Interior

„Was sagt dein Zuhause?“

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Das Loft, in welches wir einziehen werden, wird von uns von Grund auf neu umgestaltet – genau so, wie es am besten zu unserem Lebensstil passt.
Und was der Grundriss hergibt.
Wie bereits neulich erwähnt, müssen dafür einige Wände entfernt, und an einer anderen Stelle aufgebaut werden – das Einreißen ist eine langwierige und kräftezehrende Angelegenheit, da alles sehr stabil errichtet wurde.
Ihr könnt euch sicher lebhaft den Gesichtsausdruck meines Mannes vorstellen, als ich ihm letzten Samstag erklärte, dass ganze zwei Wände, die bereits entfernt wurden, an genau denselben Stellen wieder aufgebaut werden sollen – ich habe mich eben geirrt.
Auch die Bauarbeiter freuten sich sehr über diese Neuigkeit.
Mein Beliebtheitsstatus auf der Baustelle hält sich im Moment stark in Grenzen.
Aber, aber… ich kann das alles erklären!
Auch wenn alles noch in Schutt und Asche liegt, und kein Raum seine endgültigen Maße aufweist:
ich habe alles bereits eingerichtet, und weiß den Platz eines jeden (imaginären) Möbelstücks, habe schon auf dem (imaginären) Sofa gesessen, in der (imaginären) Küche gekocht, und am (imaginären) Esstisch gesessen.
Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, durch die (imaginären) Räume zu laufen und welche Aussage sie haben.
Ich finde nämlich, dass Wohnräume immer eine Aussage haben.
Manche sprechen Eleganz, manche Klassik, manche gediegenen Komfort, manche Langeweile (!), manche Wohnräume fühlen sich sehr eingerichtet an (sie sagen: „wir haben uns sehr viel Mühe gegeben, und lange überlegt, wo dieser Stuhl stehen soll, und er soll genau HIER stehen, sonst ist es nicht richtig“), manche Räume sprechen Lieblosigkeit, manche sagen: „ich habe keine Ahnung, wer ich bin und was ich hier soll“, manche sprechen Kälte, manche Kreativität, manche Verspieltheit, manche Unentschiedenheit (das ist da, wo jede Woche etwas verschoben und geändert wird, und man nie endgültig zufrieden ist), manche Fröhlichkeit (und dafür müssen sie gar nicht bunt sein), und so weiter.
Ihr glaubt es nicht?
Ich kann die Sprache eines jeden Raumes ohne viel Überlegen entziffern (und eigentlich auch die Energie/Motivation, die dahinter steckt) – und ihr mit Sicherheit auch, wenn ihr ein bisschen darauf achtet.
Das, was der Raum spricht, ist immer der allererste Eindruck, den man hat, wenn man sich darin befindet, und zwar völlig ungeachtet des Möbelstils oder der Farbe der Wände.
Das geht sogar mit Räumen auf den Fotos und den Blogs!
Die erste Frage, die ich meinen Kunden stelle, wenn sie mich um Hilfe in Einrichtung bitten:
„Was soll der Raum aussagen? Was ist der erste, spontane Gedanke oder Gefühl, welches Sie haben wollen, wenn Sie nach Hause kommen?“
Das finde ich wichtiger, als die Frage, welche Stühle man reinstellt, oder welche Farbe der Sofabezug hat – und genau aus diesem Grund kommen die beiden Wände wieder rein, denn das, was meine Räume aussagen sollen, funktioniert mit den beiden Wänden besser als ohne.
Ist mir leider nur etwas… öhm… später aufgefallen.
Große Freude also überall, wie ihr euch denken könnt.
Die Reaktionen reichen von ungläubigen „Joanna, das ist doch jetzt nicht dein Ernst…?“ (Ist es.) bis heimlichen Augenverdrehen hinter meinem Rücken (Ich merke das doch! Ich habe auch hinten Augen, Freunde!).
Die Bilder von der Baustelle könnt ihr auf Instagram unter dem Hashtag „newhomeforLiebesbotschaft“ finden.

 

Ich habe mir übrigens spontan diesen Hut im Sale bestellt.
Und für Noelle diesen Jumpsuit – in der Hoffnung, das wir ihn uns teilen werden.
(wobei… Definition von „wir teilen es uns“ im Hause Liebesbotschaft = ist das Teil schön, sehe ich es nie wieder, außer, wenn es in der Wäsche ist).

