Beauty, Lifestyle

Mai mit Kneipp: Wie ich Nachhaltigkeit lebe und was ich an diesem Thema nicht mag.

 

Dass das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde ist, ist generell eine sehr positive Entwicklung – durch unbedachten und unbegrenzten Konsum schaden wir Tieren, Pflanzen und Menschen, kurzum:
unserer Erde.

Nicht nur Privatpersonen und kleine Nischen-Labels achten verstärkt auf Nachhaltigkeit, sondern auch viele größere Unternehmen produzieren immer nachhaltiger und umweltfreundlicher, berücksichtigen dabei die Inhaltsstoffe und Herstellungsbedingungen.
So kann jeder für sich persönlich entscheiden, wie er seinen Lebensstil verändert und was er mit seinem Konsumverhalten unterstützt.

Wie ich selbst mit diesem Thema umgehe, ihn in meinen Alltag integriere, was ich daran nicht mag, und warum Kneipp (again!) eine Neuigkeit auf den Markt gebracht hat, die einfach großartig ist, erzähle ich euch jetzt.



1. Don’t judge.

Bevor ich zu den anderen Punkten komme, möchte ich unbedingt eine Sache klarstellen.
In Sachen Nachhaltigkeit ist vor allem ein Vibe ganz besonders vorherrschend: Dogmatismus.

Diejenigen, die sich einen nachhaltigen Lebensstil auf die Fahnen geschrieben haben (oder diesen nur propagieren, ohne ihn selbst konsequent umzusetzen. Das kann man in der Anonymität des Netzes zum Glück schwer nachprüfen.), zeigen mit Vorliebe mit dem Finger auf die vermeintlichen Fehler der anderen.
Die eigenen Richtlinien werden missionarisch/verurteilend über andere gestülpt, denn schließlich geht es immer noch besser, immer noch nachhaltiger, immer noch grüner, immer noch verpackungsfreier.
„Ich würde mir wünschen, dass du… du solltest mehr/weniger… gerade du als… müsstest…“ – ob höflich ausgedrückt, oder platt hasserfüllt – die Energie ist dieselbe.

Der Punkt ist:
Weltrettung mit einem Schlechtes Gewissen-Unterton und Fehlersuche bei anderen ist für mich nicht nur sehr eng, sondern ein Schuss nach hinten.
Nachhaltigkeit, die mit Druck, Strenge und Verurteilung verbunden ist – ein No Go.

Ich habe noch niemals daran geglaubt, dass aus Schuldbewusstsein etwas Gutes heraus entstehen kann.
Ich glaube an einen Lebensstil, der ganz ohne Zwang nach und nach für sich individuell und überlegt herausfindet, was funktioniert, und was nicht – dass damit nicht die egoistische, verantwortungslose „Nach mir die Sintflut“-Haltung gemeint ist, ist klar.

Nicht jeder von uns kann auf’s Land ziehen, selbst Gemüse anbauen, kompostieren, eigene Seife herstellen, Bienen züchten und Schafe halten, um mit ihrer Wolle Pullover zu stricken, und um anschließend abends mit einem Glas Rotwein vom eigenem Weinberg anzustoßen (das heißt: wenn man nach all der Arbeit noch überhaupt Kraft hat, auf den Tag anzustoßen).
Und das ist auch überhaupt kein Problem.

Ich stehe für Genuss und Nachhaltigkeit in den Bereichen, die für jeden persönlich SINN machen.
Nur dann wird es nämlich ein inspirierender, anhaltender, authentischer Lebensstil, an dem sich andere gerne orientieren.
Ganz ohne den „ich sollte, ich müsste, ich könnte noch viel mehr.“ – Vibe im Schlepptau.

Wer den absolut perfekten Lifestyle vorweisen kann (was auch immer das heißt?! Ist es ein veganer? Verpackungsfreier? Selbstversorgernder? Minimalistischer? Immer nur vor Ort bleibender, nachdem Reisen den Fußabdruck so vergrößert?), der werfe den ersten Stein.
Hier bei mir werden allerdings überhaupt keine Steine geworfen.

