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Staycation mit Kneipp: 6 Tipps für Every Day Holiday.

Staycation.
Der Anglizismus verbindet „Stay“ für Bleiben mit „Vacation“ für Urlaub und beschreibt einen großen Trend, der in diesem Jahr eine ganz neue Bedeutung gewonnen hat.
Selbst, wenn das Auswärtige Art für viele Länder die Reisewarnungen aufgehoben hat: Ich persönlich halte Auslandsreisen gerade noch für nicht besonders weise, ganz besonders nicht in meiner Tätigkeit als Influencerin.
Mit einer Ausnahme: Die 100 Kilometer hinter der deutschen Grenze an der polnischen Ostsee sind mein zweites Zuhause und Verwandschaftsbesuch zugleich, weil ich dort aufgewachsen bin.

Don’t get me wrong:
Ich liebe richtiges Verreisen nach wie vor sehr und das Entdecken neuer Orte, das Schmecken anderer Gerichte und das Kennenlernen fremder Kulturen ist für mich als Inspirationsfaktor durch keinen Heimaturlaub zu ersetzen.
Außerdem fühlt sich ein Sommer ohne wenigstens 3 Tage am Meer nach keinem „richtigen“ Sommer an.

Dennoch ist klassischer Urlaub immer ein bisschen stressig, wenn wir ehrlich sind:
Erstens muss man Entscheidungen treffen (Meer oder Berge, welches Hotel oder Ferienwohnung?), zweitens muss man vor Ort maximal viel erleben (damit man später viel erzählen und/oder zeitgleich posten kann) und drittens kostet das Ganze einen Haufen Geld, weil Urlaub immer auch ein bisschen Statussymbol ist (Bauernhof in Bayern klingt nun mal nicht so aufregend wie Wellness auf Bali).

Und dabei habe ich das Schlimmste noch gar nicht erwähnt:
Kofferpacken ist und bleibt mein persönlicher Urlaubs-Hate.
(Als ich vor Kurzem die gesellschaftskritische Milieustudie-Dokumentation „Housewifes of Atlanta“ auf Arte auf Netflix schaute, fragte dort eine der Angestellten, ob sie die Koffer der Gäste stets packen und auspacken soll. Da wurde mir klar: Ich bin nicht komisch. Ich bin einfach noch zu arm.)

Bleibt man dagegen Zuhause, muss man zwar keine Koffer packen (die man erst aus dem Keller holt. Und dann noch das passende Oberteil zu der einen Hose sucht. Das ist aber leider in der Wäsche. Und dann ist der Koffer zu voll, obwohl man 3 wichtigste Dinge vergessen hat), aber dennoch klingt „Ich bleibe Daheim“ mehr nach Spülmaschine einräumen denn nach Siesta in Spanien.

 

Der Punkt ist:
Zuhause Bleiben kann jeder, Staycation ist eine Kunst.
Diese kann man regelrecht zelebrieren – und dazu braucht es zunächst etwas Vorbereitung.

Ein ganzer Tag Netflix mag mal der Wunschtraum während eines langen Bürotages sein, allerdings ist man danach selten tiefenentspannt, sondern meistens eher ausgelaugt.
Wenn man seine Staycation-Zeit nicht ein bisschen plant, vergeudet man die freien Tage mit Abhängen.
Das süße Nichtstun mag in Rom funktionieren, aber auch da liest man ein Buch im Schatten und schlendert anschließend durch enge Gassen, bis man einen Affogato al Café in einer kleinen Trattoria genießt.

Deshalb gilt:
Je vergnügter und erfüllter die Zeit Daheim werden soll, umso mehr muss man sich bewusst vornehmen und bereit stellen.

Angenommen mal, du könntest eine absolut perfekte Staycation für dich kreieren – wie würde sie ganz konkret aussehen?
Ich habe da ein paar Ideen…

1.  Fresh Up für’s Zuhause.

Was ist das Schönste in eleganten Hotels?
Für mich sind es die perfekt gestärkten glatten Bettlaken.

In diesem Sommer habe ich in hellblaue Bettwäsche (diese hier) investiert und täglich eine enorme Freude daran, weil sie so nach Meer und Sommer aussieht, Hotel – Feeling inklusive.
Falls ihr lieber den Knitterlook von Leinen mögt: Bei H&M findet ihr eine schöne Auswahl.

In eleganten Hotellobbys stehen oft frische Blumenbuquets: Ein großer Strauß bunter Freilandrosen vom Markt neben dem Sofa wirkt ebenso luxuriös und liefert natürlichen Rosen-Raumduft obendrauf ;).
Frische Olivenzweige in einer Glasvase schenken Mittelmeer-Feeling – diese gibt es beim Blumenhändler oder auf dem Wochenmarkt.

