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#WieeinMädchen – Wie du das Selbstwertgefühl deiner Tochter stärkst.

Anzeige mit Always

 

In dem Hollywood Streifen „Der Ja-Sager“ beschließt Jim Carrey, allen sich ihm bietenden Gelegenheiten fortan zuzustimmen: Er sagt Ja! zu Flugstunden, lernt koreanisch und Gitarre spielen, außerdem die Frau seines Lebens kennen, rettet Menschenleben und wird beruflich sehr erfolgreich.
Ein bekannter Sporthersteller fordert mit einem simplen „Just do it!“ seine Kunden heraus, mit Tatendrang und Motivation die größten Challenges anzugehen, und ach, was wäre alles viel schöner, wenn man öfter Ja! sagen und es „einfach tun“ würde.
Wenn man sich mehr zutrauen und trauen würde!

Schaut man sich allerdings Studien an, sieht es anders aus: Aus Angst vor Versagen und Zurückweisung wagen die meisten kaum etwas Neues.
Das gilt allgemein, aber ganz besonders für Mädchen in der Pubertät – über die Hälfte von Ihnen verliert während dieser Zeit ihr natürliches Selbstvertrauen.
Laut der „Confidence & Puberty“-Studie von Always geschieht das durch den Druck, den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen.

Die Pubertät gilt für junge Mädchen als Zeit der größten körperlichen und auch emotionalen Veränderungen – Herausforderungen werden größer und das Umfeld scheinbar kritischer.

Einige erschreckende Fakten der Studie:

–  62% aller Mädchen fühlen sich während ihrer Pubertät von der Angst begleitet Fehler zu machen
–  73% der pubertierenden Mädchen probieren nichts Neues aus aufgrund von Versagensängsten
–  Die Hälfte aller Mädchen denkt, dass die Gesellschaft Mädchen ablehnt, die Fehler machen
–  8 von 10 Mädchen berichten über einen gesellschaftlichen Druck, perfekt sein zu müssen
– Über 80% würden viel mehr ausprobieren, wenn das Scheitern in ihrer Pubertät „erlaubt“ wäre und nicht als Versagen wahrgenommen wird.

Selbstzweifel, Versagensängste, Minderwertigkeit – das zu lesen, erfüllt mich mit Traurigkeit.
Gleichzeitig bin ich überzeugt davon, dass wir Mädchen während dieser sensiblen und großartigen Zeit ganz konkret helfen können.
Always hat mich gefragt,  wie ich das bei meinen eigenen Töchtern umgesetzt habe, und das möchte ich sehr gerne mit euch teilen.

Die wichtigsten Eigenschaften, an denen die Mädchen wachsen, wenn sie etwas Neues probieren, sind Selbstvertrauen, Wissen und Mut.
Und genau diese helfen einem dauerhaft im Leben weiter – denn mit ihnen überwindet man Herausforderungen leichter, ist ingesamt glücklicher und erreicht mehr.

Wie könnt ihr also eure Töchter dabei unterstützen, Neues auszuprobieren, sich zu erkunden und ihren Erfahrungsschatz täglich zu erweitern?

1. Schulischer Druck vs. einzigartiges Talent.

Die meisten Kinder haben von Natur aus einen unglaublichen Entdeckerdrang und Forschungswillen.
Mit dem Schulsystem konfrontiert verlieren sie ihn leider sehr schnell, denn dort wird jede nicht erfüllte Anforderung schon bald mit einer schlechten Note quittiert.

Meine langjährigen Leser wissen es bereits: Ich habe mir nie groß Gedanken wegen Schulnoten gemacht.
Im Gegenzug habe ich meine Kinder stets dazu inspiriert, anders zu denken, und genau auf ihr Herz zu hören: „Was würdest du tun, wenn es nicht schief gehen könnte?“.
Ich bin ein großer Verfechter davon, die Kinder regelmäßig ihre Träume erzählen zu lassen, und mit ihnen ganz praktisch zu besprechen, wie das später konkret aussehen könnte.
Meine beste Freundin, die selbst eine Firma leitet, stellt während Autofahrten zum Sport- und Musikunterricht sogar ganze Businesspläne mit ihren Teenagern auf: „Was würdest du mit einem leerstehenden Haus machen? Was brauchst du ganz konkret, um damit Geld zu verdienen? Wie könnte das aussehen?“.

