Inspiration

Warum es wichtig ist, dass Geld für dich kein Tabu ist und du dich gerne damit beschäftigst.

Über Sex zu schreiben ist viel unverfänglicher, als über Geld zu schreiben.
Dabei kann man problemlos eine lange Zeitspanne ohne Sex leben, ohne an Lebensqualität einzubüßen – beim Geld ist das unmöglich.
Geld ist überlebenswichtig.

Geld betrifft jeden, man hat täglich damit zu tun, es verursacht viel Leid, viel Freude, und viel Aufregung, es bedingt lebensverändernde Entscheidungen, und greift tief in die Persönlichkeit ein.
Existenzangst ist eigentlich Todesangst und diese hängt mit Geld zusammen.

Beim Geld hört die Freundschaft auf, und wegen Geld verwandeln sich Ex-Partner zu Erzfeinden, also hat Geld in Beziehungen so richtig viel zu sagen.
Mit Geld kann man zwar nicht alles kaufen, aber sehr viel Schönes erleben.

Und doch darf man eins nicht mit Geld tun:
Offen darüber sprechen.
Geld ist DAS Tabuthema.

Um das zu ändern, bin ich genau die Richtige, weil a) ihr mich liebt, mir deswegen vertraut, und ich Dinge zu euch sagen darf, die sonst keiner offen ausspricht und b) ich keine Angst vor negativen Reaktionen habe, die ein solcher Text immer mit sich bringt.

Bereit?

Warum es wichtig ist, dass Geld für dich kein Tabu ist und du dich gerne damit beschäftigst.

 

Wenn ein Lebensbereich, der so enorm (überlebens-) wichtig ist, und so viel Auswirkungen auf den Alltag jedes einzelnen hat, unter Verschluss bleibt, grenzt das beinahe an Selbstsabotage.

Diese Selbstsabotage ist natürlich nicht ganz plump, und die Gründe, warum du dich mit Geld nicht wirklich beschäftigst, können sich z.B. so äußern:

„Wir haben eine Aufgabenverteilung, und damit beschäftigt sich mein Partner…“
„Ich finde das alles kompliziert…“
„Geld ist mir nicht so wichtig, es gibt wichtigeres im Leben…“
„Zahlen machen mir einfach keinen Spaß, ich bin lieber kreativ…“
Ich habe ein gutes Leben, ich brauche gar nicht mehr Geld…“
„Ich bin froh, wenn es am Monatsende reicht…“

„Ich muss nicht reich werden.“

„Wir haben eine Aufgabenverteilung, und damit beschäftigt sich mein Partner…“

Klassiker!
Nicht wenige Frauen verfügen in Sachen Geld über den Wissensstand eines Grundschülers (!):
keiner kann ihnen deswegen einen Vorwurf machen, denn einen ganzen Lebensbereich jemand anderen zu überlassen ist nicht nur viel bequemer, sondern auch praktischer und zeitsparender.
Been there, done that.

Was ist aber, wenn die langjährige Beziehung in die Brüche geht oder der Partner früh stirbt?
Oder – viel krasser! – was ist, wenn sich herausstellt, dass DU diejenige bist, die eigentlich das große Talent in Sachen Geld hatte, und das niemals zum Einsatz kam?
Was für eine Verschwendung an Begabung und Fähigkeiten!
Und wie anders wäre dein Leben dann verlaufen!
Oder noch besser: wie anders WIRD dein Leben jetzt verlaufen!

„Ich finde das alles kompliziert…“

Das kann ich gut verstehen, denn tatsächlich liegt über dem Thema Finanzen eine „Es ist kompliziert„- Energie.
Aber erstens ist es nur ein Vibe – und den kann man für sich persönlich immer ganz leicht ändern.
Zweitens ist ein Kind großzuziehen, noch viel komplizierter – und trotzdem schaffen es die meisten Frauen ganz hervorragend.

Am Ende ist es so:
Ob es tatsächlich kompliziert IST, findest du heraus, wenn du dich damit ernsthaft befasst.
Vorher ist es nur eine Ausrede.
Und wenn es sich zeitweise kompliziert gestalten sollte, dann schaffst du auch das – wäre doch gelacht!

Wer will schon aus Bequemlichkeit arm bleiben?!

