Food

Green is the new Black: Tea Time!

Grüner Tee wird bei uns in großen Mengen gekauft und in großen Mengen getrunken.
Noelle steht extra eine halbe Stunde eher auf, um eine Kanne davon zu kochen und zu ihrem Frühstück in aller Ruhe zu genießen.
Der zweite Tee wird in einem Becher to go in die Schule mitgenommen – wenn ich das Haus morgens verlasse, nehme ich ebenso einen mit.
Den dritten trinkt Noelle in der Schule, frisch aufgebrüht in einem Oberstufenraum, der praktischerweise mit einem Wasserkocher ausgestattet ist.
Der vierte Grüntee füllt wieder eine ganze Kanne, gleich nach dem Mittagessen – diesen trinke ich auch gerne.
Kommen spontan Freunde vorbei – was relativ oft passiert – werden daraus 4 oder 5 Kannen grünen Tees.
Am Nachmittag ist bei uns sowieso immer Teatime.
Am Abend wird weder ein Cocktail geschlürft, noch eine Cola aufgemacht, sondern – der Leser ahnt es bereits – eine große Kanne grünen Tee gekocht.
Ist Jil zu Besuch, verdoppelt oder verdreifacht sich das Ganze locker.
Aber da gerade Charlotte für einige Wochen bei uns wohnt, ist es quasi kein Unterschied.

Ich selbst habe übrigens bis vor wenigen Wochen am liebsten schwarzen Tee getrunken – und habe dank meiner Töchter nach und nach den zarten, milden Geschmack der Grüntees sehr zu schätzen gelernt – eine kleine Veränderung, die ich sehr gerne mag.
Green is the New Black!

Und da wir alle Tee so lieben, machen wir es uns besonders schön beim Trinken:
wir haben drei große Porzellankannen.
Und eine aus Glas.
Es gibt verschnörkelte Tassen vom Flohmarkt, die alle unterschiedlich sind, und trotzdem schön zusammenpassen.
Und feine, flache weiße Bowls, die eigentlich Soßenschalen vom Asia-Laden sind: in ihnen kühlt der Tee wunderbar schnell auf Trinktemperatur herunter.
Manchmal trinken wir den Tee aus kleinen, ovalen Porzellanschälchen.
Außerdem haben wir hübsche Vintage-Löffel zum Umrühren von Rosen- und Earl Grey-Kandis – ich mag meinen Tee nämlich gerne leicht gesüßt.
Der eingelegte Kandis verleiht dem Tee ein ganz zartes, wundervoll blumiges Aroma, das schmeckt wirklich großartig.

Bei aller Liebe zu Ritualen und schönen Details: 
für die morgens-vor-der-Schule-Variante kommen die Pyramidenbeutel von Lipton wie gerufen: schnell, unkompliziert, und mit vielen unterschiedlichen Sorten – Grüntee pur oder mit duftenden Aromen wie Mandarine/Orange oder Granatapfel/Himbeere.
Der Tee schmeckt leicht, mild und frisch – und regt an, statt auf wie Koffein.

100% aller Grün- und Schwarzteesorten von Lipton werden seit Ende 2015 nachhaltig bezogen – alle anderen Sorten ziehen bis 2020 nach.

