Inspiration

Was die Corona-Krise für dich bedeutet.

 

Innerhalb weniger Stunden ist alles anders.

Unser Alltag nahm eine unerwartete Wendung:
Die Kinder gehen wochenlang nicht mehr zur Schule, Veranstaltungen werden abgesagt, Reisen storniert, Länder schließen ihre Grenzen.
Vielerorts schließen ebenso Kneipen, Bars, Klubs, Kinos, Theater, Konzerthäuser und Fitnessstudios.
Um die Ausbreitung des Covid-19, besser bekannt als Corona-Virus einzudämmen, haben die Regierungen drastische und wichtige Maßnahmen ergriffen.

So weit, so unkalkulierbar.

Und genau dieses unvorhersehbare Risiko bringt Unsicherheit mit sich, auf die Menschen bestenfalls mit Bedrückung, schlimmstenfalls mit Panik reagieren.
Damit du weiterhin ruhig bleibst, und dennoch eine schöne Zeit verbringst, schreibe ich einige Dinge auf, die aus meiner Sicht gerade wichtig sind.

Fakt ist:
Wir bleiben nicht Zuhause, weil wir da draußen STERBEN.
Wir befinden uns nicht in einem Apokalypse-Szenario.
Außerhalb der vier Wände lauert keine heimtückische Gefahr, die schlimmer wäre als Tod durch Autoverkehr, Grippe oder Krebs.
Das sind alles ganz schreckliche Dinge, die täglich viele Menschen das Leben kosten, allerdings keine solche Panik schüren.
Die Wahrheit lautet: Sie sind im Einzelfall tragisch, aber wir nehmen es hin.
Das Leben an sich ist gefährlich.
Jeder von uns wird irgendwann sterben, und keiner weiß, wann genau das passiert.

Derzeit haben wir in Deutschland eine Corona-Erkrankungsrate von 0,0001 Prozent der Bevölkerung, und selbst, wenn diese ansteigen würde, würden die Meisten von uns alles gut überstehen.

Wir bleiben Zuhause und schränken die sozialen Kontakte ein, um dem Virus jede Möglichkeit zu nehmen, sich weiter auszubreiten, und die wenigen Menschen zu schützen, deren Immunysytem seine Aufgabe unzureichend erfüllt: Wir bleiben Zuhause für die Kranken, die Älteren, die Schwachen.
Wir tun dies also nicht aus Angst, sondern aus Mitmenschlichkeit.
Wir tun es aus Solidarität.
Wir tun es aus Liebe.

Jedes Menschenleben ist kostbar, und wenn wir dazu aktiv beitragen können, dieses zu schützen, dann tun wir es gerne.
Selbst, wenn es mit persönlichen Unannehmlichkeiten, finanziellen Einbußen oder großen Einschränkungen verbunden ist.

Das Leben geht vor.
Wir schaffen das.

 

Ich verstehe dennoch absolut, dass die sich überschlagenden News jeden Grund zur Sorge bieten.
Man kann derzeit nicht abschätzen, wie sich alles entwickelt und die Situation hat weitreichende Folgen.
Die Luft ist geschwängert mit einer drückenden, depressiven  Stimmung – wer das verneint, war noch in keinem Supermarkt mit leeren Regalen einkaufen.
Es ist nicht ganz einfach, davon unbeeindruckt zu bleiben.

Dennoch kannst du mit deinen sorgenvollen Gedanken und dem unwohlen Gefühl in der Bauchgegend absolut nichts ändern.
Und zwar NICHT DAS KLEINSTE BISSCHEN.
Sich zu sorgen ist ebenso verständlich wie sinnlos.

Damit meine ich nicht, dass man gedankenlos agiert, indem man weiterhin sein gewohntes Leben ohne Einschränkungen führt.
Damit meine ich, dass man die Gefahr zwar ernst nimmt, und sich dennoch nicht runter ziehen lässt.

Wir haben eine Verantwortung.
Und diese kommt in Zeiten, in denen nicht alles nach Plan läuft, ganz besonders zum Tragen.
Positive Mind Set schön und gut, aber wie positiv dein Mind ist, zeigt sich erst, wenn es nicht so positiv läuft.

Wir verkörpern Liebe, nicht Sorge.
Wir verkörpern Lebensfreude, nicht Depression.
Wir verkörpern Zuversicht, nicht Zukunftsangst.

Und wenn alle um uns herum das Gegenteil empfinden, schlägt die große Stunde dieser Verantwortung.