„Geld ist mir nicht so wichtig, es gibt wichtigeres im Leben…“

Diese Einstellung ist nicht nur eine Binsenweisheit, sondern klingt obendrauf moralisch überlegen:
Man ist dem schnöden Mammon erhaben, und damit sooo viel besser als die Reichen.
Weil „Best things in life are free„, und „die Reichen sind auch nicht alle glücklich„.

Wenn du davon überzeugt bist, dass dir Geld nicht wichtig ist, und du dich damit deshalb nicht beschäftigen möchtest, dann kannst du quasi abwarten, bis kein Geld mehr da ist, und es aus diesem Grund auf einmal so viel Wichtigkeit bekommt, dass du dich damit beschäftigen MUSST.
Ist dann egal, ob du willst oder nicht.

Ist kein oder nicht genügend Geld da, bestimmt es direkt deine Entscheidungen, beherrscht dein Denken und Handeln, mehr als dir lieb ist, und lässt dich kaum schlafen – also hat es eine enorme Bedeutung!

Geld ist nicht das Wichtigste, aber ganz sicher nichts, was moralisch verwerflich wäre.
Die Reichen sind nicht alle glücklich(er), aber garantiert ist ihr Leben in praktischen Dingen einfacher, und verfügt über mehr Möglichkeiten.
Ob sie aus diesen Möglichkeiten ein erfülltes, glückliches Leben machen, ist dann ihre eigene Entscheidung.

Die moralische Überlegenheit der Besitzlosen gründet in einem religiösem Verständnis von Geld:
Denn Geldliebe ist Wurzel allen Übels, und eher geht ein Kamel durch’s Nadelöhr, richtig?
Der Teufel kann ganz hervorragend Bibelstellen zitieren, wenn er dich dafür in Mangel, Begrenzung und Minderwert halten kann, wusstest du das?
Hauptsache, du lebst weit unter deinem Potenzial, während du die Reichen zusätzlich verurteilst.

Ich glaube an keinen Gott, der mich kurz und streng hält, knauserig ist, mich „erzieht“, indem er mir Sachen vorenthält, mich straft, wenn ich zu viel ausgegeben habe (damit ich „was daraus lerne“), und bei dem ich in Sachen Geld „gut aufpassen muss“, damit sie mir nicht zu wichtig werden.
DAS nenne ich mal kompliziert.
Aber bei mir ist überhaupt nichts kompliziert, schwer, heikel oder mit lauter Hindernissen und Stolperfallen verbunden – das wäre ein grässliches Leben Vegetieren. So einen Gott braucht kein Mensch.

Ich glaube an einen Gott, der mich unendlich liebt und mich unendlich beschenkt – und zwar in allen Bereichen, nichts ist ausgeschlossen.
Das mache ich bei meinen eigenen Kindern genauso.

„Zahlen machen mir einfach keinen Spaß, ich bin lieber kreativ…“

Was glaubst du, wie viel Zeit du für deine Kreativität hättest, wenn du – wenn z. B. dein Auto kaputt geht – dir einfach ein neues kaufen kannst, anstatt zig Leute anzurufen, stunden- und tagelang nach Teilen zu suchen, und dich darum zu kümmern, wie du ans Geld kommst, um Ersatz zu besorgen?

Hat man kein Geld, dann hat man auch kaum Zeit für Kreativität.

Aufräumen macht den Meisten auch keinen Spaß, jeder liebt jedoch eine ordentliche Wohnung.
Sport macht auch nicht immer Spaß, aber jeder mag es, wenn er fit ist.
Auf die Tatsache, ob dir Zahlen Spaß machen oder nicht, würde ich einfach keine Rücksicht nehmen.

Und dann kannst du auf Bali sitzen und dort kreativ sein, wenn du magst ;).

„Ich habe ein gutes Leben, ich will gar nicht mehr Geld…“

Diesen Satz höre ich oft: was für eine lobenswerte Bescheidenheit, stimmt’s?

Übersetzt heißt er für mich jedoch:
Ich habe ein gutes Leben, und was mit anderen ist, ist mir scheißegal.

Für mich persönlich akzeptiere ich kein Leben, in dem es nur für mich (und meine Familie, meinetwegen) reicht.
Das ist purer Egoismus.
Egal, wie genügsam er zunächst klingen mag.

Ich will nicht nur mehr als genügend für mich haben, sondern obendrauf weit mehr als ausreichend, so, dass ich jederzeit andere supporten, beschenken, und mich in sie finanziell investieren kann, wenn ich das möchte.
Das ist Standard.
Etwas anderes sollte eine Liebesbotschafterin nicht akzeptieren.

