Fashion, Travel

3 Übergangs-Looks für jeden Tag + London-Tipps.

„Praktische“ Touristen-Outifts sind nicht mein Fall – nur, weil ich viel zu Fuß unterwegs bin, muss ich keine Abstriche beim Stil machen.
Chic kommt vor praktisch, das gilt für mich Zuhause und im Ausland, anders würde ich mir verkleidet vorkommen.
Eine kleine Ausnahme gibt es jedoch: Meine hohen Schuhe bleiben im Koffer.

In London trug ich 3 Looks, die für jede Stadt funktionieren, ideal für jeden Tag sind, und vor allem während der Übergangszeit (kalt, warm, Sonne, Regen) umsetzbar sind:
unkompliziert, ein bisschen elegant, und dennoch bequem.

Meine Töchter und ich verbrachten einige Tage in London, wo wir Charlotte besuchten:
Sie ist nicht nur ein medizinisches Ausnahmetalent, sondern wie eine Schwester meiner Töchter – die Wiedersehensfreude war enorm.
Charlotte ist übrigens eng mit Laura befreundet, die ebenfalls vor Jahren Liebesbotschaft-Praktikantin war und nun in London lebt.
Die beiden jungen Frauen trafen sich nur ein mal bei mir – und dann wieder nach Jahren im Ausland.
Wie schön war es, einen ganzen Tag gemeinsam mit meinen Töchtern, Charlotte und Laura zu verbringen!

 

Auf Instagram wurde ich gebeten, einige der London-Spots aufzuschreiben, die wir besucht haben, und die besonders sehenswert sind.
Die Stadt ist eine solche Metropole, dass täglich neue, spannende und außergewöhnliche Shops, Cafés, Clubs und Restaurants aufmachen, und man ständig auf Entdeckungsreise sein kann.
Und: in den wirklich guten Places muss man unbedingt vorher reservieren!
Das nimmt einem zwar die Spontanität des Tages, aber andererseits ist kaum etwas schlimmer, als ausgehungert vor einem Café zu stehen, und keinen Platz zu bekommen.

 

Was uns diesmal besonders Spaß gemacht hat:

1. Frühstück.
Riding House Café.
Kein Geheimtipp, aber mit großartigem Frühstück, und einem so guten Kaffee, dass ich davon nicht genug bekommen konnte.
Die Pancakes sind unbedingt empfehlenswert, das Ambiente stylish und trotzdem gemütlich.

Duck and Waffle.
Zugegeben, der Ort ist so touristisch, dass die Kellner ebenso oft Instagram-Fotos schooten wie Kaffee servieren müssen.
Obendrauf muss man unbedingt vorher reservieren (wir aßen unser Frühstück zu einer verrückt frühen Uhrzeit am Sonntag, und es war voll!).
Allerdings wird man durch die atemberaubende Aussicht und die sensationellen Waffeln entschädigt – ob man ein Entenbein dazu bestellen möchte, muss jeder selbst entscheiden ;).

2. Frühstück/Lunch.
E5 Bakehouse.
Richtig gutes Sauerteigbrot ist der Star dieser Bäckerei – es gibt hausgemachte Sandwiches, kleine, köstliche Lunchgerichte und köstliche Kuchen und Tartes.
Auf den Tischen stehen hausgemachte Marmeladen, alle Zutaten sind organic und lokal (und so ist in etwa der Vibe), und man kann quasi beim Brotbacken zuschauen: I like!
Das Grilled Cheese Sandwich ist unfassbar gut.

 

3. Lunch/Kuchen.
Ottoleghi.
Kein London-Stay ohne einen Besuch bei Ottoleghi:
Frische Zutaten, tolle Aromen, Pyramiden aus Zitronentörtchen, Schokoladentartes und Baisern mit Pistazien und Rosenblüten, Platten voll bunter, gesunder Salate: Yotam Ottolenghis Küche ist sensationell lecker – nicht umsonst ist er ein gefeierter Autor von 7 Bestseller- Kochbüchern.

4. Dinner.
Din Tai Fung, Covent Garden.
Xiao long bao sind kleine, gedämpfte, mit Fleisch und Gemüse gefüllte asiatische Teigtaschen – und wer die köstlichsten in ganz London probieren will, muss sich in einer langen Schlange anstellen.
Trotzdem lohnt sich die Warterei unbedingt!

5. Wochenmarkt.
Broadway Market.
Must Go für jeden Foodie – oder für jemanden, die die Atmosphäre eines Wochenmarktes und Foodfestivals in einem an einem sonnigen Samstag liebt.
Die Essenstände sind voll mit internationalen Köstlichkeiten, die Cafés und Bookshops entlang des Marktes zauberhaft, der Park , in dem man das Take Away-Food unter blühenden Bäumen genießen kann, gleich um die Ecke, und das Schlimmste die Tatsache, ganz genau zu wissen:
Egal, für welches Gericht man sich entscheidet – alle anderen wird man nicht probieren können.
Das ist hart!

