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August-Weekend: Kokoseis-Bowls + neue Kunst von Noelle.

Als meine Kinder noch klein waren, rannten sie mit jedem Gekritzel aus 5 Strichen und 3 Kreisen selbstgemalten Bild zu mir und hielten es mir stolz vor die Nase:
„Schau mal, Mama! Mama, schau doch mal!“
„Oh, was für ein wunderschöner Vogel…“
„Das ist ein Löwe.“

Ich ließ es mir schon damals nicht nehmen einige (Betonung liegt auf EINIGE, nicht alle!) der Vogel-Löwe-Wassolldassein-Zeichnungen hübsch einzurahmen und aufzuhängen – ich mag es, wenn man auf Anhieb sieht, dass Kinder im Haus leben.

Ganz anders heutzutage:
Ich musste erst durch den Feed meiner Tochter scrollen, um dieses Bild zu entdecken – Noelle malt zwar regelmäßig, aber ich bekomme es meist kaum zu Gesicht.

Auf mein Nachfragen hin kramte Noelle in ihrer Schublade und zog nach einer Weile die beiden zusammengefaltete Bilder hervor, die sie auf der Rückseite von Postern gezeichnet hat.
Ich liess die Bilder professionell rahmen und besorgte außerdem große, mit Leinen bespannte Leinwände für meine Tochter.

Die Zeichnungen von Noelle ergeben gemeinsam mit einem der Liebesbotschaft-Poster und dem Bild der Kennedys auf einem Segelschiff eine Bilderwand, die ich so atemberaubend schön finde, dass ich ständig hinschauen muss.
(Das eine oder andere Bild wird eventuell noch etwas verschoben, aber ich konnte einfach nicht warten, okay?! Es musste SOFORT alles andere abgehängt werden. Neo sollte eigentlich mithelfen, aber wie immer, wenn es was zu tun gibt, drückte sie sich.)

Der Look ist ein bisschen entspannter als die Symmetrie der vorherigen Bilder und vor allem mehr artsy:
Kein Wunder, schließlich handelt es sich um echte Kunstwerke.

SELBSTVERSTÄNDLICH stammt das Talent von mir, denn jeder Leser weiß:
Hätte ich nicht meinen Mann getroffen, wäre ich eine weltberühmte Künstlerin geworden hätte ich Kunst studiert.
(Der letzte Satz ist ein Insider, den alle Eltern verstehen werden, die das Buch „Der kleine Nick“ zig mal vorgelesen haben).

Falls sich einige fragen sollte, warum Noelle nicht mehr ihrer Kunstwerke auf Instagram zeigt:
Meine Tochter hat die App bereits vor einigen Monaten von ihrem Handy gelöscht, weil sie findet, dass es ein zu großer Zeitfresser ist.

 

2. Kokoseis-Bowls

Ich habe in dieser Woche ganz spontan Freunde zum Abendessen eingeladen, mein Tag war allerdings so voll, dass ich heim kam, als die Gäste bereits im Loft waren.
Das war aber überhaupt kein Problem, denn alle standen mit ihren Drinks um den Küchenblock herum und wir unterhielten uns,  während ich ganz entspannt ein Essen kochte.

Das Dessert stand zum Glück bereits im Tiefkühler: das selbstgemachte Kokoseis besteht aus wenigen Zutaten, ist kinderleicht in der Zubereitung, schmeckt leicht und frisch und macht optisch so richtig etwas her, weil es mit allen Arten von Obst, Blüten oder Streuseln dekoriert werden kann.

Cremiges Kokoseis

175g Zucker
50g weiße Schokolade, gehackt
800 ml Kokosmilch
200 ml Sahne
Abrieb einer Limette

Die Kokosmilch und die Sahne mit dem Zucker kurz aufkochen.
Die gehackte Schokolade darin auflösen und den Limettenabrieb einrühren.

Die Masse zuerst bei Zimmertemperatur, dann im Kühlschrank runterkühlen.

Nun die Masse in Förmchen füllen und einfrieren – sie sollte alle 1-2 Stunden mit einer Gabel durchgerührt werden, da sie sonst zu hart wird.
Optional kann man die Kokosmasse in einer Eismaschine frieren.

Ich habe die Eiscreme bereits in die Holzschälchen gefüllt und darin eingefroren, ihr müsst das Eis nach dem Herausnehmen etwa 5-10 Minuten stehen lassen, damit es sich gut löffeln lässt.


3. Flohmarktglück und Urlaubsoutfits.

Wir alle lieben Flohmärkte, und nachdem Jil und ich letzte Woche kaum in den kleinen Shops und Butiquen rund um die Hackeschen Höfe fündig wurden, freuten wir uns ganz besonders auf den Sonntag in Berlin.

Dabei ging es uns gar nicht vorrangig um Schnäppchenjagd, sondern viel mehr um das Stöbern und Entdecken.
Deshalb brachen wir nicht in aller Herrgottsfrühe auf, und hatten generell keine Erwartung, allerdings ein grobes Konzept im Kopf, nach was wir speziell Ausschau halten wollen:
Wir wünschten wir uns unkomplizierte, luftige Kleidchen und Oberteile für den bevorstehenden Urlaub am Meer, bevorzugt in weißen und hellblauen Farbtönen.
Genau das fanden wir auch.
Zugegebenen, das Kleid von &Other Stories ist weder hellblau noch weiß ist, allerdings trägt es sich so bequem, dass ich es am liebsten gar nicht mehr ausziehen möchte.
Ich mag die Tatsache, dass es mit Turnschuhen genauso gut wie mit High Heels harmoniert.

Falls ihr euch die Standardfrage „Auf welchen Flohmärkten findest du immer deine Sachen?“ stellt:
auf jedem Flohmarkt gibt es unzählige Stände von Privatpersonen, die nur EIN MAL kommen, und alles nur EIN MAL besitzen.
Es hat also wenig Sinn, eine Erwartungshaltung zu entwickeln, weil es beim nächsten Mal vollkommen anders aussehen mag.

Generell sind die Flohmärkte in Großstädten besser als diejenigen auf dem Land, und ich finde sowohl in Stuttgart als auch in Berlin und München meist etwas Schönes.
Außerdem ist es wichtig, dass der Anteil an professionellen Händlern klein ist – aber auch hier kommt es sehr darauf an, was ihr sucht, denn bei Antiquitäten kann man auch bei Profis gute Funde machen.

In Sachen Nachhaltigkeit sind Flohmärkte übrigens ganz vorne mit dabei!

Meine Sneaker sind von Lacoste, meine Ohrringe von H&M.

Nächste Woche packe ich meine Kinder, meinen Hund, Surfboards und Flohmarktschätze ein, und mache mich auf den Weg nach Frankreich – unser erster „richtiger“ Urlaub seit 3 Jahren!
Und damit der Urlaub tatsächlich richtig wird, hat Jil angekündigt, uns 1 Woche lang die Handys wegzunehmen – sollte ich also eine Weile nicht bloggen, wisst ihr bescheid ;).

Liebesgrüße
Joanna

Interior, Werbung

Sommernachtstraum in der City + smartes Licht im Loft.

  Nürnberg, 23.20Uhr. Der Sonnenuntergang ist längst vorbei, meine Fußsohlen brennen leicht vom langen High Heels-Tragen, mein Körper ist angenehm erschöpft, ich fahre zur allerschönsten Zeit des Sommertages mit geöffneten Fenstern zu leisen Klängen von Tom Mischs Beautiful Escape-Sound…

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