Inspiration, Liebesbotschaft 2.0

Wieso du in einer Beziehung schlecht behandelt wirst. Und was du dagegen tun kannst.

Ein Nachtrag zu meinem Blogbeitrag vom 15 Juli 2015:

Nachdem dieses Thema so relevant und wichtig ist, habe ich mich entscheiden auf meinem YouTube Kanal ein ganzes Video dazu zu veröffentlichen.
Ein wenig aufgefrischt, jetzt auch in gesprochenem Format:


Diesen Post hat meine Tochter Jil für euch verfasst – in meinen Augen einer der lebensveränderndsten Texte überhaupt.
Enjoy!
Joanna

Die halbe Welt dreht sich um Beziehungen.
Männer, Frauen die sich darüber austauschen, diskutieren, Bücher rausbringen, Musik produzieren, Filme drehen.

Jede gute Story hat immer eine romantische Liebesbeziehung eingeflochten, jeder Mensch in einer Beziehung denkt mit Sicherheit mindestens einmal am Tag an den Partner.
Irgendwie scheint uns das Thema ja ganz schön zu beschäftigen und ziemlich auf Trab zu halten.

Denn das Eine ist, sich zu verlieben, das Andere dann, eine Beziehung zu führen.
Wie viele Menschen sind wirklich erfüllt mit dem Partner an ihrer Seite?
Ich meine: wirklich zum Überschäumen voll?

Die Realität ist, dass die Meisten keine wirklich glückliche Beziehung führen.
Denn „niemand ist perfekt!“, „man muss eben auch Kompromisse eingehen.“, und „er hat auch gute Seiten!“.
Die Realität sieht so aus, dass viele einem Partner hinterherhinken, ihm etwas recht machen wollen, sich versetzen, belügen, betrügen lassen.

Dann werden die Freundinnen angerufen, es wird geweint, vielleicht wird jemand angeschrieen, Sachen geworfen (das wollte ich ja schon immer mal ausprobieren! Mit Tellern und Tassen!), und am Ende haben wir jemanden, der verletzt, und einen anderen, der beschuldigt wird.

Gibt es eine Lösung für jedes Problem in einer Beziehung?
Ja, mit 100% Sicherheit.
Und ja, es fängt erstmal mit dir an.

1. Was ist eigentlich Sache?

Zwei Menschen entscheiden sich dazu, im Leben des Anderen eine hervorgehobene Rolle zu spielen.
Man ist jetzt ein Paar, ab nun wird sich gemeinsam auf den Weg gemacht.
Wenn einer der beiden Partner da mal vom Pfad abkommt, (*hust* sich wie ein Arschloch verhält *hust*) – wie verhält sich dann der Andere?

Lass uns dafür mal einen Grundsatz festhalten:

Du wirst immer nur so behandelt, wie du dich behandeln lässt. 


In jedem Moment, in dem du einem anderen Menschen das Recht gibst, deinen Normalzustand (was dieser ist, klären wir gleich noch) zu ändern, lässt du ihn in deine Persönlichkeit eingreifen.
Indem du nicht aufstehst, und sofort klärst, dass diese Sache nicht für dich funktioniert, gibst du ihm das Einverständnis dazu.
Damit ordnest du dich dem Anderen unter.

Also wird aus dir eine schwache, untergeordnete Persönlichkeit.
Jemand der sich belügen lässt, versetzten lässt, beleidigen lässt, anschreien lässt, du stellst dich in diese Position.

Ganz egal, wie „süß er sein kann“, ganz egal, wie oft „aber er hat mir damals diesen Brief geschrieben, dass er sich ändern will.“, ganz egal, „als wir damals im Urlaub waren, da war es ganz entspannt.“
(Und die anderen 492341 Gründe Ausreden, warum du nicht Klartext redest und danach handelst).

Du kannst jederzeit, in dieser Sekunde aufstehen und etwas ändern.
Egal ob du gerade erst einen gemeinsamen Urlaub gebucht hast, ein Haus gekauft, oder 25 Jahre verheiratet bist.
Du kannst etwas ändern. Jetzt.

2. Dein Normalzustand.

Okay, schön und gut. Und wie?

Dafür musst erstmal eine Sache klargestellt werden:
Was für eine Rolle spiele ich eigentlich in meinem Leben?
Was wünsche ich mir, wie genau soll es um mir herum aussehen?
Wie gestalte ich mein Umfeld?

Nehme dir die Zeit, völlig in Ruhe und alleine bewusst zu werden, wer du bist.
Sei ehrlich zu dir selber und werde dir klar, was dir zusteht.
Mache dir bewusst, wie du dein Leben führen willst.
Soll es erfüllt sein von Eifersucht und Drama? Möchtest du eine Beziehung, die dich nicht gut einschlafen lässt, dich einschränkt und dominiert?

Nein, sicher nicht.
Du lebst nicht dieses Leben, um in einer schlimmen Beziehung zu stecken.

Du bist auf diese Welt gekommen, um alles um dich herum mit Freude zu erfüllen. 
Jeder Tag soll für dich das Maximum an Schönheit, Liebe und Freiheit ausschöpfen. 
Nicht weniger.


Indem du dich für diesen Normalzustand entscheidest, hat plötzlich nichts mehr Platz, das dich nicht hochhebt, inspiriert und weiterbringt.
Niemand passt hier rein, der deine Persönlichkeit nicht respektiert.

