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Mai mit Kneipp: Wie ich mich zum Sport motiviere und meine liebsten, ganz einfachen Workouts.

*enthält Werbung für Kneipp

Es hat selbstverständlich seinen Grund, warum Sport auf Liebesbotschaft bisher keine eigene Rubrik hat – diese würde nämlich relativ leer aussehen.
Eine gesunde, ausgewogene Mahlzeit in 20 Minuten, ein passendes Outfit für jede Gelegenheit, einen Raum in kürzester Zeit umstylen? Geschenkt.
Sportliche Aktivitäten dagegen kamen bisher auf meiner To-Do-Liste noch unter „Steuerunterlagen Sortieren“ (wobei das mitunter den Grund hat, dass ich ansonsten Mails MIT GROSSBUCHSTABEN UND VIELEN AUSRUFEZEICHEN „BITTE DRINGEND DEN APRIL SCHICKEN!!!!!!“ von meiner Steuerberaterin bekomme. Eine Dringlichkeit, der sich auf die Dauer keiner entziehen kann.)

Nichtsdestotrotz war regelmäßiger Sport im letzten Sommer bereits zur Routine geworden, aber dann kam eine Knieentzündung und ein Welpe dazwischen – vor allem beim Letzten war ich froh, wenn ich überhaupt noch irgendetwas auf die Reihe bekam.
Und nun stand ich da, alles beim Alten, der Welpe zog nicht mehr als Ausrede, und das wollte ich so nicht.

Deshalb fing ich wieder mit etwas Sport an – auf der Stelle hatte ich weniger Kopfschmerzen, mit denen ich aufgrund von Nackenverspannungen immer wieder kämpfe.
Ich kann das Rad sicher nicht neu erfinden, kann aber alle Sportmuffel, oder welche, die den Anschluß irgendwann verloren haben, einfach wieder motivieren: die Ausreden und die Argumente – ich kenne sie alle!
Etwas Erinnerung in den wichtigsten Dingen tut außerdem immer gut.

Denn wie sagte Sebastian Kneipp vor beinahe 200 Jahren?
Eine der 5 Säulen der Kneippschen Lehre war damals revolutionär und ist heute wissenschaftlich nachgewiesen:

„Um gesund zu bleiben, muss sich der Mensch bewegen.“



1. Ein paar Fakten.

1.  Bereits geringe sportliche Aktivität hat eine enorme Auswirkung auf die Gesundheit, die Lebensqualität und die Lebenserwartung. Schon tägliches zügiges Gehen von 20 Minuten senkt die Sterblichkeit um 16 bis 30 Prozent.
Der Effekt ist bei allen Gewichtsgruppen nachweisbar: bei schlanken ebenso bei übergewichtigen Menschen.

2. Sport verringert das Risiko für Brust-, Prostata- und Darmkrebs um 30 Prozent.
Die Muskeln sind nicht nur Kraftmaschinen, sondern Hormonlabore:
sie produzieren körpereigene Botenstoffe, die Entzündungsfaktoren eliminieren, Immunzellen stimulieren, und freie Radikale im Körper abfangen, die Krebsentstehung begünstigen.

3. Diese Botenstoffe können noch mehr:
sie wirken sich positiv auf das Gehirn aus und sind ein echter Jungbrunnen.
Ein bestimmter Signalstoff (BDNF) aktiviert Stoffwechselvorgänge im Gehirn, die wir beim Lernen und für die Konzentration benötigen.
BDNF ist einer der aktivsten Gehirnhormone überhaupt und stimuliert die Teilung von Nervenzellen, die für die Ausbildung unseres Langzeitgedächtnisses verantwortlich sind.

4. Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass beim Sport die Zentrale für Bewegung und Koordination aktiviert wird .- gleichzeitig wird der Bereich des Gehirns heruntergefahren, der für logisches Denken und Planen zuständig ist.
Dadurch wirkt Sport wie ein Neustart für das Gehirn – ähnlich wie beim Computer, wenn man den Reset-Knopf drückt, wenn der Arbeitsspeicher überlastet ist.
Der Kreislauf kommt gleichzeitig in Schwung, die Durchblutung und Sauerstoffversorgung laufen auf Hochtouren:
man kann sich besser konzentrieren, besser denken, und ist verfügt über eine gesteigerte Kreativität.
Ein echter Frischekick für’s Gehirn.

5. Willkommener Nebeneffekt: Durch gezieltes Training ist die Figur in Shape, das Gewicht stabil, und die Muskeln verbrennen Fett, auch während man ruht.

 

 

2. Keine Lust und keine Zeit: wie ich diese beiden Faktoren eliminiere.

Ich habe 2 Dinge für mich beschlossen:

Ich habe Lust.
Wenn es etwas gibt, dass wichtig für meine Gesundheit ist, und ich das aber unangenehm finde, dann höre ich auf, das unangenehm zu finden.
Ich muss kein Marathon laufen, und keine sportlichen Spitzenleistungen vollbringen – aber ich habe ebenso keine Lust, mein Leben lang etwas zu tun, wozu ich mich jedes mal überwinden muss.

Und deshalb habe ich beschlossen, dass ich die Bewegung genieße, die Anstrengung schön finde, und es sich gut anfühlt, mal ausgepowert zu sein.
Viel zu oft akzeptiert man nämlich ungesunde Gewohnheiten als gegeben, und fügt sich diesen resigniert.
Ich finde aber, dass ich überhaupt nichts akzeptieren muss, was ich im Grunde nicht gut finde – ich kann das jederzeit ändern, einfach so.
Ich brauche keine tiefe Offenbarung dafür (und vor allem kein dramatisches Erlebnis – viele sind erst bereit, Sport zu machen, wenn eine Krankheit sie dazu zwingt) – ich mache das einfach so. Und zwar heute.
Und nicht nach dem Urlaub/übermorgen/wenn der Job weniger stressig wird.

Ich habe Zeit.
Man hat auch theoretisch keine Zeit zum Zähne Putzen (wie oft war ich so todmüde, dass ich beinahe im Stehen eingeschlafen bin?) – aber man NIMMT sie sich.
Folgendes:
es ist MEINE Zeit.
Meine ganz alleine.
Ich kann damit machen, was ich möchte – ich darf sie einteilen, wie ich mag, ich kann entscheiden, wie ich sie verbringe, und vor allem: womit.
Und weil meine Zeit auf dieser Erde begrenzt ist, werde ich sie nicht mit Ausreden verplempern, sondern mir Zeit für Sport NEHMEN.

3. Meine Routine.

Momentan ist es mir am liebsten, wenn ich meine sportlichen Aktivitäten möglichst unkompliziert und zeitsparend in den Alltag einbauen kann.
Deshalb ist mein Sport ein Mix aus langen Spaziergängen mit Neo (weil sie ein so großer Hund ist, der viel Bewegung braucht, muss ich recht zügig gehen), etwas Workout am Morgen, und ein bisschen Fitness Trampolin Springen/Schwingen für Zwischendurch.

Bei YouTube ist es vorrangig, dass man die Übungen zeitgleich machen kann, einem die Trainer sympathisch sind, und die Hürde nicht zu hoch, um anzufangen.

Deshalb mag ich diese Workouts von Lucy Wyndham-Read sehr gerne (das habe ich eventuell schon mal vor einiger Zeit gepostet, hat sich aber nicht verändert :)).
Faustregel: habe ich wirklich einen vollen Tag, dann mache ich wenigstens das 4-Min-Workout.

Wichtig zum Aufwärmen, bevor man loslegt: HIER

4 Minuten Workout für busy Mums: HIER

Sehr gut gegen Nacken- und Kopfschmerzen:
Schulter und Rücken von Lucy Wyndham-Read: HIER
Besonders gut beim verspannten Nacken: HIER
(dieses Video ist ein bisschen sehr amerikanisch, aber was will man machen ;)).