Aber im neuen Haus wird alles besser, denn dann schließe ich meine Kleider im Safe ein.
Kein Scherz, wir haben dort einen Safe im Keller.
Nicht so einen an der Wand, keinesfalls – einen ganzen Saferaum, den man betreten kann, bekannt aus sämtlichen Bankraub-Blockbustern.
Ach ja, und einen Schießstand.
Auf beides hatte ich von Anfang an großen Wert gelegt.

Okay, kleiner Witz – beides war bereits vorhanden.

Und was bitte, sagt DAS über unser Zuhause aus…?
Safe und Schießstand bedeutet, dass ich soooo nahe an einer Actionfilmstar-Karriere dran bin.
Soooo nahe!

Ihr dachtet, ihr bekommt demnächst schnöde Einkaufs-Hauls oder gähnend lange Beauty-Routinen von mir zu sehen, aber weit gefehlt!

Liebesgrüße
von Joanna aka zukünftigen Bösewicht

p.s. Wenn ihr Lust habt, dann schreibt doch in den Kommentaren, was eure Räume am liebsten sagen sollten – ich finde das unheimlich interessant!

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66 Comment

  1. Reply
    Unknown
    20. Januar 2015 at 8:48

    Wo genau ziehst du ein? In ein früheres Mafia-Haus? 😀

    Das war bestimmt mit dunklem Leder möbliert. Und hat sicher viele Löcher in den Wänden von der ständigen Rumballerei. Ach, ich vergas: Die werden ja gerade rausgerissen, die Wände, um sie wieder aufzubauen.

    Hat also alles durchaus seine berechtigte Logik. Sag das dem Mann und den Bauarbeitern.

    PS: Meine Räume sollen großzügig wirken. Und unkompliziert. Denn so bin ich auch.

    Liebe Grüße,

    Susi
    Texterella. For women. Not girls.

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 9:04

      Großzügig und unkompliziert als Raumbeschreibung mag ich sehr!

      Und jahaaa, natürlich hat es alles eine Logik.
      Und wer das anders sieht, kommt in den Safe.

  2. Reply
    Ivana Matkovic
    20. Januar 2015 at 8:49

    Meine Räume sollen Freude, Genuss, Gemütlichkeit und Liebe aussagen

  3. Reply
    HIMMELSSTÜCK
    20. Januar 2015 at 8:54

    Herrje, das mit den Wände ist aber wirklich nicht so top gelaufen…hätte mir auch passieren können. 🙂
    Unsere Räume sollen "fühldichwohl", "entspanndich", "dubistzuhause" sagen. Und das tun sie auch. Manchmal allerdings sagen sie auch "ichbinnochnichtfertighierfehltnochwasschönes". Und dann muss ich umdekorieren oder shoppen..haha. LG, Rahel

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 9:07

      ""ichbinnochnichtfertighierfehltnochwasschönes". Und dann muss ich umdekorieren oder shoppen.." – LACH!!!

  4. Reply
    Haus aus Liebe
    20. Januar 2015 at 9:00

    Oh Joanna 😀 die Armen! Die dachten bestimmt es ist schon April 😀
    Ich kann mir das aber gut vorstellen, manchmal klappen große offene Räume total gut, aber manchmal eben auch nicht – da ist es einfach besser eine Wand zu ziehen. Und so kannst du wenigstens bestimmen aus was die Wand bestehen soll 😀 Vielleicht dass man sie gegenfalls besser wieder abbauen kann 😉
    Eine andere Möglichkeit wäre ein Trennwandsystem dass du ganz nach Lust und Laune auf und abbauen kannst durch Schiebesysteme. Da gibt es schon unheimlich tolle, elegante Systeme und in manchen Wohnräumen kann man so dann ganz flott ein komplett anderes Feeling entstehen lassen.

    Was unser Wohnraum hergibt ist momentan eher noch… ich nenn es provisorisch – ich hätte es eigentlich gerne schlichter, eleganter aber auch locker – nur muss es mit Kleinkind manchmal eher praktisch sein 😀 Dafür ist jetzt alles bunt und chaotisch aber voll mit Liebe 🙂

    Ich warte gespannt auf neue Loftbilder!
    Liebste Grüße,
    Malin

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 9:08

      "Dafür ist jetzt alles bunt und chaotisch aber voll mit Liebe :)" – und das soll ja auch, ne… 🙂

  5. Reply
    4 more
    20. Januar 2015 at 9:19

    Ich persönlich finde dass in jedem Haus ein Saferaum und Schiessstand sein sollen. Und ein panic room! Grosses Kino!

    Du verbringst deine kommenden Tage wohl auch auf der BAU in München oder gibt es derzeit andere grosse Baumessen? Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spass und Erfolg! Und falls Du Unterhaltung brauchst oder Glas: gib Bescheid 😉

    Liebe Grüsse,
    Kristin

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 9:21

      "Ich persönlich finde dass in jedem Haus ein Saferaum und Schiessstand sein sollen." – LOL!!!!
      So is' es!