Nachdem wir das geklärt haben, erzähle ich euch, was für mich im Alltag am Besten funktioniert – ganz ohne Druck, einfach, weil es zu mir passt.
Und mir obendrauf riesigen Spaß macht.

2. Nachhaltigkeit in der Küche.

Nachhaltigkeit beim Essen heißt für mich:
So oft wie möglich saisonal und regional einzukaufen.
Ich mag es sehr, kleine lokale Anbieter für Honig, Kaffee, Pralinen, Obst, Gemüse und Fleisch zu entdecken und zu supporten.
Die handgemachten Schokoladenpralinen auf dem Wochenmarkt auf dem Koberger Platz in Nürnberg kosten bestimmt das dreifache der Konfiserie-Ware und das Zehnfache der Supermarktpreise – ich möchte kleine Manufakturen und lokale Marktstände ganz bewusst unterstützen, und mir ist klar, dass Qualität eben etwas kostet.
Dann konsumiere ich einfach weniger davon.

Ich verstehe es gut, wenn das Budget begrenzt ist, und man einfach nur günstig einkaufen will.
Aber der billigste Tee bedeutet eben auch, dass Erntehelfer für einen Spottpreis und ohne Schutzkleidung arbeiten müssen.

Was für mich in Sachen Nachhaltigkeit perfekt funktioniert, ist Meal Prep.
Neben vielen anderen positiven Aspekten wie Zeitersparnis und gesunde, ausgewogene Ernährung verhindert es nebenbei übermäßiges, sinnloses Einkaufsverhalten.
Meal Prep wie ich es umsetze, bedeutet vor allem: den Kühlschrank sichten, und aus allem, was sich darin befindet, etwas zubereiten, bzw. diese Lebensmittel als Grundlage nehmen, und nur das Notwendige dazuzukaufen.
Die beim Kochen und Zubereiten entstehenden Gemüsereste werden gleich zu selbstegemachter Gemüsebrühe (Rezept HIER und HIER) verarbeitet.

Ich koche zwar nicht gänzlich Zero Waist, aber zu sehen, wie wenig man wegwirft, wenn man die Mahlzeiten plant und grob vorbereitet, macht riesigen Spaß!


3. Nachhaltigkeit im Kleiderschrank.

Regelmäßig neue Kleidung vorzustellen, gehört zu meinem Job als Blogger:
Jede Saison neue Trends, neue Garderobe, neue Accessoires, neue Must Haves.
Der klassische Influencer-Lifestyle mit daily neuen Outfits ist das komplette Gegenteil von Nachhaltigkeit – von diesem bin ich allerdings auch weit entfernt.

Seit einiger Zeit habe ich grundsätzlich weniger Lust auf klassisches Shopping, und falls ja, dann würde ich am liebsten nur eine Handvoll hochwertiger, zeitloser Teile kaufen – und das ist übrigens nicht so easy, wie man zunächst glaubt (!).
Soll heißen: statt 3 neuer Fast Fashion-Shirts lieber einen tollen Second Hand Kaschmirpullover.
Statt 3 Modeschmuckringe lieber einen in Echtgold.
Und falls das nicht im Budget ist, dann eben gar keinen neuen.
Außerdem finde ich meine alten Sommersachen alle immer noch sehr schön.

Askese ist mir ganz bestimmt fern, stattdessen bevorzuge ich Schönes wie den Seidenschal, der absolut zeitlos ist, und niemals Out sein wird.
Aus diesem Grund ist das Prinzip der Capsule Garderobe nachhaltig: Alles lässt sich miteinander kombinieren, und man hat nichts im Schrank, was am Ende kaum getragen wird.
By the Way:
Teures zu kaufen bedeutet ganz und gar nicht automatisch Nachhaltigkeit.
Eine einzelne Zara-Tasche 3 Jahre lang zu tragen ist viel nachhaltiger, als Designer-Handtaschen zu horten, die den Schrank füllen und nur hübsch aussehen.
Dementsprechend ist eine Designer-Handtasche, die man täglich ewig trägt, nachhaltiger, als 5 günstige.