Nicht nur meine Teegewohnheiten haben sich verwandelt – auch sonst gibt es einige andere Veränderungen:
die meisten davon sind eher unspektakulär, machen mich aber allesamt sehr glücklich.
Ein paar davon schreibe ich für euch als Inspiration auf – und als Anregung, etwas Gewohntes zu verändern.
– Morgens wache ich sehr früh auf, ganz ohne Wecker und ohne eigenes Bemühen.
Diese Zeit gehört für mich zu den schönsten des Tages.
Probiert doch mal, den Wecker eine halbe Stunde früher als gewohnt zu stellen – ihr werdet den Tag mit einem extremen Genuss und ohne Stress anfangen.
– Jahrelang war mein liebstes Frühstück ein Smoothie – dank Instagram habe ich angefangen, große Smoothie-Bowls nur für mich alleine zu machen (zu Noelles Missfallen erst, nachdem die Kinder aus dem Haus sind).
Das sättigt viel länger und macht viel Spaß – gerne poste ich bald ein paar Ideen für euch!
– Ich weiß, wie schnell man im Trott des Alltags ganz vergisst, wirklich schöne Dinge zu unternehmen.
Deshalb habe ich einen Tag während der Woche fest als „Museums Day“ eingeplant – an diesem Nachmittag besuche ich mit den Kindern Ausstellungen, Galerien und Museen der Umgebung.
Wenn man das nämlich nicht von vornherein festlegt, bleibt man gerne mal auf dem Sofa: weil es regnet, weil man so müde ist, oder weil irgendeiner zunächst nicht so richtig Lust hat.
Hinterher ist es aber IMMER schön und bereichernd.
– Bald wird es wärmer:
ich liebe, liebe, liebe es, wenn man unter der Woche ein ganz normales Abendessen einfach so an den Ufer eines Sees verlegt.
Und wenn es nur Brezeln und Würstchen sind.
Oder wenn man den Salat für Lunch in Gläser schichtet und auf einer Wiese isst.
– Habt ihr liebe Freunde und Familienmitglieder, die ihr viel zu selten sieht?
Dann plant doch ein Dinner: zum Beispiel 1 mal pro Monat.
Es kann polnisches Bigos – das kann nämlich ganz leicht für 12 Personen zubereiten.
Oder eine Siesta Mexicana.
Oder ein indischer Abend, für den jeder ein Gericht mitbringt.
Oder eine riesige Schüssel mit Pasta: Das Essen ist eher nebensächlich – Hauptsache, alle kommen regelmäßig zusammen.
– Egal, wie laut und inbrünstig meine Kinder die neuesten Charts im Auto rauf und runter mitsingen: sind wir in Berlin unterwegs, hören wir ausschließlich Jazz-Radio während der Stadtfahrten.
Nirgendwo sonst!
Und lustigerweise finden es alle wunderschön.
Probiert mal Klassik statt Rihanna und spannende Hörbücher statt Fernsehbeschallung – ihr werdet überrascht sein, wie viel Spaß das macht.
Habt ihr andere Ideen, wie man mit kleinen Veränderungen den Alltag schöner und spannender machen kann?
Erzählt mir davon in den Kommentaren!
Liebesgrüße
Joanna
*In Zusammenarbeit mit Lipton





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23 Comment

  1. Reply
    Anke
    16. Februar 2016 at 18:55

    Unser "Tee-Schön" ist Gewürztee mit Milch und Honig. Und "Musik-Schön" ist KARAT "Jede Stunde". Super Geheimtipp: Warme Pferde kuscheln *hmmm*.
    LG Anke

    1. Reply
      Joanna
      17. Februar 2016 at 8:40

      Wo kriege ich jetzt auf die Schnelle ein warmes Pferd her, Anke?!!!

  2. Reply
    Jac
    16. Februar 2016 at 19:34

    Es ist so leicht deine Worte und Bilder zu lieben…Danke für deine reinen und wahren Gedanken…

    1. Reply
      Joanna
      17. Februar 2016 at 8:41

      Merci ♥!!!

  3. Reply
    Jule
    16. Februar 2016 at 20:10

    Haha, ich gehe zu den unsinnigsten Zeiten Baden (wenn Kind schläft), immer spontan. Mehr fällt mir gerade nicht ein, schon ganz schön traurig ^^
    Ich liebe auch grünen und schwarzen Tee, aber bekommt ihr nicht den Zitter, wenn ihr das so kannenweise trinkt?

    1. Reply
      Joanna
      17. Februar 2016 at 8:41

      Komischerweise gar nicht!
      Aber nach 17 Uhr trinke ich keinen Schwarztee mehr.

