Inspiration, Lifestyle

Vorbei mit Liebeskummer und Leid: warum eine Trennung für dich kein Drama ist.

 

Dieser Post ist für alle bestimmt, die sich mitten in einer Trennungs-Situation befinden – nachdem mich zig Anfragen erreicht haben, hatte ich spontan Lust, darüber etwas zu schreiben.
(Ob eine Trennung überhaupt sinnvoll in deinem Fall ist, kannst du HIER nachlesen).

Mein Text gilt ausnahmslos für Frauen UND Männer -der Einfachheit halber habe ich ihn aus der weiblichen Sicht geschrieben – aber es ändert nichts an der allgemeinen Gültigkeit.

Eine Trennung ist nicht unbedingt schön für die Seele – aber sie muss keinesfalls schlimm, traumatisch oder unendlich schmerzhaft sein.
Zumindest nicht für eine Liebesbotschafterin.

So individuell wie jede Partnerschaft ist auch jede Trennung – aus diesem Grund kann ich unmöglich auf alle Varianten und Beziehungskonstellationen detailreich eingehen.

Was ich aber tun kann, ist:
dir so viel Zuversicht, Klarheit und Stärke zu geben, dass du in jeder Situation – mag sie für dich gerade absolut katastrophal erscheinen – aufrecht stehen kannst, und weder verzweifelt, noch dauerhaft am Boden zerstört bist.
Und zwar unabhängig davon, wie scheußlich es bisher gelaufen ist, und wie hässlich die Details sind.

Bereit?

 

 

1. Vorbei mit Liebeskummer: Raus aus dem Gefühlssumpf.

Du musst wissen:
alles, was mit Beziehungen und partnerschaftlicher Liebe zusammenhängt, ist die Königsdisziplin der Emotionen, das Fest der Gefühle, der Höhepunkt der Seelenwallungen.
So schön diese sind, wenn alles gut ist – so abscheulich schmerzhaft sind sie, wenn alles den Bach runter geht.
Ich verurteile keinen deswegen.
Ich weiß genau, wie sehr es weh tut.

Deshalb heißt deine Marschrichtung:
Raus aus den Gefühlen.

Raus aus allem, was die Emotionen verstärkt, dich auf die Gefühlsebene bringt und dauerhaft dort hält.

Und das geht so:
Aus mit den Liebesschnulzen auf Netflix oder im Kino, weg mit den Liebesromanen.

Höre keine Liebeslieder mehr, die dich auch nur im Ansatz traurig machen, oder an ihn erinnern, oder emotional schwelgen lassen (es kann sein, dass du erstmal überhaupt kein Radio mehr anmachen kannst, weil buchstäblich alles schnulzig ist! Und das fällt dir jetzt erst auf!).

Lösche alle sms von ihm, alle WhatApps, alle Mails, alle Fotos (willst du sie wegen den Kindern nicht löschen, dann schicke sie deiner Freundin, damit sie sie für dich aufbewahrt. Du selbst sollst aber nicht länger Zugriff darauf haben.)

Trenne dich von allen Geschenken, werfe „sein Tshirt, das noch nach ihm duftet.“ weg, entsorge alles, alles, alles, was dich an ihn erinnert und dich gedanklich mit ihm oder eurer (jetzt gescheiterten) Zukunft beschäftigt.

Entfolge ihm auf sämtlichen Social Media-Kanälen und sperre ihn, falls du dich jemals bei dem Gedanken erwischt haben solltest „Ich zeige mal, wie gut es mir geht/wie wunderschön ich bin/dann überlegt er es sich und sieht, was er verloren hat…“.

Entziehe dich jedem äußerem Zugriff durch ihn (direkt oder indirekt) und jedem Kontakt mit ihm (auch kein „Hoffentlich laufe ich ihm zufällig über den Weg, und sehe umwerfend aus, und dann wird ihm klar…“) und gebe deiner Seele keine Nahrung in Form von erneuten Ausflügen in die Vergangenheit und Baden im Gefühlssumpf.

Tausche dich mit keinen anderen Frauen aus, die auch verlassen wurden, und sich deshalb im Gefühlssumpf baden (no judging, though!), und treffe keine Freunde, die dir versichern, dass ihr wieder zusammenkommt, weil ihr zusammengehört –  sonst bist du im Null Komma Nix wieder drin.

 

Raus, raus, raus aus den Gefühlen.

 

„Aber Joanna, ich will mir das alles noch etwas zugestehen, ein Abschied ist meiner Meinung nach wichtig. Schließlich waren wir seit 23 Jahren zusammen. Das habe ich auch mal in einem Liebeskummer-Buch gelesen.“

Ja, schön – gönn‘ dir den Schmerz, wenn du drauf stehst.
Deine sadomasochistische Neigung in Ehren, aber wir sind hier bei Liebesbotschaft, hier und jetzt zählt nur meine Meinung, ich liebe dich, sehe klar, und sage dir: raus da.
(Würden die es in ihrem Buch oder ihren Seminaren auch so einfach schreiben, wäre es ein dünnes Buch/kurzes Seminar, und sie könnten dafür kein Geld verlangen.)
Ich finde überhaupt nicht, dass man sich den schmerzhaften Sumpf nur einen einzigen Tag länger geben muss, als nötig.
Nicht eine einzige Stunde länger.
Nicht eine einzige Sekunde.

Wenn du eine Liebesbotschafterin bist, dann musst du als allererstes beschließen:
für mich läuft es anders.

Ich würde mir überhaupt keine Trennungsgeschichten anhören, keine Scheidungsdramen von anderen erfahren wollen, keine enttäuschten Alleinerziehenden-mein Ex ist ein Arschloch-Stories googeln.
Nichts davon ist für dich relevant.
Egal, wie sehr die Neugier nagt: du musst selbst beschließen, dass für dich alles geil läuft.
ANDERS.
Und zwar JETZT.