 


 

 

By the way:
Der Hosenanzug, den ich am einen der Tage trug (im untersten Outfit verlinkt), ist dank Strechanteil sehr bequem, und kein bisschen steif.
Der Preis entspricht dem eines Pullovers – deshalb habe ich den Anzug gleich in Dunkelblau und in Weiß gekauft.

 

 

 

Look 1:
Blazer: HIER
Hose: HIER
Top: HIER
Sneaker: HIER
Tasche: HIER

Look 2:
Weite Hose: HIER
Shirt: HIER
Lederjacke: HIER
Sneaker: HIER
Tasche: HIER

 

 

Look 3:
Blazer: HIER
Hose: HIER
Sneaker: HIER
Shirt: HIER
Tasche: HIER

*Alle Shop-Links sind Affiliate-Links/enthalten Werbung

Am Tag 4 habe ich übrigens diesen Jumpsuit mit einer Lederjacke und weißen Sneakern getragen: superbequem und chic.

Falls ihr London ebenso liebt, könnt ihr gerne eure Lieblingsadressen und Geheimtipps in die Kommentare schreiben – so entsteht eine schöne Sammlung, in der Leser immer wieder stöbern können, falls sie eine Reise dorthin planen.

Liebesgrüße
Joanna

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9 Comment

  1. Reply
    Heike
    3. April 2019 at 22:33

    Liebe Joana, lustig, wir waren am gleichen Wochenende in London. Super Wetter, super Frühling, super Stadt. Wir waren mit unseren Kindern zusammen unterwegs, 18 und 22 Jahre alt. Wir haben natürlich auch gegessen (sehr lecker, wie immer in London), aber auch Kultur genossen. Free Walking Tour im East End – Graffiti und Street Art https://freetoursbyfoot.com/london-tours/
    Sehr empfehlenswert! Natürlich gibt es auch andere Themen. Und dann sind alle staatlichen Museen kostenlos. Eigentlich wollte ich in die Dior-Ausstellung im V&A, aber die war leider schon ausverkauft. Also haben wir eine Führung in der der ständigen Ausstellung gemacht. Super! Und kostenlos. Anschließend Lunch im https://www.theadmiralcodrington.co.uk/. Am Sonntagabend waren wir in Notting Hill unterwegs. Asiatische Tapas.sehr lecker. https://www.chojo.co.uk/
    Und ein weiteres Highlight war unser Dinner gebucht mit eatwith https://www.eatwith.com/search?q=London%2C%20United%20Kingdom. Unbedingt einmal ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Heike
    P.S. Und bei den Outfits bin ich vollkommen bei dir. Kein Mensch benötigt ein survival outfit für die Stadt. Schon gar nicht für London. Stay chic ;-)!

  2. Reply
    Katerina van der Lasn
    4. April 2019 at 9:09

    Tolle Ideen! Vielen Dank! Kannst du auch ein Kleines, feines und bezahlbares Hotel empfehlen?
    Herzlichen Gruss aus Zürich
    Katerina

    1. Reply
      Joanna
      4. April 2019 at 13:09

      Wir haben einfach ein hübsches AirBnB gebucht – da gibt es in jeder Preisklasse etwas.

  3. Reply
    REUTER MICHAELA
    4. April 2019 at 9:36

    Kew Garden! Eine Station früher aussteigen aus der UBahn, nämlich in Richmond und dann entlang dem Fluss in den hinteren Bereich in Kew Garden gehen. Wie in einer anderen Zeit, wunderschön. Habe nach 100 Tips, wenn du möchtest, jetzt nur mal schnell den einen.

  4. Reply
    URSINOW
    4. April 2019 at 15:36

    Apropos AirBnB kannst du nicht noch ein paar Bilder oder Link eurer wunderschönen Unterkunft posten? Hab bis jetzt nichts so Schönes / London / AirBnB gefunden…
    Betreffend Tipps für London: Wenn Ihr am Sonntag in London seid müsst ihr unbedingt den Columbia Road Flower Market besuchen! Immer Sonntags Blumenmarkt in einer typisch englischen Strasse mit hübschen Lädchen gesäumt!

    1. Reply
      Joanna
      5. April 2019 at 10:10

      Ja, kann ich gerne machen!

  5. Reply
    Petra
    5. April 2019 at 11:21

    Das pochierte Ei ist ja mal zum niederknien. Mir fehlt auch noch ein toller Hosenanzug für den Frühling. Mir blieb das Elan Cafe beim letzten London Besuch in Erinnerung. Mega schöne Atmosphäre!