 

3. Great Food = Great Mood.

Im Urlaub warten üppig angerichtete Frühstücksbüffets oder ein Café um die Ecke, bei dem man im Stehen ein Croissant mit Espresso bestellt.
Das geht auch daheim: Probiert einfach sämtliche Früstückscafés der eigenen Stadt aus – ihr helft nicht nur den Locals, sondern könnt eure Freunde&Familie mit einer Brunch-Einladung überraschen.

Wer Kochen liebt, testet endlich die Rezepte der 13 Kochbücher, die sich im Küchenregal stapeln (ihr habt sie auch, ich weiß es!) – wer seine Kochbücher nicht wälzen möchte, kann neue Rezepte von einem Blog ausprobieren (hab gehört, Liebesbotschaft ist super dafür… ;)).
Die Wochenmärkte bieten gerade viel Saisonales: Bunte Salate und gegrilltes Gemüse sind schnell zubereitet, superlecker und tun eurem Körper bei der Hitze gut.
Bei absoluter Koch-Unlust funktionieren auch Antipasti-Platten oder ganz einfach Melone, würziger Käse und knuspriges Brot.
Letzteres könnte ich zu jeder Tages- und Nachtzeit essen.

Ach ja, Eiscreme-Vorräte anlegen nicht vergessen.

 

4. Wellness & Spa.

Wer seinen Wellness-Urlaub liebt, sollte für seine Staycation dringend aufstocken:
Beim Shopping-Ausflug in der Drogerie landen Peelings, Gesichtsmasken, Körperlotions, ein schöner Naturschwamm und unbedingt die neuen Aroma Pflegeduschen von Kneipp in der Urlaubsfeeling To Go-Edition.

Bei Sommerlaune ist Nomen Omen: Die Verbindung von Wassermelone und Minze ist herrlich frisch und sommerlich fruchtig. Der Duft erinnert ein bisschen an Candyshops und weckt Kindheitserinnerungen: Damals schmeckte der Sommer nach Stieleis und Melone.
So in etwa duftet die Sommerlaune.

Every Day Holiday ist noch einen Tick frischer durch den Anteil an Minze und Menthol. Aprikose steuert die Süße bei, und alles verbindet sich zu einem sommerlichen Cocktail.

Kneipp Aroma Pflegedusche Sommerlaune: HIER
Kneipp Aroma Pflegedusche Every Day Holiday: HIER

 

5. Drinks an der (Haus-)Bar.

Am Pool liegen und Cocktails serviert zu bekommen ist schon ziemlich Traumurlaub, finde ich.
Zuhause dagegen trinkt man meistens eher zum Durstlöschen und seltener zum reinen Vergnügen.

Das kann man ändern:
Ihr könnt für eure Staycation entweder selbst ein Sirup auf Vorrat einkochen, das ihr im Kühlschrank aufbewahrt und jedes mal etwas davon mit Wasser und Eiswürfeln auffüllt.
So geht in etwa Da Chanh, dessen Zubereitung ich hier schon mal aufgeschrieben habe.

Oder ihr besorgt Tonic Water, Ginger Ale und verschiedene Sirups aus dem Supermarkt und testet unterschiedliche Varianten, zum Beispiel diese ohne Alkohol.
Zutaten für 1 Woche Cocktail-Genuss kosten kaum mehr als 2 Drinks an der Urlaubsbar.

Ein gemütliches Kissen auf der Terassenliege, ein Buch und ein kühler Drink daneben = perfektes Urlaubsfeeling.

6. Sightseeing + Swimming.

Bei einer echten Staycation ist kein Kofferpacken oder Hotelzimmerbuchen nötig – man entdeckt die Sehenswürdigkeiten der eigenen Umgebung.
Selbst, wenn ihr ländlich wohnt, ist ein Tagesausflug in die nähere Stadt ein schönes Highlight inklusive Biergartenbesuch, Ausstellung und kleinen Shops.
Wichtig ist, dass ihr nichts „besorgt“, sondern tatsächlich genussvoll schlendert und Neues entdeckt.
Rom oder Rosenheim, who cares.

Für mich gehört Wasser zur Sommerzeit wie Sonnencreme zum Bikini.
Allerdings mag ich Freibäder nicht so gerne (ich finde, nach 3 Kindern habe ich mein Freibad-Soll für’s ganze Leben erfüllt) und bevorzuge das Schwimmen im Fluss, weil im Sommer die Seen der Umgebung oft überfüllt sind.
Der Boden der Flüsse mag zwar steinig oder schlammig sein, aber dafür ist man fast immer ganz alleine. Oder alleine mit einem Dobermann, der zwar nicht schwimmen will, aber es ärgerlich findet, dass ich schwimme. Wie man’s macht, macht man’s verkehrt!