Second Hand Shops und Flohmärkte sind eine ganz wunderbare Möglichkeit, Nachhaltigkeit mit Spaß zu verbinden:
Die Kleidung ist durch häufiges Waschen schadstofffrei, und wird ganz natürlich wieder verwertet.
Hochwertige Second Hand Kleidung unterscheidet sich im Preis oft gar nicht von günstiger Neuware (oder übertrifft diese sogar), aber dann kaufe ich einfach ausgewählter, Klasse statt Masse.

Oder wie Jil vor Kurzem scherzhaft sagte:
Diamanten sind einfach viel nachhaltiger.

4. Nachhaltigkeit im Beauty.

Eine meiner Freundinnen bereitet ihre Kosmetik selbst zu, eine andere kauft trotz sehr begrenzten Budget ausnahmslos Naturkosmetik – beides finde ich großartig, passt aber nicht ausnahmslos zu mir.

Ich probiere im Beauty-Bereich ganz viel aus, weil das zu meiner redaktionellen Arbeit dazugehört – vor allem arbeite ich aber gerne langfristig mit Unternehmen, deren gesamte Philosophie ich vertreten kann, und deren Produkte mich überzeugen.
Kneipp ist aus diesem Grund seit Jahren an meiner Seite – und in Sachen Nachhaltigkeit wegführend.

Das fängt beim Einkauf der Rohstoffe für die Produkte ein, wo für die jeweiligen Inhaltsstoffe Nachhaltigkeitsberichte und/oder Nachhaltigkeitskonzepte eingefordert werden.
Dazu gehört das Beziehen der Rohstoffe auch dann aus regionalem oder deutschem Anbau, wenn sie auf dem Weltmarkt in gleicher Qualität für einen niedrigeren Preis zu bekommen wären (das ist z.B. bei Johanniskraut der Fall).
Wie jeder Koch weiß: Wer nur die billigsten Zutaten einkauft, kann kein großartiges Gericht auf den Tisch bringen –  diese Regel wendet Kneipp kompromisslos an und legt deshalb auf die Qualität und Verträglichkeit der verwendeten Rohstoffe großen Wert.

Nachhaltige Produktion seit 2006 (alle Details findet ihr HIER) beweist, dass das Unternehmen fernab vom Green Washing  bereits langfristig gearbeitet hat, als es noch keinen Hype oder Druck der Öffentlichkeit in dieser Richtung gab.

Zum wiederholten Mal erhielt Kneipp auch in diesem Jahr das unabhängige Siegel als „GREEN BRAND“. Die internationale Organisation GREEN BRANDS zeichnet damit Marken aus, die umweltfreundlich produzieren, die sich für die Bewahrung natürlicher Lebensgrundlagen einsetzen und sich in hohem Maße der Erhaltung und dem Gleichgewicht der Natur sowie der Nachhaltigkeit verpflichten.

 

Kneipp ist nochmals ganz neue Wege gegangen, und herausgekommen ist eine neue Serie, die auf der Stelle zu meinen Favoriten avancierte:
die neuen Wirkduschen in klarer, schnörkelloser Verpackung in zarten Farbtönen, die an Meer, Sand und Himmel erinnern.

Was bei den Wirkduschen so anders ist?

1. Die Verpackung besteht aus 100% recyceltem PET, und ist zudem selbst wiederum zu neuen Flaschen recycelt.

2. Kneipp ist der erste Kosmetikhersteller auf dem Markt, der Steinpapier für die Etiketten verwendet.
Für die Herstellung wird kein Baum, keine Säure und kein Bleichmittel benötigt. Die Produktion von einer Tonne Steinpapier spart im Vergleich zu konventionellem Papier rund 28.300 Liter – also der durchschnittliche Wasserbedarf einer Person für 232 Tage.

3. Die sanften Farben der Flasche und sogar die Schriftart sind pure Absicht: Für den Druck wurde bewusst so wenig Farbe wie möglich verwendet.

