund!

Liebesgrüße
Joanna

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