Startseite

Inspiration

Worauf du alles achten MUSST.

Ich bin überhaupt nicht vorsichtig.

Selbst die schwerwiegendsten Entscheidungen treffe ich, ohne lange abzuwägen, bin die Erste bei waghalsigen Projekten, schreibe öffentlich, worauf ich gerade Lust habe, und bevor jemand „An der Ampel da vorne könntest du drehen…“ zu Ende ausspricht, befinde ich mich bereits auf der Gegenspur.
Während andere noch abwägen, analysieren, beten oder um Erlaubnis fragen (bei manchen sind die beiden letzten dasselbe ;)), mache ich schon mal so lange weiter und werfe mich ins Abenteuer.
Dadurch erlebe ich zwar generell mehr als andere, allerdings geht’s auch turbulenter zu.
Das ist keinesfalls besser oder schlechter als andere Vorgehensweisen – das ist einfach notwendig für die Aufgabe, die ich auf dieser Welt tun muss.

Das klingt spontan, intuitiv und wild – und das ist tatsächlich so.
Allerdings achte ich dabei jederzeit auf ein paar Dinge – ausnahmslos, und so peinlich genau, wie wenn es um mein Leben gehen würde.
Denn das tut es.

Und weil es so überlebenswichtig ist, MUSST du ebenso darauf Acht geben – unabhängig davon, welcher „Typ“ du bist.
Ich schreibe nie etwas von „müssen“, diesmal aber ist es alternativlos.
Es nützt nichts „Ich vertraue der Liebe, bla bla…“ zu labern, und andererseits genauso weiter zu machen, wie bisher.

Heute schreibe ich für dich auf, was das genau ist, und worauf du künftig achten MUSST.

Bereit?

1. Unvergebenheit.

Wir alle haben schon oft etwas Schlimmes erlebt: von Missgeschicken bis zu echten Katastrophen.
Vielleicht wurdest du ungerecht behandelt – einmalig oder immer wieder.
Vielleicht gehst du gerade durch eine schwere Zeit und große Herausforderungen – und dabei kannst du nichts wirklich dafür, musst die Suppe auslöffeln, die dir jemand anderes eingebrockt hat, und trägst die Konsequenzen für das Verhalten von jemand anderem.
Das ist hart, gemein und ungerecht.
Und jedem schon mal passiert.

Worauf du achten musst:
Ganz egal, wie fies, unfair oder bösartig jemand anderes war – lasse keinen Groll in dein Herz hinein.
Unvergebenheit ist für eine Liebesbotschaferin ein No Go, darüber habe ich schon mal geschrieben.
Wer nicht vergibt, wird bitter.

Und du willst niemals eine junge, verbitterte Frau werden.
Und auch keine alte, verbitterte Frau.
Und deine Kinder sollen niemals sagen „Also Mama war verbittert, sie hat Papa niemals verziehen, dass er damals…“

BITTE. ACHTE. DARAUF.
Achte darauf, dass dein Herz nicht schwer und traurig bleibt, weil du dieser einen Person nicht verzeihen kannst.
Auch, wenn es wirklich, wirklich schlimm war.
Auch, wenn es so unfair, und ungerecht, und wie konnte sie/er nur.

Mag sein, dass du Recht hast, und im Recht bist, und dennoch:
Was bringt’s, wenn du verbittert im Recht stirbst?

Der Preis des Rechthabens und der Unvergebenheit ist ein Inneres, das von Hass, Groll, und Schuldzuweisungen so hart geworden ist, dass keine Leichtigkeit, Lebensfreude oder Genuss mehr möglich ist (höchstens als Momente der Ablenkung).
Dieser Preis ist VIEL zu hoch, und überhaupt nicht diskutabel.
Für dich gibt es zum Vergeben keine Alternative.

