Inspiration

„Stell‘ dich nicht so an!“ Warum deine Intuition deine größte Stärke ist (und du das vermutlich noch nicht mal weißt).

Dass Menschen äußerlich unterschiedlich sind, ist jedem klar, weil man das deutlich sieht: groß, klein, dick, dünn, jung, alt, usw.
Auch die Persönlichkeit ist offensichtlich: der eine ist temperamentvoll oder gesellig, der andere eher ruhig, kreativ oder tiefgründig.
All das ist bekannt und wird mehr oder weniger akzeptiert (na gut, in beiden Bereichen noch viel Entwicklungspotenzial, aber immerhin weiß das jeder).

Was dagegen oft unterschätzt oder ganz verleugnet wird – weil es sich schwer in Worte fassen lässt und ganz und gar unsichtbar ist – ist die Wahrnehmung, sprich: „Wie empfinde ich eine Situation/eine Stimmung/eine andere Person?“.

Die Wahrnehmung ist das, was du INTUITIV spürst, noch BEVOR sich dein Verstand einschaltet, und dir 3 Erklärungen liefert.
Die Wahrnehmung ist ein inneres Gespür, Bauchgefühl – nicht eine MEINUNG oder eine STIMMUNGSSCHWANKUNG oder LAUNE.

Wie du diese Wahrnehmung stärker kennenlernst, und sie zu deiner größten Superpower wird: darüber geht es in meinem heutigen Text.
Bereit?

1. Deine Wahrnehmung ist dein größer Schatz.

Kaum zu glauben, aber wahr ;):
deine Wahrnehmung ist dein absolut größer Schatz – es sind nicht deine Brüste, dein Lächeln oder deine Lebensfreude ;).
Ich kann es gar nicht stark genug betonen:
Die Fähigkeit, etwas intuitiv zu spüren, ist ein Geschenk.
Eine Gabe.
Ein Segen.

Schätze diese Wahrnehmung mehr als alles andere.
Unterdrücke sie nicht, rede sie nicht klein, und vor allem:
lasse sie nicht von anderen kleinreden (dazu komme ich gleich noch).

Alles, was du wertschätzt, nimmt automatisch an Bedeutung und Größe in deinem Leben zu.
Das, worauf du deinen Fokus richtest, wird von alleine stärker.

Deshalb freue dich ab sofort aufrichtig über die Art, wie du etwas wahrnimmst:
deine Intuition leitet dich absolut sicher und du kannst dich immer auf sie verlassen.
Ich selbst lebe nur so und vertraue auf mein Innerstes. Immer.

Ich bin davon überzeugt, dass JEDER eine Intuition besitzt, ganz egal, wie diese ausgeprägt ist.
Die traurige Wahrheit:
in den meisten Fällen ist diese intuitive Wahrnehmung getrübt durch negative Erfahrungen, durch andere Menschen, die sie dir ausgeredet haben („Was stellst du dich so an? Du übertreibst mal wieder!“), oder gänzlich durch eine andere Person gedeckelt.
Dann nimmst du kaum etwas wahr, bist orientierungslos und richtest dich unbewusst ständig nach anderen, bist innerlich tief unglücklich, und fragst dich dauernd, warum das so ist.

Lass dich nicht verunsichern, wenn du – ohne es dir erklären zu können! – etwas überraschend als besonders schlimm empfindest, während alle anderen überhaupt kein Problem zu haben scheinen, oder sogar dir direkt vermitteln, dass DU falsch bist.
Oder du beste Laune hast, obwohl jeder augenscheinlich bedrückt und down ist (das ist übrigens in den meisten Fällen bei mir so:
alle sind besorgt, ich finde nichts weiter tragisch, und am Ende stellt sich heraus, dass keinen Grund zur Sorge gab.).

Fühlt sich für dich eine Situation komisch, schräg, unwohl an – dann IST sie auch komisch.
Lasse dich nicht dazu überreden, über dein Bauchgefühl drüberzugehen, sondern bleibe dabei, und handele dementsprechend.
Vertraue deinem Inneren.
Du kannst dich immer darauf verlassen.