„Ich bin froh, wenn es am Monatsende reicht…“

Nicht alle von uns haben dieselben Startbedingungen und dieselben momentanen Lebensumstände.
Ich bin ein Einwandererkind, habe schon oft unter dem Existenzminimum gelebt, und weiß genau, welche Energien sich dort tummeln.
Dort ist man TATSÄCHLICH froh, wenn man bis zum Monatsende überlebt.
Ich mache keinem einen Vorwurf.

Nichtsdestotrotz:
die Resignation, die Hoffnungslosigkeit und das sich Abfinden mit der Situation („ich bin nun mal alleinerziehend und verdiene schlecht, es wird sich nie etwas ändern…„, „Ich bin nun mal ein armer Student„, „Wir haben nun mal viele Schulden seit der Pleite…„) kannst du heute mit mir verlassen, wenn du willst.

Es mag sein, dass du seit Jahren oder Jahrzehnten (oder gar Generationen) nichts anderes als Mangel kennst, und dein Verstand laut mit Argumenten schreit („Aber! wie! soll! das! gehen!„) aber du kannst unmöglich nun zu mir gehören, bei Selbstliebe, Beziehungen&Co. laut „JA! Joanna, das will ich!“ schreien, und bei Geld aussteigen.
Das passt einfach nicht.
Also wenn, dann ziehen wir die Sache als Ganzes durch, und nehmen Finanzen ganz selbstverständlich noch mit rein.

Wenn du das ebenso willst, dann wirst du diese „ich bin froh, wenn es am Monatsende reicht.„-Mentalität verlassen, deinen Verstand ignorieren, und alles für dich persönlich neu festlegen müssen.
UND ZWAR BEVOR SICH DIE SITUATION BEREITS VERÄNDERT HAT.

Willst du das nicht, und überwiegt stattdessen „Was will DIE mir schon erzählen?„, dann kann ich dir kein bisschen weiterhelfen.

Ich erzähle dir das nur, weil ich nicht will, dass dein Leben mies ist.
Und ohne Geld ist es mies, kann mir keiner was erzählen.

„Ich muss nicht reich werden.“

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz auf etlichen Blogs und Webseiten las:
„Reich werde ich damit nicht“.
Die „Achtung, ich verdiene hiermit zwar etwas, aber nicht viel!“- Erwähnung gehört beinahe zum guten Ton.

Diese Aussage soll positiv klingen, denn NATÜRLICH macht man es nicht wegen dem Geld, und SELBSTVERSTÄNDLICH sind die Motive rein, und KEINESFALLS bekommt man viel Geld dafür.

Mir stellt sich dann immer die Frage: und warum nicht?
Was ist gut daran, zu beteuern, dass man mit seiner Arbeit nicht reich wird?
Ist sie nicht gut genug dafür?
Nicht wertvoll genug?

Don’t get me wrong:
Natürlich kann man seine Arbeit aus Spaß an der Sache kostenlos zur Verfügung stellen (wenn man z.B. im Lotto gewonnen oder sehr viel geerbt hat, um das tun zu können), aber warum dann ständig betonen, dass man nicht reich damit wird?
WARUM?!

Die Wahrheit lautet:
Bei der „Aber ich verdiene hiermit nicht viel, nicht, dass ihr denkt…„-Aussage handelt sich dabei vielmehr um eine Entschuldigung/Erklärung, warum man zwar bezahlte Kooperationen gerne annimmt, jedoch keinesfalls den Eindruck erwecken will, dass diese viel Geld bringen.
Wiederum: WARUM?!

Jeder, der eine gute Arbeit leistet, sollte auch von deren Wert so überzeugt sein, dass er den entsprechenden Preis dafür verlangt, und sich nicht mit weniger zufriedengeben.
Jeder, der eine gute Arbeit macht, sollte zu seiner Leistung stehen, und zurecht stolz auf das entsprechende Einkommen sein.

Von Vornherein entschuldigend zu sagen, dass es „Zum Reichwerden nicht reicht.„, ist hypokritisch (denn eigentlich würde man es sich wünschen, nur leider klappt es nicht…), und obendrein dumm:
Wer das sagt, hat das bereits für sein Leben festgelegt, Klappe zu, nichts wird sich ändern.