      Ja, bin in München.
      Glas? Was denn, was denn?
      Ja, ich brauche Glas!

  6. Reply
    Sternchen56
    20. Januar 2015 at 9:22

    Hallöle,
    meine Handwerker hassen mich immer noch,es wird täglich schlimmer.Und das obwohl wir im August eingezogen sind.
    Ich kann einfach nicht mit nicht angeschlossenen Wasserrohren,falsch eingebauten Fenstern….leben.Und ich hätte sehr gerne Wände ,die mehr als 15 cm dick sind.Das gibt es heute nicht mehr.
    GLG sternchen

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 9:29

      OH HA!

  7. Reply
    Sonja
    20. Januar 2015 at 9:38

    Ha! Ich wusste es doch! TATORT… 😉
    Unsere Räume sagen "Du bist hier willkommen. Fühl dich wohl." Luftig und gemütlich.
    Liebe Grüße, Sonja

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:18

      … ich lasse den Schutt einfach liegen ;).

  8. Reply
    Steffi Stilarten
    20. Januar 2015 at 9:42

    Soo gelacht!! Herrlich. Zum Glück geht es also nicht nur mir so. Ich bin gespannt wie meine Bauarbeiter morgen reagieren, wenn ich ihnen mitteilen muss, dass ich mich vermessen habe und die Küche nicht ganz passt… So wie es aussieht können wir den Kühlschrank nämlich nicht öffnen. Ist aber auch schwierig mit diesen ganzen Balken in einer Dachgeschoss-Wohnung 🙂 LG Steffi

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:19

      Was müsst ihr auch den Kühlschrank ständig öffnen… knihihi….

  9. Reply
    Lady Stil
    20. Januar 2015 at 9:46

    Hallo Joanna,
    genau so mach ich es auch IMMER! Ich weiß vorher was wo stehen soll,
    denn nur so kann man doch die Wände drumherum planen! So war´s zumindest
    mit der Wohnküche ;-)))
    Unser Wohnzimmer wird gerade "hierkannmanlebenundsiehttrotzdemstylischaus"!

    Liebe Grüße,
    Moni

  10. Reply
    Brownie
    20. Januar 2015 at 9:53

    Liebe Joanna,

    viel Spass auf der BAU! So öde ist das gar nicht, war selbst schon öfters dort 🙂
    Ich möchte und habe (behaupte ich) ein Haus zum wohlfühlen, es ist gemütlich und ein bisschen verspielt, finde ich. Ich mag Holz und Licht und Blumen und DEKO!!!! Planung und Bau waren auch für uns eine sehr aufregende Zeit. Wir haben auch immer wieder umentschieden, allerdings auf dem Plan, nicht als es schon stand 😉
    Ich freu mich jedenfalls über eure Baufortschritte und das ich dabei sein darf 🙂

  11. Reply
    Joemie
    20. Januar 2015 at 10:12

    Bin mega gespannt auf das fertige Loft!
    Unser Wohnzimmer ist noch nicht so wie ichs will. Momentan haben wir eh Baustelle weil wir eine neue Küche bekommen…und ist die drin wird das Wohnzimmer umgekrempelt. Mein Problem ist dass ich so sprunghaft bin. Ich habe es gern hell luftig und ordentlich…gleichzeitig habe ich es gerne gemütlich und meinen eigenen Stil darin…aber den bin ich momentan noch am finden. (Und alles lassen unsre drei kleinen kids auch noxh nicht zu :-))
    Lg tascha

  12. Reply
    Villa Josefina by Sabine
    20. Januar 2015 at 10:17

    Ganz wunderbar dein Outfit. Hier sprechen die Räume ganz unterschiedliche Sprachen. Die Kinderzimmer sind fröhlich, chaotisch und bunt, das Wohnzimmer gemütlich und stimmig, die Küche ein bunter Eintopf, unser Schlafzimmer im Dach ist luftig nur das Büro spricht "ich will kein Stiefkind sein, kümmere dich endlich um mich" :o)))
    ggglg Sabine

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:25

      Ich finde auch, dass die Räume unterschiedlich sprechen dürfen!
      Ich mag das sehr!

  13. Reply
    kunstecht
    20. Januar 2015 at 10:26

    …möge der Baumeister mit dir sein! Ich liebe meine Wohnung aber was mir ganz ganz wichtig ist meine Terrasse, sie ist unser Wohnzimmer im Sommer.