Ganz konkret bedeutet das:
Weil du in den kommenden Wochen Zuhause mehr Zeit denn je verbringen wirst, beschließe, diese Zeit so produktiv, erfüllend, und bereichernd zu gestalten, wie nur möglich.

Betrachte diese Wochen als Chance und Geschenk statt als notwendiges Übel.
Erlaube Corona nicht, neben deiner Mobilität auch noch deine Lebenslust zu nehmen.
Genieße deine Kinder ganz bewusst, statt von ihnen dauergenervt zu sein, weil sie deinen gewohnten Tagesablauf im Wege stehen, Zeit kosten und Aufmerksamkeit suchen.
Werde kreativ: in deiner Tagesgestaltung, im Suchen nach Lösungen, beim Kochen, beim Spielen mit den Kindern.
Nehme dir Zeit für dich.
Und für Dinge, die bisher aufgrund deinem festen Ablauf immer zu kurz kamen:
Vielleicht kannst du eine Morgen-Routine bei Sonnenaufgang etablieren?
Vielleicht malst du gemeinsam mit den Kindern Bilder auf großen Leinwänden, und ihr habt hinterher wunderbare, einzigartige Moderne Kunst in eurem Zuhause hängen?
Oder ihr unternehmt einen Ausflug in die Natur, und sucht gemeinsam die ersten Anzeichen des Frühlings im Wald?

Es ist sehr einfach, sich in dieser Zeit sorgenvoll und ängstlich zu vergraben, die Kinder den Medien zu überlassen, Zähne zusammen zu beißen, und das „irgendwie zu überstehen“, bis es wie gewohnt weiter geht.

Ich aber schlage vor:
Wir ergreifen die Chance beim Schopf, und gestalten die nächsten Wochen trotz Hindernisse und Herausforderungen AKTIV und BEWUSST so schön, wie überhaupt nur möglich.

Wir können vielleicht nicht auf ein Konzert gehen – aber wir können dem Vogelkonzert in der Natur lauschen (und wer mag, kann gemeinsam mit den Kindern lernen, welche Arten so wunderschön singen).
Wir können vielleicht nicht essen gehen – aber wir können neue Rezepte ausprobieren.
Wir können mit unseren Kindern nicht ins Schwimmbad – aber wir können die Tische und Sofas mit Decken zu Höhlen umfunktionieren und gemeinsam frisches Popcorn in der Pfanne machen.
Wir können das ganze Wohnzimmer als Autobahn kleben, unsere Töchter den ganzen Tag als Feen schweben lassen, oder den größten Turm bauen, den das Wohnzimmer jemals gesehen hat.
Wir können nicht verreisen – aber wir können in ein Buch abtauchen, und dort neue Welten erkunden.
Wir können unsere Kinder nicht zur Schule schicken – aber wir können einer alleinerziehenden berufstätigen Mutter anbieten, ihr Kind mitzubetreuen.
Wir können nicht auf ein Feierabend – Bier mit unseren Kollegen anstoßen – aber wir können ein Glas Wein auf den erfolgreichen Tag daheim erheben.
Glücklich Sein stärkt dein Immunsystem enorm!

Du hast in den nächsten Wochen die Möglichkeit, über dich hinaus zu wachsen, den alltäglichen Trott zu verlassen, und so kreativ zu sein, wie du es noch nie zuvor warst.
Verschwende keinen Tag damit, dir Sorgen zu machen, wie alles wird, und was kommt, und wie du das schaffst.
Statt dich darüber zu ärgern, dass du Verdienstausfälle und lästige Umstände und unerwartete Situationen meistern musst, kannst du ebenso den Frühling genießen (denn er ist da! Mit Knospen und Blüten und Vogelgesang!), dein Leben feiern und obendrauf ein ganz besonderes Geschenk auspacken:

Die schönste Zeit deines Lebens*.

 

 

Ich werde das zumindest genau so umsetzen.
Wer macht mit?

Liebesgrüße
Joanna

*Diesen Text schrieb ich ohne zu ahnen, dass er nur wenige Tage später absolut passend für die kommenden Wochen sein würde.

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40 Comment

  1. Reply
    Sandra
    14. März 2020 at 22:15

    Hallo Joanna,

    sehr schöne und wahre Worte!!! Endlich mal was Positives in dieser Zeit Genau das sollten wir beherzigen!