Also nehme endlich diese bescheuerte rosarote Brille ab.
Sobald emotionale Gefühle ins Spiel kommen, tendieren viele Menschen dazu, blind für ihre eigene Intuition zu werden.

Ab jetzt weißt du ziemlich genau, was dir gut tut und was nicht.
Höre genau hin – und du wirst erkennen, was hinter jedem deiner und seiner/ihrer Sätze steckt.

Sagst du Dinge aus Wut oder Angst?
Handelt der Partner aus Verzweiflung und Eifersucht?
Daraus kann niemals etwas Positives entstehen.
Eine ängstliche Energie kann keine Sicherheit als Resultat haben, eine Wütende keinen Frieden.
Wenn das die Basis deiner Beziehung ausmacht, kann daraus niemals etwas Gutes entstehen.

Egal wie viele offene Gespräche du jetzt führen wirst, was für Versuche unternommen werden, um die Probleme in der Beziehung zu lösen: unter diesem Mantel kann nichts Ehrliches und Echtes wachsen.

Das Argument der Liebe ist so oft schlichtweg entfremdet.
Es geht in diesen Beziehungen nicht um Liebe  – es geht darum, sich gegenseitig einen Mangel zu erfüllen.
Durch Manipulation den anderen an sich zu binden.

Dahinter versteckt sich die Angst vor dem Alleinsein, finanzielle Not, Minderwertigkeit, emotionale Abhängigkeit, Statusverlust (weil: dann ist man nicht länger Frau/Freundin von…), Zukunftsangst (was ist, wenn ich nie mehr einen so attraktiven/reichen/jungen Partner finde? Was ist mit den Kindern?), etc.

Völlig egal, wie du es dir hindrehen und – wenden magst, wie sehr du dich verblenden lässt und eine verzerrte Sicht annimmst: ES IST KEINE LIEBE.

Es ist und bleibt Mangel – und wenn du diesen mit einer anderen Person beseitigen willst, wird es letztenendlich immer scheitern.

Denn Liebe ist immer FÜLLE.
Die Kraft, Menschen frei gegenüber zu treten, zutiefst ehrlich und unendlich stark.

3. Wie ändere ich etwas?

Das Schöne an der Sache – es liegt bei dir.
Du kannst niemanden beschuldigen oder zu Verantwortung ziehen – das musst du schon selber übernehmen.

Und das ist auf jeden Fall eine großartige Nachricht!

In jedem Moment deines Lebens hast du die volle Kontrolle darüber, wie es dir geht, und wie du behandelt wirst.
Und du kannst von dieser Sekunde auf die nächste alles ändern.
Einfach so, ohne darüber noch mal eine Nacht zu schlafen, oder vier andere Meinungen von Freundin A bis D einzuholen.

Von Jetzt auf Sofort kannst du jede negative Beziehung aus deinem Umfeld kappen.

Ändere deine Energie und du änderst automatisch dein Umfeld!

Löse dich bewusst von dem Gedanken, ohne diesen Menschen alleine zu sein und niemals wieder jemanden zu finden, der dich liebt.
Du triffst eine ENTSCHEIDUNG, und nicht eine emotionale Reaktion.
Das muss sich in dem Moment gar nicht superfreudig anfühlen – und trotzdem tust du diesen Schritt.

Du bist endlich klar und erkennst, was dir zusteht.
Und in diesem Zustand tolerierst du nichts, was da nicht exakt mit hineinpasst.

Eine einzige negative Energie, sprich: eine einzige schnippische SMS, ein einziger komischer Anruf, eine einzige doofe Bemerkung muss sofort von dir entlarvt werden – nicht einfach darüber hinwegsehen, sondern gleich konfrontieren.

Indem du diese Energien erkennst, nicht duldest und offen ansprichst, deckst du sie auf und zwingst sie, sich zu offenbaren.
Plötzlich muss sich dein Gegenüber fragen: „Ja was will ich eigentlich, was möchte ich gerade damit erreichen?“
Dabei kannst du kann ruhig und gelassen bleiben, du meinst ja überhaupt nichts böse oder überheblich, sondern willst einfach nur nichts Negatives in deinem Umfeld tolerieren, weil du dir dafür zu wertvoll bist.

Und Achtung:
das wird nicht nur dir, sondern auch allen um dich herum wahnsinnig gut tun!
Dann kommt Klarheit und Echtheit rein, das liebt im Grunde jeder!
Das ist wirklich so wunderschön!

Und das Beste:
das lässt sich beliebig auf jede Beziehung im Leben ausweiten, ob zu deinen Freunden, Arbeitskollegen, deinem Chef, deiner Familie.

Du kannst diese Beziehungen offen, rein und ehrlich halten, und wenn der Andere das nicht will, dann wirst du dich von ihm trennen müssen.
Es ist ganz einfach und wird dich unendlich weiter bringen.

„Aber was ist, wenn ich keinen neuen Partner/neuen Freunde/neuen Job finde – weil ich mich vom Alten getrennt habe? Und dann stehe ich da, ganz alleeeeeeeein…?“

Genau das Gegenteil wird der Fall sein.

Noch mal:
Du änderst die Atmosphäre, in der du dich aufhältst, und du änderst automatisch die Umstände um dich herum.
Jetzt kann dich soviel Besseres und Schöneres umgeben – in jedem Bereich!

