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Inspiration

Money Series: Warum Gier kein Motor für den Erfolg ist.

Geld (oder ein Mangel an diesem) hat eine solche immense Auswirkung auf den Alltag und die wichtigen Entscheidungen im Leben, dass man es unmöglich ignorieren kann.
„Über Geld spricht man nicht, man hat es.“ – dieser Irrglaube belegt das Thema mit Unklarheit und unangenehmen Emotionen, und am Ende ist keinem weitergeholfen.

Ich finde, dass man IMMER über ALLES sprechen können muss.
Ist das nicht der Fall, liegt die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass genau dieses Thema lebensverändernd ist.

Deshalb habe ich jede Ausrede jeden Grund, warum man das Thema meidet, ausgeräumt (wie z.B. „Ich habe ein gutes Leben, ich brauche gar nicht noch mehr Geld.“ oder „Darum kümmert sich mein Partner.“) – damit es dir so richtig Spaß macht, dich mit Geld zu beschäftigen.

Dann folgte ein wichtiger Text für jeden, der mit finanziellen Engpässen kämpft, oder einfach:
Was tun, wenn man gerade kein Geld hat?

Heute geht’s um Gier und Angst.

Bevor ich richtig loslege, erneut ein kurzer Disclaimer:
Was jetzt kommt, mag für einige sehr emotional sein, euch aufwühlen, oder vielleicht hart klingen.
Ich bin aber niemals hart. Ich bin klar.

Obendrein schreibe ich die Texte nicht wegen Klicks, Kommentaren oder Like-Zahlen (jedes blöde Fashion-Foto ist auf Social Media erfolgreicher als Lifecoaching-Posts) und bewerbe mich nicht für den „Miss Beliebt 2019“-Award.
Ich tue es, weil es echt ist. Und wahr. Und weil ich dir tatsächlich weiterhelfen kann. Und weil ich dich mag, und will, dass du immer genügend Geld für dich und andere hast.

Nachdem wir das geklärt haben: Bereit?

Gier.

 

Wegen Gier werden Kriege geführt, wegen Gier werden Menschen ausgebeutet und versklavt, wegen Gier werden ganze Tierarten ausgerottet (weil z.B. ihr Fell oder ihre Zähne so viel Geld bringen), wegen Gier werden Ex-Ehepartner zu erbitternden Gegnern:
Gier und Geld sind unzertrennlich.
Gier ist mächtig.

 

Jaaaa genau, Joanna, die Menschheit ist so schlimm! Zum Glück bin ich nicht so.

Ach, tatsächlich?

Gier ist in deinem Leben präsenter als du denkst:
Jedes Mal, wenn du merkst, dass die Kassiererin vergessen hat, etwas von deinem Einkauf abzurechnen, und dich insgeheim darüber freust.
Jedes Mal, wenn du jemanden finanziell „über’s Ohr“ gehauen oder dir einen Vorteil verschafft hast, und dir diese Tatsache ein kurzes Gefühl der Zufriedenheit oder Genugtuung verschafft.
Jedes Mal, wenn du insgeheim darauf spekulierst, dass jemand anderes das Essen am Tisch zahlt oder die Tankrechnung übernimmt.
Jedes Mal, wenn es „was umsonst“ gibt, und du unverhältnismäßig viel davon abgreifst (bevor jemand anderes es tut).
Jedes Mal, wenn du als Selbstständiger einen Kunden akzeptierst, der dir eine hohe Geldsumme bietet, den du aber überhaupt nicht ausstehen kannst, oder der nicht zu dir passt.
Jedes Mal, wenn du beim Sale/Flohmarkt/Kindersachenmarkt hektisch, gestresst und so unruhig wirst, dass dir das Herz bis zum Hals klopft, weil du die besten Schnäppchen ergattern, und diese den anderen „wegschnappen“ willst.
Jedes Mal, wenn du erbittert darum kämpfst, dass dir jemand bis zum letzten Cent „alles zahlt, was er dir schuldet.“, und du dafür deinen Seelenfrieden, deine Zufriedenheit und deine Leichtigkeit opferst.
Jedes Mal, wenn du das Verhalten des Partners, das dir nicht gut tut, tolerierst, weil dir diese Partnerschaft handfeste finanzielle Vorteile bietet, und du auf diese auf keinen Fall verzichten willst.

Gier ist in deinem Leben präsenter als du denkst.

 

„Aber Joanna, das sagst du so leicht! Das ist nur, weil ich nicht viel habe – hätte ich viel Geld, dann wäre mir das egal.“

Erstens:
Ich verurteile dich nicht. Gar nicht.
Dinge wie diese sind normal für Menschen – sie haben oft genug die Erfahrung gemacht, dass sie übervorteilt oder beraubt wurden, wenn sie nicht selbst gierig nach etwas gegriffen haben.
Gier ist kein Gentleman, der um die Erlaubnis bittet.
Gier tarnt sich als jemand mit (finanziellen) Lösungen.

