Inspiration

Corona Lockdown Light Teil 1: Ängste, mangelnde Motivation, berufliche + finanzielle Herausforderungen.

 

Ich kann es nicht ändern:
Immer, wenn es Herausforderungen gibt, habe ich den Eindruck, dass ich erst dann so richtig warm werde.
Wie wenn ich Special Features eingebaut bekommen hätte, die dann aktiviert werden ;).

Diese setzen sich zusammen aus sehr viel Lebensfreude, einer großen Portion Abenteuerlust, einem guten Schuss Unbekümmertheit, beinahe grenzdebilen Vertrauen, dass alles für mich ganz wunderbar ausgeht (grenzdebil für die Außenstehenden. Für mich selbstverständlich.), und unendlicher Dankbarkeit für meine Person und mein Leben.

Ich LIEBE mein Leben.
Ich liebe es, wenn alles gut läuft und ich liebe es, wenn Katastrophenmeldungen eintrudeln wegen siehe oben.
Ich mag die Spannung und ich mag es, zu erleben, wozu ich alles in der Lage bin.

Grundsätzlich habe ich davon auch immer mehr als ich brauche und mehr als ich persönlich jemals nutzen kann.
Genau aus diesem Grund stelle ich es euch zur Verfügung.

Aufgrund der aktuellen Lockdown Light wegen steigernder Coronazahlen-Lage will ich deshalb heute ein paar Dinge aufschreiben, die jedem helfen, der momentan zu kämpfen hat.
Nichts Politisches, keine Für und Wider-Maßnahmen, sondern nur für jeden ganz persönlich, der von Ängsten, Zukunftssorgen oder Unsicherheit geplagt wird.
Wir befinden uns in absolut historischen Umständen, keiner von uns hat dergleichen jemals zuvor erlebt (geschweige denn erwartet) und so kann die Unberechenbarkeit der Zukunft schlaflose Nächte bescheren.

Das kann ich ändern.

Bereit?

1. Ängste und Motivationsprobleme.

Immer, wenn Herausforderungen auftreten, gibt es 2 Gruppen von Menschen:

Die einen jammern, wie schlimm alles ist, bemitleiden sich selbst (meist verständlich, weil es sie z.B. härter trifft als andere), beschweren sich über die allgemeine Lage (gerne auch über die Regierung) und ihre persönliche Situation.
Sie füllen ihre Zeit und ihren Kopf mit Katastrophenmeldungen, tauschen sich mit Menschen aus, die auch alles schwierig sehen und sammeln sogar Sympathiepunkte, denn „man darf auch mal jammern, man muss ja nicht immer gut drauf…“ usw.

Die andere Gruppe muss ebenso ihre Bequemlichkeitszone verlassen (gezwungenermaßen, so eine Pandemie sucht sich nun wahrlich keiner aus).
Statt zu meckern, fokussieren sich diese Personen auf ihre Fähigkeiten, ihre Kreativität, ihre persönliche Stärke und entwickeln sogar eine Art Ehrgeiz, die neue, ungewohnte Situation bestmöglichst zu meistern.

Und nun frage ich dich:
ZU WELCHER GRUPPE WILLST DU GEHÖREN?

Du hast jederzeit, jeden Tag auf’s Neue die Wahl.
Du hast IMMER die Wahl.
Du hast die Wahl, wenn du morgens deine Augen öffnest und sich dir fünf bis acht – überzeugend klingende! – negative Gedanken/Befürchtungen anbieten (auf dem Silbertablett mit etwas Zukunftsangst garniert und mit Ungewissheit bestreut).
Du hast die Wahl, wenn du eine unerwartet hohe Rechnung öffnest, ein bezahlter Auftrag abgesagt wurde, oder deine beruflichen Pläne durchkreuzt wurden.
Du hast die Wahl, wenn die Einsamkeit anklopft oder du feststellst, dass die Person, mit der du im Home Office die meiste Zeit verbringen wirst, gar nicht die Person ist, mit der du die meiste Zeit verbringen WILLST.
Du hast die Wahl, wenn du merkst, dass manche Branchen „Die Gewinner der Krise“ sind, während dein Business stark leidet oder gar den Bach runtergeht.