„Aber ich kenne eine Freundin, die blieb danach allein… was ist mit der?“

Ach ja, ich kenne auch schlimme Geschichten, es gibt Erdbeben, Unglücke und Katastrophen in der Welt – aber im Moment geht es weder um diese Freundin, noch um ein Erdbeben in Japan, sondern ausschließlich um DICH.
Also entweder glaubst du mir, oder denkst weiterhin über deine Freundin nach.
(Kleiner Tipp: das Zweite bringt dich in deinem eigenen Leben kein Stück weiter.)

4. Und nun?

Das alles liest sich wahnsinnig motivierend und inspirierend – BIS dein Partner wieder vor dir steht und die alte emotionale Suppe dich wie eine Lawine überschüttet und erstickt.

Und die Wahrheit ist:
egal wie oft ich es dick und fett unterstreiche, es muss dir selber b e w u s s t werden.
Eine tiefe Offenbarung die sich hält – auch in lawinengefährdeten Gebieten.

Und deshalb noch mal zum laut aufsagen, wenn gerade eine Lawine zu rollen droht:


Ich bin nicht jemand, der sich schlecht behandeln lässt, niemals und egal in welcher Situation.
Meine Zeit ist unendlich kostbar und wertvoll, sie darf nur mit Menschen geteilt werden, die sich dessen bewusst sind.
Wenn gerade niemand erkennt wie unfassbar schön es mit mir ist, dann habe ich es eben unfassbar schön mit mir selber.

Wenn du das alles nicht willst, und dich lieber wieder dem Alten hingeben möchtest – bittschön.
Ich halte dich sicher nicht ab.
Aber ich sage dir, dass es auch anders geht.
Und ich finde, das Einzige was eine Beziehung ausmachen darf, ist pure Freude.
Überschäumende Freiheit, immer anhaltender Respekt, tiefe Ehrlichkeit.

Alles was darunter läuft, naja… das soll eben nicht!
Kein Weltuntergang, du hast ja niemals Verlust, du hast doch immer dich.

Genau das ist mein Herzenswunsch für dich:
dass du – egal, ob alleine oder zu zweit – immer und jederzeit die weltschönste Zeit verbringst, weil du so unsagbar froh darüber bist, dich zu haben!
Was für ein Geschenk!

Liebe Grüße
Jil

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50 Comment

  1. Reply
    katinka aus LE
    15. Juli 2015 at 8:42

    Sicherlich hat Jil in ihrer jugendlichen Unbedarftheit damit recht. Gefallen lassen sollte man sich prinzipiell nichts, das ist auch meine Devise. Allerdings gibt es Momente im Leben, wo man trotzdem zu der Person steht, die man liebt, obwohl sie sich in einer schlechten Phase befindet und das Leben nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen ist. Ich finde es sogar wichtig und richtig, gemeinsam zu kämpfen und daraus gestärkt hervorzugehen. Und auch in schlechten Zeiten zu der Person zu stehen, die einen vielleicht in dem Moment nicht unendlich glücklich macht. Das bringt eine wirkliche tiefe Beziehung mit sich: Höhen und Tiefen. Und wenn Kinder im Spiel sind, kämpft man schon etwas länger und schmeisst nicht gleich alles hin.

    1. Reply
      Manuela Buschner
      15. Juli 2015 at 16:32

      Das sehe ich genauso! Es gibt nicht nur SCHWARZ oder WEISS!
      Und wenn man um was Gutes kämpft, kann auch was Gutes dabei herauskommen.

    2. Reply
      Maiblume
      16. Juli 2015 at 9:06

      Also ehrlich gesagt sehe ich es auch wie Katinka. Wenn man sich von jedem trennen soll, der einem gerade nicht gut tut, was ist das für eine Einstellung. Man sollte doch auch lernen mit anderen zu Recht zu kommen, anstatt ständig vor problematischen Situationen wegzurennen. Ich rede jetzt nicht von Misshandlungen oder ähnlichem, sondern von normalen Konflikten, die tagtäglich bei jedem Vorkommen können und die auf ihre Art und Weise unsere Leben durch Erfahrungen und Lösungen bereichern.
      Ich finde es schade Jil, dass du in deinen jungen Jahren so eine Einstellung hast. Man kann nicht immer alles durch eine rosa-rote Brille sehen und tun, als ob die Welt traumhaft ist und nur man selber wichtig ist.
      Ich bin mittlerweile 40 und habe auch schon so einige Menschen kennengelernt, die ich jetzt nicht so toll gefunden habe und trotzdem waren auch diese Menschen eine Bereicherung und haben mir Lebenserfahrung gegeben. Lass Dich da nicht negativ beeinflussen.
      Liebe Grüße
      Maiblume

    3. Reply
      Fleißiges Bienchen
      24. Juli 2015 at 14:55

      Hallo Jil, Hallo Joana, ich finde die Website toll und auch sehr inspirierend, was ihr so schreibt. Auch der Post ist sehr schön und überaus positiv geschrieben – hoffen wir, dass es den meisten Menschen so geht, dass sie glücklich sind und sich von niemandem und nichts ändern lassen und ihr Leben genießen. Jedoch ist es, so hab ich die Erfahrung gemacht, nicht so einfach, wie du es schreibst. Beziehungsweise nicht immer. Wenn man jemanden liebt, und mit ihm eine Zukunft aufbaut, wirft man nach einem Fehler des anderen nicht gleich alles weg und ist wieder alleine. Dann denke ich doch daran, dass es sich lohnt, zu kämpfen, und eine Beziehung ist auch Arbeit. Außerdem lernen wir doch im Leben immer dazu, oder? 🙂
      Deshalb kann ich Maiblume, Manuela und Katinka zustimmen. Lasst euch nichts gefallen, aber denkt auch mal drüber nach, ob es sich nicht lohnt, etwas durchzustehen. Sowas macht auch die Beziehung stärker. Nicht alles hinschmeißen – weitermachen, und positiv denken! 🙂
      Ich wünsche euch alles Glück der Welt.
      Liebe Grüße
      Sabrina