Also nicht erst abwarten, und schauen, wie du dich fühlst (was überprüfst du überhaupt, wie du dich fühlst? Habe ich nicht gesagt: raus da?) – sondern erstmal beschließen, und eventuelle gegenteilige Gefühle
I G N O R I E R E N.

Das ist der absolut schönste Ausgangspunkt:
wie soll deine Trennungsphase verlaufen?
Ich habe für mich entschieden, dass ich nichts anderes als Würde, Respekt und Stärke für mich akzeptiere – für den anderen bin ich nicht verantwortlich (dazu kommen wir gleich noch).

 

 

 

2. Verlängere nicht künstlich dein Leid: Keine Ausreden.

 

Weil es so wichtig ist, räume ich gleich noch mal mit den beliebtesten Gegenargumenten deiner Seele auf  – was du unbedingt vermeiden wirst, ist:
Ausreden.

Kein „Lass‘ uns noch mal darüber reden.“ ( = „… weil ich dich dann überzeugen kann, dass ich das Beste für dich bin.“)
Kein „Wir können doch aber Freunde bleiben.“ ( = „… und dann wird er irgendwann feststellen, wie großartig ich bin, und ich hole ihn mir zurück.“)
Kein „Es ist einfach kompliziert, aber wir schaffen das.“ ( Du wirst nicht ernsthaft eine Beziehung, die kompliziert ist?! Steuererklärung darf kompliziert sein. Aber nicht eine Beziehung. Also nicht deine!)
Kein „Aber es war Gott, der uns zusammengebracht hat, und das soll man nicht aufgeben…“) ( = und wenn ich nur genug bete, dann ist Gott so genervt und sieht es endlich ein, dass er meinen Ex dazu zwingt…“)
Kein „Es ist mein Seelenverwandter, und wir gehören zusammen, egal, was kommt.“ ( Das Ding mit dem Seelenverwandten ist der größte Romantik-Kitsch, um überhöhte Erwartungen an Beziehungen zu stellen. Vergiss den Scheiß einfach.)
Ganz egal, wie sehr du mich zu überzeugen versuchst, warum „Er der EINE war, und du NUR IHN und sonst KEINEN“ willst:
all das sind nur Ausreden deiner Seele, die in heller Panik Argumente sammelt, wie andere Rabattmarken für den Netto.
Und beides ist in etwa gleich würdelos.

 

„Aber Joanna, was ist, wenn wir zusammen gehören, und viel zu früh aufgegeben haben? Und Tante Gerda hat auch gesagt, dass man…“

Für eine Liebesbotschafterin gilt Folgendes:
Was zu dir gehört, ist niemals eklig, kompliziert, schmerzhaft, gut-aber-mit-Abstrichen, langwierig, unklar, manipulativ, oder mit vielen Strategien und Gedanken verbunden.
Was zu dir gehört, wird immer auf eine einfache, schöne, beglückende Art und Weise zu dir kommen, und bei dir bleiben – du musst es niemals festhalten.
Was zu dir gehört, kannst du nicht verlieren, egal, wie es gerade aussieht.
Und das gilt alles nicht für Tante Gerda und auch nicht für deine Freundin mit ihrem komischen Boyfriend – es gilt nur und auschließlich für dich, wenn du der Liebe vertraust.
Sagen wir es noch einfacher: wenn du mir vertraust, und zu mir gehörst.

Nur am Rande:
Es gibt online sehr dubiose/zwielichtige Angebote, wie man seinen Partner wieder zurückgewinnt („bestelle jetzt dieses Buch, und dein Traummann wird zu dir, etc…“), und aus purer Verzweiflung und im tiefsten Schmerz wärst du eventuell versucht, es zu buchen.
Das ist Manipulation vom Feinsten, und deiner nicht würdig – du brauchst nicht den Teufel als Gottes dreckigen Helfer.
Außerdem ist es nur Geldmacherei, und im Grunde Betrug.

 

 

 

3. Du bist größer als alles Alte: Die Lösung ist die Lösung.

Du weißt, dass ich dich aufrichtig liebe, und deshalb darf ich EIN MAL Klartext reden, ja?
Achtung:
Lass‘ verrecken, das Ding.
Lasse es sterben.

Ganz egal, wie schön es war.
Ganz egal, was du dir für die Zukunft ausgemalt hast.
Ganz egal, wie viele Kinder und Reisen und Hochzeitstage auf der Veranda vorm Haus am See mit euren Enkelkindern du bereits geplant hast.
Ganz egal, wie großartig der Sex war oder tief die Verbindung zwischen euch.
Ganz egal, wie „Aber es war von Gott, und der Pastor hat es auch bestätigt.“ (Und wenn dir 3 Engel erschienen wären, und 5 Propheten es bestätigt hätten. Scheißegal.)
Ganz egal, wie viele Jahre ihr bereits zusammen wart, und wie perfekt alles bisher lief, bis diese andere Frau kam.
Ganz egal, wie fies, und brutal und gemein er jetzt ist.
Ganz egal, wie traumatisch oder unerwartet oder eklig die Trennung war.
Ganz egal, wie schlimm oder schön alles war – lasse es verrecken.

Es muss sterben, okay?
So richtig sterben.
Einfach tot sein.
Ganz und gar.
Nicht so semi, nicht so halb in der „Aber dann kommt er zurück, ja?“-Hoffnung, nicht wegen „Ich beweise ihm jetzt, dass ich auch ohne ihn glücklich bin, und dann merkt er, was er an mir hatte, und dann überlegt er sich noch mal…“.
Du musst entscheiden, dass diese gesamte Kiste (und mit „Kiste“ meine ich die gemeinsamen Auslandsreisen, zukünftige Enkelkinder, die Holzbank vor dem Haus, alle beruflichen Projekte, die ganze gemeinsame Zukunft, alles, alles, ALLES.) ab sofort für dich gestorben ist.
Es wird niemals einen anderen Weg geben.

Vorher wird es für dich keine Freiheit, kein Glück, keine Erleichterung und keine Lebensfreude geben.
Und je schneller du es sterben lässt, umso schneller wirst du frei.