Und zum Schluss:
Wer Kinder hat, dessen Staycation wird reines Kinder-Bespaßungsprogramm sein – und das ist okay so.
Früher hatte ich für die Ferienzeit daheim eine Art Programm aufgeschrieben (und das sage ich als Spontanitäts-Königin), das zwar nicht allzu starr war, aber dennoch Erlebnisse beinhaltete.
Wir feierten Parties, waren oft am See, machten Picknicks, gingen Eis- und Pizzaessen, ins Kino und auf Flohmärkte – mir ist immer etwas eingefallen und vieles davon wurde anschließend auf dem Blog dokumentiert.
Abends konnte ich vor Erschöpfung manchmal kaum stehen, aber Kinder happy = Mama happy.
Man kann ja trotzdem mit Kneipp Sommerlaune duschen ;).

 

Bleibt ihr diesen Sommer Zuhause?
Und falls ja: Wie möchtet ihr es such schön machen?

Liebesgrüße
Joanna

 

 

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14 Comment

  1. Reply
    Sarah
    30. Juli 2020 at 9:31

    Meinen Sommerurlaub werde ich dieses Jahr auch als Staycation verbringen. Vielen Dank für die guten Tipps! Davon werde ich bestimmt einige in den nächsten zwei Wochen umsetzen 😉

  2. Reply
    Nina
    30. Juli 2020 at 9:47

    Oh ja, an diese Zeiten erinnere ich mich noch gut. Und viele deiner Ideen von damals, sind für uns feste Sommerrituale geworden. Die Kinder schlafen auch gerne im Zelt im eigenen Garten.
    Wir haben dieses Jahr umplanen müssen, unser Haustausch nach Stockholm wurde gecancelt. Nun sind wir bis Samstag zu einem Haustausch in Holland und genießen die (für mich) eisekalte Nordsee und dann geht es noch einmal 10 Tage nach München.
    Beide Tauschpartner haben uns angeschrieben und da ich schon seit Jahren die Putzfee vor unserer Rückkehr und nach unserer Abreise bestelle, ist es auch wenig stressig.
    Bliebe da nicht das Kofferpacken. 🙂

  3. Reply
    Christine
    30. Juli 2020 at 11:25

    Hallo Joanna, auch hier ist staycation aus mehreren Gründen angesagt. Werden nacher mal gleich noch den gekelterten Traubensaft Vorrat aufstocken. Und dann mal schauen, ob wir unser Boot noch mal zu Wasser lassen.
    Seit 20 Jahren das erste Mal ohne Meer im Sommer. Suche eine Challenge.
    Auf einen tollen Sommer
    Christine

  4. Reply
    Petra von FrauGenial
    30. Juli 2020 at 12:16

    Also mein Sommerurlaub verbringe ich mit meinen Neffen, der seit heute bei uns für ein paar Tage bleibt…und die letzten Stunden glichen einem Roadtrip…auf Baustellen war ich plötzlich, die ich vorher in der Stadt nicht gesehen habe, wo der kleine Mann die Bauarbeiter zurecht wies, dass sie viel zu langsam arbeiten, habe eine neue Eisdiele entdeckt, weil er einfach in jede Straße abgebogen ist und jetzt soll ich auch noch sein Lieblingsessen kochen, was seine Mutter immer kocht..also Stayvacation läuft gerade super!

  5. Reply
    Andrea
    30. Juli 2020 at 12:33

    Zuhause…der Balkon ist voller Pflanzen und ich versuche meine Möbel neu drumrum zu drapieren. Buch, Beine hoch und mich mit einer Ananas amüsieren, alle Rezepte dazu ausprobieren (und ein paar von Liebesbotschaft versteht sich eh!). Dann zur einer Kunstausstellung, wenn das Wetter nicht will und danach lange Spaziergänge in Ecken, die ich bis heute nie wahrgenommen habe. Fotos machen, schauen, ob ich diese als Bilder für die Wand verwenden kann oder damit andere glücklich mache. Ausschlafen, ein wenig über Innenarchitektur lernen und einfach jeden Tag geniessen. Und meine tägliche Dosis Liebesbotschaft!

  6. Reply
    Nana
    30. Juli 2020 at 13:31

    Liebe Joanna,

    du hast so Recht!

