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Fashion, Food, Interior

Mai-Weekend: Sommerdeko im Loft + 3 Spargelrezepte (u.a. die Soße Hollandaise von Charlottes Oma!).

Selten hatte ich so viel Flohmarkt-Glück wie am letzten Wochenende:
während wir unter den Kastanienbäumen beim perfekten Mai-Wetter auf dem Stuttgarter Karlsplatz stöberten, entdeckten wir einige Schätze wie Lexington-Kissen, antike Kricket-Schläger und ein hübsches Leuchtturm-Bild.

Und obwohl die Kissen im Sommerhaus noch besser passen, inspirierte mich der klassische, elegant-frische Stil für die Sommerdekoration im Loft, also bestellte ich Kissen aus der neuen Kollektion und mischte sie mit den vorhandenen.
Lexington erlebte vor einigen Jahren einen großen Hype – ich habe es wieder neu für mich entdeckt.
Und wie gut passen die Strick-Kissen mit den breiten weißen Streifen zu diesem Interior?

Der Butterfly-Chair wanderte ebenso ins Wohnzimmer, die Paddel fand ich auf einem Münchener Flohmarkt.
Der gesamte Look ist zwar etwas eleganter als im vorigen Jahr, nichtsdestotrotz entspannt, sehr sommerlich und urban.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man ständig etwas anschauen muss, weil es einem so gut gefällt?
Genauso geht es mir ;).

Bezugsquellen:
Lexington-Kissen gibt es HIER, HIER oder HIER
Kissen dunkelblau mit weißen Streifen: Green Gate
Butterfly-Chair: HIER


Das Spitzenkleid habe ich bereits letztes Jahr bestellt, und schon oft getragen:
mit großem Abstand hält es den Rekord an den meisten Komplimenten, die ich in Real Life dafür bekommen habe – Frauen und Männer wollen mich quasi gleichzeitig heiraten, und wenn das nicht geht, dann zumindest eine Runde mit mir tanzen.
Ganz egal, wie andere es finden: ich fühle mich darin umwerfend schön!

Das Kleid ist sehr hochwertig, hinten etwas länger geschnitten und erstaunlicherweise sehr bequem: man kann sich darin wunderbar bewegen und muss nichts dauernd zurechtzupfen oder -ziehen.
Zu meinem baldigen Geburtstag wünsche ich mir jetzt eine Windmaschine (und jemanden, der mir diese immer nachträgt. Und Weltfrieden. Weltfrieden natürlich!), weil mein Kleid vom Winde verweht gleich doppelt so schön ist.
Es fällt übrigens sehr größengerecht aus – habt ihr z.B. eine schmale Taille und breite Hüften, würde ich es eine Nummer größer bestellen, und vom Schneider anpassen lassen.

Kleid: Coat
(Meine Pailetten-Schuhe sind von Zara, allerdings schon älter.)

 

Als Charlotte sich damit brüstete, das einzig wahre Rezept für die beste Sauce Hollandaise zu kennen – das ihrer Oma nämlich – waren wir zunächst skeptisch.
Hallooo, wessen Oma macht nicht das einzig wahre Wiener Schnitzel/Kohlrouladen/Rostbraten?

Wir kauften 2 Kilo weißen Spargel auf dem Wochenmarkt, Charlotte kochte und rührte nach Omas Rezept, und alle waren wir einstimmig im siebten Sauce Hollandaise-Himmel.
Diese Sauce Hollandaise ist so gut, dass wir sie am liebsten direkt aus dem Kännchen trinken würden, und passt nicht nur großartig zum Spargel, sondern ebenso zu jedem gegarten, blanchierten oder gegrillten Sommergemüse.
Ben liebte sie so sehr, dass er sich diese am nächsten Tag wünschte – als Beilage zu Dillkartoffeln.

Die Zubereitung ist nicht schwer: ihr braucht einen Schneebesen, und trainiert die Armmuskulatur.
Win-Win also.

Wer neben klassischen Spargel-Gerichten noch Ideen braucht:
das milde Süppchen ist schnell zubereitet und absolut lecker.

Habt ihr schon mal aus Spargelstangen Nudeln gehobelt? Ihr bekommt eine supergesunde Frühlingspasta!
Ein Tipp: da dieses Gericht fast keine Kohlenhydrate enthält, könnt ihr eine Handvoll Pasta kochen, und untermischen – das schmeckt ganz köstlich und sättigt länger.





Sauce Hollandaise mit grünem Spargel.

Zutaten für den Spargel:
1 kg grünen Spargel
2 Scheiben Zitrone
1 TL Zucker
1 großes Stück Butter
Salz

Den Spargel von den holzigen Enden befreien.
In einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und den Spargel mit den restlichen Zutaten hineingeben.
Ca 10-15 Minuten ( je nach Bissfestigkeit) garen.

 

Zutaten für die Sauce Hollandaise:
1 EL Brühe ( Fleischbrühe, Gemüsebrühe…oder auch den Sud vom Spargelrezept oben)
1 EL Weißwein
2 TL Zitronensaft
Je 1 Prise Salz, Pfeffer, Zucker
3 Eigelb
100g zerlassene Butter
3 EL Sahne

Zuerst die Brühe mit Wein, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Zucker und den Eigelben mit einem Schneebesen schaumig schlagen.
Ein Wasserbad aufstellen (das Wasser darf nicht kochen, sondern soll nur dampfend heiß sein).
Die Masse über dem Wasserbad schaumig aufschlagen.