Wir leben in einer Zeit, in der es unendliche beruflichen Möglichkeiten gibt, und die erfolgreichsten Menschen oft Quereinsteiger sind.
Deshalb ist das starre „Lerne fleißig, dann findest du einen guten Job.“ – Muster zwar nicht ganz verkehrt, aber dennoch überholt.

Natürlich würde ich ständige Faulheit oder Arbeitsverweigerung nicht unterstützen.
Aber statt strikt nach Noten zu urteilen (die begrenzte Fächerauswahl gibt nur sehr wenig Auskunft über die tatsächlichen Fähigkeiten deiner Tochter wieder), würde ich sie inspirieren, anders zu denken.
Größer zu denken.
Freier zu denken.

Dieses Mind Set musst du als Mami haben – denn Teenager hassen kaum etwas mehr als Heuchelei.
Du kannst deine Tocher noch so sehr trösten bei einer schlechten Note – spürt sie eine grundsätzliche Erwartungshaltung der Eltern, wird sie immer mit Versagensängsten zu kämpfen haben.
So sehr du deine Nachkommenschaft am liebsten als Anwältin/Astronautin/Chefärztin der Neurologie sehen würdest, so unterschwellig und dennoch wahrnehmbar ist der Leistungsdruck, den sie immer spüren wird, wenn etwas in der Schule schief läuft.

Deshalb gilt hier:
Vertraue auf das Talent und die Fähigkeiten deines Kindes ungeachtet der momentanen schulischen Leistungen.

Selbst Albert Einstein hat gesagt:
„Wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben denken, er sei dumm.“

 

2.  Sorge vor Ablehnung und Bloßstellung vs. Führungspersönlichkeit.

Wie wirke ich auf andere?
Wie sehe ich aus?
Was denken andere über mich?

Mädchen im Teenageralter ziehen ihren Selbstwert sehr viel stärker aus der Bestätigung anderer als zu jeder anderen Phase im Leben.
Sie wollen unbedingt dazugehören, möchten schön und beliebt sein und auf keinen Fall negativ auffallen – die Furcht vor Ablehnung und Bloßstellung sitzt tief.

Aber außergewöhnliche Schritte erfordern außergewöhnliche Wege.
Wege, die noch nie jemand gegangen ist, Schritte, die noch nie jemand gewagt hat, Handlungen, die noch nie jemand zuvor ausprobiert hat.
Jeder, der wirklich Großes vollbracht hat, musste die eigene Komfortzone verlassen, Kritik der Außenstehenden inklusive („Hält die sich für was Besseres?“).

Auch hier ist Authentizität der Schlüssel:
Lebst du als Frau deinen Alltag ungeachtet des Urteils anderer, gehst mutig Dinge an, die herausfordernd oder außergewöhnlich sind, dann ist das immer der Vibe, der für deine Tochter vertraut sein wird.
Es wird sich für sie normal anfühlen, nach Lösungen zu suchen, statt Probleme zu wälzen – auch wenn alle um sie herum lamentieren, wie schlimm alles ist.

Hier sind Mütter die allergrößte Inspiration – wenn du dein Leben ungeachtet der Meinung anderer lebst, als leuchtendes Beispiel deinen Weg selbstsicher gehst, und es dich nichts angeht, was andere von dir denken, weil du dem Feuer in deinem Herzen folgst, wird das dein Kind ganz sicher mitbekommen.
Teenager sind sehr aufmerksam, schätzen Authentizität und kriegen viel mehr mit, als du glaubst.

Durch dein täglich gelebtes Vorbild kannst du deiner Tochter vermitteln:
Lieber eine Leitfigur sein, als ein Mitläufer.
Lieber ein Pionier, als ein Nachzügler.
Lieber einzigartig, als Miss Beliebt 2019.
Lieber Führungspersönlichkeit, als Menschen-Gefaller.

Der Punkt ist:
Alle großen Persönlichkeiten wurden belächelt, entmutigt und hatten mit enorm großen Widerständen zu kämpfen.