4. Erstmals fanden ätherische Öle den Weg in die Duschen – normalerweise konnte man die Wirkung der ätherischen Öle nur in der Badewanne genießen.
Diesmal können auch Duschfans von den unglaublich gelungenen Duftkompositionen und vor allem deren Auswirkung auf die Psyche profitieren:

Wirkdusche Glücklich Sein.
Mandarine & Vétiver machen einfach glücklich:
für mich das ideale Morgen-, Nach dem Sport-, Mitten am Tag weil Hitze – Duschgel.
Die ätherischen Öle erfrischen dann auch tatsächlich dauerhaft, also ist allen geholfen.

Wirkdusche Kopf frei.
Minze & Rosmarin als Mix mag zunächst nicht so spannend klingeln, aber glaubt mir:
Es ist spektakulär großartig!
Würzig, ohne zu maskulin zu sein, frisch, aber nicht erdig: ein Traum!
Alle Frauen, die gerne Männerdüfte tragen, werden dieses Duschgel lieben – ebenso natürlich die Männer.
Ein Duscherlebnis, das nach einem anstrengenden Tag mit der Wirkung der ätherischen Öle ganz aktiv dabei hilft, den Kopf frei zu bekommen: I like!

Wirkdusche Entspannt Sein.
Sandelholz & Tonka ist eine beinahe sinnliche Duftmischung, die tatsächlich entspannt und umhüllt – dieses Duschgel ist die absolut beste Alternative zu einem Vollbad, bei dem man anschalten und runterkommen möchte.

Die Wirkduschen enthalten wie immer keine Konservierungsstoffe, Paraffine, Silikone, Mineralöle und wurden tierversuchsfrei hergestellt.

 

 

Ich bin gespannt, ob und wie ihr Nachhaltigkeit in eurem Alltag bereits integriert habt?
Wie oben bereits erwähnt: bitte urteilsfrei ;).

Liebesgrüße
Joanna

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8 Comment

  1. Reply
    Danica
    29. Mai 2019 at 14:32

    Vielen lieben Dank für deine Worte und deine Inspiration. Vor allem beim Thema „Kochen“ bin ich voll bei dir. Bin schon vor Jahren immer wieder unglaublich erschrocken, wie viel (Plastik)-Müll eine Person produzieren kann. Da achte ich mittlerweile sehr drauf.
    Allein wenn es „nur“ die Tote-Bag ist, die ich jetzt immer in der Handtasche habe – für den Markt, H&M oder sonstige Einkäufe. Keine Plastiktüte mehr zu brauchen ist so easy und bringt schon so viel LG, Danica

  2. Reply
    Heide
    29. Mai 2019 at 18:00

    Finde ich toll! Besonders, dass du Möglichkeiten aufzeigst (und zwar schon immer! Seit ich denken kann kommen auf deinem Blog völlig selbstverständlich die Worte „Flohmarkt“ und „Wochenmarkt“ vor, das hat nichts mit ‚Grünem Trend‘ und Europawahl zu tun. Hah! Und das, obwohl das sogar oft als Nachteil auszulegen ist: bei deinen Followerzahlen hast du bestimmt nicht unerheblich Geld eingebußt, weil du eben nicht alle 4 Tage ein neues Teil in die Kamera hälst UND nicht selten habe ich fast genervte Kommentare gelesen „waaaas? Wir können die Bluse nicht klicken, weil die schon wieeeeder vom Flohmarkt/10 Jahre alt/ umgeschneidertes Vintage ist???“)

    Darf ich deine Liste noch ergänzen?
    Ich finde deinen Blog auch nachhaltig, weil Du Lesende inspirierst, auf ihr Bauchgefühl zu hören und zu spüren: Was passt zu MIR? Klar, das vor allem, wenn es um Vibes und Menschen und Gedanken geht, aber eben auch um Stil.