Die Butter teelöffelweise unter ständigem Schlagen einrühren. (Am besten hilft jemand dabei.)
Die Soße muss heiß werden, darf aber niemals kochen (!), da sie sonst gerinnt.

 

Grüne Spargelsuppe.

Zutaten:
3-4 Frühlingszwiebeln in kleine Stücke geschnitten
2 Knoblauchzehen, grob gehackt
1 Pfund grünen Spargel in kleine Stücke geschnitten
2 ½ Tassen Gemüsebrühe (ich habe eine große Teetasse genommen)
Etwas Abrieb von einer Bio-Zitrone ( ca ½ Teelöffel)
2 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Öl

Die Frühlingszwiebeln in etwas Öl auf mittlerer Hitze dünsten.
Nach ca 3-4 Minuten den Knoblauch dazu geben. Ca 1 Minute mitdünsten.
Den Spargel und die Zitronenschale dazugeben und mit der Brühe ablöschen. Mit geschlossenem Deckel ca 10-15 Minuten weichkochen.

Mit einem Pürierstab alles fein pürieren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Als Topping eignen sich geröstete Pinienkerne, bunte Kresse, einige gehobelte, gegarte Spargelscheiben – Bacon passt auch sehr gut.

Spargelnudeln mit Tomatenpesto und Erbsen.

Zutaten für die Spargelnudeln:
1 Bund grünen Spargel (ca 400g)
1 Bund weißen Spargel (ca 400g)
1 Packung Frühstücksbacon
300g TK Erbsen
Salz, Pfeffer

Zutaten für das Pesto:
100g getrocknete Tomaten
1 mittlere frische Tomate
2 Knoblauchzehen
2 EL Mandeln
Olivenöl ( ich habe so viel genommen, bis das Pesto eine schöne Konsistenz hatte)
50g Parmesan
1 Bund Basilikum oder getrocknete Kräuter wie, Oregano, Thymian und Petersilie nach Geschmack
1 TL Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

Parmesan

Für das Pesto 100g getrocknete Tomate abwiegen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
Die frische Tomate in grobe Stücke schneiden.
Alles zusammen in einem Mixer oder einer Mulinette fein pürieren. Bei Bedarf noch etwas Öl nachgeben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zur Aufbewahrung das Pesto in ein mit heißem Wasser ausgespülten Glas füllen und mit Olivenöl bedecken.
So hält es sich mehrere Wochen im Kühlschrank.

Für die Spargelnudeln den weißen Spargel komplett schälen, beim grünen Spargel die holzigen Enden wegschneiden.Mit einem Sparschäler den Spargel der Länge nach in dünne Scheiben hobeln.
In einer Pfanne mit etwas Öl ca 2-3 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer anderen Pfanne den Bacon knusprig braten.
In der Zwischenzeit die Erbsen nach Packungsanweisung zubereiten.

Die fertig gegarten Spargelnudeln mit dem Pesto und den Erbsen vermischen, den Bacon in kleine Stücke brechen und darüber streuen.
Mit Parmesan bestreuen.



 

Ich war früher der Überzeugung, dass ein Welpe am allerniedlichsten ist.
Ist der Hund einmal älter, dann gewöhnt man sich an seine Anwesenheit, und findet es einfach nur angenehm, ein treues Haustier zu haben.

Weit gefehlt:
ich bin unwiderruflich und ganz furchtbar unvernünftig in unseren Dobermann verknallt, kann überhaupt nicht fassen, wie süß ein Hund sein kann – aber das ist natürlich etwas völlig anderes, weil ich das selbstverständlich ganz unemotional tue.
Außerdem ist Neo einfach unfassbar superniedlich und dann zusätzlich noch jeden Tag niedlicher, sie schläft süß, und schaut supersüß, spielt am allersüßesten und alles zusammen ist so süß, das hält ja keiner aus.
Als einige Freunde den Hund zum ersten Mal trafen, meinten sie: „Joanna… dein Hund ist ja voller Liebe!“ – ich schwöre, ich war niemals so stolz auf eins meiner Kinder, wie auf Neo.
Ich spame meinen Instagram-Account mit Neo-Bildern und nerve alle Anwesenden mit ständigen: „Hast du schon gesehen, wie süß Neo gerade schläft?“ – Fragen (Nur als Info: der Hund schläft oft, aber jedes mal sehr süß, also muss ich oft fragen).
Catie meint, dass ich niemals bei den Kindern so schlimm war, wie jetzt beim Hund.

Um es richtig zu stellen:
ich finde es ätzend, welchen Dreck der Hund macht.
Ich finde es ätzend, wie der Hund stinkt.
Ich finde es ätzend, dass es so viel Zeit kostet.
Eine Million ätzender finde ich es, wenn er mal nicht da ist.

Jil sagt, dass meine Verwandlung zu einer „Real Dog-Person“ bestimmt bald abgeschlossen ist.
Und dann trage ich keine Spitzenkleider mehr, sondern Leckerli-Beutel am Gürtel.
Lasst uns beten, dass es niemals so weit kommt.

Und jetzt mal was anderes:
Ist euch aufgefallen, wie supersüß Neo schläft?
Jetzt sagt doch mal!
Süß, ne… ?

Liebesgrüße
Joanna

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