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Lifestyle

August-Weekend: 15 Berlin-Adressen (Food + Shopping) und ein Sommerbeerenkuchen, den ihr an den See mitnehmen könnt.

Ich habe am Dienstag mein Laptop, meine Kamera und mein ältestes Kind eingepackt, und mich auf dem Weg nach Berlin gemacht – vormittags arbeiten, nachmittags die Stadt entdecken:
Jil und ich sind ein perfektes Team.

Wenn ihr uns durch die Tage begleitet, bekommt ihr einige Adressen rund um Berlin Mitte gleich dazu:
wir waren nicht auf der Jagd nach „Geheimtipps“, sondern ließen uns treiben und genossen alles, was inspirierend und/oder lecker war.

Dienstag.
Berlin empfängt uns mit einer schwülen Hitze:
die Strassen sind voll mit Menschen, alle sind laut und ausgelassen, die Atmosphäre gleicht der einer italienischen Stadt.
Da es bereits abends ist, und wir wirklich hungrig sind, bestellen wir große, libanesische Platten mit Falafel, Hummus, Baba Ghanoush, gegrilltem Gemüse und Hähnchenspießen, und Reis mit Mandeln und Rosinen bei Babel in der Kastanienallee.
Alles wird frisch gemacht und schmeckt absolut köstlich.

Mittwoch.

Der Morgen fängt schon ganz früh mit einem Meeting in Berlin an, und deshalb freuen Jil und ich uns auf ein spätes Frühstück im District Coffee in der Bergstrasse.
Dort gibt es alles von der Superfood-Bowl bis pochierten Eiern auf Toast mit Lachs – ganz besonders gut ist der frischgepresste Apfelsaft.
Einziger Wermutstropfen: die Pancakes werden nicht mehr gebacken.
Die getoasteten Brioche mit Beeren und karamellisierten Nüssen sind ein würdiger Ersatz.

Weil die Hitze noch anhält, verbringen wir einige Stunden am Wannsee, und besuchen anschließend die Villa Harteneck im Grunewald:
kaum ein Geschäft ist inspirierender als die herrschaftliche Jahrhundertvilla mit der opulenten Einrichtung und frischen, duftenden Blumen.
Danach genießen wir vietnamesisches Street Food bei District Môt in der Rosenthalerstrasse: alles ist köstlich, aber der Bao Burger ist ganz besonders gut.
Anschließend shoppen wir noch etwas Interiorkram bei Granit (direkt gegenüber in der Rosenthalerstrasse), und essen sensationell gutes schwarzes Zitroneneis der Eismanufaktur LekkaMokka.
Abends fallen wir erschöpft auf’s Sofa und können uns kaum noch bewegen – Beauty-Treatments sind übrigens nicht drin, weil ich mein gesamtes Beauty Case im Loft vergessen habe:
Ich muss mit einer Zahnbürste und einer Flasche Linsenpflegemittel auskommen (und einem Serum, welches Jil gehört).

Donnerstag.

Der Donnerstag vormittag fängt ganz klassisch bei Anna Blume an:
das Frühstück ist vielleicht nicht so ausgefallen-fancy wie bei den Berlin Mitte-Cafes, dafür unglaublich lecker und reichhaltig.
Außerdem ist es wunderschön, in einer Prenzlauer Berg-Allee unter schattigen Bäumen zu essen.

Anschließend schlendern wir über den Wochenmarkt am Kollwitzplatz, entdecken die weltschönsten, farbenfrohen Bio-Tomaten, und kaufen Unmengen davon: zusammen mit grünem und schwarzem Basilikum, kleinen Burratas, Olivenöl und italienischem Brot ergibt das ein absolut großartiger Abendessen.
Die letzten 3 Zutaten besorgen wir bei Signore Batistin – dort gibt es nicht nur das beste, handabgefüllte Olivenöl, sondern zusätzlich die Möglichkeit, die hausgemachten Panini mit einem Espresso vor dem Laden zu genießen.