Ich habe meinen Töchtern stets gesagt:
„Wir sind nicht auf dieser Welt, um anderen hinterherzulaufen.
Wir geben die Richtung vor.
Ob andere das gut finden, oder nicht, geht uns nichts an.“

Das klingt zunächst so geschwollen, zeigt sich aber in den kleinsten, alltäglichen Entscheidungen, wie z.B. „Kann ich diesen Rock anziehen, oder finden andere das zu schick?“

Weißt du, wie du Kritik ganz und gar vermeiden kannst?
Sage NICHTS.
Tue NICHTS.
Sei NICHTS.

 

3. Unspektakuläres vs. die Schönheit der kleinen Anfänge.

Wir alle schauen zu bekannten, inspirierenden Persönlichkeiten auf, und bewundern sie für ihren Erfolg.
Die Wahrheit lautet aber:
Nur auf einem stabilen Fundament kann man ein großes Haus errichten – und der Fundamentbau ist selten glamourös, aufregend oder spektakulär.

Die ersten Schritte eines jeden exzellenten Tänzers sehen ungelenk aus, die ersten Töne großer Musiker klingen schief, und keiner sieht die unzähligen Stunden der Übung, der Rückschläge, der Tränen, der Anstrengungen und des Investments von Zeit, Kraft und Geld.
Irgendwann zahlt sich das Investment allerdings aus – und alle bewundern einen für das Talent, ohne die Möglichkeit, hinter die ((anstrengenden) Kulissen schauen zu können.

Bestärke deine Tochter also immer wieder in den unspektakulären Dingen, die ein Fundament für ihre Zukunft bauen.
Jede Entscheidung gegen Entmutigung bei Rückschlägen macht sie selbstbewusster.
Jede Entscheidung für Anpacken statt Aufgeben stärkt ihre Persönlichkeit.
Jede Entscheidung fürs Sich Trauen, Dranbleiben und Durchziehen ist eines Lobes wert.
Jedes Entscheidung für’s Motiviert Bleiben trotz nur kleiner Fortschritte ist großartig.

Ich weiß nicht, wie oft ich den Satz gesagt habe:
„Sei FROH, wenn dich gerade keiner bestätigt, dir keiner Beifall klatscht, und dich alle bejubeln, bei dem, was du tust.
Das, was du gerade lernst, ist die schönste, gesündeste Grundlage für deine gesamte Zukunft.
Herzlichen Glückwunsch hierzu.“

Und ich MEINTE es auch so.

 

 

4. Meckern vs. Stärken betonen.

Nicht gut genug, nicht schön genug, nicht schlau genug, nicht fähig genug – Selbstzweifel machen ALLES kaputt.
Das wissen wir alle, und doch bin ich der Meinung, dass die meisten nicht entschieden genug dagegen aufstehen.
Man lässt den lauwarmen Gedankenbrei aus „Wer bin ich schon, dass ich denke, ich könnte etwas besonders gut/großartig? Sooo special bin ich auch wieder nicht. Was ist, wenn es schief geht?“ einfach so über dich ergehen, als wäre es normal.

Ich finde das überhaupt nicht normal – ich finde das unakzeptabel.

Mir ist klar, dass Teenager immer zu lange schlafen, kaum im Haushalt mithelfen, ihr Zeug überall liegen lassen, die neue, teure Jacke nach einer Woche irgendwo verlieren, und manchmal patzig antworten.
Die Gefahr ist groß, aufgrund dessen dauergenervt zu sein und ständig zu meckern: „Wie oft habe ich dir gesagt… kannst du denn EINMAL etwas richtig machen?“.

Ständiges Meckern macht auf die Dauer die Atmosphäre daheim kaputt – und nur in einer schönen, inspirierenden Atmosphäre kann dein Teenager aufblühen und sich entfalten.
Deshalb würde ich ganz bewusst nach den Stärken deiner Tochter Ausschau halten, und diese immer und immer wieder betonen.
Es können Talente sein („Keiner kann so großartig Kuchen backen wie du. Es ist jedes Mal ein Hochgenuss.“), es kann einfach nur ihr Wesen sein („Es ist der Wahnsinn, wie du zur selben Zeit sanft und stark bist.“) oder alltägliche Dinge, die dir immer wieder auffallen („Ach, ich liebe deinen Humor einfach!“).
Statt einem Bewusstsein der Unzulänglichkeit entsteht so ein tiefes Wissen:
Ich bin einzigartig besonders und wichtig.