Möchtest du ein Opfer der Umstände sein?
Oder willst du lieber einer von denen sein, die ihr wahres Potenzial entfalten, ihre Größe entdecken und herausfinden, wozu sie in der Lage sind?
Ich habe es schon mal geschrieben: meine tiefste Überzeugung ist es, dass wir alle weit unter unserem Potenzial leben und noch nicht mal 1% unserer Möglichkeiten ausgeschöpft haben.
Die Bequemlichkeitszone ist eine riesige Grabstätte an ungenutzten Fähigkeiten.

So sehr ich dir deine persönliche Comfort Zone gönne – denjenigen, die bei mir sind, gönne ich sie nicht.
Zu oft habe ich gesehen, wie großartige Persönlichkeiten es sich komfortabel einrichten (meine Kleinfamilie, mein Sparbuch, mein sicherer Job, mein Eigenheim) und so weit unter ihrem Können und Leistungsfähigkeit leben, dass ich weinen könnte.

Ja, Herausforderungen sind unangenehm, wollen dir Angst machen und fühlen sich scheiße an.
Aber wir sind hier bei keinem Feel Good-Blog und ich habe noch nie „Hauptsache, du fühlst dich wohl bei allem, was passiert.“ gepredigt.

Wenn man eine Schwierigkeit überwinden muss, fühlt man sich nicht immer wohl.
Aber magst du diese Angst überwinden?
Willst du mit mir zusammen herausfinden, wie viel Energie, Initiative, Leistungsfähigkeit, Vertrauen, Kreativität in dir steckt – außer den dir bekannten drei Fähigkeiten, die du schon seit Jahren abspulst?
Möchtest du deine Persönlichkeit kennenlernen und deine Größe entdecken, deine Sicht weiten und dich auf Veränderungen freuen – oder möchtest du lieber „Wann wird es wieder so wie früher?“ – abwarten?

Du hast die Wahl.
Ich bin keinem böse, wenn er lieber jammert und sich seine Ängste gönnt und ich kann es absolut verstehen, aber ich möchte mit denjenigen weitermachen, die Ausnahmepersönlichkeiten sind.
Das ist mein Zuständigkeitsbereich.

Für diese Gruppe gilt Folgendes:
Dein Fokus muss immer das Gute, die Möglichkeiten, die kreativen Lösungen sein – niemals das Negative.
Und diesen Fokus kannst du täglich – manchmal sogar mehrmals täglich – BEWUSST auf das Gute richten.
Nein, du MUSST ihn sogar bewusst auf das Gute richten, weil Umstände und Befürchtungen oft nicht gerade leise schreien, sondern sich dreist aufdrängen.
Kann sich keiner vorstellen, wie laut so ein Kontoauszug schreien kann ;).

Weigere dich zu glauben, dass alles den Bach runtergeht und wir alle sterben werden.
Stehe zu dir und deiner Größe als Liebesbotschafterin.
Stehe dazu, dass die Liebe Lösungen für dich hat, wo du keine siehst, Wege und Menschen und Möglichkeiten, die du dir momentan nicht vorstellen kannst.
Stehe zu deiner Stärke, auch wenn du sie gerade nicht fühlst.
Stehe zu deiner Exzellenz in jedem Umstand, in jeder Lage, in jeder Herausforderung – und nicht erst, wenn alles „gut läuft“.

Für dich läuft alles gut – nur vielleicht nicht so, wie du es dir vorgestellt hast.

2. Berufliche und finanzielle Herausforderungen.

Berufliche Schwierigkeiten aufgrund der Krise sind deshalb so bedrückend, weil dahinter eine waschechte Existenzangst steckt.
Die Zukunft ist aufgrund der Lage ungewiss und für einige Branchen sogar bedrohlich.
Wie bleibt man also optimistisch im Bezug auf sein Business?

Die Wahrheit lautet:
Ich kann nicht sagen, wie du optimistisch im Bezug auf DEIN Business bleibst.
Ich weiß nicht, ob dein Geschäft überlebt und du deinen Arbeitsplatz behalten wirst.

Ich weiß noch nicht mal, ob es Liebesbotschaft nächstes Jahr noch geben wird, ob ich im demselben Apartment wohnen werde, ob die Beziehung hält – in Wahrheit kenne ich die Zukunft überhaupt nicht.

