Inspiration

Wie du zu einer faszinierenden Persönlichkeit wirst (den zweiten Punkt wirst du nicht gerne hören wollen).

Wenn ich euch fragen würde, ob ihr als eine faszinierende Persönlichkeit bezeichnet werden wollt, dann würden alle selbstverständlich ganz laut „Ja!“ rufen.
Klar, mit solchen Menschen will man befreundet sein, sie als Lebenspartner haben oder mit ihnen arbeiten.
Oder wenigstens mal einen Kaffee mit ihnen trinken, weil man hinterher inspiriert, erfrischt und motiviert ist.

Durch die Medien wird ein vollkommen (ich wiederhole: VOLLKOMMEN) falsches Bild von großartigen Persönlichkeiten transportiert:
dort ist Ruhm und/oder Erfolg gleichzusetzen mit bewundernswertem Charakter.
Seit Social Media reicht dafür übrigens ausschließlich (zweifelhafter) Ruhm und das Ganze läuft auf einem noch niedrigeren Level:
ab einem gewissen Bekanntheitsgrad wird man angehimmelt, bewundert und beklatscht – sogar dann, wenn man die Persönlichkeit einer Socke hat.

Und selbst die „Großen“ Erfolgreichen der Geschichte haben abseits ihres Erfolges teilweise ein solches mieses Wesen und ein solch‘ fruchtbares Leben, dass man das kalte Grauen bekommt, sobald man etwas hinter die Kulissen schaut.
(Jil und ich verbrachten jeden Abend in Berlin damit, uns Biografien berühmter Persönlichkeiten wie Politiker, Schauspieler und Könige anzueignen, und das war alles so unfassbar schrecklich, dass wir es teilweise kaum glauben konnten.)
Da Draußen ist oft Geld + Macht = Persönlichkeit, und das ist eine riesige Täuschung.

Don’t get me wrong:
Ruhm und Erfolg an sich ist nichts Verkehrtes oder Negatives, ganz im Gegenteil – aber er beschert dir nicht automatisch eine großartige Persönlichkeit, einen starken Charakter oder ein anziehendes Wesen.

Wie wird also zu einer Persönlichkeit, die andere fasiziniert?
Dafür braucht es 2 Dinge…

1. Du wirst zu einer faszinierenden Persönlichkeit durch die Art, wie du mit Schwierigkeiten umgehst.

Zu einer Persönlichkeit wirst du erst, wenn du inmitten von Schwierigkeiten und Herausforderungen dich immer wieder entscheidest:
Gegen Bitterkeit und für Vergebung.
Gegen Angst und für Vertrauen.
Gegen Traurigkeit, Entmutigung und Frust und für‘s Dranbleiben, Weitermachen und Durchziehen.
Gegen „Ich kann‘s nicht, ich schaff‘s nicht, das ist mir zu viel, ich gebe auf.“ und für „Jetzt werde ich gerade erst warm.“

Keiner mag Herausforderungen, und am liebsten wäre es uns, wenn alles immer glatt laufen würde, das ist klar.
Aber erst dann hast du überhaupt die Chance, dich WIRKLICH zu entscheiden.
Menschen, bei denen alles immer gut läuft, sind leider meist auch strunzlangweilig.
Das liegt daran, dass sie niemals die Chance hatten, echte Substanz zu bilden, Stehvermögen, Entschlossenheit, Unerschrockenheit, Personality eben.

Und jetzt mal Hand auf’s Herz, wie oft hast du bereits gedacht:
„Wenn nur diese und diese Herausforderung nicht wäre – ich könnte soooo glücklich sein!“
„Wenn ich nur genügend Geld hätte – alles wäre perfekt!“
„Wenn du dieses und jenes niemals passiert wäre – mein Leben wäre so viel besser verlaufen!“
„Wenn ich nur meinen Traummann/Kind/Job/Haus hätte – was hätte ich es leicht!“