  14. Reply
    piccologne84
    20. Januar 2015 at 10:28

    Save und Schiesstand hab ich nicht…nur hier auf der Arbeit das Dachgeschoß mit Schießschächten. 😉

    Meine Wände sind alle weiß, wegen Offenheit, Klarheit, Lichtdurchflutung und so, du weißt…bis auf eine Wand im Schlafzimmer, die die nicht von Tür, Kleiderschrank und Fenster unterbrochen wird und die ist hellgrau. Hebt das weiße Bett besonders hervor. Aber im Ernst..ich kann mich für die anderen Wände einfach nicht entscheiden. Da lasse ich sie lieber weiß und gestalte mit Kisssen, Decken und Bildern einfach mein Farbkonzept. Ist auch auf Dauer für den Rücken besser als immer alles umzustreichen. 😉

    Und das mit den Wänden…kann doch mal passieren. Man muss schließlich auch mal die Löcher gesehen haben um zu merken, dass das eben doch nix ist. Also die Bauarbeiter sollen sich mal nicht so haben. Wir sind ja nicht bei Zuhause im Glück und Wünsch dir was!

    Viel Spaß in München!

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:28

      Ich mag weiße Wände auch sehr!

  15. Reply
    Valentina G.
    20. Januar 2015 at 10:32

    ochhhh ich würde so gerne eine Inneneinrichterin einstellen… Hab so Lust auf Umgestaltung.. ich weiss nicht, ich will mich einfach wohl fühlen, es soll gemütlich sein aber doch stilvoll,… "weich" und elegant… meine Räume sollten sagen "Hey Vali, schön bist du wieder zu Hause, bei uns.. wir haben dich vermisst, erhol dich jetzt mal, und RELAX" 😀 haha.. so wäre es perfekt 😉

  16. Reply
    casa luna
    20. Januar 2015 at 10:33

    Ups…du kannst ja sagen, dass du "andere" Wände brauchst, Schiebewände, oder so, oder die Maßnahme als Beschäftigungstherapie anpreisen….die armen Kerle! 😉 Wann solltet ihr nochmal ausgezogen sein?

    Ich mag Räume voller Leichtigkeit und Licht. Simpel, aber mit einem Augenzwinkern.

    :-*

    Catalina

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:31

      Ich will so gerne deine Wohnung sehen, ich glaube, die ist HAMMERSCHÖN!!!

  17. Reply
    Sandra
    20. Januar 2015 at 10:33

    Bei mir: Nach Möglichkeit möglichst wenig vollgestellte Oberflächen. Mein Zuhause darf kein Chaos ausstrahlen und es soll nach Zuhause aussehen. Bei mir ist tatsächlich (bis auf die Bücherwand) alles sehr übersichtlich, dekoriert wird nur mit Kerzen und Blumen. Fertig!
    Das möchte ich übrigens sehen, wie du den Pullover über das Cape würgst…! 😉 Sorry, ich musste spontan kichern, obwohl ich weiß, dass es anders gemeint war.
    Hast du von den Handwerkern noch keine Morddrohungen gekriegt? Pass auf, dass du dein Konterfei nicht eines Tages als Zielscheibe im Schießstand wiederfindest…! Ich mache mir große Sorgen um deine Sicherheit!
    Gros bisou
    Sandra

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:33

      Ne, Quatsch, die lieben mich alle ganz doll :)…

      Möglichst wenig vollgestellt mag ich auch seeeeehr!

  18. Reply
    les belles choses
    20. Januar 2015 at 10:59

    Ich mag es gerne entspannt und gleichzeitig schön (wobei da gelegentliche Änderungen in der Vorstellung, was schön ist, drin sind, hüstel). Und man soll sehen, dass hier gelebt wird. Ich will etwas von der Persönlichkeit der Bewohner mitkriegen. Zum Leben gehören natürlich auch olle Klamotten etc., aber die will ich dann doch lieber nicht sehen. Etwas aufgeräumt darf's schon sein. Deshalb gefällt mir der englische Stil mit französisch/amerikanischen Einschlägen 😉 so gut. Da muss nicht alles millimetergenau stehen, bloß kein Streß.

    Überhaupt nicht leiden kann ich Wohnungen, die sich ganz eng an bestimmte Vorbilder anlehnen. Das kann eine Einrichtung wie aus dem Möbelhaus oder auch eine Kopie des Jeanne d'Arc-Magazins sein. Das kommt mir immer so vor, als ob man sich dahinter verstecken möchte. Aber wo kann man denn ganz man selbst sein, wenn nicht zuhause?