 


„Aber Joannaaaaaaa, ich kann nicht! Es war so lange so schön, und wir passten so gut zusammen, und alles lief so gut, und es war so unerwartet, und es war nicht alles schlecht, und vielleicht wird es wieder werden und …“

Dazu lies bitte zuerst Punkt 2 wieder.
Und jetzt Folgendes:
Dein Leben ist viel, viel schöner als diese eine Partnerschaft.
Deine Zukunft ist viel größer als das Haus am See.
Deine Person ist viel kostbarer als einem Traum nachzulaufen, der keiner mehr ist (mehr so: Alptraum).
Deine Sicht ist durch mich so viel weiter, so viele stärker, so viel klarer, so viel freier – DU BIST SO VIEL MEHR als das, was früher „Deine Zukunft“ hieß.

Auf dich wartet das Schönste, Größte und Beste überhaupt – und deshalb kannst du das Alte hinter dir lassen.
Hinter der Panik und Angst und dem Schock wartet etwas so Wunderschönes und Beschwingtes und Freies – warte nur ab.

 

 

„Aber Joanna, ich kann das überhaupt nicht sehen gerade. Mir tut es einfach nur höllisch weh.“

Ich weiß es.
Wir machen es so: du darfst noch kurz heulen, aber gleichzeitig vertraust du mir, ja?
Du musst es gerade überhaupt nicht fühlen, oder davon überzeugt sein, oder sonst was checken – es braucht nur dein inneres „JA, Joanna.“
Das andere wird schon.
Dieser Schmerz wird verschwinden, das garantiere ich dir (Du wirst überrascht sein, wie schnell. Dabei fühlte es sich sooo dramatisch schrecklich schlimm an. Ach, der Teufel ist so ein Blender.)

Und alles, was bleiben wird, ist pure Glückseligkeit über den Schritt in die Freiheit.
Auf dich wartet Stärke und Lebenslust und Flow, so schön, wie du es bisher noch nie erlebt hast.

 

 

4. Wenn du ungerecht behandelt wirst: Arschloch-Partner.

In einer Welt, in der ausschließlich die Liebe regiert, würde eine Trennung von beiden Seiten aus in Würde, Größe und sogar Liebe verlaufen, alle wären hinterher der Meinung, dass es das Beste für jeden war, und man wäre zwar kein Paar mehr, aber immerhin im gegenseitigen Respekt und Zuneigung einander für die vergangene Zeit dankbar.
Und dann würde noch ein Einhorn aus dem Gebüsch springen.

Dass das die absolute Ausnahme ist, ist hier allen klar, oder?
Wach‘ auf aus deinem Wunschtraum-Denken, Arschloch-Partner gibt es (bei beiden Geschlechter, die schenken sich nichts), das weiß ich mit Sicherheit.
Den Teufel gibt’s.
Und dieser wird absolut jede Chance wahrnehmen, um dich zu verletzen, dich mit Scheiße zu beschäftigen, dir zu schaden, und am liebsten ganz zu zerstören.
Dazu nutzt er jede sich ihm bietende Gelegenheit, und falls er deinen Ex-Partner einsetzen kann, ist es ihm eine Wonne.

Ich kann dazu nur Folgendes sagen:
Du bist immer nur für dich selbst verantwortlich.
Immer. nur. für. dich. selbst.

Und wenn du beschließt, dass Größe, Würde, Stärke, dann kann dich keine Handlung, kein Mensch, keine Situation aus dieser Position dauerhaft rausbringen.
Vielleicht kurz, wenn die Emotionen aufflackern – dann aber nicht beeindrucken lassen, sondern beruhigen, und dabei bleiben, was man beschlossen hat. Und dann wieder. Und dann wieder. Wenn nötig, 176 mal.

Bei einem ehemaligen Partner sind die Emotionen immer zig mal stärker als bei einer Ex-Freundin, Chef, Kollegen, oder sonstigen Beziehungen – ist ja auch klar!
Man hatte sich dieser Person vollkommen geöffnet und anvertraut – natürlich ist ein Arschloch-Verhalten erstmal schmerzhaft („Wie kann er/sie nur?!“)
Falls Kinder mitbetroffen sind, ist es sogar doppelt schmerzhaft („Wie kann er/sie nur, es sind doch seine/ihre Kinder?!“)

Hör‘ mir jetzt gut zu:
Darüber zu jammern, sich zu beschweren, und zu klagen, wie Arschloch der Ex ist und wie er dir das Leben zur Hölle…, usw. bewirkt nur eins:
du bist das Opfer.
Ich gehe sogar noch etwas weiter – sich darüber zu wundern, oder entsetzt zu sein, ist pure Energieverschwendung.

Ganz egal, wie recht du hast, und wie nachvollziehbar es ist und „Omg, das hat er WIRKLICH gesagt?! Was für ein Arsch…“ – sobald du in die Opferrolle rutschst, ist es vorbei.
Vorbei mit Lebensfreude, vorbei mit Leichtigkeit, vorbei mit Glück für dich.
Du bist von nun an (unbewusst natürlich, denn so dumm kann keiner sein, dass er das bewusst macht) gebunden an SEINE Aussagen, SEINE Handlungen, SEIN Wohlwollen.
Wie ein Hund an einer Leine.
Nur, dass dein Herrchen dich nicht liebt, sondern dir am liebsten eine reinwürgen möchte.
Und zusätzlich auch noch das Ex-Herrchen ist.


„Aber Joanna, es geht um Geld!“

Ja, und?
Ich bin nicht dämlich und weiß genau, dass es fast immer nasty wird, wenn Geld mit im Spiel ist.

Nichtsdestotrotz kann es nicht sein, dass für dich Würde, Größe, Stärke aufhört, wenn es um Geld geht.

Für jedes Reinwürgen des Expartners, für jedes gemeine Verhalten, für jede fiese Handlung, die nur darauf abzielt, dir und den Kindern zu schaden, habe ich nur eine einzige Antwort, und die steht hier:

Was du tun kannst, wenn du ungerecht behandelt wurdest.