    Genieße die Zeit und bleib gesund,
    Sandra

  2. Reply
    Gundi
    14. März 2020 at 22:28

    Liebe Joanna,
    So wohltuende Worte wie immer, sehe ich auch so. Ganz liebe Grüße, fühl Dich gedrückt.
    Gundi

  3. Reply
    Sabine
    14. März 2020 at 22:35

    Danke von Herzen, liebe Joanna. Genauso sollten wir der jetzigen Situation begegnen. Angst und Sorgen schwächen nur unser Immunsystem und dann doch lieber eine Riesenportion Liebe, gute Gedanken und Zuversicht.

  4. Reply
    Anja
    14. März 2020 at 22:40

    Danke für diese tollen Worte. Gedanken. Ideen. ❣

  5. Reply
    Ursula
    14. März 2020 at 23:57

    Ganz genau so habe ich es vor. Ich habe zwar keine kleinen Kinder mehr und lebe alleine, werde also nicht den höchsten Turm meines Lebens bauen. Aber ich freue mich auf unendliche und geruhsame Zeit mit mir selbst. Ich werde Bücher lesen, Ordnung schaffen – vielleicht sogar einmal die Fotos ab Erstkommunion meiner mittleren Tochter (sie ist inzwischen schon…ach egal, ich sag’s gar nicht wie viele Jahre alt) einkleben. Alles ist möglich.
    Jedenfalls- eine gute Zeit kommt. Ich stecke mich nicht an und ich stecke andere nicht an. Ich leiste einen Beitrag fürs Große und Ganze. Es ist ein gutes Gefühl. Wir alle sind ein Team.

  6. Reply
    Lu
    15. März 2020 at 0:17

    Joanna.. ich liebe dich einfach!

  7. Reply
    Ursula
    15. März 2020 at 0:30

    Wusstest du übrigens, dass in Italien sich jetzt die Menschen jeden Abend um 18.00 Uhr auch in Form von Flashmobs, zusammenfinden und von ihren Fenstern oder auf ihren Balkonen gemeinsam singen?

  8. Reply
    SOLLI
    15. März 2020 at 0:40

    Liebe Joanna,
    ich denke, dein Text mag für viele hilfreich sein – für alle Healthcare Worker sieht es im Moment leider anders aus..
    Ich habe keine Zeit für Waldspaziergänge dank Doppelschichten, sehe Kollegen ausfallen und bin froh, wenn ich nach der Arbeit statt ausführlichem Kochen meinen Kindern Nudeln und Sauce vorsetzen kann…
    Trotzdem, natürlich kann ich froh sein, nicht erkrankt zu sein!

  9. Reply
    Susanne Freilinger
    15. März 2020 at 7:05

    Wunderbar geschrieben…..genau so ist …man muss sich wieder mal bewusst machen das es uns gut geht das wir alles im Überfluss haben….und das Gesundheit dss wertvollste ist was wir besitzen….

  10. Reply
    Sissy
    15. März 2020 at 7:46

    Ich wünsche mir aus tiefsten Herzen das dieser tolle Post sehr viele Menschen erreicht und sie sich wieder auf das Miteinander besinnen. Auf die Herlichkeiten der Natur und das Beisammensein in der Familie.
    Ich wünsche allen die Zeit POSITIV zu nutzen.

  11. Reply
    Sabine
    15. März 2020 at 7:49

    Ich danke Dir!

  12. Reply
    Anke
    15. März 2020 at 7:55

    Liebe Joanna, danke für diesen Beitrag und für Deine unendliche Liebe, die wir alle genauso leben sollten ❤️
    Herzlichst, Anke

  13. Reply
    Roeder Andrea
    15. März 2020 at 7:59

    ♥️

  14. Reply
    Cornelia
    15. März 2020 at 8:24

    Liebe Joanna,
    vielen Dank für deine unglaublich ermutigenden Worte.
    Wir alle werden diese Situation meistern, wenn wir mit mehr Achtsamkeit und Bewusstsein leben.
    Ich habe mein Musik Studio nach Hause verlegt und werde weltweit kooperieren gemeinsam Musik zu machen. Dank seid der Digitalisierung.
    Ich werde in die Natur gehen und endlich die Klänge aufnehmen können, die uns sonst durch unsren Lebensstil verborgen bleiben!
    Alles Gute und liebe Grüße aus Österreich,
    Cornelia

  15. Reply
    rihna
    15. März 2020 at 9:06

    Genau so !!!
    Und Dnake für die wunderbaren Vogelstimmen:-)