Ja, das Leben wäre oft leichter – aber willst du tatsächlich die Persönlichkeit eines Toastbrots haben?
Willst du jemand sein, der bei jeder Herausforderung zusammenklappt, bei der kleinsten Schwierigkeit entmutigt ist, und ständig Zuspruch von Außen braucht?
Willst du jemand sein, der nichts zu sagen hat, weil er zwar viel sagt, aber alles nur seichtes Gerede ist (und jeder merkt’s)?
Willst du jemand sein, der ein paar positive Plattitüden schmettert (ist übrigens gerade auch online ganz groß: jeder Blogger schreibt so’n bisschen Lifecoaching), aber alles davon klingt nach Kühlschrank-Magnet-Weisheiten?
Willst du jemand sein, dem es zwar gut geht, aber das „gut“ als Synonym für „lahm“ steht?
Willst du zwar kaum Schwierigkeiten haben, aber dafür ständig unter deinem Potenzial leben?
Willst du mit 40 Jahren das Wesen eines 14-Jährigen Teenagers haben, der schnell eingeschnappt, ständig beleidigt oder am Lästern ist, weil er sich dann selbst so viel besser fühlt?
Oder willst du mit 50 Jahren enttäuscht vom Leben und anderen Menschen dich nur noch mit Katzen umgeben, weil „alle Männer sind Schweine.“?
Oder willst du mit 60 Jahren „Nur noch deine Ruhe haben.“, also nichts mehr bewegen?

Joanna, ich habe so viele Schwierigkeiten – was muss ich faszinierend sein!
Falsch.
Es geht nicht darum, viele Schwierigkeiten zu haben – sich in Schwierigkeiten zu manövrieren kann jeder Depp.
Es geht darum, angesichts von Herausforderungen sich immer und immer wieder zu entscheiden.
Und dass diese Entscheidungen nicht ganz so easy sind, ist absolut klar!

Du kannst Hunderte Schwierigkeiten haben – wenn du deine Entscheidungen nicht triffst, wirst du einfach nur verbittert (=Steigerung von enttäuscht und verletzt), misstrauisch oder griesgrämig.
Das ist ganz sicher nicht faszinierend.
Herausforderungen bringen dich kein Stück weiter, außer, du überwindest sie, und lässt dich nicht durch sie überwinden.

 

 

2. Die Schwierigkeit, die den größten Persönlichkeitsboost bringt, muss dich eigentlich überfordern.

Die Schwierigkeiten, die deine Persönlichkeit bilden, müssen GRÖßER sein, als das, was du momentan packst.
Manche heulen schon beim kleinsten Problem, haben schlaflose Nächte bei Belanglosigkeiten, sind Down beim geringsten Widerstand – von sowas rede ich nicht.
Es muss sich so anfühlen, dass du denkst: „Das war’s. Ich kann nicht mehr. Ich gebe auf. Alles geht den Bach runter. Mein Leben ist wertlos. Alles macht keinen Sinn.“
Es muss dich eigentlich überfordern.

Genau an diesem Punkt ist das Potenzial zur allergrößten Persönlichkeitsentfaltung deines Lebens, vertraue mir!
Genau JETZT kannst du dich entscheiden.
Genau JETZT kannst du die Weichen neu stellen.
Genau JETZT kannst du dem Teufel ins Gesicht schauen, deine Schultern straffen, und eine Ansage machen (wie man eine Ansage macht, steht HIER).
Genau JETZT kannst du deine Tränen trocknen, deine Nase putzen, und beschließen, dass du über dich hinauswächst.
Genau JETZT zeigt es sich, wer eine echte Liebesbotschafterin ist, denn das hat erstmal nichts mit einem schönem Lifestyle zu tun, sondern mit der simplen Frage:
Wen verkörperst du?
Wem stellst du deine Gefühle zur Verfügung?
Für was steht dein Leben?

Du kannst, wohlgemerkt.
Du musst nicht.
Du kannst alternativ auch Schwierigkeiten ausweichen, und immer so leben, damit ja keine vorkommen.
Du kannst jede Konfrontation vermeiden, und alles unter den Teppich kehren.
Du kannst zukünftig alles vermeiden, was dich jemals wieder in diese Lage bringen könnte, und nie mehr an Großes glauben.
Du kannst dich einfach selbst bemitleiden.
Du kannst dich beschweren, und jammern, und beklagen.
Du kannst aufgeben, und deine Pläne und Ideen vergraben, weil es klappt ja doch nicht.
Du kannst wütend sein, und verletzt und den anderen die Schuld geben.
Und jeder wird es verstehen, denn DAS MACHEN ALLE ANDEREN AUCH!