 

„Aber Joanna, gilt das auch, wenn mein Ex von seinen Kindern nichts mehr wissen will?“
Ja.

„Aber Joanna, gilt das auch, wenn mein Ex plötzlich schwul geworden/meine Konten leergeräumt/mich mehrfach betrogen/mich finanziell ruiniert/alle gegen mich gebracht hat?“
Ja.

„Aber Joanna, gilt das auch, wenn er nicht aufhört, gehässig-abscheuliche Dinge über mich zum verbreiten?“
Ja.

„Aber Joanna, das ist so hart!“
Ich bin gar nicht hart, ich L I E B E dich, und will nicht, dass du leidest.

Verstehst du: über ihn hast du keine Entscheidungsgewalt und Null Kontrolle.
Aber du hast die hundertprozentige Entscheidungsgewalt über dich, deine Reaktionen und deine Handlungen.
Und du wirst ganz sicher nicht bitter oder hart werden, und deine Leichtigkeit und den Schwung auf dem Altar der vermeintlichen „Auge um Auge-Zahn um Zahn-Gerechtigkeit“ opfern.
Das willst du garantiert nicht.

Du behältst deine Würde und vertraust, dass sich alles zu deinem Vorteil ändert.
Und genau das wird es.
Deine Zukunft ist vielleicht nicht so, wie du es sehr lange Zeit geglaubt hast – weil sie nämlich zig mal schöner, größer und inspirierender sein wird, als überhaupt vorstellbar.
Und es hat sich noch nie ein Paar getrennt, das vorher glücklich war – sonst hätten sie sich nicht getrennt ;).
Also ist eine Trennung etwas Echtes, Ehrliches, Positives und Gesundes – und viel, viel besser, als etwas nachzulaufen, dass nur so semi war.

Für dich ist jetzt alles offen.
Und da fängt das Abenteuer an.

 

Liebesgrüße
Joanna

 

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58 Comment

  1. Reply
    Lilly*
    30. Januar 2018 at 13:11

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:33

  2. Reply
    Annett
    30. Januar 2018 at 13:28

    Ich unterschreibe alles!!!!! Alles!!!! Einfach alles!!!! Ja es war hart, ich fühle mich aber ab jetzt nur noch ein klein wenig blöd, weil ich mich an das Allein sein gewöhnen muss! Ansonsten vertraue ich auf das Universum, welches mir nette Menschen auf meinem Weg schickt!!! Mit meiner Geduld ist es zwar noch durchwachsen… aber das wird!! Danke für Dich „Schatz“ ❤️❤️❤️

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:34

      Annett, ich bin ganz stolz auf dich!

  3. Reply
    Yushka Brand
    30. Januar 2018 at 13:30

    Ja, ja, ja und ja. So isses. Ich bin nämlich die mit den 23 Jahren. Und mein Ex ist das größte Arsch unter der westlichen Hemisphäre. Und meine (unsere) Kinder haben das ganz sicher nicht so verdient. Aber du hast vollkommen Recht – und zwar vor allem damit, dass das Ganze gefälligst mit Würde über die Bühne gehen darf. Ich denke nicht daran, mich in irgendwelche nachehelichen Schlammschlachten hineinziehen zu lassen. WTF!
    Joanna – ’s wär‘ auch toll, wenn wir uns mal wieder sehen würden… – ich bin bloß so selten in Nürnberg… Bist du auf der Ambiente?
    ‚Ne ganz dicke Umarmung und viele liebe Grüße,
    Yushka

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:32

      Bisher ist noch nichts geplant, aber vielleicht spontan?
      Alles Gute für dich und die Kinder, liebe Yushka, und herzlichen Glückwunsch ;).

  4. Reply
    Anja
    30. Januar 2018 at 13:31

    Super! Genau so ist es.

  5. Reply
    V.
    30. Januar 2018 at 13:40

    Oh, Joanna! 🙂
    Eine Trennung ist zwar gerade gefühlt das einzige Problem, das ich nicht habe, aber aus dem Text strahlt so eine Kraft, dass ich mich gerade im Bezug auf meine anderen Probleme besser fühle.
    Danke <3

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:35

      Oh, WOW!
      Mega-Kommentar ♥!

  6. Reply
    Heide
    30. Januar 2018 at 13:46

    Oh Joanna ich liebe deine Stärke!!! Wie oft ich Umstände mich anschreien höre, oder mir andere sagen „ja, gut und schön, aber in MEINEM Fall geht das nicht weil…“ ich denke immer daran: würde Joanna das zählen lassen? Nein! Und warum nicht: weil sie dich liebt und dass der einzige Weg ist. Egal wie schlimm xy .. und egal wie anstrengend. ICH hab hier das sagen und wenn ich entscheide, dann habe ich es festgelegt. Wissen wer man ist: egal wie laut alles ruft und wie weh etwas tut, das ist die größte Aufgabe aber gleichzeitig das beste was einem passieren kann.

    Wie beschwingt ich jetzt durch den Dienstag laufe glaubst du gar nicht. (Dabei ist das hier gar nicht mein Thema – andererseits … is ja alles Liebe, oder?)

    Küsse, Heide

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:37

      Ha ha, ohne es vorher gelesen zu haben (weil ich alle auf ein mal veröffentlicht habe) hast du in etwas dasselbe geschrieben, wie die Leserin vor dir ♥.