Auf Unvergebenheit achte ich höllisch genau: Ich vergebe und vergebe und vergebe, und wenn es 100 mal hintereinander ist – egal.
Und wenn es wirklich, wirklich ungerecht war – egal.
Und wenn es sehr, sehr weh getan hat – egal.
Ich vergebe, no other options possible.
Ich will auf keinen Fall verbittert sterben, dafür habe ich mich viel zu gern.

Wie Vergeben praktisch geht, liest du hier.

2. Loslassen.

Es ist gut, sich ein Ziel zu setzen, denn wer nicht weiß, wohin er will, wird vermutlich nirgendwo ankommen.
Außerdem hat jeder von uns Herzenswünsche, und das muss auch so sein: Wer nicht weiß, was er will, lebt einfach nur in den Tag hinein, und kriegt nicht viel auf die Reihe.
Es ist gut, etwas auf die Beine zu stellen.

Darüber hinaus ist es aber essentiell, dass man immer und jederzeit alles über den Haufen werfen kann.
DAS BEDEUTET VERTRAUEN.

Viele von euch denken, dass mein „Vertraue der Liebe!“ bedeutet, dass die Liebe für euch alles so macht, wie ihr es euch wünscht.
Oder euch zumindest dabei hilft.
Aber „Vertraue der Liebe.“ heißt: Vertraue der Liebe.

Mir ist bewusst, wie tief eure Eigenheim – Liebespaar – Familie – Urlaube auf Bali – erfolgreiche Karriere – Träume sitzen.
Daran ist nichts verkehrt.

Wenn aber diese Träume aus irgendwelchen unerwarteten Gründen nicht zustande kommen (weil du einfach nicht schwanger wirst) oder mit Pauken und Trompeten untergehen (weil du Insolvenz angemeldet hast), dann musst du deinen „Nur so kann ich glücklich werden“- Traum in die Tonne kippen.

Vergiss‘ es.
Vergiss‘ es einfach.
Während ich „einfach“ schreibe, weiß ich genau, dass es vielleicht ein Wunsch ist, der tief liegt und den du schon lange hegst.
Vielleicht so lange, dass er mit dir völlig verschmolzen ist, und du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, JEMALS anders glücklich zu sein. Glaube mir: stimmt nicht.

Dennoch:
Das Ding musst du los werden, es muss weg, sterben, auf Nimmer Wiedersehen Lebe Wohl.
Und zwar ganz.
Ganz und gar.

Vertraue der Liebe.
Vertraue der Liebe heisst: Vergiss für immer deine „Nur so/nur mit dieser Person/nur mit diesen Umständen kann ich glücklich werden.“ – Kitsch Vorstellung.

Ich habe in meinem Leben meine „So ist mein Leben perfekt.“-Vorstellung öfter fallen lassen, als ich zählen kann.
Machmal habe ich kurz dabei geweint, manchmal nicht.
Großes Drama ist dabei gar nicht nötig, denn wer TATSÄCHLICH der Liebe vertraut, der braucht keinen auf sterbenden Schwan machen.

Ich achte dermaßen genau darauf, mich nicht auf eine bestimmte Vorstellung festzulegen, und lasse diese so regelmäßig hinter mir, dass es inzwischen ein Automatismus ist, und ich gar nicht das ganze emotionale Theater dabei veranstalte.
(Spart viel Zeit, so lange kann man schon mal Netflix gucken.)

Loslassen ist easy.
Und wunderschön.

Mein Loslassen geht so: „Mir egal, wo ich bin, mit wem ich zusammen bin, und was ich genau dann tue – so lange es das ist, wo die Liebe mich haben will.“
(Spoiler: Und das wird der schönste Ort und das schönste Leben sein.)

3. Abkürzungen/Kompromisse.

Wenn man sich etwas wirklich, wirklich wünscht, dann bietet der Teufel einem oft erstmal ein Plagiat an.
Eine Kopie, ein Fake, eine täuschend echte Fälschung.