    Viel Erfolg und Spaß noch beim Gestalten eurer neuen Bleibe. Ist eine aufregende Zeit. Man lernt sich selbst und die eigenen Bedürfnisse noch besser kennen, fand ich damals. Das wird bestimmt ganz toll, bin schon gespannt auf die Bilder vom Einreißen bzw. Aufbauen. Hatte auch so einige Handwerkerfreuden – wenn ich nur an das Rauskratzen der falschen Fugenfarbe im Gästebad denke! Drei ! Mann zwei Tage lang….

    Lg, Angelika

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:35

      Krass :))))!!!!

  19. Reply
    Stil Spur
    20. Januar 2015 at 12:09

    Liebe Joanna,
    ein toller Post – muss immer noch schmunzeln! Jetzt weiß ich, was mir in unserem Haus noch fehlt! Manchmal wird hier unter den Kindern "scharf geschossen" (zumindest verbal), da wäre ein Schießstand ideal – aber was tu ich in den Safe??? 😉 Wohnmäßig sind mir Helle, Leichtigkeit und ganz groß geschrieben: GEMÜTLICHKEIT sehr wichtig.
    Herzliche Grüße,
    Mella

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 12:37

      Was heißt denn hier: "was tue ich mit dem Safe?"

      Mella, WOHIN MIT DEN GOLDBARREN?!

  20. Reply
    Desiree Rittweiler
    20. Januar 2015 at 12:18

    Lach 🙂 Das mit dem "Unbeliebtsein" auf der Baustelle kenne ich nur zu gut 😉 Bei den Umbauarbeiten in meinem Häuschen hatte ich fast täglich neue Ideen, die ich nur zu gerne Kund getan habe und mir dabei den Ärger meines Lebenspartners und der Bauarbeiter zugezogen habe…
    Ich wollte gefühlte eine Million Steckdose an allen Fenstern, Treppen und sonst noch wo – für die Weihnachtsdeko ( oder so ähnlich ) 😉 und weil wir wegen der Höhe die Decke nicht abhängen wollten, mussten die Kabel natürlich Unterputz verlegt werden … dafür, dass wir jetzt Spanndecken zuhause haben 😉 … ich glaube, der Elektriker hasst mich heute noch am meisten von allen 😉
    Bei den Türen im Haus hatte ich mich "leicht" vermessen, so dass an den Wänden erhebliche Nacharbeiten notwendig waren ( die Türen konnte ich ja nicht zurück geben ) … die Jungs hassen mich auch 😉
    Und bald geht es vor und hinter dem Haus weiter … Was ein Spass 😉

    So Long… Hauptsache, es ist / wird schön 😉

    Herzlichst, Desiree

  21. Reply
    Joanna
    20. Januar 2015 at 12:29

    Ja, der Duft… wobei man es bei sich selbst meistens gar nicht mehr riecht ;)!

  22. Reply
    Ich liebe mein Zuhause
    20. Januar 2015 at 12:30

    Liebe Joanna

    Ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen für die Bauarbeiten 🙂
    Unsere Wohnräume strahlen viel Liebe, Wärme und Persönlichkeit aus.
    Wer Lust hat, kann gerne meinen Blog besuchen zum Wohlfühlen und Geniessen.

    Sei lieb gegrüsst,

    Petra von http://ichliebemeinzuhause.ch/blog/

  23. Reply
    Joanna
    20. Januar 2015 at 12:34

    Und ich will auch mal den Satz mit der Bibliothek schreiben können. WOW!

  24. Reply
    Flora
    20. Januar 2015 at 12:43

    Da freu ich mich ganz besonders auf die Wohn- und Einrichteposts, genau mein Thema und ich hoffe es kommen viiiiiele davon. Meine Räume sollen so zeitlos wie möglich sein, klar, gemütlich und aufgeräumt. Gut, dass klappt grad gar nicht, weil meine Tochter ist 2,5 und hat mit Ordnung derweil nix am Hut, aber man kann ja mal kurz in der Vorstellung leben :-). Grad diese Woche hab ich wieder erlebt, dass eine Freundin sagt. "Ja, du kannst gerne zu mir kommen, aber darf ich lieber zu dir, du weißt ja, ich bin so gerne bei dir". Das kommt unabhängig voneinander von 2 Freundinnen innerhalb einer Woche und es muss wohl auch an meinen Räumen liegen … denke ich … LG aus Österreich, Flora (die jetzt frische Blumen und Nussecken auf den Tisch stellt für den Freundin-Besuch nachher) … es könnte auch am frisch gemahlenen Kaffee und den Leckereien liegen, fällt mir grad ein. Wie auch immer. Ich freu mich auf alle Raumposts 🙂

  25. Reply
    fantas-tisch
    20. Januar 2015 at 12:44

    Unsere Wohnung ist ein luftiger Freigeist,
    geradlinig mit Lachfältchen, Augenzwinkern
    und ganz viel Herz im Körper einer schönen
    Lady (Jahrhundertwende).
    Sie blickt auf ein kleines Tal und wir lieben
    sie wie keine zuvor.