    4. Reply
      Anita Traxler
      18. August 2018 at 1:38

      Wer in einer Beziehung zu kämpfen beginnen muss, der hat bereits verloren, weil er sich selbst verloren hat. Kein Mensch muss um einen anderen kämpfen. Das passiert in der Regel nur, wenn der, um den man kämpft, seinen Kampf nicht selbst kämpft. Und das einzige was man im Leben in der Hand hat, ist sich selbst und ansonsten niemanden. Eigenliebe bewahrt vor den wichtigsten emotionalen Fehlern. Wer sich selbst liebt, wird auch keine Beziehung mit einem Menschen eingehen, der toxisch mit sich selbst und mit anderen ist. Darüber sollten all jene nachdenken die immer noch in ihren anerzogenen Mustern und Geschlechterrollen feststecken! Den wenn die Gründe des Kampfes einmal wegfallen bleibt nur mehr die eigene Leere zurück. CHAPEAU JIL! Du hast es verstanden und definierst deine Person nicht über Andere und deren Gegebenheiten! Ana

      1. Andrea
        5. September 2018 at 12:39

        So sehe ich das auch…wenn ich nichts anderes mehr habe als Kämpfe und Aushalten müssen, dann ist es so gut wie vorbei. Und es geht in dem ganzen nicht um die kleinen Alltagskompromisse, die man überall eingehen muss…sondern um das Ganze. Eine Beziehung, egal welche Haptik, hat nichts mit Kampf, festhalten und ertragen zu tun. Es muss sich alle die Waage halten…ist es das nicht, dann ändern oder etwas anderes finden. Und so schwer ist es nicht, wenn man anfängt mal nicht nur an den anderen zu denken, sondern an sich. Ein gesunder Egoismus tut in jeder Beziehung gut…und da ich mich selbst gern mag, freue ich mich auf eine Zeit mit mir allein und allem, was ich endlich schaffen kann…

        Danke Jil und danke Ana.

  2. Reply
    Theresa
    15. Juli 2015 at 9:29

    DANKE Jil! <3

  3. Reply
    SACHENSUCHEREI
    15. Juli 2015 at 9:30

    Welch schöner Text! Ich musste mehr als ein Jahrzehnt älter werden, um all diese Wahr – und Weisheiten zu entdecken. Geniesse das volle Leben. Liebe Grüsse, Arlett

  4. Reply
    Melanie M.
    15. Juli 2015 at 11:07

    Danke, für diese wundervollen Worte. Das hat mir gerde sehr gut getan.
    Liebe Grüsse
    Mel

  5. Reply
    conniw
    15. Juli 2015 at 11:09

    Wow, liebe Jil! Das sitzt und Du hast so recht. Darunter ist alles nur halb und nicht von Dauer. Vielen Dank, dass Du mich daran erinnerst.
    Alles Liebe Conni

  6. Reply
    Claudias rosige Zeiten
    15. Juli 2015 at 11:19

    Kannst du das bitte noch einmal für einen 17-jährigen schreiben…..?
    Wäre hier grad von Nöten……

    LG

  7. Reply
    Karin
    15. Juli 2015 at 12:01

    Danke Jil,
    spiegelt ganz meine Einstellung wieder! Die ist hart selbst erworben, weil Selbstachtung und – Liebe steht leider auf keinem Lehrplan.

    Ich wollte auch schon immer mal mit Tellern und Tassen werfen, hatte bisher keine Gelegenheit….
    🙂
    Liebe Grüße
    Karin

  8. Reply
    Kathrin Kölzer
    15. Juli 2015 at 12:24

    Ok Jil, es hat sich wohl gezeigt, dass das schriftstellerische Talent vererbbar ist 🙂
    super motivierend und inspirierend dein Text und zum Nachdenken anregend – also ganz in Linie mit den tollen Posts deiner Mama.
    Deine Mama kann super stolz sein (sie ist es, wie wir wissen) so eine tolle und erwachesene Tochter zu haben, die die Welt so klar sieht. Ich hoffe nur, dass du nicht schon so viele schlechte Erfahrungen in Beziehungen machen musstest, dass dieser Bericht daraus resultierte!
    Und Joanna: nimm dich in Acht 🙂 "die Kleine" macht dir Konkurrenz! 😉

    LG,
    Kathrin

  9. Reply
    Silke K
    15. Juli 2015 at 14:16

    Danke für diesen wundervollen Text, der es absolut auf den Punkt bringt. Egal ob man es auf den Partner, die Freunde oder den Job bezieht, die Erkenntnis, das man nicht abhängig ist, sondern es selbst in der Hand hat ist unglaublich wichtig. Musste auch erst richtig am Boden sein, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, doch jetzt fühle ich mich richtig gut und packe an, was nötig ist. Wenn dann etwas ins Rollen kommt, bin ich sehr glücklich. Kann nur jedem zu dieser Einsicht raten, denn schließlich haben wir nur dieses eine Leben.

    Liebe Jil, ich wünsche dir, diese Haltung zu bewahren, dann wirst du sicher eine zufriedene Zukunft mit dir haben.