    Außerdem: Selbstliebe! Wer sich wirklich liebt, er sich eeeecht Wert schätzt, der braucht keinen ‚leeren Konsum‘ um etwas zu füllen. Der braucht nicht die neusten Marken zu tragen nur um sich damit zu versichern: „Ich gehöre dazu, ich mache alles richtig.“, der braucht nicht das 17369 Diätpulver aus Fernost einfliegen zu lassen, der braucht nicht die nächste Shaping-leggins für einen größeren Po oder jeden zweiten Abend Fertigpizza, weil für alles andere Zeit und Kraft da ist, aber nicht, nur für sich selbst etwas gutes zu tun und sei es etwas zu kochen. (Nichts gegen Mode, Fertigpizza oder Leggins – nur wenn die falsche Energie dahinter steht)
    Selbstliebe ist auch nachhaltig! Wie Diamanten eben. (Boah, voll poetisch: unter dem größten Druck entstehen die reinsten und wertvollsten…. egal. )
    Und ein letztes, vielleicht subtiles, aber ich finde, du bist auch so richtig Pro-Zuhause-Wohlfühlen. So vielen Menschen wird (*hust* Instagram) suggeriert, dass ihr Leben nur einen Sinn hat, wenn sie 234840 mal im Jahr vereisen, und : „warst du schon in Lissabon? Nein? Tja, armes Leben! “
    Du trittst nicht nur dafür ein, seinen Alltag richtig geil zu finden, sondern sich auch ein Leben zu schaffen, von dem man keinen Urlaub braucht, einen Lebensmittelpunkt zu schaffen, an dem man sich 100% wohlfühlt – ohne 4 Wochen Ibiza/Panama/Südafrika/Tibet im Jahr.
    Das schreibst du zwar nicht so ausdrücklich hier her, aber das schwingt immer mit.
    Kurzum: schon weil du die inspirierst, wahrhaft glücklicher zu werden, ist das ein nachhaltiger Blog.

    Dadurch, dass, genau wie du zeigst, ja Nachhaltigkeit auch ganz viel mit Genuss zu tun hat, schätzt man die Sachen auch viel mehr: die große Reise, das besondere Oberteil, die edlen Trüffel. Das finde ich wirklich mega bei dir.

    In mein Leben passt Nachhaltigkeit in der Form, dass ich meinen Konsum von Fleisch verringert habe (und ich lieeeeeebe Fleisch, aber, wie du sagst, dann lieber 1x im Monat und dafür großartigen Prosciutto) und alles Fleisch weg lasse, was eh nicht geil ist (das meiste, nämlich in der Mensa, im Fast-food, im Bäckerbrötchen, usw.), was ich eh nicht genieße. Da ich es liebe zu kochen, finde ich es unheimlich bereichernd, auch viel selbst zu machen und vegane Gerichte auszuprobieren.
    Außerdem haben wir einen Unverpacktladen in der Nähe, gelegentlich kaufe ich einen Schwung der „Vorrats-Lebensmittel“ (Mehl, Reis, Zucker) für die wir spätestens seit einem Mottenbefall (e-kel-haft!) ohnehin verschließbare Behälter haben.
    Außerdem fahre ich so gut wie immer Rad (liebe ich eh) und wenn ich mal was transportieren muss habe ich einen Roller (mit kleinerer Transportfläche vorn), der verbraucht so gut wie nichts und macht in der Stadt 100% Sinn).
    Klar, ist manches davon mal teuerer (lokal & bio einzukaufen z.B.), aufwendiger (extra mit Behältern zum Unverpacktladen usw.) und unbequemer (Radfahren statt sitzen) aber insgesamt macht es mich viel glücklicher, als dass es mich einschränkt.

    Love you Joanna!
    Heide

  3. Reply
    Mumbai
    29. Mai 2019 at 20:07

    Nachhaltigkeit , mal wieder so ein hype bzw Modewort. entweder man hat bzw. tut es
    weil man es richtig findet oder nicht . Ist wie mit Charme. Persoenlich bin ich ein grosszuegiger
    Mensch aber wenn es um Wegwerfen geht werde ich kritisch fast knausrig, Essen wenn
    noch nicht gekocht soll nicht im KS verderben und kann mit Fantasie gut neu verwendet werden, ebenso ist es mit Kleidung. Hat man gute Qualitaet, zeitloses Design,
    dann kann man ohnehin von Nachhaltigkeit sprechen und zwar mit Freude, denn diese
    Sachen sind auch noch nach Jahren toll. Ansonsten kann man ja immer wieder guenstige
    Kleider aufpeppen. Ein Umdenken wird aber ohnehin bald notwendig werden. Der
    Minze/rosmarin Duft gehoert im Sommer schon immer zu meinen Lieblingsduft weil er
    mich so nach macchia mediterranea erinnert.