Das ist immer die einfachste Lösung, bietet sich auf einem Silbertablett an, der Teufel argumentiert immer hervorragend, das muss man ihm lassen.

Aber willst du jemand von der breiten Masse sein?
Willst du im Mittelmaß fischen, ein mittelmäßiges Leben haben, eine mittelmäßige Partnerschaft, mittelmäßiges Einkommen, mittelmäßige Beziehungen, mittelmäßige Persönlichkeit?

O.k., Joanna, aber wie mache ich das? Gerade könnte ich nur heulen, weil ich überhaupt keine Lösung sehe.

Das glaube ich dir.

Und genau hier und jetzt kannst du dich entscheiden.
Entgegen deinen Gefühlen und entgegen deinem Verstand.
Wichtig: ENTGEGEN deinen Gefühlen.
Du darfst nicht darauf warten, bis du dich so fühlst (again: das machen zig Tausende schon, und wenn sie nicht gestorben sind…).
Du darfst nicht darauf warten, bis dein Verstand dir seine Zustimmung gibt („Ja, das könnte die Lösung sein, ich sehe sie bereits, also brauchen wir nicht mehr depressiv sein.“)

Du triffst eine Entscheidung, und ignorierst deine Feelings und das ganze Drama und wie schlimm alles ist.
Du triffst eine Entscheidung, WEIL DU MIR GLAUBST.
Eine hohe Anforderung meinerseits, ich weiß. Aber ich weiß auch, dass jedes meiner Worte dir das Leben rettet.

Diese Entscheidung heißt Angriff und nicht Rückzug.
Diese Entscheidung heißt Vorwärts, und nicht Zurück.
Diese Entscheidung heißt Größe und nicht Nachtragen, Kleinkariert sein und Hassen.
Diese Entscheidung heißt Würde, Stärke, Liebe – und nicht Angst, Panik, Verzweiflung und Depression.
Diese Entscheidung heißt „Auf geht’s!“ und Ärmel hochkrempeln, und nicht „Das war’s, ich gebe auf.“

Aber Joanna, ich schaffe das nicht! Ich bin so am Boden zerstört, es ist etwas sehr Schlimmes passiert.

So sehr ich das bedauere, ich bleibe dabei:
entweder, es wird tatsächlich das Allerschlimmste in deinem Leben – oder ein vollkommen neuer Start.
Der schnellste Boost, den du jemals erlebt hast, das größte Sprungbrett in ein völlig neues Selbstbewusstsein, die riesigste Chance für einen Persönlichkeitsschub ohne Gleichen.
Also lasse sie nicht vorbeiziehen, sondern ergreife sie mit beiden Händen!

Aber Joanna, ich bin so traurig!
Ignoriere es.
In so einer Situation Vorwärts zu gehen, Entscheidungen zu treffen und sich nicht kleinkriegen zu lassen, fühlt sich nicht gut an.
Das Gefühl kann noch eine kurze Weile anhalten, aber es geht weg, versprochen.

Aber Joanna, wie soll das weggehen, ich kann mir das nicht vorstellen!“
Ignoriere auch das.
Dein Verstand kann sich das selbstverständlich in dieser Situation nicht vorstellen, er zählt nur die Fakten zusammen, und sagt: keine Lösung.
Also ignorieren.

Das, was dich aus deiner Komfortzone rausgehauen hat, mag schmerzhaft, unerwartet oder katastrophal sein.
Aber du hast es in der Hand, aus dieser Situation einen deiner größten Siege zu machen:
Indem du das alles großartig meisterst, die Schwierigkeiten überwindest, und hinterher strahlender und stärker bist als jemals zuvor.

Beim Persönlichkeitstraining ist es übrigens exakt genau wie beim Muskeltraining:
nur, wer schwere Gewichte stemmen kann, ist tatsächlich stark und kommt vielleicht auf’s Podium.
Je schlimmer dein Umstand gerade, umso mehr Potenzial zum stärksten und schönsten Charakter überhaupt.

Falls du also gerade mitten in schlimmen Umständen steckst, dann hast du heute auf der Stelle die Chance, die richtigen Entscheidungen zu treffen und einen weiteren Meilenschritt in Sachen starke, faszinierende Persönlichkeit zu gehen.