      1. Heide
        31. Januar 2018 at 11:01

        Stimmt!
        Da siehst du mal, Liebe wirkt immer ♥️

  7. Reply
    Meiki
    30. Januar 2018 at 14:16

    Liebe Joanna,

    ich danke dir herzlich und Gottes Geist, dir für das Schreiben und ihm dafür, dass ich den Text gerade gefunden habe, der mir nochmal deutlich gesagt hat, was ich schon weiß und dennoch manchmal verschütt geht.
    Alles Liebe, du Liebesbotschafterin!!!
    Meiki

  8. Reply
    Kiara
    30. Januar 2018 at 14:59

    ❤️Deine Klarheit ist wirklich faszinierend und inspirierend. Danke dafür!
    Ein „Aber Joanna..“ hätte ich noch..
    „Aber Joanna, was mache ich, wenn kleine Kinder im Spiel sind und deswegen eine vollkommene Trennung nicht möglich ist.. Besuchszeiten, Entscheidungen in der Schule usw.. es gibt Arschloch-Partner, die allerdings gute Väter (oder Mütter.. gilt für beide) sind… völlig den Kontakt abzubrechen wäre, den Kindern gegenüber dann auch nicht fair..“
    Kiara

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:41

      Ja, na klar!
      (Ich hätte gedacht, dass sich das eigentlich von selbst versteht ;)).

      Man begrenzt den Kontakt auf die Kinder und ansonsten gilt auch hier und vor allem: Respekt, Würde, sich auf keine Kämpfe einlassen, nichts konfrontieren, und vor allem: raus aus den Gefühlen.
      Niemals emotional werden!

      Dann lieber kurz den Hörer auflegen und ein anderes mal telefonieren oder so ;).

  9. Reply
    Lilly
    30. Januar 2018 at 17:15

  10. Reply
    Sarah
    30. Januar 2018 at 17:49

    Liebe Joanna,
    ein bombastischer Artikel, der vor Selbstliebe strotzt.

    Vor ein paar Jahren hätte ich alle obigen Fehler gemacht,
    einen nach dem anderen.
    Inzwischen, obwohl erst Anfang dreißig, tausend Krisen später, unzählige nervöse breakdowns & Auf und Abs später, die Überwindung einer schweren Krankheit später, kann ich Dir nur 1000000 %ig in allem zustimmen.

    Du hast einen wunderbaren klaren harten Leitfaden erstellt. Danke!
    Ich sage immer kurz und bündig:
    Lasst Euch nicht verarschen, Ladies & Gentlemen 🙂

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:42

      Ein klarer Leitfaden klingt großartig!
      Danke für die lieben Worte, Sarah!

  11. Reply
    Barbara Janicke
    30. Januar 2018 at 18:21

    Absoluuuuuut richtig, genau so !

  12. Reply
    Bea
    30. Januar 2018 at 18:23

    Du hast die einzig richtige Einstellung, liebe Joanna, nur so – und nicht anders !!!!!

  13. Reply
    Sarah
    30. Januar 2018 at 18:40

    Ach Joanna,einfach nur DANKE für deine weisen Gedanken zu diesem Thema…Ich habe Tränen in den Augen und so recht hast du…Ganz liebe unbekannte Grüße,Sarah

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 8:05

  14. Reply
    Lina
    30. Januar 2018 at 18:44

    BAM! In die Fresse! War der letzte Tropfen, danke.

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:44

      Gern ♥!

  15. Reply
    Géraldine
    30. Januar 2018 at 18:57

    Ich L I E B E dich Joanna!
    Du bist die inspirierendste, ehrlichste und oben drein wunderschöne Frau, die ich wirklich vergöttere!
    Deine Post stecken voller Liebe & Kraft die ungebremst in mich hineinfließt wie das Benzin in meinen Tank.
    Nur das mein persönlicher Tank keine Begrenzung hat :))
    Ich freue mich über nichts mehr, wie wenn du einen neuen Post veröffentlichst.

    DANKE für Dich & deine unconditional LIEBE die du mit uns teilst!

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:52

      Waaaaah… Géraldine… jetzt muss ich doch eventuell vielleicht ein bisschen weinen vor Freude ♥.

  16. Reply
    ira
    30. Januar 2018 at 19:51

    absolut richtig, genau so!

    allerdings ist es WESENTLICH einfacher, mit einer Beziehung abzuschliessen, wenn der Ex-Partner sich abwertend verhalten hat. Es ist soo schwer, jmnd zu vergessen, der immer nett und lien war /und immer noch ist, und seine Tür immer noch offen für dich ist… was macht mann dann???!!

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:54

      Ja, du hast absolut recht, Ira – das Angenehme (also vermeintlich Angenehme: wäre es für beide nur schön gewesen, dann hätte man sich nicht getrennt) ist noch ein bisschen mehr tricky.
      Aber ansonsten gilt alles wie oben beschrieben, außer vielleicht: noch mehr darauf zu achten, dass man nicht in die Gefühle abrutscht, oder tatsächlich den Kontakt abbrechen, bis man emotional frei ist.
      Und frei bist du, wenn du frei bist ;).

  17. Reply
    Claudia / Chief Brodi
    30. Januar 2018 at 20:19

    Unfassbar, wie sehr Du mich damit einfängst. Ich habe eine Trennung hinter mir – und wider Erwarten, oder was manche nicht verstehen, verstehen wir uns blendend. Kein Hass, kein Neid, keine Missgunst nur 2 Menschen die sich geliebt haben aber jetzt halt nicht mehr.
    Ich erkenne mich eher gerade darin, dass ich Gefühle für jemanden habe, der ziemlich kompliziert ist. Oder anders. Und ja du hast recht – ich will eigentlich nicht kompliziert. Ich will eigentlich nur lieben und geliebt werden. Ich brauche keinen grauen Schleier um all das. Ich will ihn nicht. Den komplizierten grauen Dchleier. Also ….. ich gehe dann mal los und befolge deinen Rat-denn du meinst es gut mir mir. Schonungslos ehrlich und aufrichtig. Ich danke Dir ♥️
    DeinenAufia

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:56

      „Ich will eigentlich nur lieben und geliebt werden. “

      Ich liebe diesen Satz.
      Und etwas anderes will ich auch für mein Leben nicht, Aufia ♥.

      Also… raus aus den Gefühlen ;).

  18. Reply
    Judith
    30. Januar 2018 at 21:31

    ♥♥♥

    ICH LIEBE DICH!

    ♥♥♥

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:57

      Ich liebe dich auch, Judith ♥!!!