    Viele Grüße, Silke

  10. Reply
    irdischerengel
    15. Juli 2015 at 17:55

    Liebe Jil, Du hast genau den wunden Punkt getroffen! Meine Beziehungen gingen immer wie ein Dreieck zu Ende. Als erstes sagte mein Bauch "DU musst gehen". Dann kam die Mitteilung vom Kopf. Aber warum boykottiert das Herz diese Entscheidungen? Wenn sich dann endlich meine DREI einig waren, ging es mir wunderbar. Ich fühlte mich unendlich leicht und glücklich. Innerlich habe ich mich dann über mich selbst geärgert, nicht schon sehr viel früher gegangen zu sein. Warum können Bauch, Kopf und Herz nicht gleichzeitig agieren? Ich wünsche Dir von Herzen nur das Beste! Ganz liebe Grüße vom irdischerengel (Anette)

  11. Reply
    Kathi
    15. Juli 2015 at 20:27

    Das ist ein sehr guter und wahrer Text, Jil.
    Ich finde, es gibt einen Unterschied darin, jemandem in einer schweren Zeit beizustehen – und auch mal den Mund zu halten – und darin, respektlos behandelt zu werden. Denn ich finde, es hat sehr oft mit Respekt zu tun. Und wenn man es sich selbst nicht wert ist, Respekt einzufordern, dann steht die Beziehung auf keiner guten Basis.
    Alles Liebe,
    Kathi

  12. Reply
    Sandra
    16. Juli 2015 at 9:25

    Liebe Jil, vielen Dank für den tollen Post! Eine ganz wunderbare und kraftvolle Motivation, die eigene(n) Beziehung(en) zu überprüfen und bei Bedarf eben auch etwas daran zu verändern!! Viele liebe Grüße, Sandra

  13. Reply
    nowshine
    16. Juli 2015 at 12:02

    Aaah Jil is back!
    Worte, die das Leben verändern.
    Die, die es verstehen und anwenden sind etwas Besonderes, sie machen den Unterschied in der Welt aus. You go girl!

    1. Reply
      Barbara Scottie
      17. Juli 2015 at 14:16

      Haha , Gelächter, so viel Weisheit und so viel Erfahrung und hübsch die häßlichen Kommentare löschen – was ?
      Peinlich, peinlich – und völlig unglaubwürdig!
      Beas

    2. Reply
      Joanna
      20. Juli 2015 at 6:33

      Als Betreiber meiner Website bin ich für deren Inhalte verantwortlich. Das beinhaltet eine redaktionelle Entscheidung, welche Kommentare ich zulasse oder nicht – ich bin selbstverständlich berechtigt dazu, genauso wie jeder Chefredakteur darüber entscheidet, was in seine Zeitung reinkommt, oder eben nicht.
      Alles, was mir nicht gefällt, lösche ich – das ist das Privileg, dass ich als Autorin habe.
      Das ist nichts mit Unglaubwürdigkeit zu tun, sondern ist absolut üblich und vor allem nötig, um einen respektvollen Umgang miteinander zu ermöglichen.

      Vor allem lösche ich miese, kleingeistige, beleidigende, widerwärtige und von Missgunst, Neid und Hass motivierte Kommentare wie deine – diese sind an Primitivität kaum zu toppen, und zeugen von einer – um deine eigenen Worte zu wiederholen – inneren Hässlichkeit.

      Wer meine Seite liest, nur um seinen inneren Müll abzuladen, ist hier nicht willkommen – ganz egal, wie sehr er sich anschließend darüber aufregt, dass er nicht willkommen ist.

    3. Reply
      Beloved Home
      21. Juli 2015 at 7:42

      Top, Joanna! Besser hätte man es nicht ausdrücken können!!!

  14. Reply
    Julia von Tiergezwitscher
    17. Juli 2015 at 17:19

    Wie herrlich muss es sein, diese ganzen Liebesbotschaften schon mit der Muttermilch aufgesogen zu haben. Und zum Glück können wir anderen das alles trotzdem noch lernen!

  15. Reply
    Katharina
    18. Juli 2015 at 17:22

    Also ich sehe das eher auch so wie Katinka, obwohl sich der Text von dir, Jil, sicher wunderschön liest. Ich bin mit meinem Mann bereits über 13 Jahre zusammen und wir haben einige Höhen und Tiefen gemeinsam durchlebt. Sicher waren wir nicht immer fair und nur "gut" zueinander. Es gab einige Dinge, die so nie hätten sein müssen, aber am Ende kann ich jetzt sagen, dass wir durch viele Gespräche vieles aus der Welt geschafft haben. Und bei uns SIND auch mal Dinge durch den Raum geflogen dabei (natürlich nicht aufeinander gezielt ��)… Aber am Ende haben wir festgestellt, dass eines geblieben ist. Und zwar die LIEBE! Sicherlich haben wir beide nicht nur einmal in all den Jahreh das Gefühl gehabt, der Andere würde einem nicht gut tun, aber das kämpfen für uns und unsere Liebe hat sich gelohnt! Also zu früh aufgeben, ist auch nicht die Lösung. Wir stehen nun viel stabiler da, als noch zu der Zeit, als unsere Beziehung nur "Friede, Freude, Eierkuchen" war. Und das Leben ist nunmal kein Ponyhof und wir alle keine Gutmenschen. Dennoch, selbstverständlich sollte man sich immer mit Respekt begegnen! In Streits muss man da sicher auch mal aufpassen, nicht zu emotional und verletzend zu werden. Das weiß ich selber auch. Ich schließe mich auch meinen Vorrednerinnen an: mit meinem Post meine ich natürlich nicht, wenn Häusliche Gewalt oder Demütigungen, etc. im Spiel sind. Das auf keinen Fall! Und ein natürlicher Egoismus und ein "auf-sich-achtgeben" finde ich auch wichtig! Liebe Grüße, Katharina

  16. Reply
    Enn de Azur
    26. Juli 2015 at 8:47

    Ich finde den text sehr insperierend …
    Außerdem Stimme ich zu, dass man so behandelt wir, wie man sie behandeln lässt.
    Man sollte sein leben selbst in die Hand nehmen, da niemand anderes es für dich tut.