Stelle deine Intuition nicht in Frage, weil „Alle anderen sehen es nicht so“, bzw. „Bin ich die Einzige, die…“, usw.

2. Deine Wahrnehmung ist absolut individuell und für deine Lebensaufgabe passend.

Die Wahrnehmung hat jeder völlig individuell geschenkt bekommen – sie ist so einzigartig wie der Fingerabdruck.
Während der eine die Situation vollkommen locker meistert, ist der andere bereits total fertig, weil er viel stärker alle negativen Vibes wahrnimmt, die im Raum sind.
Der eine spürt den Druck, der vom Chef ausgeht zwar, streift ihn aber 2 Minuten später wie ein Staubkorn ab – der andere kann kaum einschlafen, weil es ihn so intensiv beschäftigt (und das nicht, weil er so minderwertig ist oder solche Angst vor der Entlassung hat).
BEIDE Wahrnehmungen stimmen.

Ist etwas negativ, nehme ich zwar exakt die Vibes wahr, kann sie aber nur grob erfassen – ich weiß eigentlich nur: es ist nicht gut gerade. Das weiß ich allerdings mit Sicherheit.
Jil dagegen kann messerscharf benennen, was los ist und drückt es viel genauer aus: das betrifft Personen, Situationen und allgemein alles.
Sie ist übrigens so präzise darin, dass ich jedes mal vollkommen erstaunt bin, obwohl ich sie doch schon so lange kenne ;).
Währenddessen kann Noelle überhaupt nichts sagen, weil ihr so kotzübel ist, dass sie sich am liebsten übergeben würde – so schlimm findet sie die Atmosphäre.

Im Positiven trifft es ganz genauso zu:
ich merke irgendwie: es ist alles so schön.
Jil weiß sogar genau, WAS schön ist und WARUM es so schön ist (ohne zu überlegen!).
Noelle ist bereits im 7. Himmel.

Wir haben alle eine vollkommen unterschiedliche Wahrnehmung, die ganz stark mit der Aufgabe zusammenhängt, die jeder im Leben hat.
Ich könnte z. B. niemals meinen Job so beschwingt und gelassen tun, wenn ich so stark spüren würde, was Tausende von Menschen über mich sagen, schreiben oder denken (geht mich außerdem eh nichts an ;)).
Das Meiste merke ich gar nicht – und wenn doch, dann entscheide ich mich, dass es mir egal ist.
Würden meine Töchter auf mich herabschauen („Mum checkt ja gar nichts.“), oder würden wir Jils Sicht in Frage stellen („Das kannst du unmöglich so exakt wissen aufgrund der kurzen Zeit?!“), oder würden wir Noelle nahelegen, „sich nicht so anzustellen.“ , „Was ist die so überempfindlich?“, dann würde jeder von uns an seiner Person zweifeln.

Wir wertschätzen das aber sehr bei jedem von uns, betonen das immer wieder als eine der Stärken und lernen, damit respektvoll umzugehen.

Für uns alle ist die Wahrnehmung des anderen eine extreme Bereicherung:
bei den meisten wichtigen Entscheidungen frage ich Jil um Rat.
Denn oft sehe ich nur eine grobe Richtung – das, was ich nur schemenhaft wahrgenommen habe, kann sie ganz präzise und exakt ausdrücken, ich bin auf der Stelle klar, und handele danach.
Keiner sieht meine Schönheit, Stärke und Größe so deutlich wie Noelle: sie ist mein allergrößter Motivator.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass z.B. viele kreative, künstlerisch begabte Personen (wie Noelle) die Atmosphäre um ein Vielfaches intensiver wahr- und aufnehmen:
das muss genau so sein, damit sie immer wieder Inspirationen für ihr Talent bekommen.
Falls du eine solche Person bist, oder jemanden in deiner Nähe hast, dann betone das als eine wunderschöne Eigenschaft, und stelle weder die Person noch ihre Wahrnehmung in Frage.
Was ist, wenn dieses Talent wirklich außergewöhnlich großartig ist, und viele Menschen bereichern wird?
(Viele Ausnahme-Künstler wie Musiker, Modeschöpfer, etc. haben oft mit Depressionen zu kämpfen, weil sie viel schneller alles aufnehmen, und keiner ihnen beigebracht hat, damit umzugehen).