Herzlichen Glückwunsch hierzu ;).

Liebesgrüße
Joanna

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23 Comment

  1. Reply
    Gabrieal Schmider
    16. August 2018 at 14:23

    Liebe Joanna,
    ein Post, der mir aus der Seele spricht. Nur in einem stimme ich nicht so ganz überein. Immer nur Vergeben kann nicht die Regel sein. Irgendwann ist es genug und man muss sich wehren. Dann ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen und sich auf den Weg nach neuen Ufern zu machen. Mag sein, dass ich dann nachtragend und unversöhnlich bin, aber wenn es einmal vorbei ist, dann kommt der oder die nie wieder auf meine Party.
    Sonnige Grüße Gaby

    1. Reply
      Joanna
      16. August 2018 at 14:30

      Ich glaube, es ist nur ein Missverständnis:
      Zu vergeben heißt überhaupt nicht, dass man alles erträgt, oder weiterhin Kontakt hat, etc.
      Es heißt nur, dass du demjenigen nichts nachträgst, und das Leid, das dir zugefügt wurde, ihm nicht anrechnest.

      In so weit sind wir bestimmt einer Meinung, denn ich finde auch, dass man sich nichts gefallen lassen muss.
      Aber darüber habe ich schon sehr oft geschrieben :).

  2. Reply
    Annett
    16. August 2018 at 14:42

    Liebste Joanna! Es beginnt alles mit einer Entscheidung und dann muss man einfach durchziehen!!! Oh ich kann davon ein Lied singen! Tränen sind wie Bäche geflossen! Aber heute weiß ich, alles hatte einen Sinn, damit es heute viel schöner ist, als ich es mir je vorstellen konnte! In uns steckt soviel mehr, als wir manchmal bereit sind zu glauben! Aber einfach versuchen!!! Könnte ja wirklich geil werden!! Danke Joanna für Dich!!! Du warst mein Fels in der Brandung. Deine Posts haben mir immer geholfen! Und Zack: heute bin ich glücklich.. nicht nur tageweise, eigentlich immer! Heute arbeite ich regelmäßig an meiner Persönlichkeit, dass macht stark und die nächste Phase hat begonnen! Ganz liebe Hrüße von Annett

  3. Reply
    Michaela Siepmann
    16. August 2018 at 15:35

    Hallo Joanna,
    mit grosser Freude habe ich alles gelesen und bin der Meinung,diese Zeilen gehören mit zu deinen besten Post`s.
    Wunderbar treffend hast du mich erreicht!
    Tschüüüüsss
    Michaela

  4. Reply
    Ute
    16. August 2018 at 15:36

    Danke für die klaren Worte! Immer wieder gut, so was zu lesen oder hören.
    Meine Mum sagt immer „hinfallen kann jeder, aber aufstehen und weitermachen ist die Kunst“ und damit hat sie vollkommen recht.
    Selbst überlege ich mir immer, was für ein Vorbild ich für unseren Sohn sein will, dann ist die Entscheidung immer gaaanz einfach (auch wenn es oft nicht leicht ist, aber das gehört halt dazu zum Leben).
    Nochmals danke und liebe Grüße

    1. Reply
      Joanna
      16. August 2018 at 16:49

      Ja, deine Mum hat recht ;).