    Lg, Enn:)

  17. Reply
    Unknown
    25. September 2016 at 18:13

    Man kämpft um eine Beziehung, aber nicht jeder Preis. Soweit ich das verstehe, gibt Jil uns die Wörter damit wir eine starke Innere haben.
    Wenn da jemandem nicht gefällt, braucht man böse Wörter benutzen. Man zeigt nur eigene innere Unruhe und eigenen Wut.

  18. Reply
    Anonymous
    8. April 2017 at 16:30

    […] […]

  19. Reply
    Gitti
    15. Juli 2017 at 22:56

    Genau das habe ich heute erlebt.Er hat sich so merkwürdig plötzlich unterwegs benommen,dass ich gar nicht verstand,warum er so reagierte.Doch es hatte nichts mit mir zu tun.Er war genervt,überreizt,doch hatte er nicht den Mut es anzusprechen,also griff er mich an u. grummelte rum ,war knurrig .Ich verstand nicht was das soll u. stellte ihn zur Rede.Ich wollte Klarheit.Er sprach sie nicht aus,seine Sache. Solche Versteckspiele u. unausgesprochenen Unklarheiten mag ich nicht.Ich sage wenn mir was nicht passt .Offenheit u. Ehrlichkeit u. Aufrichtigkeit sind mir wichtig in einer Beziehung.Nocheinmal braucht er mit mir sowas nicht veranstalten. klarheit u. Echtheit sind mir auch sehr wichtig,keine Spielchen u. Ungereimtheiten

  20. Reply
    Mimi
    23. Juli 2017 at 14:53

    Also,ich verstehe überhaupt nicht wie man diesen Text so missdeuten kann ,dass er bedeuten soll eine Beziehung sofort zu kappen wenn mal ein Problemchen auftaucht. Es geht hier um Energievampire und Demütigungen und darum ein Leben mit zu
    leben ,dass man gar nicht will. Immer zu verzeihen bringt einen eben nicht weiter. Und mit all den Erfahrungen ,die ich bis jetzt in mrinem Leben gemacht habe bin ich jetzt an dem Punkt endlich mal einfach NÖ zu sagen.Mit mir nicht mehr!!!!
    Der Text spricht mir aus der Seele und ich danke dafür!!

    1. Reply
      Joanna
      23. Juli 2017 at 17:50

      Ganz genauso war es gemeint – danke, liebe Mimi!

    2. Reply
      Martin
      2. August 2018 at 17:24

      „Noch mal bruacht er soweas nicht zu veranstalten“ – damit unterstellst du ihm ohne es zu wissen böse Absicht dahinter. Das wird euch eher trennen. rein Riesenproblem ist das Frauen heute zu selbstbewsut sind und meinen immer alles richtig zu machen. Wo war dein „Fehler“ an seinem Verhalten ? Das wird dich viel weiter bringen

  21. Reply
    Pusu
    23. Juli 2017 at 22:56

    Vielen Dank für diesen Text! Es hat mir gezeigt,was ich in meinem Innersten schon so lange wusste und nie den Mut hatte hin zu sehen. Jetzt weiß ich, ich habe mich richtig entschieden und kann meine Zweifel los lassen.Danke! Du hast mich gerade so glücklich gemacht:)

  22. Reply
    WallE
    31. Oktober 2017 at 14:37

    Sehr toller Text brauche ich Grade echt
    Nur stellt sich mir die frage wie man diese Dinge immer absprechen soll wenn der andere sofort auf 180 ist, bzw man das Gefühl hat es interessiert ihn nicht was man sagt

    „Indem du diese Energien erkennst, nicht duldest und offen ansprichst, deckst du sie auf und zwingst sie, sich zu offenbaren“

    1. Reply
      Joanna
      1. November 2017 at 7:21

      Sehr gute Frage!
      Wenn er immer sofort auf 180 ist, oder es ihn nicht interessiert – warum ist man dann überhaupt mit ihm zusammen?
      Das ist quasi schon Alarmstufe rot ;)…

  23. Reply
    NAIN
    26. Dezember 2017 at 18:51

    Das trifft es auf den Punkt!
    Ich bin genauso jemand der so denkt. Ich lasse mich
    niemals schlecht behandeln weil ich
    weiß das ich wertvoll bin.
    Mein Umfeld behandelt mich genauso mit
    Respekt und achtet mich( liegt sehr an meiner Ausstrahlung!), sehr oft
    kriege ich komplimente und werde
    bestärkt obwohl ich nicht darum gebeten habe 🙂
    Alle Freunde, family members, strangers,
    die mich mir nicht den nötigen respekt entgegenbringen würden würde ich sofort
    aus meinem Leben aussortieren.
    Das Leben ist eindeutig zu kostbar um es
    mit Menschen zu verschwenden die deiner
    nicht wert sind.
    Das hab ich jetzt mit 14 glaub ich sehr gut
    erkannt:3 und ich freu mich voll das ich nicht die
    einzige bin die so denkt !
    Schön, Stark, Mutig – Jeanne die Kamikazediebin hehe

  24. Reply
    ETTI
    5. Januar 2018 at 9:04

    ETTI Habe im Laufe dieser Ehe mich immer unterwürfuger entwickelt weil ich überzeugt war damit den richtigen Weg gefunden zu haben. So krank wurde ich dadurch!!! Nun kämpfe ich mich wieder ans Licht… Dieser Beitrag hilft mir dabei!!!!! DANKE!!!