  16. Reply
    Iris
    15. März 2020 at 9:29

    Danke für den schönen Bericht. Genauso sollten wir es machen

  17. Reply
    Angelika
    15. März 2020 at 9:58

    Liebe Joanna, ich stimme Dir voll und ganz zu. Es gibt nicht nur Nachteile, die Vorteile sind nicht zu unterschätzen. Die Menschen haben eine Atempause bekommen, wenn auch unfreiwillig aber durchaus einmal nötig, um sich wieder auf sich selbst zu besinnen. Auf Dinge zu schauen, die absolut in die Ecke gedrängt wurden. Vielleicht besinnt sich dadurch der eine oder andere auf seine wirkliche Bestimmung in diesem Leben und nicht nur auf „funktionieren“!
    In Liebe Angelika

  18. Reply
    lemapi
    15. März 2020 at 10:43

    liebe joanna,
    einmal mehr hilfst du mit deinen worten durch eine schwere zeit ❤️.
    durch eine noch viel schwerere hast du mir vor ca. 2 jahren geholfen, als die zeit für mich still stand, als ich jeden lebensmut verloren hatte weil ich alles verloren hatte woran ich ein leben lang geglaubt hatte, als ich dachte ich könnte nie wieder leben und glücklich sein.
    dein persönlicher zuspruch hat mich wachgerüttelt und zurück ins leben geholt. ich habe deine texte rauf und runter und immer und immer wieder gelesen, bis ich sie fast auswendig konnte und das monatelang!!! anfangs prallte alles von mir ab, jedes einzelne wort, nichts drang durch mich durch. aber ich habe weitergelesen, so lange bis ich deine worte endlich hören und verstehen und schlussendlich verinnerlichen konnte.
    und heute kann ich mit stolz sagen, dass ich es geschafft habe, mit MEINER und mit DEINER hilfe habe ich zurück ins leben gefunden und ich bin unendlich dankbar dafür.
    danke

  19. Reply
    Tina
    15. März 2020 at 11:05

    Danke Joanna, so sehe ich es auch- die allgemeine Krise als Chance zur Weiterentwicklung nutzen, lasst uns die gemeinsame Zeit gestalten und Liebe und Zuversicht verbreiten.. Tina

  20. Reply
    Petra
    15. März 2020 at 11:27

    Liebe Joanna,

    von Herzen lieben Dank für diese Worte, die nichts verniedlichen aber so voll mit Hoffnung und Lösungen sind. Genau in solchen Zeiten ist es so wichtig, das auch von dir zu lesen. Du bist für viele von uns ja schon im ganz mormalen Alltagschaos eine so große Inspiration, Freundin, Vorbild, die, auf die wir uns immer verlassen können, die, die schon weiß was richtig ist, die, die uns Vertrauen und Hilfestellung schenkt. Halt einfach DIE LIEBE.

    DAFÜR DANKE AUS GANZEM ♥

    Deine Worte zu lesen beruhigt, schenkt Vertrauen und gibt ein Gefühl der Verbundenheit. Und wie du schon sagst, gerade jetzt ist es an der Zeit, all das, was wir in den letzten Jahren von dir für uns lernen durften in die Welt zu tragen. Ich bin gerne dabei.

    Petra

  21. Reply
    Andrea
    15. März 2020 at 11:36

    Wunderbar geschrieben! Vielen lieben Dank dafür, das sage ich weil wir für Krebspatienten lebenswichtige Medikamente herstellen und durch corona solange wie möglich versuchen es auch tun zu können und zu dürfen. Gerade bei Eltern scheinen meist die Ideen bei der eigenen Angst verloren zu gehen, wie man das Leben, momentan mit einer realen Krise, lebt. Oder auch die meisten anderen.
    Und wo ist es eigentlich am schönsten? Zuhause!