    Ich freue mich voll auf die neue Adresse
    der Liebesbotschaft, das wird irre gut!

    Ich umarme dich*
    Anke

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 14:11

      Also bei dir kann ich zu 100% sagen, dass deine Beschreibung absolut auf deine Räume zutrifft!

  26. Reply
    ursula
    20. Januar 2015 at 14:09

    Ja, was sagt mein Zuhause alles?
    Seit ich alleine (manchmal muss man beim Ausmisten auch in dieser Hinsicht radikal sein! 🙂 ) über sein Aussehen bestimmen darf, sagt es jedesmal beim Heimkommen zu mir: wie schön, Liebes, dass du wieder da bist! Komm herein, mach es dir fein, hier ist alles hell und weit und geordnet und es gibt nichts, was dein Auge stören oder beunruhigen könnte, es duftet auch fein und alles hier ist nur zu deiner Freude da. Zu meinen Gästen sagt es: herein, herein, fühlt euch wohl und willkommen! Es gibt Interessantes und Unerwartetes zu sehen, schaut euch um und habt Spaß!

    Deine Wandgeschichte amüsiert mich. Ja, so kann's gehen und besser jetzt als später!
    Alles Liebe und halt uns auf dem Laufenden – ich liebe Umgestaltungsgeschichten!

    Ursula

  27. Reply
    Lieblingsplatz
    20. Januar 2015 at 16:15

    hmm was sagt mein zuhause über mich aus? ich glaube: warmherziger teilzeitchaot (minimalist werde ich dann mal im nächsten leben…leider.) witzig, im tv läuft auch gerade das thema. ;)))
    ps: joanna was hast'n du für esszimmerstühle? wichtiges thema gerade für mich… ich liebäugel mit den replika-eames, aber ich fürchte die sind zu tief. *mäh*
    lg tine

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 19:43

      Ich habe die Stühle, die immer bei Shopping Queen beim Laufsteg stehen ;).
      Die weißen ;).

    2. Reply
      Lieblingsplatz
      20. Januar 2015 at 20:17

      ach, muss ich morgen mal drauf achten. 😉

  28. Reply
    Deko-Impressionen
    20. Januar 2015 at 18:08

    Bei mir sagt jeder Raum und das Haus einfach nur danke, dass es an einem so wunderschönen Ort sein darf. :o)

    Herzliche Grüße.
    Katharina

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 19:44

      Toll!

  29. Reply
    Samatti
    20. Januar 2015 at 20:03

    Ich hab noch nie im Leben ein Loft nach meinen Vorstellungen umgebaut…ich glaub hier gibt's gar keine so im nördlichen Sauerland ^^ und nen Schiessstand und nen Tresorraum hat hier auch kein Haus….ich würde für mich die Räume so einrichten dass sie mir gefallen..offen, luftig und nicht zu vollgestellt..ok mal den Sperrmüll bestell, weil hier doch so einiges übrig ist nach 25 Jahren…
    LG Samatti

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 20:14

      "Ich hab noch nie im Leben ein Loft nach meinen Vorstellungen umgebaut" – na, ich auch noch nie ;)!

  30. Reply
    daslebenisteinfach
    20. Januar 2015 at 20:23

    Mein Traum-Zuhause: Sonnenschein und unendliche Offenheit – also am liebsten gaaanz viele gaaanz grosse Fenster mit gaaanz tollem Ausblick – so dass man drinnen das Gefühl hat man ist draussen. Aber nur bei warmem oder stürmischem Wetter. Und die Fenster sind natürlich selbstreinigend, ne?

    Ich könnte mir ewig solche Räume ausdenken. Ewig!

    Herzliche Grüsse vom kuschligen Sofa,
    Renate

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 21:28

      Ha, ha, du denkst gleich ganz pragmatisch :))))!