  25. Reply
    User771
    12. Februar 2018 at 13:52

    genau sowas habe ich gebraucht, danke jill

  26. Reply
    Trina
    3. März 2018 at 8:20

    So habe ich es auch immer gehalten. Jetzt bin ich vierzig und immer noch alleine.

  27. Reply
    Marie
    5. März 2018 at 21:21

    Das dachte ich auch früher. Hab sehr viele Menschen aussortiert. Man muss aber an dieser Stelle bedenken, dass wenn man anfängt sich selbst zu lieben und zu respektieren, viele Menschen um uns herum sich anders und respektvoll uns gegenüber verhalten. Trennung ist nicht immer die Lösung. Familie aussortieren geht auch nicht immer. Was macht man mit respektloses Teenagern, die uns viel Kraft kosten. Ins Heim stecken? Da muss man durch.

    1. Reply
      Joanna
      6. März 2018 at 9:19

      „wenn man anfängt sich selbst zu lieben und zu respektieren, viele Menschen um uns herum sich anders und respektvoll uns gegenüber verhalten.“ – Ja, absolut! Genauso ist es!
      Zum Letzten: ich bin sicher, es handelt sich um ein Missverständnis, denn im Text geht es eindeutig um die Liebe zum Partner, bzw. in einer Beziehung.

  28. Reply
    Antonia Knull
    24. März 2018 at 22:07

    Ich denke auch, mancher missversteht die Botschaft ein wenig. Wenn man sich mit Respekt behandelt, spürt man auch wenn der Partner missmutig ist oder selbst in einer schweren Phase steckt in dem seine Emotionen schwanken und deshalb verschlossen oder fahrig ist. In solchen Moment sollte ich meinem Partner rückmelden können, dass ich nicht möchte das diese negative Stimmung an mir ausgelassen wird, ohne sich Sorgen zu müssen, dass er/sie mich deshalb weniger liebt. Ich denke Konflikte und Auseinandersetzungen können auch schon mal heftiger ausfallen, aber immer mit dem Resultat, dass man sich ausprechen kann und verzeihen kann und es nicht zu einem Muster wird, in dem man wohlmöglich immer nur sich selbst zurücknehmen muss.
    Klar wenn man jemanden liebt, liebt man auch die Macken des anderen und respektiert diese, das er mal seine Zeit für sich braucht (manch eine/r denkt gleich er/sie liebt mich nicht mehr), oder nicht sofort über seine Gefühle reden kann (manch eine/r denkt gleich hat er/sie was zu verbergen und lügt mich an ), oder aufbrausend wird (manch eine/r denkt gleich er/sie ist sauer auf mich)oder oder oder… mit ausreichendem Selbstwert spürt man ob es persönlich gemeint ist oder ob der Partner vilt grade mit einem eigenen persönlichen Problem zu kämpfen hat, das ich nun grade als Bezugsperson am deutlichsten bemerken werde oder abbekomme ! Wenn man diese Disharmonien aber nicht adressieren darf und sie nur immer hinnimmt und sich nie darüber verständigen kann, sodass man das Gefühl bekommt, man läuft nur von einem Ärgerniss ins nächste und untergräbt seine eigene Toleranzgrenze, dann sollte man aufmerksam werden und sich klar werden ob eine Einsicht oder Änderung überhaupt zu erwarten ist. Ich bin auch nicht für SCHWARZ/WEIß denken, aber man sollte möglichst immer wohlwollend das aus einem Text erschließen, was einen weiter bringt. Man lässt nicht einfach Leute im Stich mit denen man auch schon Täler durchschritten hat und gemeinsam dadurch gewachsen ist. Das ist denke ich selbstverständlich und das soll der Text denke ich auch nicht vermitteln! Es geht um den mangelnden Respekt der sich bei manchen Beziehungen generell einschleicht und die resultierenden Selbstzweifel und ständige Unzufriedenheit die manche aus unterschiedlichen Gründen der Angst lieber hinnehmen als sich ihnen zu stellen und ihren Selbstwert erkennen und ihrem Partner gegenüber behaupten. Es kann ja sogar sein, dass der Partner mitzieht und aus seinem Verhaltensmuster herraus kommt wenn man sich nur endlich traut darüber zu sprechen, was einem missfällt…also ist Jil s Text in meinen Augen absolut kein Plädoyer für Trennung oder Aufgeben!! Sondern vorallem zur SELBSTLIEBE!

  29. Reply
    Seerosenvollmilch
    21. Mai 2018 at 23:24

    „Und ich finde, das Einzige was eine Beziehung ausmachen darf, ist pure Freude.
    Überschäumende Freiheit, immer anhaltender Respekt, tiefe Ehrlichkeit.“

    Liebe Jil, wenn jeder wirklich so dächte, gäbe es wahrscheinlich keine Beziehungen. Beziehung ist NIE pure Freude – außer vielleicht in den ersten paar Wochen. Sie sollte sich nach Freiheit anfühlen, natürlich! Sie sollte Freiheit SEIN! Sie sollte auf Respekt und Ehrlichkeit beruhen, natürlich. Aber pure Freude? Die gibt es in keinem Lebensbereich. Freude kommt nicht einfach so, die muss man sich schon erarbeiten.