Zweitens:
Gier hat absolut nichts mit dem Kontostand zu tun.
Wenn du glaubst, dass du weniger gierig bist, wenn du mehr Geld oder Besitz hast, belügst du dich selbst.
Gier ist ein Mind Set, kein Umstand.
Umstände ändern sich, Mind Set bleibt.

Drittens:
Gier setzt immer da an, wo ein Mangel herrscht.
Das ist ihr Startschuss – dann aber frisst sie sich bis tief ins Unterbewusstsein ein, über Jahre, Jahrzehnte, ganze Generationen, ganze Kulturen, bis sie bereits mit der Muttermilch verabreicht wird.
Man kann keinem einen Vorwurf machen.

Warum Gier ist gefährlich ist.

Gier ist sehr verführerisch und gibt sich zuerst als harmlos aus: Was macht es schon, wenn du dir etwas „abgreifst“ oder dir einen Vorteil verschaffst, wenn es keiner mitbekommt?
Und außerdem hat dich die Gier bis hierher gebracht, und dir tatsächlich schon mal Sicherheit, Möglichkeiten und das eine oder andere Schnäppchen verschafft – so schlecht kann’s nicht gewesen sein?
Und außerdem machen es andere auch?!

Gier ist deshalb so gefährlich und zerstörerisch, weil sie blind macht.
Sie verblendet deine Intuition, dein Bauchgefühl und deinen gesunden Menschenverstand.
Sie beraubt dich Stück für Stück deiner Skrupel, und lässt dich auf Kosten anderer Vorzüge genießen.
Gier lässt dir tatsächlich mit ihrer Hilfe einige Errungenschaften zukommen  (= du bekommst wirklich den Job/das Schnäppchen/den Vorteil) – das macht sie aber nur, damit du glaubst, dass sie dein Helfer ist, und damit ihr nicht nur Freunde werdet, sondern ganz und gar Team fürs Leben.
Sie lebt in dir wie ein Parasit in einem Wirt, während du immer mehr trainierst, dein Bauchgefühl zu ignorieren, und dir dein Recht zu verschaffen – meistens in kleinen, alltäglichen Situationen.
Da ist nichts Spektakuläres dabei: vielleicht entwendest du immer wieder Kleinigkeiten aus der Firma, für die du arbeitest („Die machen sowieso genug Geld, und außerdem fällt es keinem auf.“), verbringst deine Arbeitszeit mit privaten Dingen, obwohl du dafür bezahlt wirst („Kann eh‘ keiner nachweisen.“), oder wendest kleine Tricks an, die dir finanzielle Vorteile verschaffen, und wenn es nur 5,-€ sind! – die sind zwar nicht ganz legal, aber auch nicht schlimm illegal. Ein bisschen shady vielleicht.
Mit all diesen kleinen Alltagsentscheidungen und Handlungen nährst du Gier.
Alles subtil und nicht weiter wild, richtig?

Gier wartet auf ihren großen Moment.
Den Moment, in dem du DAS Angebot bekommst.
DEN Deal.
DIE Chance.
In dieser Situation hast du deine Intuition längst verdrängt, greifst zu, und verlierst sehr, sehr viel.
Dann feiert Gier ihren größten Triumph, lässt dich mit Pauken und Trompeten untergehen, und weidet sich an deinem Leid.
(damit sage ich nicht, dass jeder, der mal Pleite war, gierig ist.)

 

 

Gier ist deshalb so gefährlich und zerstörerisch, weil sie blind macht.
Sie verblendet deine Intuition, dein Bauchgefühl und deinen gesunden Menschenverstand.

Aber Joanna, ist Gier nicht auch eine Antriebskraft, um Dinge im Leben zu erreichen und Ziele aktiv zu verfolgen?

Selbstverständlich kann man mit Gier enorm viel auf die Beine stellen – Angst kann einen ganz schön weit treiben: Disziplin (damit keiner einen überholt), Fleiß (bis hin zum Burnout), und Erfolgsstreben ohne Rücksicht auf Verluste anderer.
Du bist GETRIEBEN, statt INSPIRIERT.
Du bist in einem WETTLAUF, statt in einem FLOW.
Das Vorteile-Verschaffen, das  „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“, das „Hauptsache, ich komme nicht zu kurz.“ sind übrigens Energien, die bewirken, dass keiner gerne in deiner Nähe ist.
Verständlich, denn ich würde auch nicht mit jemanden Zeit verbringen wollen, der immer auf seinen Vorteil bedacht ist.

Selbstverständlich kann man mit Gier enorm viel auf die Beine stellen – Angst kann einen ganz schön weit treiben.
Du bist GETRIEBEN, statt INSPIRIERT.
Du bist in einem WETTLAUF, statt in einem FLOW.

 

Ok, Joanna, und wie entferne ich Gier aus meinem Leben?

Du triffst eine Entscheidung,
Gier (= Angst, dass du zu kurz kommst) sitzt so tief, dass sie nicht einfach so durch Lesen von ein paar Zeilen und Kopfnicken verschwindet.
Dafür hat sie sich bei dir viel zu bequem gemacht und seit Jahrzehnten dein Leben unterbewusst gesteuert.
Wenn du sie also nicht mehr haben willst, dann musst du dich bewusst von ihr trennen – Bye, auf Nimmerwiedersehen, Hau‘ ab.