Während andere sich über die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen ärgern und ihre Energie dafür verwenden, zu wettern, wie ungerecht alles zugeht, habe ich eine andere Sicht auf die Situation.
Eine, die sehr auf Eigenverantwortung und Stärke setzt und die mir nicht unbedingt viel Zuspruch einbringen wird.

Angenommen mal, du musst tatsächlich eine Zeitlang mit weniger Einkommen zurecht kommen:
ALS OB DAS SO SCHLIMM WÄRE.
Dann schränken wir uns eben ein.
Vielleicht muss das Eigeheim zugunsten einer kleineren Wohnung aufgegeben werden. Dann wohnen wir eben anders (ich habe mal 1 Jahr lang mit 5 Personen auf 16qm gelebt. Es hat keiner einen Schaden genommen).
Wir kaufen Second Hand (die ersten 4 Jahre meiner Ehe habe ich ausschließlich Second Hand gekauft und NIE! etwas Neues. Bis heute ist es eine meiner größten Inspirationsquellen, obwohl ich aktuell nicht darauf angewiesen bin.), kochen günstig, einfach und gut, fliegen seltener in den Urlaub, haben nicht immer den neuesten Technik-Shit und leben allgemein nicht mehr den Lifestyle, den wir bisher gewöhnt waren.
NA UND?

Die Wahrheit ist:
Gerade wir in Mitteleuropa haben unendlich viel Grund zur Dankbarkeit und jammern auf einem sehr hohen Niveau.
Ein Dach über den Kopf, gefüllte Kühlschranke, Internet-Zugang und eine der stabilsten Regierungen dieses Erdballs.
Wir müssen nicht vor einem Krieg oder willkürlicher Polizeigewalt flüchten, sind keiner Naturkatastrophe ausgeliefert und verfügen über eins der besten Gesundheitssysteme weltweit.
Wirft man einen Blick auf das aktuelle Weltgeschehen, wird man unendlich dankbar und demütig.
Diese Demut und diese Dankbarkeit braucht es dringend, damit du die kommenden Zeiten gut meisterst.

Angenommen mal, du musst tatsächlich Insolvenz anmelden: ALS OB DAS SO SCHLIMM WÄRE.
Dann fängst du eben von Neuem an.
Und wenn das schief geht, dann einfach noch mal.
Einige der größten Unternehmer haben mehrfach Pleite gemacht, bevor sie wirklich erfolgreich wurden.
Es gibt nicht nur DIE EINE CHANCE und wenn du es nicht packst, dann „nie wieder, du Versager „.
So ist es nicht!

Wir sind  nicht diejenigen, die sich von einem Misserfolg entmutigen lassen und dann aufgeben.
Nein, wir starten einfach etwas Neues. Mehrmals, wenn es das braucht.
Und wer sagt denn, dass das Neue schlechter wird als das Vorherige?
Wer darf sowas behaupten?
Deine Erfahrungen? Dann kreierst du neue, die das Gegenteil beweisen.
Onkel Hans? Als ob der schon so viel aufgebaut hätte bei seinem Stammtisch.
Die Nachrichten? Die kennen dich ja gar nicht persönlich und wissen nicht, dass dein Fall immer anders ist.

Statt dich also maßlos darüber zu ärgern, dass die Maßnahmen aus deiner Sicht übertrieben sind und manche Branchen schlimmer als andere betroffen (wie gesagt: ich kann den Ärger nachvollziehen, bin keinem böse, es ist immer deine Wahl.) würde ich meine Energie dafür verwenden, dankbar zu sein und auf mein unternehmerisches Talent zu vertrauen.
Wie das genau geht, habe ich HIER aufgeschrieben.

Ich bin sicher, dass wir weitaus belastbarer sind, als wir bisher geglaubt haben und viele von euch ein ungeahntes Potenzial an Ideen, Fähigkeiten und Können in sich tragen*.
Das haben wir bisher nur nicht herausgefunden, weil alles immer nach dem 4 Punkte-Plan (1. Job. 2. Hochzeit. 3. Eigenheim. 4. Kind.) lief.
Höchste Zeit also, mal die Sicht zu weiten und herauszufinden, was in deiner Persönlichkeit alles noch enthalten ist.

Wer sich dafür entscheidet, der ist bei mir immer und auch zukünftig immer goldrichtig.

Liebesgrüße
Joanna

Wer mich live zu diesem Thema hören möchte, der kann das für eine begrenzte Zeit auf Instagram tun.