Das muss man unbedingt verbal ausdrücken, und nicht nur denken oder zu anderen sagen.
Ist die Grundstimmung zuhause grundsätzlich positiv und aufbauend, dann ist es überhaupt kein Problem, auch mal Klartext in Bezug auf die nassen Handtücher zu reden, die den Boden im Badezimmer vollständig bedecken.

Das Bewusstsein für Einzigartigkeit, eigenen Wert und gesundes Selbstbewusstsein entsteht genau SO:
Durch den kleinen, täglichen, liebevollen und bestärkenden Umgang miteinander.

Hat deine Teenagertochter eine stabile Basis, dann überwindet sie Herausforderungen leichter, lässt sich von Rückschlägen nicht entmutigen, und traut sich öfter, Neues auszuprobieren.
Und das ist das beste Geschenk für ihre Zukunft.

Im Zuge der #WieeinMädchen – Kampagne stellt Always seit vielen Jahren genau das in den Fokus:
Die Mädchen während der Pubertät zu stärken und ihnen zu mehr Mut und Selbstbewusstsein zu verhelfen.

Ein toller Neuzugang der Always-Familie sind die Cotton Protection – Slipeinlagen und Binden: mit Bio-Baumwolle und vom Anpflanzen bis zum Transport ist die gesamte Lieferkette ökologisch zertifiziert.
Die Cotton Protection Linie kommt ganz ohne Duft- und Farbstoffe aus, ihre oberste Lage besteht aus 100% zertifizierter, organisch angebauter Baumwolle.
Damit ist sie für empfindliche Haut sehr gut geeignet.
Ein schönes und sinnvolles Produkt: natürlich, ökologisch, und perfekt schützend.
Mehr zu der Always Cotton Protection-Linie findet ihr HIER.
Einen aktuellen Clip zu #WieeinMädchen könnt ihr HIER anschauen.

Dieses Video ist zwar schon älter, wird aber forever mein liebstes bleiben – und #LikeaGirl eine der schönsten Kampagnen aller Zeiten.

 

Vor einigen Tagen sagte Noelle – die gerade in München lebt – zu mir:
„Erst nach meinem Auszug wird mir im ganzen Ausmaß bewusst, wie anders geprägt ich durch die Frauen bin, unter denen ich groß wurde.
Mir war nicht klar, wie stark euer Input in mein Leben ist, bis ich ausgezogen bin, und realisiert habe, dass nicht jeder so lebt.“

Starke Frauen bringen starke Mädchen hervor.
Mutige Frauen bringen mutige Mädchen hervor.
Außergewöhnliche Frauen bringen außergewöhnliche Mädchen hervor.

Wir gehen den Weg gemeinsam, wenn wir Ängste überwinden, uns gegen Selbstzweifel stellen, und Neues wagen:
Für uns selbst. Für unsere Töchter. Für alle Mädchen um uns herum.

 

Liebesgrüße
Joanna

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12 Comment

  1. Reply
    Nicole
    8. November 2019 at 20:21

    ♥️ Einfach nur JA!! Für meine Leandra ♥️♥️♥️

  2. Reply
    Bille
    8. November 2019 at 20:40

    Schön hast du das geschrieben! Diese Zeit mit unserer Tochter ist leider vorbei, aber ich bin immer wieder erstaunt, wie sie einfach das tut, was sie will und für richtig hält. Wie sie sich kleidet, was sie macht, ohne auf die Meinung anderer Rücksicht zu nehmen. Und wenn ich ihr das sage, dann antwortet sie: „Aber IHR habt mir doch immer gesagt, wie toll ich bin. Und da hab ich das geglaubt und glaube es immer noch!“ Das macht mich unendlich stolz. Ich wollte, ich könnte so sein wie sie, aber es ist schon ein Geschenk, dass ich sie hervorgenracht habe.

  3. Reply
    Ella Wiebe
    8. November 2019 at 20:58

    Danke Joanna…Ich habe meine drei Töchter weiter dein Text geschickt. In unsere jetzige Zeit brauchen unsere Töchter wirklich starke Mütter!

  4. Reply
    Maria
    9. November 2019 at 7:33

    So ist es #allin
    Ich sehe es jetzt im Vorfeld der Kommunalwahlen in Bayern.. Unter den Münnern haben manche Vollpfosten keinerlei Zweifel an ihrer Kandidatur, manche exzellente Netzwerkerin traut sie sich (noch) nicht zu. Aber wir arbeiten daran.