  22. Reply
    Elke
    15. März 2020 at 11:50

    Liebe Joana, ich mache mit. Du bist wunderbar . Liebe Grüße von Elke

  23. […] geht. Probiert es aus. Im Netz gibt es viel positive Anregungen und gute Gedanken, beispielsweise hier und […]

  24. Reply
    Ute Hau
    15. März 2020 at 14:19

    Wie recht du hast! Für mich habe ich auch beschlossen das ich eine gute Zeit daraus mache. Ich mache es wie jedes Jahr um die Zeit und habe gestern damit begonnen.
    Ich halte jedes Jahr vor Ostern einen Frühjahrsputz! Fange oben an und arbeite mich Zimmerweise vor. Es wird alles ausgeräumt, abgewaschen, Gardinen, Kissen und Decken werden gewaschen, Fenster inklusive Rollläden werden abgewaschen. Das gibt ein richtig gutes Gefühl und danach riecht es so wundervoll frisch.
    Zwischendurch wird dann der Garten auf Vordermann gebracht. Also viel zu tun dann fällt die häusliche Zurückgezogenheit doch garnicht so auf.
    Ich wünsche allen eine gute, gesunde Zeit.

  25. Reply
    Kathrin
    15. März 2020 at 16:07

    Ich bin dabei :)❤️

  26. Reply
    Anne
    15. März 2020 at 17:31

    Du hast so recht. Ein komisches Gefühl hab ich auch, weil ich nicht weiss was da noch kommt. Aber die erzwungene freie Zeit, die sehe ich nur positiv. Soviel Zeit wie wir jetzt als Familie haben werden, ist sonst überhaupt nicht möglich. Wir haben das komplette Wochenende eigentlich im Garten verbracht, endlich Schaukel und Sandkasten der Kleinen aufgebaut und die Beete aufgeräumt. Dinge die wir immer auf Mai verschoben haben. Es wird sicherlich nicht einfach, aber lasst uns das Beste draus machen. 🙂

  27. Reply
    Marie
    15. März 2020 at 17:42

    Ahhhhh Joanna! Ich wünsche mir, dass Dein Text in allen Zeitungen erscheint! Nur Liebe! Liebste Grüße von der Ostsee! Marie

  28. Reply
    Rolf Schroff
    15. März 2020 at 19:31

    Hallo Joanna.
    Dein Schreiben trifft den Kern unserer Zeit. Ich glaube,daß es eine gute Chance ist zu entschleunigen und Gedanken zu machen, wie gut u. wohlhabend es sich anfühlt noch gesund zu sein, bzw. immer noch ohne Risiko Jammern zu können.
    Gglg Rolf

  29. Reply
    Karina
    15. März 2020 at 21:23

    Sehr schöner Text.
    Vielen Dank!

  30. Reply
    Jannik
    15. März 2020 at 21:46

    Liebe Johanna,

    du schreibst: Derzeit haben wir in Deutschland eine Corona-Erkrankungsrate von 0,0001 Prozent der Bevölkerung, und selbst, wenn diese ansteigen würde, würden die Meisten von uns alles gut überstehen. FALSCH!
    Die Rate liegt aktell 0,2 % und wird bald auf 03% steigen. Gesunde Menschen sind bereits gesturben nach der Infektion. Das SARS CoV19 ist gefährlicher als die meisten Laien ihn einschätzen. Ich arbeite im Labor und weiß wie es aussieht. Bitte nicht verhrmlosen und nur wenn Menschen sich an die Regeln halten haben wir eine Chance.

    Denn bereits gesunde tragen den Virus noch in sich und der breitet sich wieder aus. Fakt ist: Das Virus mutiert. Selbst im Stuhlgang ist das Virus nachweisbar.
    Sorry, das lag mir am Herzen.

    1. Reply
      Joanna
      16. März 2020 at 10:19

      Absolut – in wenigen Tagen wird diese Prozentzahl vermutlich sogar drastisch anwachsen, weil die Meisten leider immer noch nicht realisiert haben, wie wichtig soziale Insolation ist, um Neuansteckungen möglichst lange aufzuhalten, und die Kurve flach zu halten.
      Ich sehe das durchaus ernst, und will es nicht verharmlosen – sorry, wenn das so rüber kam.

  31. Reply
    Philomena
    16. März 2020 at 8:39

    Liebe Joana,
    Vielen Dank für den Text! Ich bin in Turin in Italien und hatte gerade Influenza. Daher bin ich über die häusliche selbstgewählte Quarantäne gerade überhaupt nicht traurig, weil es gerade so wichtig ist, dass ich mich nicht mit dem nächsten Mist anstecke. Ich musste ich den letzten Tagen häufig an einen deiner Inspirations-Posts von ein paar Jahren denken, wo du schreibst, dass man doch einfach übers Smartphone Vorsorgetermine machen kann. Ich habe es für die Grippeimpfung nicht gemacht. Ich kann es nur jedem raten, sich regelmäßig jedes Jahr impfen zu lassen. Ich habe immer gedacht „Ach, so schlimm kann das nicht sein“. Aber, jetzt kann ich sagen „doch, ist es“. Die Tage mit Fieber waren nicht schlimm, aber die Müdigkeit und das schlapp-sein wird mich wohl noch länger begleiten. Und da muss ich mich jetzt selbst sehr in Geduld üben.