  5. Reply
    Sunni
    16. August 2018 at 15:57

    Liebe Joanna,
    nach einem wahrlich nicht sonnenscheinmäßigen Leben traf ich – wer hätte es gedacht -meinen Traummann. Ausgerechnet er bekam vor 6,5 Jahren Krebs. Die Hölle tat sich auf,der Teufel selbst wetzte grinsend die Messer und schaut mir zu, wie meine Tränenbäche über das Klinikgelände flossen, als wir binnen 24 Stunden hörten:Metastasiert bis in die Schädelbasis, Prognose…naja, vielleicht ein halbes Jahr.
    Damals haben wir uns geschworen:Er kriegt uns nicht klein, nicht der Krebs, nicht der Teufel, niemand. Gut, sie versuchen es weiter, immer wieder mit Nekrosen im Kiefer, mit Entzündungen, mit 1000 Dingen, die immer wieder kommen, Hormonbehandlungen, Untersuchungen und ungewissen Diagnosen.Und? Wir – mein Mann ist inzwischen 80 und ich 68 – wir lassen sie abprallen, indem wir jede, jede freie Minute nutzen: Kunstgalerie, Ausstellung, Theater, Konzert, Treffen mit den Töchtern und Enkeln, ein neuer Blumenstrauß, ein gutes Essen…Und? Natürlich ist das nicht immer easy, nicht immer lustig, natürlich hat man Angst. Aber eines weiß ich zu 100%: Der Tag , an dem die Angst größer ist als unser gemeinsamer Mut, unsere gemeinsame Kraft, unser Wille zu leben und so gut es irgend möglich ist zu leben, das wird der Tag sein, an dem das Elend sich die Hände reibt. – So, und Montag fahre ich wieder 360km, um einen Arzt mit meinem Mann zu konsultieren und am Donnerstag machen wir für 3 Tage Urlaub, URLAUB…nein, nicht auf den Malediven oder auf unserem in einem anderen Leben so geliebten Mallorca, weil das alles viel zu anstrengend wäre, nein, in der Rhön, in einem kleinen Ferienhaus und ich hab schon zig Ideen, was wir alles tun. So, Teufel, geh zum Teufel mit dem Krebs! Und bei vielem haben mir deine Texte geholfen. Danke, einfach Danke!Herzlich, Sunni

    1. Reply
      Joanna
      16. August 2018 at 17:21

      Sunni ♥ !

  6. Reply
    Moni
    16. August 2018 at 16:19

    Hi Joanna! Du hast ganz recht mit dem, was du schreibst. Man wächst mit den Aufgaben und Herausforderungen, die einem gestellt werden. Vor nunmehr 4 Jahren ist mein Mann verstorben und ich wusste erst mal nicht, wie es weitergehen soll. Mal abgesehen von der Lücke, die er hinterlassen hat, hatte ich besonders Angst vor der finanziellen Situation, da wir noch Schulden auf unserem Haus haben, und ich nur ein ‚Kleinverdiener‘ bin. Nun, nach 4 Jahren, muss ich mir ab und zu mal selbst anerkennend auf die Schulter klopfen! In 2020 sind die Schulden bezahlt, mir und den Kindern geht es gut, wir müssen uns nicht mal großartig einschränken. Und ich bin dankbar für alles!

    1. Reply
      Joanna
      16. August 2018 at 17:20

      Na, da würde ich mir aber auch auf die Schulter klopfen, Moni!!!
      Ganz, ganz großartig hast du das gemeistert!!!!

  7. Reply
    Elena
    16. August 2018 at 16:33

    Sag mal Joanna. Vielleicht habe ich es übersehen, aber.. wenn ich nicht auf meinen Verstand und nicht auf meine Gefühle hören soll… auf was denn dann?
    Liebe Grüße

    1. Reply
      Joanna
      16. August 2018 at 17:20

      Gute Frage ;))))!
      Na, auf MICH!

      Auf die Intuition: das, was du tiefer spürst „Das ist die Wahrheit.“
      Und wenn deine Intuition (Herz, oder wie auch immer man das nennen mag) überlagert von den Gefühlen ist, dann brauchst du jemanden, der dir die Wahrheit sagt ;).

  8. Reply
    Maria
    16. August 2018 at 21:52

    Ok. Eine Frage: Bedeutet das, dass ich keine starke Persönlichkeit werden kann wenn ich keine Schwierigkeiten habe, die mich überfordern? Ich kann mir ja meine Schwierigkeiten nicht aussuchen. Entweder habe ich welche oder ich habe sie grad nicht.

    Liebe Grüsse Maria

    1. Reply
      Joanna
      17. August 2018 at 7:14

      Das stimmt ;)))).
      Deshalb entspannt bleiben, und das Leben genießen, wenn man gerade keine hat ;).
      Aber glaub mir… wenn es so weit ist, wünscht man sie sich wieder weg ;).