      Eine schöne Aussicht haben wir leider nicht, da mitten in der Stadt… aber irgendwas ist ja immer 😉

  31. Reply
    Tonkabohne Sabine
    20. Januar 2015 at 20:23

    Liebe Joanna,
    Ein tolles Outfit 🙂
    Den Blick der Bauarbeiter kann ich mir gut vorstellen, Lach…
    Mein Zuhause strahlt Ruhe, Zufriedenheit und Sicherheit aus.
    Ich liebe es sehr !!!
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  32. Reply
    Sabine w
    20. Januar 2015 at 20:35

    Liebe Joanna, von unserem Sofa aus überblicke ich das ganze Wohnzimmer.Mein Lieblingszimmer, weil ich hier (fast) allein bestimmen kann, wie es aussehen soll. Ich mag es Ton in Ton, jahreszeitlich farblich abgestimmt. Im Moment herscht noch weiss, silber und ein bißchen beige/braun vor. Bald soll hier Frühling einziehen. Vielleicht gelb, bin noch am überlegen. Und für dich noch viel Kraft und Spaß beim umziehen. LG Sabine aus Leo

  33. Reply
    Sarah Sophie
    20. Januar 2015 at 20:55

    Es ist einfach immer wieder herrlich, deine Posts zu lesen. :))
    Hell, elegant, minimalistisch und doch gemütlich – so wäre mir mein zukünftiges Zuhause am liebsten.

    Alles Liebe

    http://www.freudenzeit.com

  34. Reply
    My
    20. Januar 2015 at 20:58

    Unser Haus ist ein 100 Jahre altes Gründerzeithaus und hat einen ganz eigenen Charme.
    Ich habe mich in der ersten Sekunde darin verliebt 🙂
    Die Räume sind groß und haben eine Deckenhöhe von 3,40 Meter: Da engt nichts ein.
    Heute wird alles so klein gebaut und muss immer funktionell sein.

    Wenn ich ein Wort für unsere Räume finden müsste so würde ich "Freiheit" wählen.
    Wir haben nur sehr wenige Möbel und so gut wie keine Deko – einzig frische Blumen, Kerzen und den aktuellen Lesestoff findet man.
    Ansonsten gibt es im Wohnzimmer nur einen Kamin, ein großes Sofa und eine große Kommode – fertig. Alle Räume und Möbel sind in weiß.Lediglich im Kinderzimmer gibt es noch Apfelgrün und Türkis dazu.
    Ich würde immer nur ein Möbelstück aufstellen, zu dem ich eine Verbindung habe. Etwas das mir etwas gibt und das mir fehlen würde, wenn es nicht mehr da ist.
    Alles andere braucht man dann eigentlich auch nicht und hemmt nur.

    Es gibt natürlich auch durchaus Menschen, die unser Zuhause mit dem Wort "spärlich" bezeichnen 😉

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 21:27

      WOW, das hört sich absolut nach meinem Traumhaus an :)))!

  35. Reply
    silke schmidt
    20. Januar 2015 at 21:09

    Ha,ha,ha und richtig lustig wird's,wenn dir,wenn die Wände wieder stehen,einfällt,warum du an genau dieser Stelle keine Wände haben wolltest.Hattest du doch gewusst!
    Danke für die Story,hab sehr gelacht!

    1. Reply
      Joanna
      20. Januar 2015 at 21:27

      SAG DAS NICHT!

  36. Reply
    Marli
    20. Januar 2015 at 22:00

    Zuerst mal klingt euer neues Hausprojekt sehr nach "Joanna halt" und das ist super.
    Ich schätze, deinen Mann überrascht das mit den Wänden nicht mal besonders.
    Mich überrascht auch kein Schießstand oder Safe, so ein 08/15 Haus wärst eh nicht du :))

    Ich kann garnicht sagen, nach welchem Schema ich einen ansprechenden Raum beurteilen sollte….
    Aufgeräumte-große-schlichte Zimmer sind genauso schön, wie gemütliche-kleine-kreative Räume.
    Ebenso gibt es die aufgeräumt-schlichten-großen Exemplare, die furchtbar kalt und öde wirken und die gemütlich-klein-kreativen, die einfach nur erdrückend kitschig sind.

    Hmm, das ist jetzt kein hilfreicher Kommentar, aber so isses laut meinen Eindrücken von
    Besuchen bei anderen *grins* Liegt auch dran, ob ich die Leute, die dort leben, mag :))

    Ich bin in typisch-deutsch aufgewachsen (Eiche rustikal, dunkle Fliesen und diesen Wachs-Tischdecken), ich glaube nach den bunten 70ern wars den Leuten damals einfach danach 🙂
    War auch okay, man kannte es ja nicht anders.
    Ein Raum sollte einfach zu dem passen, was man ist und in den meisten Fällen tut es das automatisch. Ab und zu kann mans schon überdenken, aber so wohnen, dass es anderen gefällt macht ja auch keinen Sinn (siehe deine Wand, die wieder reinmuss!)
    Lg,
    Marli

    1. Reply
      Joanna
      21. Januar 2015 at 10:31

      "klingt euer neues Hausprojekt sehr nach "Joanna halt" " – lustig, dass du das so siehst!!!
      Ich finde das nämlich auch – auch wenn ich jetzt 12 Jahre in einem Standardreihenhaus gewohnt habe ;).