  19. Reply
    Judith
    30. Januar 2018 at 21:33

    UND: Danke, dass es dich gibt!!!

    ♥ ♥ ♥

  20. Reply
    Simone
    30. Januar 2018 at 22:12

    Genau SO!!!

    Nicht bitter werden, sich keinen Hass und keine Wut anheften, immer bei sich bleiben. Alles andere arbeitet gegen einen selbst – und wie dumm wäre das, wo wir doch LIEBESbotschafterinnen sind ❤

    Danke schön Joanna, dass Du den blauen Schrank mal kurz sich selbst überlassen hast ;-)))…

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 7:59

      Eher: Linda überlassen ;).

  21. Reply
    Lini
    30. Januar 2018 at 22:22

    Danke, liebe Joanna für diesen kraftvollen Text. Spannend waere allerdings auch, was für Tipps du für die Phase danach hast… den Mut, mich nach 7 Jahren Beziehung zu trennen, hatte ich letzten Sommer. Nur leider hat mich die liebe bislang noch nicht wieder gefunden und das Vertrauen, dass alles gut wird und mir mein Traummann bald begegnet, ist momentan nicht besonders ausgeprägt…vieles ist zu zweit ja doch schöner… Single-Freundinnen habe ich leider auch keine… Wuerde mich ueber eine Fortsetzung der Serie sehr freuen… alles liebe

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 8:02

      Aber es ist doch alles gut ♥!
      Ich bin seit 2 Jahren alleine und überglücklich, einfach so ;).

      Traummann kann immer noch on top kommen – aber „brauchen“ tue ich keinen, sonst wäre es so eine „Needy“-Haltung ;).

  22. Reply
    Kathi
    31. Januar 2018 at 10:00

    Liebe Joanna, Du hast Recht! Manchmal klingen Dein Worte ein bisschen hart. Aber wenn ich in so einem Gefühlssumpf bin, dann brauche ich genau DAS. Später denke ich mir dann „…ja klar, wieso hab ich das nicht auch so gesehen?!“. Dieser und der verlinkte Post sind einfach große Klasse und ich danke Dir dafür sehr und sende

    einen lieben Gruß, Kathi.

  23. Reply
    Pepe
    31. Januar 2018 at 10:40

    Du bringst es auf den Punkt Joanna! Ich wünschte, du hättest diesen Blog 15 Jahre früher geschrieben (ich weiß, Lebenserfahrung muss wachsen und man kann sie nicht kaufen). Denn dann hätte ich- damals noch Scheidungsanwältin, immer auf deinen Blog verweisen können und wir hätten viele Trennungen mit weniger Emotionen zu Ende bringen können. Denn Emotionen stehen auch jeder Trennung/ Scheidung im Weg. Dabei geht es dann hier nur noch um das Geld, das aufgeteilt werden soll und alle sonstigen Habseligkeiten. Gerecht oder nicht, das ist Sache der Anwälte. Aber die Emotionen und vor allem die plötzliche Unselbstständigkeit, die mit einer Trennung einhergehen, die sind eigentlich das Problem. Wieder auf eigenen Füßen stehen (zu müssen), emotional, finanziell und mit eigenem sozialen Umfeld, das ist die Schwierigkeit. Je früher frau sie anpackt, umso besser. Für sie. Danke für diese Offenheit- wie gesagt, sie bringt es auf den Punkt!
    Alles Liebe
    Pepe

    1. Reply
      Joanna
      31. Januar 2018 at 11:03

      OH, WOW!
      Was für tolle Worte von einer Scheidungsanwältin!

  24. Reply
    Karen
    31. Januar 2018 at 12:19

    Beziehungsprobleme gibt es bei mir – ich bin sehr froh darüber – nicht. Ich habe gerade nach 17 Jahren Beziehung geheiratet. Dennoch finde ich deinen Post hervorragend.

    Verheiratet oder nicht – ich denke, es ist wichtig, sich in einer Beziehung jeden Tag immer wieder aufs Neue zu entscheiden, ob man DIESEN Tag weiterhin mit dem Partner verbringen MÖCHTE. Wenn man diese Frage mit einem ehrlichen Ja (und keinem Jein) beantwortet, ist es auch leicht und schön, das zu tun, was dazu nötig ist.

    Man sollte aber wissen, dass man alleine durchs Verheiratetsein (oder Kinder) nicht zu einem ewigen Ja gezwungen ist, sondern immer wieder neu entscheiden kann. Damit meine ich kein leichtfertiges, unüberlegtes Handeln (und so verstehe ich das in deinem Post auch). Aber wenn gewissen Umstände die Situation in der Beziehung langfristig inakzeptabel werden lassen, muss man wissen, dass man die Freiheit hat, sich zu lösen.

    Manchmal höre ich von Freundinnen, wenn ich diese Meinung äußere: „Ja, aber das ist nicht so leicht.“ Stimmt. Niemand hat gesagt, dass es leicht sein muss. Nur weil etwas nicht leicht ist, ist es nicht zwangsläufig sinnvoll, es nicht zu tun und in einer schlechten Situation zu verharren.

    Wichtig finde ich auch, dass wenn man sich getrennt hat, (egal, wie hässlich die Situation auch gewesen sein mag), sich nicht dazu verleiten lässt, den Ex-Partner mit irgendwelchen unschönen „Namen“ zu betiteln. Im anfänglichen Trennungsschmerz ist das sicherlich verständlich, aber längerfristig auch für die eigene Seelengesundheit nicht gut.

    Deine Posts finde ich – auch wenn sie kein Problem ansprechen, das ich habe – inspirierend und stärkend.

  25. Reply
    Ina
    31. Januar 2018 at 14:20

    Einfach kurz und knapp: BESTE !