Und da wir uns sowieso im Prenzlauer Berg befinden, steht Vintage Shopping bei Soeur in der Marienburgerstrasse auf dem Programm:
wir finden süße Bikinis und hübsche Shorts für den bevorstehenden Urlaub am Meer.

Da Jil am Nachmittag einen Termin hat, fahre ich anschließend an den Weißensee und genieße das kühle Wasser beim Schwimmen: die Atmosphäre dort ist etwas ungezwungener und unkomplizierter als beim Wannsee, allerdings ist der Strand nicht ganz so hübsch.

Am späten Nachmittag bis abends arbeiten wir und entspannen in Jils Apartment – ganz viel Eiscreme vom Späti inklusive.


Freitag.

Während Jil einen weiteren Termin in der Stadt hat, arbeite ich morgens – irgendwie wird es dann ganz schnell so spät, dass sich ein Frühstück nicht mehr lohnt, also entscheiden wir uns für einen Lunch in The Klub Kitchen in der Mulackstrasse 15.
Gesunde, außergewöhnlich leckere Cross Over-Küche mit einer kleinen Speisekarte und hervorragender Zutaten-Qualität – einzig das Interior empfinde ich als zu clean und kühl.
Zum Glück sind es heute angenehme 24 Grad, also sitzen wir draußen und genießen den Lachs mit Avocado und die Hummus Bowl mit dem Chimichurri Hähnchen – beide Gerichte sind extrem gut.

Und weil wir gerade beim sensationell guten Essen sind, schließen wir unseren Lunch mit einer Karamell-Toffee-Tarte bei Princess Cheesecake in der Tucholskystrasse ab.
Ja, der Tipp ist keineswegs neu, und nein, es gibt bis heute keinen Cheesecake, der auch nur im entferntesten so unfassbar großartig schmecken würde.
Nach so viel Stärkung haben Jil und ich große Lust auf einen ganzen Nachmittag im KaDeWe, inklusive Schuhabteilung (es ist Sale, und da spart man quasi Geld), und aller Flagship-Stores (aufgrund Recherchezwecken natürlich!).

Berlin ist nun wirklich nicht klein, KaDeWe auch nicht, und dass ich meine kleine Schwester ausgerechnet in der Jimmy Choo-Abteilung treffe, finden wir beiden so lustig, dass wir minutenlang lachen müssen.
Jetzt überlegt mal, was Gott uns damit sagen will?
Liegt auf der Hand.
Wir verlassen die Schuhabteilung und verbringen die folgenden Stunden alle Neuigkeiten austauschend und Tee trinkend beim Kusmi-Stand.

Gegen Abends schaffen Jil und ich es gerade noch zu Familie Dang – das Restaurant liegt nur wenige Schritte von Jils Wohnung entfernt und wir werden immer mit Namen begrüßt.
Die vietnamesische Küche ist hier preiswert, unkompliziert, frisch und gut.

Samstag.

Heute wollen wir ein bisschen Zeit in den Hackeschen Höfen verbringen und starten den Tag mit einem Frühstück bei Father Carpenter in der Münzstrasse 21.
Etwas versteckt und im Sommer traumhaft idyllisch im Innenhof liegt das Café mit der besten Kaffeeauswahl und sehr leckerem Frühstücks- und Kuchenangebot: das Bananenbrot wird mit Toppings serviert und ist unbedingt empfehlenswert.

Anschließend stöbern wir in den vielen kleinen Shops rund um die Hackeschen, wobei Jil als meine größte Spaßbremse Sparmaßnahme fungiert, denn ganz egal, was ich am Bügel hochhalte, bekomme ich Sätze wie die folgenden zu hören:
– „Nein, Mum, das ist so 2016.“
– „Nein, Mum, das hat keine Aussage.“
– „Nein, Mum, da fragt sich jeder, der dich darin sieht: ist das kaputt oder muss das so?“
– „Nein, Mum, das ist Landadel trifft Kitzbühel im Winter, aber besitzen wir etwa ein Chalet?“
– „Nein, Mum, diese Farbe tut überhaupt nichts für dich.“
– „Nein, Mum, das ist so Early Two Tausend.“
– „Nein, Mum, dieses Label weiß grundsätzlich nicht, wie man „Schnitt“ buchstabiert.“

Dafür kaufen wir Tee in großen Mengen bei Paper&Tea, und so kann man schließlich sein Geld auch ausgeben.