Und wer so richtig Lust bekommen hat, weiter zu machen, dann wird es hier ernster – leider muss man das Video stoppen und kann nicht zeitgleich trainieren.
Dafür kennt man einer Weile kennt man das Workout auswendig, kann den Ton abschalten, und paralell die neueste Bachelor-Aufzeichnung schauen:
http://www.shape.com/fitness/workouts/4-weeks-fit-muffin-top-melter

Wer langsam, kontrolliert und trotzdem wirkungsvoll trainieren will, und klassische Musik liebt:
New York City Ballet Workout:HIER




4. Neue Sprühlotion für den Sommer.

Und nach dem Sport:
eine kurze Dusche und eine wunderbar leichte und frische Bodylotion!

Endlich gibt es nämlich einen neuen Duft der begehrten Sekunden-Sprühlotionen von Kneipp:
über Zitronenverbene & Avocadobutter habe ich bereits im letzten Jahr begeistert berichtet – bis heute ist es unser aller Lieblingsprodukt, wenn es schnell gehen muss und man keine Lust auf aufwendiges Eincremen und Verreiben hat.
Kein Kleben, kein langes Warten, bis alles eingezogen ist, kein umständliches Hantieren mit Flasche oder Deckel: ein Sprühstoß verteilt die perfekte Menge auf der Haut.

Die neue Sprühlotion kommt mit dem Duft von Kirschblüten und der pflegenden Wirkung von Reiskeimöl – der Duft ist sehr mild und floral – ein echtes Sommerfeeling inklusive.
Die Inhaltsstoffe wie Sonnenblumenöl, Mandelöl, Sheabutter, Reiskeimöl, Panthenol, Zierkirschenextrakt und Vitamin E sind wunderbar pflegend.
Eine unkomplizierte, sommerliche Pflege und ein großartiges Produkt für nach dem Sport oder Schnell-unter-die Dusche-weil Baby schreit-Mamis.

Die Sekunden Sprühlotion bekommt ihr in den Drogerien, Supermärkten oder direkt im Online-Shop von Kneipp.

Ich bin sehr gespannt, ob ich euch etwas motivieren konnte :)!

Liebesgrüße
Joanna

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11 Comment

  1. Reply
    Sarah
    31. Mai 2018 at 13:01

    Hallo liebe Joanna,
    dass ich ein Fan deines Wesens bin,ist ja kein Geheimnis mehr…aber weißt du,was ich wirklich besonders an deinem Blog finde??Mich stören hier die Produktwerbungen überhaupt nicht.Mir ist klar,dass das für euch Blogger ein wichtiger Anteil des Geld verdienens darstellt,aber bei vielen ist es so unauthentisch…Und bei dir halt gar nicht.Ich glaube dir,dass du hinter den Marken stehst und sie hier nicht bewerben würdest,wenn du sie nur so semioptimal oder gar schlecht finden würdest – das wollte ich einfach mal loswerden.Und zu deinem Artikel noch ein Satz – gefällt mir sehr,gerne öfter solche Beiträge!!!Vielleicht hast du ja sogar mal Lust,ein Video dazu zu drehen??
    LG,Sarah

    1. Reply
      Frieda
      1. Juni 2018 at 19:19

      Ja, ich finde auch das ist die hohe Kunst, trotz offener Produktwerbung noch interessante Inhalte zu bieten. Bei Liebesbotschaft funktioniert das super. Meist sind die Produkte wirklich interessant für mich und wenn nicht, liest sich der Artikel trotzdem gut 🙂
      Viele Grüße von der finnischen Ostseeküste an die polnische Ostseeküste!

  2. Reply
    zewa
    31. Mai 2018 at 19:06

    Wo ist denn der schöne breite Sandstrand?

  3. Reply
    Adeline
    1. Juni 2018 at 7:01

    Guten Morgen an die Ostsee, aus der Rhön, wo ich gerade Urlaub mache!