Mir ist bewusst, dass einige das auch aus einer Art Selbstschutz tun, denn keiner der Follower soll neidisch auf den Erfolg sein – und Neid ist tatsächlich nicht so selten, wie man glaubt.

Die Wahrheit jedoch lautet:
Jeder Follower, der angesichts der Tatsache, dass er alles gratis nutzt, sich nicht unendlich mit dir freut, wenn du an anderer Stelle erfolgreich bist, mehr und mehr Geld verdienst, und dir ein hohes Einkommen vom Herzen gönnt, schätzt weder dich noch deine Arbeit und will dir nichts im Gegenzug zugestehen.
Und so jemand kann auch meinetwegen neidisch sein, bei so jemanden ist es nun wirklich egal.

Nachdem wir also gründlich mit dem ganzem „Ach, Geld ist nicht so wichtig, und ich brauche nicht viel davon“- Quatsch aufgeräumt haben (bzw. ihr habt Hausaufgaben! Ihr müsst aufräumen, ich kann das für keinen übernehmen.), werden wir im nächsten Teil etwas über Angst und Gier sprechen – die beiden Partner in Crime, die sofort auf den Plan treten, wenn es ums Geld geht.

Stay tuned!

Liebesgrüße
Joanna

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23 Comment

  1. Reply
    Dagmar Lauster
    25. Juni 2019 at 16:30

    Liebe Joanna, ich bin dir so dankbar. Momentan habe ich noch keine Ahnung, wie sich deine Botschaft umsetzen lässt. Ich starte quasi bei Zero. Da ist diese Wohnung, die über meinem finanziellen Limit liegt – aber ich finde, sie ist absolut angemessen für mich. It’s sparkling joy. Es ist dort mehr Raum, als ich für mich brauche, aber ich sehe mich dort auch nicht allein, sondern genau dies:

    Ich will nicht nur mehr als genügend für mich haben, sondern obendrauf weit mehr als ausreichend, so, dass ich jederzeit andere supporten, beschenken, und mich in sie finanziell investieren kann, wenn ich das möchte.
    Das ist Standard.

    (P.S. momentan reicht es oft kaum für mich selber… Aber dies WIRD sich ändern…) Ich vertraue… Danke Danke Danke

  2. Reply
    Sonja
    25. Juni 2019 at 17:26

    Klasse, dass Du das ansprichst! Von Dir als Liebesbotschafterin können es hoffentlich viele annehmen. Auf das Geld – und die Liebe!

  3. Reply
    Mumbai
    25. Juni 2019 at 17:31

    your perspective of life comes from the cage you were held captive in. Das ist genau was
    du beschreibst.
    Geld macht dasLeben einfach leichter und man kann auch anderen damit Freude machen bzw. helfen.
    Das finde ich ueberhaupt das Schoenste an Besitzhaben.

  4. Reply
    Nicole
    25. Juni 2019 at 17:35

    Joana, ich find dich als Person wirklich ganz toll! Vielen Dank, dass du dir regelmäßig Zeit nimmst, um deine Leser mit wichtigen Themen zu ermutigen ! Liebste Grüße

    1. Reply
      Joanna
      26. Juni 2019 at 6:50

      Danke ♥!

  5. Reply
    Sandra
    25. Juni 2019 at 22:46

    Geld tut Frauen richtig gut und das finde ich wertvoll! Ich habe jahrelang vieles gratis gemacht, ich habe auch einmal in einer Beziehung dem Mann Geschenke gemacht und oft bezahlt und nix wieder bekommen. Ich muss da auch noch viel lernen, aber ich habe vor Jahren diesen Satz gelesen (ich glaube stammt von Hr. Schäfer, obwohl ich noch nicht zum Millionär geworden bin!) „Geld tut Frauen richtig gut!“ und du hast Recht, auf Sex kann man mal verzichten, auf Geld nicht! Freue mich auf weitere BLogbeiträge von Dir!