Lunch gibt es fussläufig bei Monsieur Vong, und auch wenn der Tipp weder neu noch geheim ist, ist das Essen so gut, dass sich immer wieder lange Schlangen vor dem Lokal bilden.
Kein Wunder, denn alles schmeckt zum Reinlegen lecker!

 

 

2. Einfacher Beerenkuchen.

Falls ihr ein unkompliziertes, einfaches und sehr leckeres Rezept für einen sättigenden Kuchen braucht, den man wunderbar auch als 2. Frühstück oder an den See mitnehmen kann, dann ist dieses hier ideal:
das Obst könnt ihr nach Herzenswunsch variieren.

Ich habe kleine Tarte-Formen mit allen Obstsorten bunt gemischt zubereitet – ihr könnt die Menge und Sorten an Früchten an euren Kühlschrankinhalt anpassen.

Die Menge reicht entweder für 4 kleinere oder eine Backform mit dem Durchmesser von ca. 24cm.

Zutaten:
250ml geschmacksneutrales Öl
320g Mehl
200g braunen Zucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
250ml Milch
3 Eier
1 TL Zitronenschale
1 TL Zimt
Etwas Muskatnuss

Sommerobst nach Belieben, ich hatte folgendes gemischt:
60g Heidelbeeren
60g Himbeeren
60g Brombeeren
60g Johannisbeeren
2 Aprikosen

Zubereitung:
Der Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Form/en gut einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.

Das Obst waschen, bzw. entsteinen und schneiden (Aprikosen).
In einer Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz, Gewürze und Backpulver) vermischen.
Dann in einer größeren Schüssel das Öl, die Milch, die Eier und die Zitronenschale gut verquirlen und das Mehlgemisch dazugeben.
Mit einem Spatel vorsichtig verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig auf die Formen aufteilen und die Früchte nach belieben darauf verteilen.
Den Kuchen ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen, bei der großen Form entsprechend länger.
Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen und mit frischem Obst dekorieren.
Gut dazu passt z.B .Vanilleeis oder Vanillesoße.

 

 

3. Berlin-Outfit.

Wenn Berlin eins NICHT ist, dann elegant.
Und wenn man in Berlin eins NICHT will, dann auffallen.

Deshalb fahre ich alles ein bisschen herunter – allerdings werdet ihr mich niemals in der Touristen-Uniform antreffen, sprich:
Funktionskleidung namhafter Outdooraustatter, egal bei welchem Wetter, denn extreme Wetter- oder Geländebedingungen sind in der Hauptstadt nicht zu erwarten.
Des Weiteren wird mich keiner in verwaschene Erdtöne kleiden, mir Trekkingsandalen umschnallen, oder mir einen Rucksack umhängen – ganz egal wie unempfindlich oder praktisch das sein mag.
Praktisch war noch nie meine Abteilung.

Eine weite Hose mit einem lässigen Top und die Farbkomi Weiß-Schwarz-Cognac ist zurückhaltend, effortless und trotzdem sehr chic (wobei schwarze Hose+weißes Oberteil lahm ist. Tragt es lieber andersherum.)
Flache Schuhe sind ein Muss, aber auch hier dürfen es Loafer oder Riemchensandallen sein.

Ganz unten habe ich Looks zusammengestellt, die ähnlich schlicht und elegant sind wie der meine.

Und zum Schluss noch „Summer in the City“-Outifts, die lässig und trotzdem elegant sind:

Liebesgrüße
Joanna

 

Interior, Werbung

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