Fall, Lifestyle

5 Dinge, auf die ich mich im September freue.

Ich kriege nicht genug davon, vom September zu schwärmen:
das mache ich zwar mit Regelmäßigkeit jedes Jahr, aber schließlich hatten wir diesmal einen Endless Summer und man weiß doch überhaupt nicht mehr, wie es sich anfühlt, viel mehr als das zu tragen.

Der Mix aus den kühlen Morgen und der Hitze am Mittag, die Rest-Lässigkeit des Sommers gepaart mit der Geschäftigkeit des neuen Schuljahres, braune, nackte Beine und Lederjacken, die überwältigende Auswahl auf den Wochenmärkten, die Lust auf warmes, sättigendes Frühstück und leichte Antipasti am Abend, die ersten herbstlichen Blätter vor den Cafes der Stadt und Nachmittage, die man immer noch schwimmend im See verbringen kann und vor allem:
eine schier unendliche Anpack- und Arbeitslust, überfließende Kreativität und jede Menge Vorfreude auf Neues.



Das Letzte ist mitunter bedingt durch einen neuen, reduzierten Umgang mit Social Media (wir erinnern uns an Jils Videos) – das Thema ist für alle, die beruflich nichts damit zu tun haben, vielleicht weniger nachvollziehbar, bei mir aber sehr präsent.

Da ist nichts mit „Dann will mal in den nächsten Tagen etwas seltener auf’s Handy schauen.“, da hilft nur rigoroses, hartes Durchgreifen, systematisches Weglegen und Abschalten.
Ich bin ganz sicher der entspannte Typ, aber wenn ich etwas wirklich begriffen habe, dann setze ich das auf der Stelle absolut konsequent um, und nichts kann mich davon abhalten.
Keine Gewohnheit, kein „Aber so schlimm ist es gar nicht.“, keine erneuten Kompromisse.
Das komplette Löschen von Instagram&Co. ist für mich keine Option, weil: da kann man gleich ins Kloster gehen, wenn man alles meidet, was potenziell schaden könnte.
Und weil es mir obendrauf nach wie vor sehr viel Spaß macht – ich hatte nie eine Instagram-Unlust oder -Tief, und keine Abneigung gegen „Die verlogene Influencerwelt“. Meine Welt ist immer schön.
Ich will nur meine Zeit und meine Aufmerksamkeit wieder fokussierter einsetzen.

Konkret hilft nur eins: ausnahmslos konsequent und selbstdiszipliniert das Handy nutzen, und keine Ausnahmen dulden.

Ich will nicht beim Warten in der Schlange aufs Handy schauen. Und nicht beim Dobermann-Dogwalking. Und nicht auf dem Sofa, nur kurz zwischendurch. Und nicht beim alleine Tee Trinken im Cafe. Und nicht bei jeder kleinen 1,5 Minuten-Pause des Tages, die eigentlich dazu gedacht ist, dass man wahllos in der Gegend schaut, alles Schöne und Inspirierende aufnimmt, und einem dabei die besten Ideen und Problemlösungen einfallen.
Oder die Tatsache, dass man noch Kleidung zur Reinigung bringen muss, meinetwegen.

Jetzt verzichte mal bewusst jedes mal darauf, und dann erzähle mir, wie es dir geht, und was dann passiert.

Jedenfalls habe ich ganz viel Vorfreude auf ganz Vieles, und dazu gehört…

– Für rote Lippen ist es noch etwas zu früh (die Kombi aus sonnengebräunter Haut und knallroten Lippen mag ich nicht), aber weil ich den gesamten Sommer über meine Nägel ausschließlich Nude lackiert habe, kommt das Rot einfach auf die Nägel.
Neue Gesichtsöle werden ausgepackt, und ich freue mich auf die Masken und Ampullen-Saison.

– Meal Prep is Back:
Im Sommer kam etwas Leichtes und Frisches auf den Grill, und ganz oft reichte Käse und Melone und frisches Brot als Mahlzeit aus. Obendrauf fuhren wir andauernd weg, und einen echten Rhythmus gab es auch nicht, also war jede Vorbereitung unnötig.

Die Mädchen haben heute die erste Kartoffelsuppe der Saison gekocht, und wir haben offiziell die Einführung von den wöchentlichen Meal Prep (Light) -Abenden beschlossen.
Die werden wir natürlich mit euch teilen.

– Mein Stil wird sich im Herbst nicht sehr verändern – ich liebe weiblichen eleganten Touch einfach immer und zu jeder Jahreszeit.
Aber etwas Neues gibt es doch:
Die Idee eines Uniform-Looks, in dem jedes Basic vielfach einsetzbar ist, und man morgens nicht viel Zeit zum Überlegen braucht, und trotzdem immer toll aussieht, hat mich so begeistert, dass ich es kaum abwarten kann, es euch genauer zu zeigen.

Spoiler: Weniger Wahlmöglichkeiten ist nicht immer schlecht, und kann so richtig Spaß machen.
Ein Gedanke weniger am frühen Morgen.