  4. Reply
    29luckypetra
    29. Mai 2019 at 21:14

    Danke für den Artikel. Genau so wie du es schreibst ist es. Immer dieses mit dem Finger auf Andere zeigen bringt überhaupt nichts. Wer frei von Schuld ist werfe den ersten Stein oder wie heisst es so schön. Aber wir leben leider im Zeitalter wo wir lieber andere für Dinge anprangern um von unserem eigenen Fehlverhalten abzulenken. Ich versuche so weit wie es geht Dinge zu ändern wie du auch. Angefangen bei dem Lebensmitteleinkauf , sowie auch unsere Konsumverhalten an Kleidung . Genauso achte ich jetzt auch auch darauf , Sachen zu vermeiden, die unnötig verpackt sind. Ich tue echt mein Bestes. Klar würde immer noch mehr gehen aber ich denke es ist ein Anfang und wie du sagst es muss langfristig funktionieren

  5. Reply
    Regula
    30. Mai 2019 at 8:52

    Hallo Joanna, jeder sollte bei sich zu Hause anfangen. Im Kleinen und merken, ups, macht Spass, neue Ideen poppen auf und so können sich aus den vielen kleinen Teilchen ein immer grösseres ergeben. Ich mag den ganzen Druck und Hype von aussen auch nicht. Fangt zu Hause an in den eigenen vier Wänden. Ich bin im Moment krankgeschrieben und kann nicht einkaufen gehen. OK, upps hiillffee, ich verhungere. Echt, mein erster Gedanke. 🙂 Und siehe da, unglaublich was ein Kühlschrank und Vorratsschrank so alles hergibt. Mit ein bisschen Fantasie lässt sich ganz leckeres zaubern. Einfach getrauen und staunen. Und ich denke, es ist überall so. Es sollte für einen selber stimmen, man sollte offen für neue Ideen sein, mal etwas ausprobieren, verwerfen, Kopf schütteln und merken, wie glücklich man mit schon kleinen erreichten Zielen sein kann und auf alle Fälle weitermachen:-)

  6. Reply
    Mumbai
    30. Mai 2019 at 20:03

    nachdem ich all die anderen Kommentare gelesen habe *)moechte ich noch ergaenzend
    erwaehnen, dass es Zeit ist auch die Industrie besonders die Verpackungsindustrie
    aufzuwecken und das ist auch ein Thema fuer die Politik, denn es ist nicht nur der Diesel
    der die Umwelt zerstoert. Ich lasse (immer oefter) all diese x-unnoetigen Schachteln und Papierchen, in denen viele Dinge 10x eingepackt sind bereits am counter mit einem
    freundlichen Laecheln, der Bitte es hier zu entsorgen und dem Hinweis, dass man/ich
    mit dieser Handlung was Vernuenftiges und Gutes tut.
    *) erfreulich zu lesen, dass es immer mehr (besonders Frauen) erkennen, was wir fuer
    die Umwelt im kleinen beitragen koennen.

  7. Reply
    Petra von FrauGenial
    31. Mai 2019 at 2:46

    So treffend beschrieben. Der Nachhaltigkeitsgedanken kehrt bei mir auch so langsam ein. Ich habe erst letztens meinen Kleiderschrank ausgemistet, Ordnung in die Küche gebracht, um wirklich mal zu sehen, was man alles hast. Und das leite ich meistens dann vorher mit einer bewussten Entscheidung ein, eine Konsumpause einzulegen, das in sich gehen.

  8. Reply
    melina
    5. Juni 2019 at 15:35

    ich wusste gar nicht, dass kneipp green ist. echt toll und super text 🙂 xx

    http://www.melinadulce.com/

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