      Und auch den 2. Absatz kann ich absolut bejahen – es kommt nicht so sehr auf groß oder aufgeräumt an ;). Sondern eben auf das, was sie sagen!

  37. Reply
    JuJu
    21. Januar 2015 at 4:59

    Ich bin schon froh, wenn unsere Zimmer nicht aussagen, "Hier wohnt in Messi." …

    1. Reply
      Joanna
      21. Januar 2015 at 10:25

      Aaaaaaah…. made my day :)))))))!!!

  38. Reply
    Christina m.
    21. Januar 2015 at 8:43

    Hallo eigentlich lese ich ja nur still mit, aber heute möchte ich gerne mal meine Hausgeschichte erzählen. Mein Mann und ich bauen seit 5 Jahren ein Haus in dem wir alles selbst gemacht haben. Ein Fachwerkhaus mit Sandsteinfassade im unteren Bereich, die Sandsteine hat mein Mann alle selbst behauen, die Fachwerkbalken aus unseren Bäumen selbst hergestellt und die Räume zwischen den Balken selbst ausgemauert mit Lehmsteinen die wir auch selbst hergestellt haben ( aus Kuhmist hähähä) . Viele Liebe haben wir investiert und ich habe das Gefühl ich bekomme jeden Tag etwas davon zurück. Sobald wir nach Hause kommen fühlen wir uns Geborgene. Ich wünsche Euch viele Tolle Ideen für Euer Loft und später viel Geborgenheit. Liebe Grüße christina

    1. Reply
      Joanna
      21. Januar 2015 at 10:34

      WOW!!!

  39. Reply
    Melita
    22. Januar 2015 at 9:20

    Hmmm, schwierig 🙂 Meine Räume denken sich was anderes als sie sagen glaube ich. Sie versuchen im bescheidenen Budget, an ihre Vorbilder (die großen Lofts, Landhäuser und Westwing-Inspirationen) ranzukommen und beweisen dadurch das klein auch OHO sein kann 😉 Mit Liebe zum Detail, einer Prise Charme, jede Menge Geduld mit mir (bis ein Möbelstück seinen endgültigen Platz gefunden hat) vermitteln zumindest mir unsere Wände: "ich bin angekommen" 🙂

    Liebe Grüße

  40. Reply
    Manuela
    22. Januar 2015 at 21:21

    Ich will, dass meine Räume Ruhe auf mich ausstrahlen! Ich habe so viel im Kopf, daher würde ich am liebsten ganz leer wohnen. Damit ich Platz für meine vielen Ideen hätte. Die ich dann nicht verwirkliche, weil es dann zu voll wird.
    Ich.bin.verrückt.
    Manuela

  41. Reply
    Anna
    26. Januar 2015 at 17:48

    Moment mal… "Die erste Frage, die ich meinen Kunden stelle, wenn sie mich um Hilfe in Einrichtung bitten…"?! Heißt das, dass man dich… äh… nee, ich formuliere es anders. 😉 Heißt das, dass man sich mit Einrichtungsfragen vertrauensvoll an dich wenden kann? Das wäre ja auch mal ein Traum. ;))

  42. Reply
    Hanna R.
    28. Januar 2015 at 8:42

    Hallo Joanna,
    mein Traumhaus ist das Haus meiner Eltern, in dem ich aufgewachsen bin und an dem so viele schöne erinnerungen hängen. Ich habe erst gemerkt, wie schön dieses Haus ist, als ich dort auszog. Meine Wohnung ist zwar auch ganz schön aber es gibt hier keine Erinnerungen, die die Wohnung so besonders machen würden.
    Und das Haus meiner Eltern hat einen großen Garten, wo meine Mutter leckere Tomaten anbaut, wo man einfach mal im Sommer von den unmengen an Himbeeren und Johannisbeeren naschen kann und wo wir spät abends so oft mit unseren Nachbarn zusammen saßen.
    Jetzt im Winter vermisse ich auch den tollen Kamin, der so viel gemütlichkeit und wärme ausstrahlt.
    Ich glaube, das ist das Wichtigste für mein Traumhaus. Ich will mich dort geborgen fühlen und viel in der Natur sein können.
    Habt ihr denn einen Garten und einen Kamin bei eurem coolen Gangster-Haus? 😛
    Liebe Grüße
    Hanna

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