Im zweiten Teil werde ich über Themen wie Corona-Blues mit Kleinkindern und Singles schreiben.
Und darüber, wie man seine Zeit während des Lockdowns gestalten kann.
Coming soon!

*Mein allererster Boyfriend (ich war damals 15 ;)) ist Gastronom und sein Unternehmen vom Lockdown aktuell betroffen.
Er hat sich dazu entschlossen, stattdessen für Gastronomen seine Unterstützung bei der Antragsstellung von Überbrückungshilfe (eine recht komplizierte Angelegenheit) anzubieten, den Vorgang mit allen erforderlichen Unterlagen komplett zu übernehmen und günstiger als Steuerberater anzubieten.
Genau das ist unternehmerisches Können.

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15 Comment

  1. Reply
    Claudia Ehrlinger
    2. November 2020 at 11:50

    Liebe Joanna,
    wow – wie inspirierend! Und ja -ich gehöre definitiv zu denen, die dankbar sein können. Meine Einschränkungen sind echt minimal.

    Die Idee von deinem ersten Fraund -genial!

    Eine meiner Schwägerinnen hat sich Anfang 201 mit einem Friseurrsalon selbständig gemacht – da war der Lockdown in März im ersten MOmentan ein harter Schlag.
    Doch sie hat sich in der Zwischenzeit einen Job bei einem Supermarkt gesucht, damit sie beschäftigt ist und nebenher was verdient. Als sie wusste, dass sie wieder aufsperren darf, hat sie dort wieder gekündigt und war 2 Wochen in Quarantäne, um sicherzustellen, dass sie gesund ist und nach dem Wieder-eröffnen hat sie mehr Kunden als jetz zuvor.

    Denn es wollte dann jeder direkt mal zum Friseur 🙂 Sie hat noch Flyer in der Gegend verteilt und da waren dann viele, die meinten, sie wollen jetzt die Geschäfte in der eigenen Gegend mehr supporten.

    Find ich auch eine schöne Geschichte!

    Lg
    Claudia

    1. Reply
      Joanna
      3. November 2020 at 12:13

      Wirklich total schön!

  2. Reply
    Nicole
    2. November 2020 at 13:08

    Liebe Joanna,
    Danke! Ich bin bei dir bei allem, was du schreibst. Und deshalb dankbar, weil ich mich schon manchmal frage, ob nur ich so denke. Klar, es ist nicht schön, es ist auch nicht immer gerecht. Aber es gibt immer schlimmeres und ich empfinde wie du.
    Deshalb Danke.
    Liebe Grüße und alles Gute, ich hoffe sehr, dass es Liebesbotschaft noch lange gibt,
    Nicole

  3. Reply
    Nicole
    2. November 2020 at 13:17

    Motivation und Inspiration anzubieten, wie man mit einer Situation umgehen kann, die man gerade nicht ändern kann finde ich eine super Sache! Darin bist Du Meisterin! Lobeshymnen auf bestimmte Persönlichkeiten und Ausflüge in die Politik überzeugen mich persönlich leider nicht. Bei „Höchste Zeit also, mal die Sicht zu weiten und herauszufinden, was in deiner Persönlichkeit alles noch enthalten ist.“ bin ich aber ganz bei Dir. Also pack mas 🙂 !

  4. Reply
    Petra
    2. November 2020 at 17:53

    Wie immer eine knallharte und punktgenaue Aussage, liebe Joanna! Ich weiß ganz genau zu welcher Gruppe ich gehören will! Und bietet solch ein Lockdown nicht plötzlich die Möglichkeit, endlich alle deine Inspirationsposts nacheinander zu lesen???
    Und sich dann selbst den inspirierendsten und besten Lockdown aller Zeiten zu gönnen? Es ist so ein berauschendes Gefühl, wenn man sich Herausforderungen stellt und sie meistert.
    In diesem Sinne, sei ganz fest gedrückt, Petra

    1. Reply
      Joanna
      3. November 2020 at 12:14

      Ich drücke dich ebenso fest (virtuell darf man ja ;))!