    Ich hoffe, dass das nicht bitter klingt. Denn davon abgesehen: Das ist ein wirklich sehr schöner und gut geschriebener Text – Hut ab, liebe Jil, ganz ehrlich! Aber ich bin einfach über diesen Absatz gestolpert, denn das sind nun mal leider unrealistische Erwartungen. Eine Beziehung, ein Lebensstil, sollten grundsätzlich Freude schenken, natürlich – und was auf Dauer unglücklich macht, sollte man natürlich den Mut haben, aus seinem Leben zu entfernen. Aber „pure“ Freude als Lebenserwartung? Freude 24/7? Sorry, das gibt es einfach nicht.

    Rund um die Uhr glücklich sein kann man nicht. Und den perfekten Partner gibt es auch nicht. Aber es gibt liebe, unvollkommene Menschen, denen du am Herzen liegst und die auch Fehler machen – und es gibt Menschen, die dich einfach wie Dreck behandeln. Da ist ein himmelweiter Unterschied, und den erkennen zu können ist wichtig, schon deshalb allein danke ich dir für deinen Text!

    In sich zurückgezogene „Selbstliebe“ ist aber auch keine Lösung. Selbstliebe, das klingt, verzeih mir, dann doch etwas egoistisch, Und natürlich ist Liebe immer etwas egoistisch – jeder Mensch ist auf seine Art egoistisch. Aber manchmal schaffen es Menschen trotzdem, ihre gemeinsamen Egoismen harmonisch auszupendeln. Und das kann dann zwar anstrengend und nicht immer nur „pure Freude“ sein – aber es ist, wenn es richtig funktioniert, trotzdem auch schön, und daraus kann (hoffentlich!) eine glückliche Beziehung werden, wenn beide sich Mühe geben. So denke ich jedenfalls. Man sollte sich niemals unterordnen! Aber man sollte auch nie meinen, selbst einzig und allein die große Wahrheit zu kennen.

    Alles, alles Gute für deine Zukunft und danke für den schönen Text!

    Seerose

    1. Reply
      Martin
      2. August 2018 at 17:33

      Seerose
      Sorry aber das klimngt alles sehr verkrampft…Man muss es sich „erarbeiten! „sich Mühe geben“ dahinter steckt auch wenn dus mir vielleicht ned glaubst (was weiß n Mann schon *hust* :D) n Mangel an Selbstliebe. Natürlich gebe ich dir Recht damit dass es nie „perfekt“ sein wird, nur dieses ewige deutsche Leistungsdenken. Immer muss alles harte Arbeit sein usw. ist der falsche Weg sorry weil dann ziehst du mehr Dinge an denen du „arbeiten“ musst in dein Leben 😉

  30. Reply
    Jessi
    3. Juli 2018 at 23:31

    Wow! Ganz klischeehaft befinde ich mich gerade in einer eher nicht so schönen Zeit in meiner Beziehung und fühle mich von meinem Partner nicht respektvoll behandelt und wertgeschätzt. Aber dein Text hat meine Sicht gedreht und die wenigen Worte haben mir tatsächlich neuen Mut gegeben die Sache wieder anzugehen und nicht aufzugeben. Ich bin dir sehr dankbar dafür, das du diese Gedanken in Worte gefasst hast!
    Liebe Grüße, Jessi

    1. Reply
      Martin
      2. August 2018 at 17:28

      dahinbter steckt das Denken sass du dir alles „erarbeiten! musst selbst die Freude – ein Irrglaube. Weil dann arbeitest du ewig nur darauf hin 😉

  31. Reply
    Biggi
    13. Juli 2018 at 8:33

    Danke! Es hilft mir sehr und bestärkt mich bei einer gerade getroffenen Entscheidung. So viel Weisheit verbunden mit eurer Liebe zur Sprache.. Gott sei Dank, dass es euch gibt :-*

  32. Reply
    Tina
    20. Juli 2018 at 22:55

    Danke für diesen tollen Text! Ich kann zwar nicht in jedem Punkt 100% zustimmen aber der Text gibt mir gerade ganz viel Kraft und Mut. Vielen Dank dafür! Sehr schön geschrieben 🙂

    1. Reply
      Jil
      22. Juli 2018 at 18:15

      Vielen Dank für deinen Kommentar, das freut mich ehrlich zu lesen.

      Liebesgrüße,
      Jil

  33. Reply
    Sirin
    2. September 2018 at 14:39

    Ich muss sagen, dieser Text hat mir ein wenig die Augen geöffnet. Sehr inspirierend! Habe ihn unter Favouriten gespeichert und lese ihn immer wieder, wenn mich der Mut verlässt. Dank dir( unter anderem) ziehe ich die Trennung von einem Tyrannen durch. Danke Jil- ♥️

    1. Reply
      Jil
      3. September 2018 at 15:06

      Das ist so wahnsinnig schön zu lesen! ❤️❤️❤️

  34. Reply
    Rebecca
    8. Oktober 2018 at 0:37

    Bin grade über deinen Text gestolpert und er hat mir neuen Mut und Kraft gegeben – Danke dafür! 🙂

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