Die Art deiner Wahrnehmung ist MASSGESCHNEIDERT für deine Aufgabe auf dieser Welt:
für das, was du besonders gut kannst, und dich außerdem am allermeisten erfüllt.
Und sie ist ESSENTIELL wichtig dafür.

Für die Eltern unter euch:
die Intuition ist bereits im Kindesalter angelegt.
Da, wo ein Kind bereitwillig mit der gesamten Verwandtschaft gerne kuschelt, möchte ein anderes Tante Erna nicht mal begrüßen, bzw. gar nicht erst den Raum betreten.
Belächele das Kind nicht, drücke ihm keinen Sonderling-Stempel auf („Ach, die Marie ist eben ein Sensibelchen.“), zwinge es nicht, sich DEINER Wahrnehmung anzupassen („Jetzt mach‘ doch mal mit, was stellst du dich so an?“), und sei nicht genervt, dass dein Kind deine Vorstellung nicht erfüllt.

Glaube mir: die Art, wie es die Eindrücke aufnimmt und verarbeitet, wird später enorm wichtig für seine spezielle Aufgabe im Leben sein.
„Was stimmt nicht mit dir?“ ist ein Satz, der niemals fallen sollte.
Mit deinem Kind stimmt alles, es ist dein Horizont, der begrenzt ist.

Ich weiß, dass es teilweise recht anstrengend oder sogar herausfordernd ist (und das über viele Jahre!), wenn die Wahrnehmung des Kindes deiner eigenen Null entspricht, aber das kann man alles lernen:
zu akzeptieren, dass es so ist, und das nicht immer wieder runter zu bügeln, ist schon der wichtigste Schritt.

3. Wie du nicht unter deiner Wahrnehmung leidest.

So wichtig deine Intuition ist, so belastend kann sie manchmal sein – damit sie Segen und kein Fluch wird, ist für dich Folgendes wichtig:

– Stelle dich nicht in Frage und lasse dich nicht verunsichern.
„Was stimmt nicht mir dir?“, „Stell‘ dich nicht so an!“, „Was bist du so überempfindlich?“,  – diese und ähnliche Gedanken werden sich oft anbieten, und manchmal sogar von anderen laut ausgesprochen werden.
Ein Glück hast du mich, und ich bin dein Schutzschild: jedes mal, wenn das angeflogen kommt (und das wird es!), weigerst du dich entschieden („Joanna hat gesagt, ich darf das nicht zulassen.“).
Ich sagte: ENTSCHIEDEN! nicht so lari-fari.

Für das, was DU auf dieser Welt zu tun hast, braucht es DEINE Wahrnehmung.
Und dafür ist diese perfekt.
P E R F E K T.

– Werde nicht negativ.
Wer mehr wahrnimmt, nimmt eben mehr Negatives wahr – das ist einfach so.

Deine Wahrnehmung in Ehren:
werde dabei nicht dauerhaft negativ oder verurteilend.
Was nützt dir dein ganzes Bauchgefühl oder deine klare Sicht, wenn du dann auf andere herabschaust, sie abstufst, oder gar verletzt (weil du es ihnen direkt sagst)?
Wenn du also merkst, dass sich bei dir eine gewisse Arroganz und Verurteilung aufgrund deiner Intuition einstellt: weg damit!
Keiner von uns ist auf dieser Welt, um andere zu verurteilen oder zu belächeln:
KEINER.

In der Zeit, in der du darüber nachdenkst, was hier alles nicht passt (und das mag alles stimmen, dass vieles nicht passt!), könntest du auch über etwas Schönes nachdenken oder meinetwegen Geld verdienen – um es mit meinen Mami-Worten zu sagen:
Hast du gerade nichts zu tun?!

Fehlersucher, Auf-Missstände aufmerksam-Macher, Kritiker, und Stammtisch-Besserwisser gibt es zur Genüge, das ist keine Kunst – all das hat aber nichts mit der Liebe zu tun.
Es braucht ganz dringend Liebesbotschafter auf dieser Welt!
Es braucht DICH.
Es braucht die Liebe.