  5. Reply
    Andrea
    2. November 2020 at 20:32

    Sagen wir mal so, man sollte sich freuen, wenn man eine Familie hat! Egal wie nervt diese sein kann. Das
    Ich versuche mein Alleinsein mit angenehmen Dingen zu erleben, sei es aus einem schnöden Butterbrot leckeren Käse zu essen, eine Kerze anzuzünden.
    Und es ist nicht leicht zu wissen, den 50igsten feierste wieder allein, Weihnachten dann die Tage später…ich schaffe das, weil ich der Meinung bin, ich bin für mein Glück verantwortlich und nicht die anderen. Auch wenn ich gern eine Familie hätte…aber immerhin, ich habe mich und wenn es hart wird…Liebesbotschaft lesen bis der Arzt kommt oder ich alles auswendig kann…Danke Dir Joanna und an die anderen im Team erst recht!

    1. Reply
      Joanna
      3. November 2020 at 12:15

      So gerne ♥!
      Wegen Weihnachten&Geburtstagen habe ich sogar mal einen Text geschrieben ;)):
      https://www.liebes-botschaft.com/2015/12/der-schonste-und-schlimmste-tag-im-jahr.html

  6. Reply
    Barbara Jascht
    3. November 2020 at 9:35

    Danke für deine tollen Beiträge. Sie sind Weltklasse, zeugen von absoluter Praxis und gelebtem Herz. Und du bist auch noch eine beeindruckende Geschäftsfrau mit geradem Mundwerk. Großartig!

    1. Reply
      Joanna
      3. November 2020 at 12:16

      Danke dir ♥!

  7. Reply
    Ada
    3. November 2020 at 10:10

    Liebste Joanna,

    ich danke Dir von Herzen für diesen unglaublich inspirierenden Post.

    Ich möchte nicht jammern, sondern etwas TUN, weiß aber ehrlich gesagt gerade überhaupt nicht, WIE.

    Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Der Vater zahlt keinen Unterhalt; ich darf wegen einer Krebserkrankung noch nicht wieder arbeiten.

    Ich habe keine Familie mehr; Freunde habe ich an unserem neuen Wohnort auch noch nicht. Wir sind aus einem eigenen Haus in eine 40 qm große Wohnung gezogen. Ich schlafe im Wohnzimmer auf der Couch, die Kinder zu dritt in einem Zimmer.

    Wenn ich nicht weiß, wovon ich die nächste Miete und das tägliche Essen bezahlen soll; WIE kann ich dann die Herausforderung annehmen und etwas Neues erschaffen? Ich bin leider zu krank, um zu arbeiten. Wenn ich die nächste Miete nicht zahlen kann, fliegen wir aus der Wohnung. Und dann??? Obdachlos mit drei Kindern?

    Ich will nicht aufgeben, aber ich finde keinen Weg für mich und uns.

    Ada

    1. Reply
      Joanna
      3. November 2020 at 12:18

      Kindergeld für 3 Kinder, Wohngeld beantragen, Jugendamt zahlt Unterhalt, Arbeitslosengeld: das reicht.
      Ich weiß es selbst, weil ich jahrelang so gelebt habe ;). Sogar ohne Wohngeld usw.

      Ganz viel Gesundheit für dich ♥!

  8. Reply
    Petra von FrauGenial
    3. November 2020 at 13:51

    Danke! Ich glaube ich habe noch nie so viel mir an den Kopf geklopft beim Lesen! Ich möchte nicht dass verborgene Fähigkeiten eingesperrt bleiben. Ich werde diese Zeit nutzen, um mich nochmal neu zu entdecken. Das bin ich mir wert!

    1. Reply
      Joanna
      3. November 2020 at 14:32

      Sooo gerne ♥!

  9. Reply
    Linda
    4. November 2020 at 7:34

    Liebe Joanna,
    wieder mal trefflich geschrieben.
    Unser Motto seit Jahresbeginn: wir haben nicht viel, also können wir auch nicht viel verlieren.
    Für viele andere ist es schwer, auf einem anderen Blog habe ich gelesen, bei den meisten Menschen ist es weniger die Existenzangst, sondern mehr der Entzug, der Entzug vom Konsum, vom Überfluß und vom Prestige.
    Mein Haus, mein Boot, mein Auto, all das ist momentan nicht wichtig.
    Wichtiger ist es den Menschen zu helfen die mit der Situation nicht klar kommen.
    Nicht mal unbedingt materiell sondern eher seelisch.
    Ich danke dir für deine aufmunternden Worte
    lg Linda

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