  9. Reply
    Angelika
    16. August 2018 at 22:41

    Aber was ist, wenn ich bisher noch nicht wirklich das Gefühl hatte, in eine Situation zu kommen, die mich überfordert? Schwierige Situationen – klar – die gab es viele… aber ich könnte nicht sagen dass mich bisher was so richtig richtig überfordert hat. Klar, ein Moment in dem man alles hinschmeissen will – aber irgendwie gehts dann immer weiter. Ist es dann wirklich Bequemlichkeit?

    Liebe Grüße Angelika

    1. Reply
      Joanna
      17. August 2018 at 7:14

      Das kann ich unmöglich pauschal beantworten.
      Ich vertraue einfach immer darauf, dass meine Texte genau das erreichen, wozu sie geschrieben wurden ;).

  10. Reply
    jina
    17. August 2018 at 8:41

    Hallo joanna, das Problem an überforderung ist doch, das dass agieren dann schwieriger wird und bei gewissen Strukturen die Gefahr des Chaos besteht. Diese sind nicht immer rein funktionell.. Es ist auch mal schön, wenn alles so klappt… Im Grunde sprichst du hier allerdings eine sehr bedeutsame Sache an und die heißt vertrauen… da ist was wahres dran

  11. Reply
    Anna
    17. August 2018 at 10:05

    Hallo liebe Joana,
    dein Beitrag kam zur richtigen Zeit. Mein Mann hat mich nach 24 Jahren verlassen. Ich hab meine Karriere/ Beruf für seine aufgegeben und wir sind für viele Jahre ins Ausland. Nun sind wir wieder in Deutschland. Er hat sein Ziel erreicht und ist Geschäftsführer. Die letzten 2 Jahre waren nicht schön. Er hat mir auf unterschiedliche Art und Weise gesagt, das er mich nicht mehr liebt. Ich bin zu kindlich, zu langweilig, zu dumm, zu….. Wir hatten zusammen studiert, zusammen den ersten Job begonnen. Nun steh ich hier: kein Selbstbewusst mehr, ein tot traurigen 13 jährigem Sohn, kein Job, keine gesicherte Rente. Ich werde mir Deine Worte immer wieder durchlesen, das ich daran wachse und nicht zerbreche. Und ja es gibt eine Neue ansonsten wer er nicht gegangen. Mit ganz lieben Grüßen

  12. Reply
    Nadja
    18. August 2018 at 11:10

    Liebe Joana,
    ich finde es schon immer sehr spannend, dass deine Posts für mich zum exakt richtigen Zeitpunkt kommen. Jetzt aber umso mehr, denn ich habe vor drei Wochen meine Diagnose Brustkrebs erhalten und dieser Blogpost sagt alles und hält mir das gerade jetzt nochmal richtig vor Augen. Danke dafür!
    Liebe Grüße

    1. Reply
      Joanna
      18. August 2018 at 17:42

      Nadja, du bist die Allerstärkste und schaffst das!
      Ich bin bei dir ♥!

  13. Reply
    Sandra
    18. August 2018 at 15:31

    Liebe Joana,

    Ich komme gerade aus so einer wirklich schlimmen Prüfung. Und sicher habe ich mich selbst auch deshalb nicht verloren, weil ich schon so lange Deine Posts lese. Und deswegen stimme ich Dir in jedem Punkt zu und kann nur bestätigen, dass aktiv werden, zu sich selbst stehen, trotz aller Widrigkeiten sich und anderen Freude zu bereiten der einzige Weg aus einer Krise sein kann, will man seine Würde und Selbstachtung nicht verlieren. Und was habe ich mich in dieser Zeit über mich selbst gewundert und an Selbstvertrauen gewonnen! Danke nicht nur für diesen sondern für alle Deine Posts, die mich so oft stärken, den Kopf gerade rücken oder manchmal sogar zu Tränen rühren! Sandra

    1. Reply
      Joanna
      18. August 2018 at 17:41

      So sooo gerne!
      Ich bin unendlich stolz auf dich, Sandra ♥!!!

  14. Reply
    Petra
    18. August 2018 at 16:03

    Hallo Joana,

    mich wundert’s, dass dir nur Frauen schreiben…. Männern geht es doch oft genauso, nur dürfen sie nicht jammern, denn sie sind ja der starke Part.
    Jnd, wenn jeder nur noch an sich denkt, blribt unsere Gesellschaft auf der Strecke

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