  4. Reply
    Sylvia Kester
    16. Februar 2016 at 20:38

    ich bin immer noch beim Schwarztee…, aber man läßt sich ja gern mal überraschen. und Freunde sind wirklich so wichtig im Leben. wir waren über Silvester mit unseren in Tirol – 9 Familien. wen es interessiert oder wer noch einen Rrisetipp braucht kann gern mal hier nachlesen http://ichbinhinundweg.blogspot.de/2016/01/gtruppenurlaub-in-tirol.html?m=0
    Ansonsten wünsche ich dir noch 'ne schöne teatime. <3

  5. Reply
    eLLy coloured Wonderland
    16. Februar 2016 at 20:53

    Liebe Joanna,
    Wir, also mein Freund und ich, haben vor einmal pro Monat eine Classics-Movie-Night zu veranstalten :
    Dabei wird ein alter Film gezeigt (Audrey Hepburn, Fred Astair, Marylin, etc. sei Dank!) Und wer will kann kommen und mitschauen.
    Leider haben wir das ganze erst zweimal veranstaltet, es war aber toll!
    Eine Steigerung davon wäre es noch, passend zur Filmzeit gekleidet zu erscheinen (könnte aber möglicherweise manchmal unbequem werden)…
    Wir nehmen uns jedenfalls fest vor, diese Abende nun regelmäßig zu veranstalten : )
    Liebe Grüße,
    eLLy

  6. Reply
    Angelika
    16. Februar 2016 at 21:27

    Mein Alltag ist schöner, seitdem ich jeden Tag Kleider trage. Irgendwie fühle ich mich viel weiblicher und "angezogener" mit Kleid als mit Hose und Shirt.

  7. Reply
    Ronja S.
    16. Februar 2016 at 21:37

    Ich lieeebe es einfach Tee zu trinken. Gar nicht mal unbedingt um des Tees Willen, sondern einfach weil ich das Zubereiten so mag. Es hat etwas rituelles, beruhigendes, tiefenentspannt, im Einklang…das liebe ich einfach 🙂
    xx Ronja
    http://www.sothisiswhat.com
    { CREATE THE LIFE YOU LOVE }

  8. Reply
    ursula
    16. Februar 2016 at 22:05

    das ist ja wieder einmal ein extra hübscher und anregender post!
    das mit der morgenstunde kann ich nur bestätigen – ich finde es auch sehr genüsslich, früh aufzuwachen und aufzustehen und freue mich, dass ich auch an den wochenenden automatisch und ohne wecker (sehr wichtig für mich, kann es nicht leiden, aus dem schlaf gerissen zu werden) aufwache und dann den stillen morgen genießen kann.

    deine anregungen werde ich allesamt aufgreifen – angefangen vom grünen tee über die museumstermine zum regelmäßigen großen essen mit freunden – spricht mich alles spontan an!
    weißt du noch, woher du deine schöne weiße kanne und die ovalen weißen schälchen hast und magst es verraten?

    an persönlichen ritualen habe ich zumindest einen üppigen blumenkauf in der woche mit anschließendem auf viele vasen verteilen und regelmäßige besuche in einem speziellen kino. schon wenn ich dort die werbung sehe und höre, überkommt mich ein wohliges "daheimgefühl" von den besonderen filmen ganz abgesehen.
    und natürlich regelmäßiges auftanken bei einem gewissen blog… 🙂

    liebste grüße
    ursula

    1. Reply
      Joanna
      17. Februar 2016 at 8:45

      Die Kanne gibt's online über LOVtea, die ovalen Schälchen sind eigentlich Dippschälchen aus dem Kaufhaus, Label weiß ich leider nicht mehr, ist aber ein gängiges.