– H&M Home hat eine sehr hübsche Auswahl an Kissen (die sehr viel hochwertiger aussehen, als ihr Preis vermuten lässt), und außerdem ist überall noch Flohmarkt-Zeit.
Beides bedeutet, dass man sein Zuhause on Budget auffrischen kann: ihr holt neue Textilien in herbstlichen Nuancen und 2-3 getöpferte Vintage-Schalen oder Vasen.
Ohne ein Liebesbotschaft-Poster wirkt das Ganze aber natürlich nicht halb so edel ;).

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– Immer, wenn Neues reinkommt, ist es ideal, wenn man sich vom Alten trennt.
In meinem Fall ist es allerdings nicht wirklich „alt“ – als Interior- und Lifestyle-Bloggerin gibt es bei mir viel öfter Veränderung als bei allen anderen.
Eine echte (bitte zeitsparende und einfache!) Lösung für die Dinge, die ich nicht mehr brauche, habe ich noch nicht, lasse es euch aber rechtzeitig wissen.

(Und ja, ich könnte einfach SELBST auf dem Flohmarkt verkaufen, statt einzukaufen, aber wie nehme ich das rote Samtsofa bitte mit?)

Worauf freut ihr euch ganz besonders im September?

Liebesgrüße
Joanna

 

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10 Comment

  1. Reply
    Janna
    13. September 2018 at 20:08

    Da machst Du einfach einen “Blogsale” auf der Website und wir kaufen das Zeug dann

  2. Reply
    Sarah
    13. September 2018 at 21:00

    Stell dein Sofa vor die Tür „bei Interesse klingeln“ du wirst es bestimmt schnell los

  3. Reply
    Sonja
    13. September 2018 at 21:21

    Die Lösung wäre ein weiterer Garagenverkauf….dann musst du das Sofa nur in die Garage stellen…soweit ich mich an den damaligen erinnern kann war der Ansturm enorm. Und beim Sofa spielt die Kleidergrösse ja dann auch keine Rolle

  4. Reply
    Ursula
    14. September 2018 at 0:14

    Ich freue mich maßlos auf Mealprep- Inspirationen, denn das ist ein Thema, das mich wirklich beschäftigt. Weil es mir zu oft passiert, dass ich die Zeit übersehe, dann Hunger habe, aber nicht mehr die Geduld, was Gescheites zu kochen. Da ist es herrlich, wenn man auf Gutes zurückgreifen kann, leicht und rasch.
    Du hast den September schön beschrieben- ich freue mich auch schon sehr. Unter anderem auch auf eine neue Runde Ausmisten und Ordnung schaffen. Gerade habe ich meine Speisekammer organisiert, weil ich Marmelade einkochen will und mich schon freue auf eine Reihe leuchtend bunter Gläser in den Regalen.

  5. Reply
    Gabi
    14. September 2018 at 7:27

    Kloster weil man kein Instagram hat? Ernsthaft?! 🙂 Dann muss ich jetzt Nonne werden. Wie bringe ich das nur meiner Familie bei? Hm….

  6. Reply
    Edda Scharnagl
    14. September 2018 at 8:18

    Wunderschöner Artikel, Joanna! Du hast die spezielle Atmosphäre dieser Tage so wunderbar beschrieben! Lieben Gruß aus Wien, Edda

  7. Reply
    Ines
    14. September 2018 at 9:29

    Das Smartphone-Detox tut unglaublich gut. Ich habe es sofort nach Jil´s Video umgesetzt und benutze Instagram & Co. nur noch zu festen Zeiten. Und weisst du was? Ich habe plötzlich so viel mehr Zeit und bin viel fokussiertet und effektiver bei der Arbeit und fühle mich auch „freier“. Mir war nicht bewusst wie stark Instagram meinen Alltag beeinflusst hat.
    Danke für diesen tollen und weisen Anstoß!
    Liebste Grüße von Ines

  8. Reply
    Anne
    14. September 2018 at 9:45

    Ich freu mich auch auf die Ausmist-Saison, in der Küche hab ich bereits gestartet und es fühlt sich so schön an unnütze Sachen zu entsorgen. Außerdem habe ich grade Gerichte mit Kürbis für mich entdeckt und freu mich schon auf viele Abendessen und Kuchen mit Kürbis. Und am meisten freu ich mich mit meiner 6 Wochen alten Tochter durch die Wälder zu spazieren, die aktuell noch knalle grün sind während auf dem Boden bereits Laub und Bucheckern liegen. 🙂

  9. Reply
    Luisa
    14. September 2018 at 12:03

    auf die Natur 🙂

  10. Reply
    Sonja von „Hallo geliebtes Leben“
    14. September 2018 at 16:14

    Ganz sicher, liebe Joana, würden Dir Deine Follower gern beim Gehenlassen von nicht mehr benötigten Dingen „helfen“… warum machst Du nicht einfach eine Plattform dafür

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