    Gruß,
    Petra

  6. Reply
    Iridia
    6. April 2019 at 7:21

    Liebe Joanna,

    Dein Anzug sieht klasse aus! Ich hab ihn mir auch bestellt. Ich bin jedes Jahr im Sommer paar Wochen in London und ausgerechnet dort trage ich wie die meisten Londonerinnen Athlesurewear. Die flachen Schuhe sind deswegen schon deswegen eine gute Idee, weil man sonst unter den Möglichkeiten bleibt, die die Stadt bietet. Kaum bin ich dort, statte ich mich bei Uniqlo aus, die dort Läden an jeder Ecke haben, gute Basics, die ich dort zu allen Anlässen tragen geliebt habe und die preiswert sind.

    Meine London-Empfehlungen wäre vor allem, erstmal nicht zu kurz zu reisen.

    Kew Gardens, weil es hier sehr zurecht genannt wurde, ist phantastisch, extrem abwechslungsreich und groß. Wir haben uns einen ganzen Tag dafür genommen und das war genau richtig so, weil der Ort mit Muße am meisten Eindruck macht, auch toll mit Kindern. Es sieht an einigen Ecken wie bei Jane Austen aus, was ich nur in England finde.
    Essenempfehlungen sind auch davon abhängig, wo man gerade ist. Was ich aber unbedingt empfehle, ist Maitre Choux in unmittelbarer Nähe der Tube Station South Kensington. Ich hab noch nirgends auf der Welt bessere Eclairs gegessen, die zwar wie Kunstwerke aussehen, aber überraschenderweise noch besser schmecken. Unbedingt das goldene Haselnuss-Teil probieren, das nicht so süß ist, wie es klingt. Ich wusste gar nicht, dass Haselnuss so schmecken kann.

    Da wir uns in London überwiegend selbst versorgen, kann ich Whole Foods empfehlen, z.B. in Kensington. Tolles Bio-Essen, nicht mit dem Öko-Vibe wie hier, sogar warmes Essen zum Mitnehmen. (Londoner essen, so bald es geht, mit einem Snack im Park. ) Sonntags kann man Mittags eine Stunde vor der Eröffnung schon rein und sich alles ansehen, wenn es noch voll und unberührt ist, eine wunderbare kostenlose Ausstellung, die man so in Deutschland nicht findet, für alle, die Lebensmittel wunderschön finden. Ansonsten findet man viele Märkte mit Streetfood und auch kleine Lebensmittelläden haben überall schnelles Essen.

    Ich liebe den Hydepark, der der ideale Ausgleich nach zwei Tagen Citygewimmel ist und den ich besonders morgens ganz zauberhaft finde, dort kann man auch super und lange joggen. Ich empfehle auch die Sawile Row, das ist eine kleine Straße von Herrenmaßschneidern in der Nähe der Regent Street. Oben sind die Geschäfte mit Anzügen, unten kann man sehen, wie sie im Parterre genäht werden. Es ist dort ein wenig wie bei „Kingsman“.

    Als Ausstellung fällt mir zuerst das „Dennis Savers House“ ein, ein Juwel. Es ist ein kleines Haus, eingerichtet wie vor 200 Jahren, mit Essen auf dem Tisch, Socken am Bett, aufgeschlagene Bücher, der Eindruck, dass dort jemand wohnt und man in der Zeit zurück gereist ist, ist überwältigend. Es herrscht totales Sprechverbot, an einigen Fenstern meint man Pferdetrappel zu hören und nur wenige Leute werden auf einmal reingelassen. Wir haben einen Tag vorher per Mail einen Termin reserviert. Es kostete 15 £, wir dachten aber, gleich als wir raus waren, das müssen wir unbedingt noch mal machen.

    Wer auf der Oxford-Street vor hat zu shoppen, die immer extrem voll ist, dem kann ich als Alternative das wunderschöne Einkaufszentrum Westfield in Sheperds Bush empfehlen. Ist zwar etwas draußen, gibt aber eine Underground-Station, wir nehmen eine der vielen Buslinien da hin. Es gibt auch fast alle Läden, die die Oxford hat und der großzügige, architektonisch wunderschöne Bau ist sehr weitläufig und riesig. Ich war schon oft dort und finde immer noch eine Abzweigung mit tollen Geschäften, die ich noch nie sah, als wäre die nur an dem Tag extra für mich neu erschienen. Eine gute Idee auch, wenn es regnet, weil dann die Museen voll sind.

    Ansonsten Joanna, ich lese dich sehr gern und warte ungeduldig auf neue Apartment-Bilder. Da hast du was Tolles gefunden. Ich finde Neuanfänge immer zauberhaft und wieder neu lebendig machend. Ich würde gern mal deine Küche sehen, wenn du mitten beim Essen machen bist. Küchen sehen dann für mich noch schöner aus, dann „leben“ sie richtig. Eine dicke Umarmung von mir.

    1. Reply
      Joanna
      7. April 2019 at 16:22

      Vielen Dank für die großartigen Tipps, liebe Iridia!
      Da bekomme sogar ich selbst Lust, wieder hinzufliegen ;)!

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