Lass mich erklären:
In so einem Fall ist dann das, was dir präsentiert wird, exakt das, was in deinem Herzen brennt, aber: MIT KLEINEN faulen KOMPROMISSEN.

Es ist EIGENTLICH genau das, was du immer wolltest – aber nicht ganz „rund“.
Es ist EIGENTLICH perfekt – aber mit Abstrichen.
Es ist EIGENTLICH alles, wovon du träumst, und zum Greifen nahe – aber mit ein bisschen Manipulation.

Vielleicht ist es etwas nicht ganz Legales.
Oder vielleicht nicht illegal – aber moralisch nicht ganz in Ordnung.
Oder es klingt nach einer Abkürzung zu deinem Ziel, und fast zu einfach.
Oder vielleicht machen es andere genauso, dann wird es nicht ganz verkehrt sein?
Oder vielleicht geht es um DIE Traumperson, aber mit Zugeständnissen, bei denen dir nicht ganz wohl ist.
Oder du musst hier und da ein Auge zudrücken, oder dich auf einen faulen Kompromiss einlassen, aber hey! Du bekommst dann das, wovon du schon immer geträumt hast!

Ich achte auf sowas wie verrückt.
Ich passe extrem auf diese feinen Nuancen auf und bin völlig kompromisslos.
Ganz egal, wie glänzend und schön und verlocken und easy und zum Greifen nahe der Weg zu meinem Wunsch aussieht  – ich will keine halbseidenen Abkürzungen.

Ich bin davon überzeugt, dass in der Liebe alles klar und recht und rein ist.
Ohne Halblügen, ohne Tricks, ohne sich Vorteile zu verschaffen, ohne Ellenbogen, ohne „Aber es ist nicht generell verboten wenn man nicht erwischt wird und andere machen es auch.“
Mir egal, wie viele andere es machen.
Und mir egal, ob sie damit extremen Erfolg haben.
Ich spiele in einer ganz anderen Liga.

Und selbst, wenn es niemals jemand anderes erfahren würde: Mein Herz ist mein Richter, mein Gewissen ist rein, und mein Schlaf heilig.
Ich bin kristallklar, ehrlich und transparent, und stehe zur Liebe.
Und die Liebe ist ganz bestimmt mächtig genug,  um mich dahin zu bringen, wo ich sein soll.

Und wenn es nicht der Ort ist, an den ich ursprünglich dachte, dann zurück zu Punkt 2.

Auf diese Dinge achte ich mehr als auf alles andere.
Peinlich genau.

Das sind keine philosophischen Gedanken, keine Vorschläge und kein Text zum Nachdenken, und dann Überlegen „wie man es umsetzt“.

Tue es, und du rettest dein Leben.

Liebesgrüße
Joanna

Beauty, Lifestyle, Werbung

3 Dinge, die meinen Winter schön machen.

Gerade noch habe ich auf den goldenen Blätterteppich mit meinen Gummistiefeln geraschelt und mit meinem Dobermann den Herbst genossen, schon gibt es zum Nachmittags-Darjeeling Lebkuchen statt Schokoladeneiscreme und lange Handschuhe statt Seidentuch: Der Winter ist pünktlich zu Anfang Dezember…

Beauty, Werbung

Good Bye Stress – Hello Energy: Kneippen in der Großstadt.

    Natürlich würde ich mir wünschen, dass ich morgens in einem weißen Leinenkleid barfüßig über die Wiesen vor meinem Landhaus streife, dabei überall wachsende Wildkräuter pflücke, zwischendurch im eiskalten Bach ein Kneipp-Fußbad genieße, und auf dem Rückweg die…

Inspiration

Money Series: Warum Gier kein Motor für den Erfolg ist.

Geld (oder ein Mangel an diesem) hat eine solche immense Auswirkung auf den Alltag und die wichtigen Entscheidungen im Leben, dass man es unmöglich ignorieren kann. „Über Geld spricht man nicht, man hat es.“ – dieser Irrglaube belegt das…