Startseite

Food

Last weekend im Loft + Tomatensuppe aus dem Ofen.

Vielen herzlichen Dank für das überwältigend schöne Feedback zu meinen Loft-Neuigkeiten!
Euer Mitfiebern und eure Mitfreude (und ein bisschen Mit-schockiert Sein. Glaubt mir, das war ich am Anfang auch!) war sehr bewegend für mich.

Es gab insgesamt beinahe 1000 Kommentare und persönliche Nachrichten, bei einigen fühlte es sich an, wie wenn sie mit-ausziehen würden, und das war besonders herzerwärmend.
Bei diesen Worten musste ich sehr lachen:
Und wir alle so:
Secretly glad that we will have much more relatable interior content in the future, instead of „how do I style my 300m long kitchen counter“, thanks for nothing, Joanna, how do I make this work in 8qm?

Von den ermutigenden und wertschätzenden Kommentaren gab es mehr, als ich aufschreiben könnte, aber dieser hier traf mich ganz tief:
Also da hat mal einer „… und cut!“ gerufen – und Großes mit dir vor.
Und das Gesicht derer würde ich gern sehen, wenn das Licht im Loft erlischt, die Tür sich schließt, und woanders wieder anspringt.
Das wird ganz schön anstrengend für die, die das einfangen wollen, was man nicht besitzen kann.
Gut gemacht, Joanna. „

 

 

Wir genießen das letzte Wochenende im Loft, und statt Traurigkeit herrscht pure Vorfreude:
Nicht mal mehr bisschen Wehmut kriege ich hin, weil das Glücksgefühl innen so stark nachschiebt.

Am Freitag hielt ich die Schlüssel zu meinem neuen Apartment zum ersten Mal in der Hand – bis ich allerdings tatsächlich einziehe, gibt es noch einiges zu tun.
Ich bin ein bisschen stolz und fast erstaunt darüber, dass es mir so leicht fällt, mich von allem zu trennen:
Irgendwelche melancholischen Rückblicke haben nicht die geringste Chance, so schön alles Vergangene auch war.
Wenn ich wollen würde, könnte ich natürlich freiwillig in das „Ach hätte ich doch, und was wäre wenn, und wieso musste das, und für irgendwas ist es bestimmt gut“ – Bullshit-Game einsteigen.
Ist ja nicht so, dass es keine Angebote dazu gäbe.
Aber so dumm kann keiner sein.
Dafür ist das Glück zu groß – ich bin tatsächlich so glücklich, so leicht und so beschwingt wie noch nie.
Und das will was heißen, denn ich hatte schon wirklich gute Phasen ;))
Thank you, next.

Bis dahin machen wir es uns so schön wie nur möglich, also alles wie immer.
Nur mit noch mehr Arbeit, aber das ziehen wir jetzt vollends durch, und zusätzlich habe ich die absolut großartigste Unterstützung, die ihr euch vorstellen könnt:
Meine Freunde sind die unglaublichsten Personen und helfen mit einer solchen Begeisterung und Liebe für mich, dass man es kaum fassen kann.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemals eine so schöne Haushaltsauflösung gab ;).

 

 

Als meine Mutter uns vor Kurzem besuchte, kochte sie laut eigenen Angaben 3 Gerichte, diese dafür allerdings STÄNDIG:
Es gab Rosól und Salatka und Uszka – meine Kinder verpassten aufgrund Weihnachten im Loft das polnische Essen und waren dementsprechend auf Entzug.
Uszka zuzubereiten dauert gefühlt 15 Stunden (handgemachte, winzige Teigtaschen, die mit einer Farce aus getrockneten Steinpilzen gefüllt werden, dann aufgekocht, dann angebraten), aber weil ain’t Nobody außer meiner Mum got time for that, lasse ich das Rezept bleiben.
Salatka ist lecker, aber bisschen Mayonnaise-haltig und somit schwer, außerdem ist auch hier die Zubereitung aufwendig.
Rosól habe ich schon gepostet.