    Ich kann also nur raten, sich impfen zu lassen. Gegen Influenza und am besten noch zusätzlich gegen Pneumokokken. Das sind die Bakterien, die dann meistens noch obendrauf Lungenentzündung machen.

    Aber wenn noch jemand Inspiration braucht, was man so Zuhause machen könnte:
    – Lebensmittel-Vorräte sortieren (was ich alles gefunden habe! Wie gut, dass das jetzt mal alles gegessen wird Habe als erstes Grießpudding gemacht, was für mich ein totaler Kindheitsgeschmack ist)
    – eine Fremdsprache lernen (ich also gerade Italienisch)
    – Schränke / Schubladen / Schreibtisch durchsortieren – ich habe meine Aquarellsachen gefunden und werde diese mal wieder verwenden
    – ich habe lange nicht so viel mit Familie und Freunden telefoniert wie jetzt. Darüber freue ich mich sehr
    – per Blumenversand jemandem Blumen schicken – habe ich gemacht, um jemandem, der krank ist, eine Freude zu machen und daran zu erinnern, dass der Frühling vor der Tür steht

    Herzliche Grüße und ich freue mich über weitere Anregungen, wie man sich und anderen die Zeit schön machen kann,
    Philomena

  32. Reply
    Anja Louisa Schmidt
    16. März 2020 at 10:10

    Liebe Joanna, deinem Text stimme ich voll und ganz zu! UND: über das ’nutze die Zeit für Dich und Deine Liebsten zuhause‘ hinaus gibt es zusätzlich die virtuellen Möglichkeiten, sich mit Menschen in aller Welt zu verbinden. Arbeiten von zuhause, virtuelle Meetings, in Projektteams mit Menschen, die sich noch nie persönlich getroffen haben. All das wird gerade noch viel mehr zu unserer Realität. Und es birgt riesige Chancen für Nachhaltigkeit, Klimaschutz, neue flexible Arbeitsformen und Verbindung zwischen Kulturen. Das erlebe ich gerade selbst in einem internationalen Netzwerk, das sich vor zwei Wochen angesichts der Covid19-Situation gegründet hatte. Ich fühle mich eingebunden in ein tolles Team und leiste einen sinnvollen Beitrag für mich und andere. Es ist nicht die Zeit für Angst, sondern für Liebe! Sehr wahr gesagt!

  33. Reply
    Martina
    16. März 2020 at 11:05

    Hallo Joanna, hallo Ihr Leserinnen da draußen,
    was für sinnvolle Zeilen in dieser schweren Zeit. Wir müssen und sollten alle mehr zusammen halten, unsere Familie ist unser wichtigstes Gut. Dann gehen wir eben ein paar mal weniger aus und verreisen weniger, wenn das hilft, dass es uns ALLEN irgendwann wieder besser geht, sind das sinnvolle Änderungen in unserem Alltag. Jeder sollte auf sich und auf die anderen achten, Wertschätzung ist angesagt und ein gewisses Umdenken ist notwendig!
    Passt alle gut auf Euch auf!
    Bleibt gesund – und viele gute Gedanken, wo ihr auch alle gerade seit.
    Martina

  34. Reply
    Andrea
    16. März 2020 at 13:15

    Hallo an Johanna und alle Anderenvon der Ostsee.
    So ein wahrer und guter Text. Genauso machen wir das und motivieren möglichst viele dazu.

  35. Reply
    Heidi Bellmann
    16. März 2020 at 16:42

    Ich bin dabei ❤

  36. Reply
    Katharina
    16. März 2020 at 22:27

    Wunderbar geschrieben! Danke dir, Joanna.
    Ich bin auch dabei

  37. Reply
    Tanja
    17. März 2020 at 9:23

    Danke Johanna für diese positiven Zeilen ❤️

  38. Reply
    Rosi Jugl
    17. März 2020 at 20:06

    Einfach klasse, das sollte jeder lesen, anstatt von allen Sendern ständig nur noch von corona zu hören. Danke Joanna

  39. […] Was die Corona-Krise für dich bedeutet – von Liebesbotschafterin Joanna […]

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