  9. Reply
    Kathenya
    16. Februar 2016 at 22:20

    Kerzen anzünden zu jeder Gelegenheit! Oder einmal am Tag versuchen statt aufs Handy zu schauen einfach mal "ganz da" zu sein. Arte plus sieben schauen. Zum Beispiel die etwas nicht-jugendfreie Folge "Carambolage" vom Valentinstag 🙂

    Du Joanna, mal eine Frage:
    Kannst du nicht mal einen Beitrag dazu schreiben, wie man sich als frischgebackene, stillende Mama auch "schön" anziehen kann?
    Also während man den halben Tag auf der Erde sitzend verbringt, das Kind in der Trage trägt, an Ohrringe nicht zu denken ist und man trotzdem nicht nur quadratisch-praktisch sondern auch gut aussehen möchte?
    Vielleicht hast du ja auch schon was in die Richtung geschrieben und ich finds nur nicht?
    Dann verzeih mir – ich freue mich über den Link 🙂

    1. Reply
      Joanna
      17. Februar 2016 at 8:46

      Ich hatte da immer einen Bademantel an… so bis 16 Uhr nachmittags, wenn's gut lief ;)!

      Aber klar, kann ich machen :).

  10. Oh, ich liiiiebe Green Tea, aber die Sorte Rasperry /Pomegranate kannte ich bis anhin noch nicht ! Dein Blog ist einer der anregendsten überhaupt, in allen Bereichen ! Vielen Dank für den Tipp ! LG

    1. Reply
      Joanna
      17. Februar 2016 at 8:46

      Danke für's liebe Kompliment!

  11. Reply
    möhregöre
    17. Februar 2016 at 10:21

    Sag mal liebste aller Joannas – mit welcher Kamera fotografierst du denn?

  12. Reply
    Pure Life by Macao
    17. Februar 2016 at 11:16

    … und wieder mal ein super super toller Post!!! Tolle Bilder und man bekommt direkt Lust auf grünen Tee… 😉

  13. Reply
    Daniela
    17. Februar 2016 at 15:03

    Wir haben mal eine Woche lang den Fernseher ausgeschaltet gelassen… Hört sich jetzt echt unspektakulär an, aber mit zwei Teenies im Haus damals war das eine sehr tiefgreifende Veränderung des Alltags! Es war echt genial, wir sind kegeln gegangen, abends noch zum Shoppen gefahren und anschließend Essen gegangen…das war schön!
    Nun sind alle Kinder aus dem Haus, und unser Alltag ist eh anders. Wir gehen spät abends noch zum Sport, oder fahren spontan in die Therme, um zu schwimmen oder ins Dampfbad zu gehen. Das ist jedes Mal wie ein Mini-Urlaub!

  14. Reply
    Christina
    17. Februar 2016 at 15:30

    All diese guten Ideen! Für mich muss auf jeden Fall noch ein wöchentlicher Theater/Opernbesuch dazu. Häufig fehlt auch mir die motivation mich aus der Couch zu zwingen.
    Alles Liebe
    Christina von Everything I love

  15. Reply
    Kinderkuecheundso
    17. Februar 2016 at 17:47

    Wir haben die schönste Veränderung seit Beginn der Fastenzeit: Hörbücher hören statt fern sehen und Handy-daddeln! Mein Sohn und seine Klasse verzichten gerade auf ihre Smartphones, dazu schreibe ich gerade einen Blogpost, und um seine überschüssige Zeit sinnvoll zu nutzen, habe ich ihm Jules Verne´s Geschichten von Rufus Beck gelesen gekauft. Seher spannend und toll! Jetzt liegen wir abends zusammen im Bett und hören ein Kapitel….
    LG
    Martina

  16. Reply
    Ursel Rabenfrau
    17. Februar 2016 at 18:05

    Tolle Vorschläge hast du wieder, aber ich denke, ich bleibe lieber bei Schwarztee! Ich liebe meinen Darjeeling!
    Grüßle
    Ursel

  17. Reply
    kristinjuschka*
    18. Februar 2016 at 11:12

    Hach Joanna,i love you so…tausend Dank für soviel InspirationMotivationLeichtigkeit!!!
    Grad mit einem Baby ist der Alltag oft so kunterbunt chaotisch..und anstatt nebenbei den Haushalt zu erledigen während das Kind 2.0 pöft ,hocke ich in der Hängeschaukel und tanke munterfröhliche Energie :))