  26. Reply
    Jasmin
    31. Januar 2018 at 21:23

    einfach nur <3 <3 <3
    ich bin nicht in dieser Situation, doch gab es schon genug davon und ich hätte deine Worte und deinen
    mentalen Arschtritt so gut brauchen können.
    und meiner lieben Freundin habe ich eben deinen Text gleich zwangsverordnet.
    Und aus deinen Worten sieht man, es war eine Lektion für dein (und jedermanns/frau) Leben, die irgend etwas schönes + neues mit sich bringt.
    DANKE FÜR SO VIEL LIEBE <3

  27. Reply
    Dani
    1. Februar 2018 at 6:50

    Danke
    Ich habe heute meinen ersten Termin beim Anwalt und nehme deinen Artikel (gedanklich) mit in das erste Gespräch!
    Ohne Emotionen, ohne Hass , mit klaren Gedanken.
    Ich habe mich bisher von meinen Emotionen, Gefühlen, Panik, Angst, Verletztheit (Teufel) tragen lassen und alles Erdenkliche falsch gemacht! Ab heute werde ich meine Würde wiederfinden, für mich, für die Kinder, für mein Glück, für die Zukunft und für die Liebe.
    Der beste Artikel den ich in letzter Zeit zu dem Thema gelesen habe !

    1. Reply
      Joanna
      1. Februar 2018 at 8:50

      Ich lese deinen Kommentar, und muss weinen.
      Noelle sitzt neben mir: „Warum weinst du?“
      Ich lese ihr deine Worte vor.
      Sie: „Na toll, jetzt muss ich auch weinen.“

      ♥♥♥!!!

  28. Reply
    Cat
    1. Februar 2018 at 11:36

    Liebe Joanna, nun muss ich mich, als seit Ewigkeiten stille Leserin, doch mal melden, denn das Thema habe ich auch gerade durch. Dein Blog hat mir sehr geholfen und mittlerweile bin ich stärker als je zuvor und es ist erst der Anfang des Abenteuers.
    Einen kleinen Tipp für Trennungsschmerzgeplagte hätte ich noch (selbst erprobt und für gut befunden):
    Überlegt, was ihr immer mal machen wolltet und wovon euer Ex euch irgendwie abgehalten hat, z.B. Musik hören, die er nicht mag, Filme gucken, die er blöd fand, ein Gericht kochen, Tanzkurs, Bungeejumping, etc.
    Macht es, stellt euch dabei vor, wie er nögelt oder sich darüber lustig macht… „muss das denn sein…“
    Sagt: Ja! Extra genau deswegen! Und es ist geil!!
    Ihr werdet merken: Ihr seid stark und unabhängig und es macht Spaß!
    Joanna, ich liebe deinen Blog, du begleitest mich schon so lange!
    Big hugs

    1. Reply
      Marion (Unterfreundenblog)
      1. Februar 2018 at 17:53

      Liebe Cat!
      Genau!!! Mein „was ich schon immer machen wollte und der Ex blöd fand“ war VENEDIG!
      Die Reise ist schon einige Jahre her und trotzdem werden mir die Tage immer als ganz besonders in Erinnerung bleiben. Nicht, dass viel passiert wäre, es war einfach das unglaubliche Gefühl, es nur für MICH zu tun.
      Alles Liebe,
      Marion

  29. Reply
    Anne
    1. Februar 2018 at 12:28

    Vielen gutes drin in diesen Zeilen….allerdings finde ich gerade das fühlen , spüren aller Gefühle die auftreten sehr sehr wichtig..natürlich muss man sich nicht extra in den Matsch begeben…..aber wahrnehmen was ist ist durchaus hilfreich 😉

    Anne

    1. Reply
      Joanna
      1. Februar 2018 at 15:05

      Ich verstehe, was du meinst (also nicht ein komplettes Leugnen, wenn man traurig ist – wobei das bestimmt nur die wenigsten tun würden), aber glaube mir: wenn man am Boden zerstört ist, KANN man überhaupt nichts anderes wahrnehmen als die Gefühle :(.

      Deshalb bleibe ich dabei, dass der schnellste Weg zu einem Neufang ist: raus aus den Gefühlen.

      Steht trotzdem jedem frei, es anders zu sehen ;)…

  30. Reply
    Birgit
    1. Februar 2018 at 14:01

    Wundervoll geschrieben, liebe Joanna. Das Thema betrifft mich zwar glücklicherweise nicht, aber ich werde bei Bedarf gerne auf deinen Artikel zurück kommen. Hoffentlich nicht… oje…
    Liebe Grüße
    Birgit
    fortyfiftyhappy.de

  31. Reply
    Aylin
    6. Februar 2018 at 12:36

    Liebe Joanna, ich bin eigentlich nur eine stille Mitleserin, aber deine Worte hier…..ich glaube sowieso nicht an Zufälle, aber deine Worte kamen zu einem Zeitpunkt, als ich diese Worte nicht nötiger hätte brauchen können. Seitdem lese ich das hier jeden Tag, wenn nötig jede Stunde wie ein Prayer und sie helfen. Und wenn ich es wieder vergesse lese ich nochmal und dann helfen sie wieder.

    Danke<3

    1. Reply
      Joanna
      6. Februar 2018 at 14:25

      Oh Aylin ♥♥♥!

  32. Reply
    Claire
    12. Februar 2018 at 14:02

    Liebe Joanna,

    du hast mit im wahrsten Sinne des Wortes mal wieder den AR**** gerettet mit deinen beiden Artikeln.
    Ich war mit meinem Freund zwar nur 6 Monate zusammen, aber dennoch war ich so unglücklich.
    Ich habe nur noch geweint und wollte nicht mehr und dennoch fehlte mir der Mut es einfach zu beendet. Ich dachte, man kann sich doch nicht so verändern und irgendwo muss noch die Liebevolle, Rücksichtsvolle Person stecken. Natürlich haben mir auch alle meine Freunde gesagt, dass ich so schnell wie möglich alles Beendet solle, denn genug Chancen gab es und wenn ich es nicht ändere wird es sich nie ändern.