  5. Reply
    Petra von FrauGenial
    9. November 2019 at 9:25

    Besser hätte ich es wirklich nicht sagen können. So viel Power in deinem Text und so viel Input. Insbesondere dann, wenn nebenher noch im Radio beim Lesen gerade Beyonce mit Run The world läuft. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht ein Schulfach „Joanna zeigt wie es geht“ mal einzuführen.

  6. Reply
    Malena
    9. November 2019 at 11:08

    Ein wichtiger Text! Danke dafür. Liebevoll die Kinder in ihrer Einzigartigkeit annehmen und ein starkes Vorbild sein! Als Mutter von drei Jungs kann ich hinzufügen, dass Deine Grundsätze nicht nur Mädchen stark werden lassen 🙂

  7. Reply
    Lucy
    9. November 2019 at 11:35

    Meine Tochter ist erst sechs und hat meinen wichtigsten Lebensspruch verinnerlicht: Es gibt immer eine Lösung und du selbst bist dein Limit.

    Aber kein Spruch der Welt bleibt hängen, wenn man ihn nicht lebt. Also habe ich eben alleinerziehend studiert, weit weg von der Familie. Völlig unbeeindruckt von all den Hindernissen und „das kannst du nicht“
    Und jetzt möchte ich meinen Master machen. Alleinerziehend, Vollzeit berufstätig. Die „wie soll das gehen“ Sprüche zum Trotz.
    Und meine Tochter sagt: klar Mama du schaffst das! Man kann alles schaffen was man will!
    Mission erfüllt.

  8. Reply
    Manuela Spielberg
    10. November 2019 at 17:14

    Einer der besten Artikel ever…wunderbar…..

    Viele haben mich für verrückt gehalten, als meine Tochter 7 Monate vor dem Abitur das Gymnasium beendet hat und ich ihre Entscheidung gegen alle Widerstände mitgetragen habe.Ich wusste, sie ist stark und klug und wird etwas anderes machen. Heute macht sie eine Ausbildung im sozialen Bereich, lebt durch Nebenjobs in ihrer eigenen kleinen Wohnung. Ich bewundere täglich ihre liebevolle Art, mit Menschen umzugehen.
    Bei der anderen Tochter war dreimal die Versetzung gefährdet, sie studiert heute Medizin. Sie hat das nicht durch gute Noten und Glück, sondern mit ihrem festen Willen, ein Ziel anzuvisieren und es für sich zu erreichen und damit unabhängig von anderen zu sein, geschafft. Ich bewundere täglich ihre unbändige Lust auf Neues und das Leben selbst.
    Sie sind beide selbstständige junge Frauen, die von niemandem abhängig sein werden, das ist schön.

  9. Reply
    Esther
    11. November 2019 at 9:14

    Würdest du sagen, dass du deinen Sohn genauso erzogen hast? Ich fände diese Frage spannend, da du hier nur über Mädchenerziehung schreibst.

    1. Reply
      Joanna
      11. November 2019 at 9:54

      Ich habe das in Zusammenarbeit mit Always geschrieben, und in dieser Kampagne ging es speziell um Mädchen (aus verständlichen Gründen ;)).
      Das gilt selbstverständlich alles ganz genauso für Jungs, ist ja klar!

      1. Mona
        15. November 2019 at 10:54

        Witzig… genau das hab‘ ich mir gerade beim Lesen auch gedacht: mangels Töchter, wende ich das jetzt einfach auch bei meinen Söhnen an 😉

        … aber: hattest du auch das Gefühl, dass man sich um Mädchen und ihre Pubertät mehr Gedanken und Sorgen macht (zb in der Sexualerziehung @school) als um die der Jungs? Über „Stimmbruch“ oder “ überraschend auftretende Aggression durch männliche Hormone“ bekomme ich als Mutter von 2 Söhnen so viel weniger Ratschläge/Tipps/Infos mit, als rund um die Themen der Mädels (Menstruation, körperliche Entwicklung usw.) ?

  10. Reply
    Steffi
    15. November 2019 at 8:24

    Danke, Joanna! Diesen Artikel habe ich genau gerade ganz doll gebraucht! Dein Timing ist unfassbar! Einfach nur Danke!
    Liebe Grüße von Steffi

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