    Und ist Dir noch die Verbindung zum vorherigen Post aufgefallen: wenn ich jedenfalls regelmäßig Sport mache, finde ich mich direkt viel schöner. Auch wenn ich gar nicht angenommen habe. Sondern einfach nur, will ich mir Zeit für mich genommen habe.

    Und ja, Sport entspannt meinen Kopf total. Falls ich doch mal – aus Versehen, weil auf der Arbeit so viel los war – vergessen habe, dass ich voll Liebe, Freude und Leichtigkeit bin, nach einer Stunde Pilates ist es auf jeden Fall wieder da. Und ich bin wieder Liebesbotschafterin

    Vielen Dank für den Post und die Inspiration!

  4. Reply
    sanne4velten
    1. Juni 2018 at 7:11

    hallo joanna, ich hoffe ihr hattet einen schönen urlaub!
    gott sei dank muss ich nicht motiviert werden, da ich seit jahren meine „morningroutine“ habe und wirklich jeden morgen ca. 20 minuten yoga mache. es geht inzwischen garnicht mehr ohne! ich bin so daran gewöhnt, das mir etwas fehlt, wenn ich mal nicht kann, weil zb krank. und ich liebe es! es macht mich morgens gleich etwas wacher und der start in den tag fällt leichter! ich kann es jedem nur empfehlen sich selbst diesen kleinen gefallen zu tuen und in sich selbst zu investieren!
    bis bald sanne

  5. Reply
    Natascha
    1. Juni 2018 at 8:06

    Liebe Joanna,
    was Sport betrifft bin ich Meisterin in Ausreden finden 🙂 Aber die Sprüh-Bodylotion finde ich genial. Die muss ich mir gleich mal besorgen!
    LG Natascha
    http://www.champagnerzumfruehstueck.com

  6. Reply
    Kirsten
    1. Juni 2018 at 9:21

    Liebe Joanna,
    ich finde auch, dass der Hund die beste Motivation für Bewegung ist! Wenn man eine Form gefunden hat, die einem gefällt, macht es automatisch Spaß. Da muss man evtl. ein bisschen austesten, aber dann ist das Thema ‚keine Lust‘ passe. Ich liebe z.B. auch Fahrradfahren und kann das sogar mit meinem Arbeitsweg verbinden. Win-win also. Ich bin nie besser gelaunt, wenn ich morgens ins Büro komme, als wenn ich mit dem Rad dorthin gefahren bin. Und Rückengymnastik mach ich einmal pro Woche mit einer ganz netten Truppe, das macht schon allein wegen der Leute Spaß.
    Für mich ist zudem ein kleiner Trick, dass ich von ‚Bewegung‘ statt ‚Sport‘ spreche, das hört sich für mich gleich weniger anstrengend an, auch wenn ich exakt das gleiche mache
    LG Kirsten

  7. Reply
    antje
    1. Juni 2018 at 14:08

    Herzlichen Dank! Hat mir noch gefehlt für mein „entspanntes Sportkonzept“…

    Liebe Grüße
    Antje

  8. Reply
    Kathi
    5. Juni 2018 at 22:08

    Lucy Wyndham-Read sieht irgendwie aus wie eine jüngere Version von Angelina Jolie 😀
    Ich finde deinen Ansatz für Sport total gut und richtig. Ich gehe auch lieber spazieren oder Rad fahren 🙂

  9. Reply
    Svea
    8. Juni 2018 at 11:52

    Liebe Joanna,

    ich lese deinen wundervollen Blog seit fast 10 Jahren und habe noch nie einen Kommentar geschrieben, aber nach wirklich langem überlegen, habe ich mich heute getraut ( …ich will mir nicht selbst vorwerfen, ich habe es nicht probiert…- normalerweise wird die Frage von anderen gestellt): von welcher Firma ist dein sportlich-verspielter Badeanzug???? Ich finde ihn so toll, dass er mir nicht aus dem Kopf , liebe Grüße, Svea

    1. Reply
      Joanna
      8. Juni 2018 at 20:15

      Der ist von H&M ;).

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