    Auch wenn er alles nicht so schlimm sah, hat er oft was über meine Figur gesagt (er hat es necken genannt) dennoch tat es mir extrem weh und er hat weitergemacht. Wobei ich es ihm natürlich auch erklärt habe. Alles was ich gemacht habe oder in meiner Wohnung war, war nicht gut genug und fand er blöd und bestand darauf, dass ich einige Dinge wegschmeiße und neue Kaufe.
    Es gab so viele Diskussionen so viele Tränen, so viel Unverständnis. Ich hatte nur noch das Gefühl ich muss funktionieren. Leider bin ich zurzeit Krank und er wusste es, dennoch sollte ich immer überall mit hin und habe mich sehr oft bei den Kindern seiner Schwester angesteckt. Er kam dann immer damit, ich würde Ihn ja nicht lieben und könnte Ihm ja mal den Gefallen tun und solle mich nicht so anstellen. Er tut ja auch so viel für mich. Wenn ich versucht habe mich auszuruhen wegen meiner Krankheit, kam wieso ich (MEINE) Wohnung nicht saubergemacht habe bevor er kommt.

    Ich wusste, so werde ich nur kranker. Egal ob Seelisch oder körperlich. Als ich deinen Verlinkten Text gelesen haben, war das der letzte Anstoß und ich habe es beendet. Ich will in aller erste Linie wieder gesundwerden! Ich will das machen worauf ich Lust habe und mich nicht immer rechtfertigen müssen, will meine Wohnung so gestalten wie ich es will. Natürlich meinte er, er habe das alles nie so schlimm gesehen und das war alles nicht so gemeint und es tut ihm so leid, dass ich alles so gesehen habe. Dennoch habe ich mich nicht mehr beeinflussen lassen. Ich habe ihm das so oft gesagt, was ich fühle, er hatte genug Chancen es gab genug Gespräche. Egal, ob er es nun wirklich so meinte wie er es sagte oder nicht. Natürlich bin ich nun schuld, und er meinte ich habe Ihn so gefühlslos gemacht, da ich ja so viel geweint und gemeckert habe. Und ihm das mit dem Haushalt und alles so störte. (Dazu muss man sagen, dass es meine WOHNUNG IST und er ein Gast war).

    Aber ganz ehrlich das ist mir jetzt auch egal, ich reagiere nicht mehr darauf ich habe keine Lust mehr noch mehr Zeit und Energie zu verschwenden. Ich habe mich nicht von den Gefühlen mehr leiten lassen und habe es so gut es ging im Guten Beendet. Ich bin aus dem Alter raus, daraus ein Drama zu machen. Ich nutze die neue Energie Lieber um gesund zu werden! Ich will nicht mehr weinen und unglücklich sein, mir Vorwürfe machen oder in einem schmerzenden Gedankenkarussell stecken. Abgesehen von den Gesundheitlichen Problemen die immer schlimmer wurden. Ich wusste Diesen WEG kann ich nur gehen, wenn ich mich JETZT SOFORT von Ihm trenne. Die Gefühle müssen wie Du beschrieben hast einfach sterben! Wir sind erst ein paar Tage getrennt und dennoch geht es mir BLENDET. Natürlich tat es auch weh, und es sind Schuldgefühle und ein paar Tränen aufgetaucht, doch dann las ich deine POSTs und diese haben mir jeglichen Schmerz und alle Tränen genommen.

    Ich danke Dir vom ganzen Herzen und fange mal an zu LEBEN :-*

    Herzliche Grüße
    Claire

    1. Reply
      Joanna
      14. Februar 2018 at 10:14

      Oh Claire!!!
      Ich kann dir überhaupt nicht sagen, wie stolz ich auf dich bin!!!
      So U N E N D L I C H stolz, das kannst du mir glauben!

      Genauso gehst du weiter, genau SO!
      Ich liebe dich!

  33. Reply
    Dana
    16. Februar 2018 at 10:05

    Liebe Joanna,
    zufällig 😉 befand ich mich genau in der Situation, die Du beschreibst und ich hatte bereits viele Tage und Wochen damit verbracht mit Schnappatmung an mein „Unglück“ zu denken, den gaaanzen Tag, jeden Tag. Dann habe ich Deinen Post gelesen, immer und immer wieder und dann ich habe es gemacht, wie Du es schreibst und es hat funktioniert.
    Mein Lieblingssatz:
    „Dieser Schmerz wird verschwinden, das garantiere ich dir (Du wirst überrascht sein, wie schnell. Dabei fühlte es sich sooo dramatisch schrecklich schlimm an. Ach, der Teufel ist so ein Blender.)“
    Ich gehe weiter, Schritt für Schritt.

    Danke dafür.
    Dana

    1. Reply
      Joanna
      16. Februar 2018 at 11:15

      „Ich gehe weiter, Schritt für Schritt.“ – ganz genau so machst du es, liebste Dana ♥!

  34. Reply
    Stephi
    16. Februar 2018 at 19:21

    Liebe Joanna,
    ich lese deinen Post und denke: ja, genau so!! So will ich das auch haben.

    Und dann kommt der Alltag und ich frage: wie geht das? Wie soll das Sterben? Ganz konkret?

    Es gibt Tage, da muss ich mich 176 Mal in der Minute !!!! daran erinnern, nicht an ihn (und die guten Zeiten), das Drama, das fehlende Geld zu denken…
    Immer noch ziemlich planlos
    Liebe Grüße Stephi

    1. Reply
      Joanna
      19. Februar 2018 at 8:17

      Ich verstehe genau, was du meinst: es ist wirklich eine Qual.

      Dazu kann ich nur sagen:
      der Post ist viel weniger zum „Umsetzen“ gedacht, als alle vermuten.
      Es ist mehr: hier ist meine Liebes-Power, ich führe dich da raus.

      Du musst mir da irgendwie blind vertrauen, selbst wenn es sich gerade wie ein Bullshit-Bingo-Satz liest.
      Du bist viel, vieeeel größer und stärker als alles das, und bald sind die Gedanken auch viel weniger.
      Nur raus aus den Gefühlen… so schnell es eben geht.

      ♥♥♥

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