– Schütze dich und deine Gabe.

Das Allermeiste, was du den Tag über denkst und spürst, sind überhaupt nicht deine eigenen Gedanken und Gefühle – ganz oft sind es die Ängste, Stimmungen oder Launen der Menschen, die dich umgeben.
Hat jemand eine ausgeprägte Intuition, nimmt er unter Umständen noch viel mehr und viel schneller auf, was alles um ihn herumschwirrt:
es geht ihm dann nicht gut, obwohl augenscheinlich nichts Schlimmes passiert ist.

Es ist wichtig, dass du es nicht falsch verstehst: du sollst keine Angst haben, so meine ich das nicht.
Aber aus Respekt dir gegenüber ist es wichtig, dass du dich vielen Dingen nicht aussetzt, die für andere überhaupt kein Problem sind.
Wenn du öfter Zeit nur für dich brauchst, dann gestehe dir diese zu, und fühle dich weder einsam, komisch oder deplatziert deswegen.
Wenn dir der Umgang mit einer Person überhaupt nicht gut tut, und du deshalb regelmäßig down bist, dann schaffe (auch räumlichen) Abstand – selbst wenn andere das als „überempfindlich“ bezeichnen würden.
Wenn alle immer in einer Squad abhängen, du dich aber nicht wirklich darin wohlfühlst, dann stehe dazu und lasse es bleiben.
Mit dir stimmt alles und das ist genau richtig so.

Wie oft und mit wem man seine Zeit verbringt, ist eins der allerwichtigsten Dinge im Leben, also achte ganz besonders darauf.

– Nutze deine Wahrnehmung nicht als Ausrede.
Nutze deine Intuition nicht als Ausrede für miese Launen („Ich bin eben hochsensibel, deswegen bin ich so schlecht drauf.“) oder Grund für Ängste („Das liegt an meiner Wahrnehmung.“).

Verwechsele Bauchgefühl nicht mit charakterlichen Schwächen oder emotionalen Schwankungen!
Natürlich kann es sein, dass du schneller und stärker als andere etwas wahrnimmst – aber dann hast du auch die Fähigkeit geschenkt bekommen, damit so umzugehen, dass es für alle ein Geschenk ist.
Und keine Belastung.

Mache dir immer wieder bewusst, dass du die Liebe bist, und sie sowieso das Allerstärkste ist:
ganz egal, wie mies die Vibes sind, mit denen du es gerade zu tun hast.
Liebe ist stärker als Depression, stärker als Hass, stärker als Verzweiflung, Einsamkeit, Neid, Eifersucht oder Leid.

Und dann setzt du ein Statement, und schaffst Ordnung in deinem Herz und Hirn.

Ich weiß, es ist ein bisschen tricky, den Unterschied schriftlich zu beschreiben, aber am Ende des Tages ist nur Folgendes wichtig:
Das, was du in dir trägst, ist ein riesiges Geschenk an dich.
Und an die ganze Welt.

Und jetzt lernst du das erst richtig schätzen.

Liebesgrüße
Joanna

P.S. HIER habe ich schon mal etwas genauer beschrieben, wie man mit Wahrnehmungen im Alltag umgeht.
Das wird auch denen ohne Kinder weiterhelfen ;).

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15 Comment

  1. Reply
    Sibylle
    17. Mai 2018 at 17:12

    Joanna ein ganz toller, besonderer, wertschätzender und absolut genialer Artikel von Dir. Du schaffst es immer wieder mich auf die Erde zurück zu stellen und zwar mit den hübschesten Schuhen, die ich mir nur vorstellen kann. Danke für Deine wundervollen Vibes. So much Love ❤️ für Dich und Deine besondere Familie und Eure Aufgaben

    1. Reply
      Joanna
      18. Mai 2018 at 11:43

      Mit den Schuhen gebe ich mir alle Mühe ;)!

      Danke ♥!

  2. Reply
    Angie
    17. Mai 2018 at 21:01

    Liebe Joanna,
    wow, ein wundervoller Beitrag! Genau das, was ich momentan brauche! Ich bin nämlich gerade dabei, mehr auf meine Intuition zu vertrauen, anstatt mich ständig zu hinterfragen, weil ich eben nicht wie die „breite Masse“ ticke….
    Ich danke Dir für die tollen Worte!!
    Alles Liebe,
    Angie

    1. Reply
      Joanna
      18. Mai 2018 at 11:44

      Ja, passt dann perfekt :)!