    Wir haben im September Urlaub und werden natürlich nicht wegfahren. Aber damit die Zeit nicht einfach nur vor sich hin läuft, plane ich den Urlaub gerade, als wenn wir wegfahren würden. Ich hab uns verschiedene Wanderrouten in der Umgebung rausgesucht. Für alle müssen wir erst fahren, sind die Strecken aber noch nie gegangen und kennen auch die Orte drumherum kaum. So können wir neue Strecken, Ausblicke, Cafés und Ortschaften erkunden. Wenn das Wetter mitspielt, fahren wir mit dem Cabrio, so ist schon die Fahrt zum Wanderparkplatz Urlaubsfeeling pur.

    Hab noch einen wunderbaren Sommer!
    Liebste Grüße,
    Nana

  7. Reply
    Susann Lentz
    30. Juli 2020 at 15:29

    Also, liebe Joana,
    heute bin ich die erste? Nun denn: was mich betrifft, habe ich den ganzen Sommer über gearbeitet, eigentlich bis auf kurze Unterbrechungen das ganze Jahr. Gab viel zu tun, immer und immer….
    Aber im September fahre ich bzw. fliege ich nach Marseille und von dort weiter in die Provence, ins Luberon, wo ich einen guten Freund besuchen werde. Da ich schon monatelang viele Vitamine und Mineralien nehme (D3, C, B´s, E, Zink, Selen, Krillöl…) bin ich fit und gut aufgestellt und das ist das wichtigste überhaupt. Immer, wenn es nur geht, auch in der Mittagspause, an die frische Luft, so habe ich keine Angst. Vorsorge ist das Beste ; )) Und Ernährung natürlich auch ; ))
    Und gerne nach Deinen Rezepten, immer wieder köstlich ; ))
    Im Oktober geht es noch mal nach Italien, endlich mal Venedig, denn das ist nun sauber und ohne Schiffe und Massen ; ))
    Danke für Deinen wunderbaren Blog, ich liebe ihn und verpasse ihn nie ; ))
    Viele liebe Grüße
    Susann

  8. Reply
    Ursula
    30. Juli 2020 at 17:15

    Bis auf 5 Tage Meer (Ostsee) dass muss sein – bleiben wir zu Hause. Und solange ich nicht mit Deinen Rezepten nicht durch bin wage es ja nicht Deinen Blog zu schließen. Bitte…..
    Da braucht man gar kein Kochbuch mehr. Ich hab 7. Da ist noch Potentzial zum nachkochen.
    LG
    Ursula
    PS: Und mit ein bisschen Kreativität lässt mit Stayvacation was machen und zwar was außergewöhnliches.

  9. Reply
    Edita
    31. Juli 2020 at 9:51

    Oh, toll toll toll.
    So viele schöne Tipps, diesen Post werde ich mir noch oft zu Gemüte führen.
    Meine Sommerpläne: oft hübsche luftige Kleider tragen, einen mind. 500seitigen spannenden Roman lesen (gibt es Empfehlungen?), mit dem Fahrrad incl. Kindersitz (mit Schnupsi-Kleinkind ) umliegende Parks und Freibäder entdecken und den schönsten Bday ever feiern.
    Thx for inspiration.
    ❤ edita

  10. Reply
    Isi
    1. August 2020 at 18:29

    Ich vermisse Punkt 2???

    1. Reply
      Joanna
      2. August 2020 at 23:09

      UND DU BIST DIE ERSTE!
      Shit, da müssen wir uns jetzt dringend was ausdenken…

  11. Reply
    Doris
    2. August 2020 at 10:33

    Hallo Liebesbotschaft!
    Danke für den tollen Artikel, der daheim bleiben so wunderbar beschwingt werden lässt.
    Was wäre denn Punkt 2?

    1. Reply
      Joanna
      2. August 2020 at 23:10

      Keiner fragt sich das momentan mehr als ich…

  12. Reply
    Nicole
    2. August 2020 at 10:46

    Liebe Joanna,
    ich bin beim Kofferpacken so bei dir: es verursacht mir Schnappatmung und Herzrasen, haha. Und auch ich mag Sommer am Meer. By the way: Wieso sollte die Queen schwimmen? Sie LÄSST schwimmen!
    Aber in diesem Jahr fühlte es sich besser an, zuhause zu bleiben und staycation zu üben. Klappt ganz gut, außer dass ich zu arm für eine kofferpackende Waschfrau bin, haha.
    Aber du hast Recht: Man kann auch zuhause zelebirieren und Spaß macht es auch.
    Allerdings: dein Ferienhaus an der Ostsee ist auch schön ;).
    Genieß den Sommer, (aber ich weiß, dass ist bei einer Liebesbotschafterin unproblematisch;)
    Nicole

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