  6. Reply
    Sandra Rehle
    25. Juni 2019 at 22:49

    Dankeschön! Du großartige Joanna! Mein Lieblingssatz ist: „Wer will schon aus Bequemlichkeit arm bleiben?!“

  7. Reply
    Carina/Nina
    25. Juni 2019 at 22:56

    Hallo meine Liebe,
    ich lese deinen blog schon sooooooooooo lange. Alles was dich vekörpert ist Positivität, Weiblichkeit und Mutmachen. Du hast mal eine blog geschrieben „alles klar“, ja, wenn nicht alles klar ist, mach ich es klar.
    Das nehm ich zur Grundlage meiner Frage (da ich mich grad doof fühle dich das zu fragen -smily an die Stirn klatsch -).
    Kennst du den blog „now shine“ ? Ihr müsstet euch lieben !!!!!
    Kuss
    Nina

    1. Reply
      Joanna
      26. Juni 2019 at 6:48

      Danke für das liebe Kompliment!
      (Ich habe Dort sogar mal auf einem Event persönlich kennengelernt ;), wir haben sehr gekreischt, als wir uns gedrückt haben :))).

  8. Reply
    Carina/Nina
    25. Juni 2019 at 22:58

    ich hab keine webseite, kann ich dir keinen kommentar schicken :-(((((((

    1. Reply
      Joanna
      26. Juni 2019 at 6:47

      Doch, hast du eben getan :).

  9. Reply
    Bianca
    26. Juni 2019 at 8:01

    Tausend Dank für diesen Post!
    Ich finde dieses Thema so wichtig und leider habe ich oft erfahren, dass gerade viele Frauen einen großen Bogen darum machen. Es ist wunderbar, dass Du es ansprichst.

    Für mich persönlich ist Geld auch Freiheit. Freiheit bestimmte Dinge tun zu können, die Freiheit manche Jobs nicht annehmen zu müssen, auf keinen Partner angewiesen sein zu müssen und vor allem keine Zukunftsangst zu haben, die einen hemmt.

  10. Reply
    Valérie von Life40up!
    26. Juni 2019 at 10:48

    „Sex, Drugs & Rock’n Roll“ heißt bei mir ab sofort „Sex, Geld & Rock’n Roll“. Danke für den Denkastoß, liebe Joanna!

    1. Reply
      Joanna
      26. Juni 2019 at 12:33

      Halt, halt, über Sex hatte ich noch gar nicht angefangen ;)))…

  11. Reply
    Petra
    26. Juni 2019 at 10:49

    Peng, das hat gesessen. Im positiven Sinne. Endlich eine die Tacheles spricht. Wozu riehenweise Ratgeber noch lesen, wenn es hier so schön auf dem Punkt gebracht wird! Danke!

  12. Reply
    Steffi
    26. Juni 2019 at 12:26

    Wie cool!! Danke für die neue Liebesboschaftsfacette! Wie doof ich diese Weiber finde, die mir sagen oder schreiben „ja, bei Dir… denn Dein Mann verdient ja auch viel.“ Ja, das stimmt. Aber der Kontext in den sie die Aussage ziehen, ist verletzend. Es ist eigentlich simpel. So ging es bei uns. Viel lernen, viel wollen, viel können, viel arbeiten, viel verdienen und viel Verdienst bekommen. Kein Cent ist ergaunert oder sonst was. Mit purem Hirnschmalz verdient. Verdient kommen.

  13. Reply
    Nicole
    26. Juni 2019 at 14:22

    Ich WILL das auch! Besonders bei den Neidern und: man bekommt ja nichts dafür. Ich bin bei dir: wenn jemand GUTE Arbeit leistet, verdient er es auch, dafür entlohnt zu werden und zwar angemessen. Ich bin diese Finanzdebatte , die bei vielen Neid auslöst, auch leid. @ Steffi: und dieses: dein Mann verdient ja, blablabla auch. Jeder darf mit seinem Lebensmodell glücklich werden

  14. Reply
    Stefanie Barbara
    26. Juni 2019 at 21:59

    Liebe Joanna,
    ich lese deinen blog jetzt auch schon etwas länger und habe immer Spass und liebe Deine Einstellung und Deinen Stil .. Das passt zu mir finde ich, denn ich liebe meinen auch und das ist gut so 🙂
    Aber nun hast Du Dich in eine andere Liga katapultiert. ! Der 18.3. ist der Tag bis zu dem Frauen in Deutschland im Schnitt umsonst arbeiten !! Weil sie nämlich zu „bescheiden “ sind um zu verhandeln. Ich kam mir auch immer komisch vor mehr Geld zu fordern, die Männer sich nie ! Und es klappt, man muss sich nur trauen. Ich wundere mich wie leicht es geht und Geld hilft frei zu sein/bleiben/werden..

    DANKE für diesen sehr guten Artikel und dafür dass es DIch gibt.