  3. Reply
    Car Wies
    18. Mai 2018 at 9:20

    Das ist ja mal ein richtig geiler Post – loooove it! Und ich freu mich gerade für alle mit, die diesen Post gelesen haben oder noch lesen werden. Ich wurde mit solchen Themen bereits vor vielen Jahren (in meiner Teeniezeit quasi) vertraut gemacht und bin meinen Eltern und einer guten Freundin der Familie dafür unendlich dankbar. Ich hatte schon immer eine feine Sensibilität – wenn jmd den Raum betrat spürte ich sofort die Energie und wie diese Person drauf war (positiv/negativ) und wenn ich selbst einen anderen Bereich betrat, wie zB einen Laden in der Stadt – spürte ich immer sofort ob ich mich in der Athmosphäre wohlfühlte oder direkt wieder rausmusste. Als junger Teenager wusste ich tatsächlich nicht immer damit umzugehen – aber heute weiss ich, dass das genau so richtig ist und es ist auch sehr hilfreich in meinem Beruf als Physiotherapeutin. Wenn ein Patient meine Praxis betritt spüre ich sofort die Energie des Menschen – manchmal sind die Energien so heftig, dass ich am liebsten wegrennen würde. Aber ich weiss mittlerweile damit umzugehen und wie ich mich selbst schütze. Und dann schiess ich eine Portion Liebe und helles Licht in den Raum – und fange an zu arbeiten – ganz nach meinem Bauchgefühl und lasse mich von meiner Intuition leiten. Ich bin dankbar für meine Intuition – jeden Tag aufs Neue, kann mich immer auf sie verlassen und darauf vertrauen. Danke für den Post! :*

    1. Reply
      Joanna
      18. Mai 2018 at 11:45

      Grossartig!
      Genau das meinte ich im Text :).

  4. Reply
    Helene
    18. Mai 2018 at 10:08

    Wow! Es ist so schön ,sowas mal zu lesen! Mich beschäftigt das Thema sehr und gerade, wie du über Sensibilität auf Stimmungen sprichst, macht mich glücklich !

    Dankeschön, Joana!
    Liebesgrüße

    1. Reply
      Joanna
      18. Mai 2018 at 12:19

      Liebend gerne 🙂

  5. Reply
    Helene
    18. Mai 2018 at 10:10

    Wow! Es ist so schön ,sowas mal zu lesen! Mich beschäftigt das Thema sehr und gerade, wie du über Sensibilität auf Stimmungen sprichst, macht mich glücklich ! Ich finde, was du hier sagst, soooo wichtig und will unbedingt, dass mehr Menschen, das lesen können…

    Dankeschön, Joana!
    Liebesgrüße

  6. Reply
    Bettina
    18. Mai 2018 at 10:24

    Liebe Joanna, für mich gehört dieser Post zu den wichtigsten unter Deinen Inspirationsposts. Ich finde, Du hast es wie immer so schön und klar ausgedrückt.
    Mein Lieblingsbuch zum Thema ist von Georg Parlow und heißt „zart besaitet“. Dieses Buch war ein Aufwecker für mich und hat mir geholfen, meine Sensibilität endlich als etwas Kostbares zu betrachten. Hurrah! :))

  7. Reply
    Sonja
    18. Mai 2018 at 10:37

    Ich will Dir ganz lieb DANKE sagen – Deine Liebesbotschaften sind wirklich etwas für die Seele. Jedes Mal denke ich: das geht nicht besser. Aber Du übertriffst Dich jedes Mal aufs Neue

    1. Reply
      Joanna
      18. Mai 2018 at 12:20

      Oh, danke für die lieben Worte ♥!

  8. Reply
    V.
    18. Mai 2018 at 14:50

    Liebe Joanna,

    danke für diese Nachricht! Much needed! <3

    V.