Gier ist nur eine Form von Angst, und bedeutet übersetzt:
„Ich muss schauen, wo ich bleibe, weil sonst keiner nach mir schaut.“
„Ich muss mich selbst kümmern, weil sich sonst niemand kümmert.“
„Ich muss Erster sein, weil sonst zu kurz komme, nichts für mich übrig ist und ich als der Depp/ das Schlusslicht/ der Verlierer dastehe.“

Aber Joanna, sagst du nicht, dass man Verantwortung für sein Leben übernehmen soll, weil es sonst keiner tun wird?
Das stimmt.
Ich sage das aus der „Ich habe so unendlich Lust darauf, mein Leben anzupacken, weil ich mich so stark liebe, und das Allerschönste für mich kreieren will.“ – Motivation, und diese hat NICHST mit Angst, und ALLES mit Lebenslust und Lebensfreude zu tun.
Es ist das komplette Gegenteil.
Ich habe nicht gesagt, dass du tun und machen und kümmern und nach deinen Vorteilen schauen sollst, damit du ja keine Chancen verpasst, und dich keiner „überholt“.
DAS HABE ICH NICHT GESAGT.

Bei einer Liebesbotschafterin läuft alles völlig anders.
Eine neue Liebe ist nicht nur „wie ein neues Leben, na na na na na naaaaa…„, sie IST ein neues Leben.
Und neu heißt ANDERS.
Anders heißt frei, heißt immer beschenkt, heißt immer mehr als genug, heißt immer versorgt, heißt immer sicher.
Ja, auch finanziell sicher (was bringt sonst das ganze positive Gerede?).
Geld ist im Leben einer Liebesbotschafterin so schön, klar, strahlend und überfließend, wie jeder andere Lebensbereich, weil alles immer zusammenpassen muss.

Der Ausgangspunkt einer Liebesbotschafterin lautet:
Für mich steht alles bereit, während ich vorwärts gehe.
Geld, Chancen, Möglichkeiten, Menschen, die mich supporten, Mittel und Wege öffnen sich für mich.
Ich kann nichts verpassen, mich kann keiner überholen, oder sich auf meine Kosten Vorteile verschaffen.
Selbst, wenn es zwischendurch nach dem Gegenteil aussieht, wird am Ende alles perfekt für mich ausgehen.

DAS ist dein neues Mind Set, dein Bewusstsein, deine Überzeugung, dein Flow, deine Realität.
Daraus fließt dann alles andere: Geld, Möglichkeiten, Jobangebote, Karriereschritte.

Eine neue Liebe ist nicht nur „wie ein neues Leben, na na na na na naaaaa…„, sie IST ein neues Leben.
Und neu heißt ANDERS.
Anders heißt frei, heißt immer beschenkt, heißt immer mehr als genug, heißt immer versorgt, heißt immer sicher.

 

 

Aber Joanna, ich habe Angst! Angst, dass ich dann tatsächlich etwas verpasse, oder nachher als die Dumme ohne Geld dastehe, weil ich mir keine Vorteile verschafft habe, und mein Verstand überschlägt sich mit Argumenten.

Ich verstehe es.
Vor allem, wenn du bereits viele Jahre lang Gier als deinen Begleiter dabei hattest, ist erstmal Panik – was ist, wenn es nicht klappt?!

Wenn du erstmal einen Schritt zurücktrittst statt nach allem zu greifen, was sich so anbietet, wirst du erleben, wie die Liebe alles für dich regelt (buchstäblich!).
Auf einmal bist du zur richtigen Zeit am richtigen Ort, es ist alles wie von Geisterhand arrangiert, und du kannst nur staunen, wie perfekt alles geklappt hat – dabei hast du gar keine große Mühe aufgewendet, und keine Ellenbogen gebraucht.
Das ist nicht eine Ausnahme – das ist mein Leben.
Jeden einzelnen Tag in jedem Detail.
Du brauchst Gier überhaupt nicht.
Liebe macht es tausendfach schöner, strahlender, exzellenter, stärker und ohne einen faden, zwielichtigen Beigeschmack.

 

Gier ist mächtig.
Allerdings ist Liebe noch mächtiger.
Und in deinem Leben bringst du den Beweis dafür.

 

Nur ohne Gier kannst du ein schönes, gesundes Fundament für dauerhaften finanziellen Erfolg legen.
Auf diesem Fundament kannst du ein stabiles Gebäude bauen.
Und damit meine ich konkret: viel Geld haben.

Als ich an diesem Wochenende meine Freundin besucht habe, sagte sie zu mir:
„Joanna, ich will, dass unser Leben im finanziellen Bereich so kristallklar und so wunderschön ist, dass es sich jeder jederzeit anschauen kann, und niemals etwas Schlechtes findet.“
Das hat mich absolut begeistert.

Gier ist mächtig.
Allerdings ist Liebe noch mächtiger.
Und in deinem Leben bringst du den Beweis dafür.

Liebesgrüße
Joanna

 

 

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