    Liebe Grüße Barbara

    P.S. Ich bin übrigens Vorständin einer Bank – ich weiss wovon Du sprichtst..:-))

  15. Reply
    Iridia
    27. Juni 2019 at 6:05

    Herzlichen Dank Joanna, ein Thema, das wir Frauen brauchen.

    Ich hab mir vor vielen Jahren mal anlässlich eines finanziellen Engpasses eine ganz neue Einstellung zum Geld angewöhnt als die, mit der ich aufgewachsen bin. Ich las viele Bücher zum Thema und zwei Zusammenhänge haben mich echt überrascht.

    Der eine ist tatsächlich wie du schreibst, dass Geld haben abgewertet wird, nicht nur moralisch, sondern „Geld macht nicht glücklich“, das ist mitunter so tief im Unterbewusstsein, dass es versucht, deine glücklichen Wege zu ebnen und damit „Geld behalten“ sabotiert. Dann gibt man es nicht mal für die richtigen Dinge aus wie eigentlich wichtige Neuanschaffungen und Support anderer, sondern wird von Sonderangeboten und Konsummüll usw. magisch angezogen.

    Zweitens: wenn du Geld wärst, würdest du gern bei dir sein?

    Würdest du dich geschätzt fühlen, in einem schönen Portmonee wohnen, als wirklich schöne Kreditkarte rüberkommen, mit anderen Worten: schätzt du Geld an sich und willst, das es es schön bei dir hat? Stell dir Geld als Haustier vor, wie würdest du es behandeln?
    Wenn Geld eine Energie ist, die aber achtlos behandelt wird, wird die nicht stärker. Es ist bei anderen Sachen im Leben auch so, aber Geld hab ich nie dazu gezählt. Dabei geht es nicht darum, es zu horten und nichts auszugeben, aber mindestens eine Basis zu haben, auch mal Durststrecken zu überstehen, spontan verreisen zu können oder mal jemandem was finanzieren zu können, der es gar nicht kann um ihm eine Freude zu machen. Irgendwann „fließt es“ und kommt tatsächlich zu dir, auch wenn es früher nie so war. Es ist nicht nur rational, es ist auch irrational, funktioniert aber tatsächlich, nur ist das Innen eine Voraussetzung für das Außen, niemals umgekehrt.

    Denn klar ist wirklich: kein Geld macht definitiv unglücklich. Wer nicht mehr weiß, wie die Rechnungen gezahlt werden, vielleicht noch Angst vor Post hat und dort verdrängt, bis alles schlimmer wird und immer noch glaubt, dass Geld nicht glücklich macht, hat ein schweres Realitätsproblem. Wir sollten generell so Sprüche hinterfragen, ob sie uns und dem, was wir wollen, so schaden, dass wir nie den Weg dazu finden, weil wir uns die Beine selbst stellen.

    Ich glaube, dass das Problem in den meisten Fällen ein mentales ist, nur ein Teil hat tatsächlich zu wenig, um damit klar zu kommen. Ein sehr großer Teil verdient eigentlich gut, hat das Problem aber trotzdem. Mentales, das ist aber die gute Nachricht, kann man selbst beeinflussen. Es hilft wirklich sehr, sich ein Thema anzugucken, als hätte man es noch nie richtig gesehen – was vermutlich stimmt – und sich aktiv eine Einstellung zuzulegen, die einem das Tor aufmacht. Missachtung kann nie der Weg zu irgend einem Erfolg sein.

  16. Reply
    Bettina
    27. Juni 2019 at 17:05

    Bähm! Ja, das hat gesessen. Super!!

  17. Reply
    Dagmar Lauster
    10. Juli 2019 at 16:40

    Liebe Joanna, noch bevor du deinen weiterführenden Blog über Angst und Gier postest (worauf ich mich schon freue), habe ich heute —- Woam — die passende Erfahrung gemacht und Einsicht über mein Verhalten hinsichtlich Geld und die Angst, es anzunehmen. Danke, dass du mich mit diesem Post so sensibilisiert hast. Nur so lässt sich etwas ändern. Ich bin dir sehr dankbar.

    1. Reply
      Joanna
      10. Juli 2019 at 17:28

      Ich freu mich riesig darüber!

  18. Reply
    Kathrin
    18. Juli 2019 at 8:40

    Ich wäre dann bereit für den zweiten Teil 😉

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