  9. Reply
    Anke
    19. Mai 2018 at 11:31

    Liebe Joanna,
    ich musste weinen vor Glück und Erleichterung, nachdem ich deinen Post gelesen habe. Du hast so klar beschrieben, dass es bei mir angekommen ist, danke!
    Als Kind hieß es immer, ich sei komisch. Diese Aussage hat sich so in meinem Gehirn eingebrannt, dass ich sehr oft an meiner Wahrnehmung zweifel, mir Rückmeldungen hole und wenn diese nicht gleich mit meinen sind, fühle ich mich schlecht. Die Beispiele bezüglich deiner Töchter und dir waren für mich so hilfreich. Jeder nimmt eine Situation auf seine ganz individuelle Art und Weise wahr. Und das ist auch gut so wie es ist. Es wird von euch nicht verurteilt. Das ist wunderbar! Ich versuche jetzt meine Wahrnehmung nicht mehr in Frage zu stellen und sie positiv zu nutzen. Danke!

  10. Reply
    Judith
    20. Mai 2018 at 11:26

    Geliebte Joanna,

    es ist mal wieder unglaublich mit welchem timing dieser post von dir kam. Es könnte nicht passender sein. Genau damit beschäftige ich mich seit langem, aber aufgrund „perönlicher Umstände“ besonders in diesen Tagen.
    Die Beschreibung auf welch unterschiedliche Weise du, Jil und Noelle wahrnehmen fand ich besonders inspirierend. Offensichtlich hatte ich bisher die Vorstellung, dass Menschen, die intuitiv leben, genau gleich fühlen. Wie befreiend es sich anfühlt, gerade zu spüren, dass das nicht so ist/sein muss.
    Viele Gedanken gehen mir gerade beim Lesen durch den Kopf:
    – seit Langem frage ich mich, woher weiss ich, ob mein „Gefühl“ wirklich durch meine Wahrnehmung kommt oder nur ein Resultat meiner Gedanken ist. Denn auch der Verstand ist so trickreich und kann uns Gefühle vorspielen. Ich spüre soviel Unsicherheit in dieser Hinsicht, was mich zum nächsten Punkt führt:
    – ich hatte als Kind sehr klare Gefühle und Wahrnehmungen. Damit bin ich jedoch bei den Erwachsenen immer sehr angeeckt, weil mein verhalten nicht in ihre Welt passte. Warum auch immer war mir die Meinung anderer aber auch immer sehr wichtig und so habe ich mich irgendwann damit abgefunden und akzeptiert, dass sie Recht haben und mit MIR etwas nicht stimmt. Für mich war irgendwann klar, dass ich nicht ganz richtig bin. Das hatte zur Folge, dass ich 1. nicht mehr fühlen wollte, was ich wahrnahm und 2. dadurch automatisch meine Macht (nämlich Wahrzunehmen und danach zu leben/zu entscheiden) abgab. Ich spüre jetzt noch wie abhängig ich von anderen Meinungen/Erwartungen bin. Wie wichtig es für mich ist, was andere denken. Und wie sehr ich mir manchmal wünsche, dass andere Entscheidungen für mich treffen, weil ich selbst diesen inneren Kompass verloren habe. Mein größter Wunsch ist es, wieder Zugang zu diesem inneren Navigationssystem zu bekommen.
    – was mir noch einfiel beim Lesen ist, dass man oft das Bedürfnis hat, dass andere eine Entscheidung, die man trifft, „verstehen“. Dabei ist das gar nicht wichtig. Niemand muss irgendjemanden verstehen. Ich bewundere es so sehr, wie klar du deinen (intuitiven) Weg gehst und konnte von diesem Bedürfnis, andere sollen mich verstehen, einfach loslassen. Das ist so wunderschön und befreiend!
    – was mich etwas traurig machte war, dass ich beim Lesen erkennen musste, dass ich Sätze wie „sei doch nicht so sensibel“ selbst ab und zu bei meinen Kindern anwende. Das tut mir so leid und ich wünsche mir nichts mehr, als in Zukunft bewusster in solchen Momenten zu sein.

    Liebe Joanna, ich danke dir aus tiefstem Herzen für deine Berührungen und das Wunder, das du bist!

    Deine Judith

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