Stattdessen kochten wir zum ersten mal eine Tomatensuppe aus im Ofen gerösteten Tomaten – es war ein solcher Volltreffer, dass ich mich schon richtig darauf freue, mit euch das Rezept zu teilen.
Die Zubereitung ist supereinfach, und wer Next Level will, macht diese panierten Mozzarella-Spieße dazu, und ist anschließend im Food-Himmel.
Klingt gut, schmeckt noch viel besser.

Mein Tipp:
Bei unserem Gemüsehändler gibt es oft Biotomaten, die sehr günstig sind, da nicht ganz so schön – diese sind ideal für solche Suppen, also ruhig nachfragen, und in großen Mengen kaufen!
Die Suppe ist perfekt für Meal Prep.

 


Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten.

1kg Rispen-Cherry Tomaten
1 ganze Knoblauchzwiebel, das obere Teil abgeschnitten,
1 große rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten,
1 TL Balsamicoessig
2 TL Olivenöl
4 große Zweige Thymian (Blättchen abgezupft)
750ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenpüree
Salz, Pfeffer

Frittierte Mozzarella-Bällchen
12 mini Mozzarella-Bällchen
100g Mehl
1 Ei
200g Paniermehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Den Backofen auf 180° vorheizen.
Die Tomaten (samt den Rispen), Die Zwiebel und die angeschnittenen Knoblauchzwiebeln in eine flache Auflaufform legen, salzen, pfeffern und mit Balsamico und Olivenöl beträufeln.
Für ca. 30 Min. in den Ofen stellen: die Tomaten müssen leicht karamellisiert, und der Knoblauch innen weich sein.
Nun die Rispen von den Tomaten entfernen, den Knoblauch aus den Schalen drücken, und das gesamte Gemüse in einen Topf geben.
Mit der Gemüsebrühe auffüllen, ca. 5 Min. köcheln lassen, anschließend fein pürieren und abschmecken.

In der Zwischenzeit das Mehl, das verquirlte Ei und das Paniermehl in 3 Schälchen aufteilen, die Mozzarella-Bällchen nacheinander in dieser Reihenfolge darin wälzen, und dann: persönlicher Tipp! – NOCH MAL ins Ei und ins Paniermehl tauchen.
So hält die Panade besonders gut.
In einen Topf so viel Olivenöl erhitzen, dass die Bällchen darin schwimmen können, und protionsweise goldbraun frittieren.
Anschließend auf einen Holzspieß servieren.






Nur an Rosól kommt nichts ran, aber das können nur welche kochen, die nicht gerade einen Auszug aus Ägypten vorhaben – wobei der Vergleich hinkt, weil die damals noch einiges an Gold mitnahmen, ganz im Gegensatz zu mir, ha ha.
Bleiben Sie dran für noch mehr Rezepte und weitere theologische Fakten:
Coming up auf Liebesbotschaft!

P.S. Stichwort Coming Up:
Am nächsten Sonntag nachmittag veranstalte ich wieder einen Garagen-Sale mit den restlichen Dekoartikeln – Wer also in der Nähe Nürnbergs ist, ist herzlich ins Loft eingeladen.
Die Adresse gebe ich rechtzeitig auf dem Blog und auf Instagram bekannt.

Inspiration

Bye, Bye, Loft.

Als ich Anfang Januar letzten Jahres die Nachricht bekam, dass ich das Loft verlieren würde, wäre „schockiert“ sicher eine untertriebene Beschreibung meines Gemütszustands gewesen. Am liebsten hätte ich mich übergeben. Alles geschah nicht nur gänzlich unerwartet, sondern war in…

Beauty, Werbung

Januar mit Kneipp: 5 Dinge, die Wärme spenden.

Der Winter wird uns noch einige Wochen lang begleiten, und wir alle wissen: Es ist nicht immer alles nur Snowboarden im Pulverschnee und Saunieren im Chalet. Schmuddelwetter ist nur von Drinnen gesehen schön und so richtig frieren will keiner.…