Inspiration

Fun is back! In 10 Punkten zum erfolgreichen und glücklichen Unternehmer.

 

Nicht jeder ist für die Selbstständigkeit geschaffen, und mit dem Märchen vom Latte-schlürfenden Unternehmer, der auf Maui vor seinem Laptop sitzt, habe ich bereits vor einiger Zeit HIER aufgeräumt.
Mich nerven diese ganzen „Auch du kannst dein eigener Chef sein, und deine Zeit frei einteilen.“ – Versprechungen enorm, die durch’s Internet geistern und meist nur dafür benutzt werden, ein bestimmtes Produkt zu verkaufen, oder neue Mitglieder für einen Direktvertrieb zu werben.

Nichtsdestotrotz liebe ich die Selbständigkeit sehr – und somit auch Selbstständige.
Falls auch in deiner Brust ein Unternehmerherz schlägt, und du aber immer wieder mit Existenzängsten, Selbstzweifeln, und Niedergeschlagenheit zu kämpfen hast, dann habe ich gute Neuigkeiten für dich:

Das ist absolut nichts dramatisch Schwieriges oder Unüberwindbares.
Ich kann das.
Ich kann da so richtig aufräumen und einmal gründlich durchfegen, und dann ist mal wieder Ordnung im Heim Büro und Hirn.

Für alle, die nicht selbstständig sind, gibt es bei diesem Text 2 Möglichkeiten:
a) ihr werdet auf einmal entdecken, dass es eigentlich genau euer Ding ist, oder
b) ihr werdet ganz neuen Schwung für eure Angestellten-Stelle mitnehmen.
Win Win auf ganzer Linie:

bereit?

Möchtest du innerhalb kürzester Zeit das Geistergulasch aus Minderwertigkeit, Existenzängsten und Selbstzweifeln loswerden, dann würde ich dir folgenden Ratschlag geben:

 
1. Du denkst und sprichst nur positiv von deinem Untermehmen.

Ich weiß, dass viele von euch Liebesbotschaft aufrichtig lieben – ihr könnt mir glauben, dass ich es auch tue.
Ich bin gleichzeitig begeistert und dankbar und fasziniert und glücklich und oft zu Tränen überwältigt, dass es sowas Schönes überhaupt geben kann:
die Möglichkeit, so viele Tausende von Menschen zu inspirieren.

Nichtsdestotrotz gibt es auch in meinem Job Herausforderungen, fast unüberwindbar scheinende Schwierigkeiten, stressige Situationen und jede Menge Dinge, mit denen ich mich auseinandersetzen muss, aber am liebsten nicht will, weil sie unangenehm sind.

Und damit das Negative nicht überhandnimmt, mache ich Folgendes:
ich entscheide mich, nur und ausschließlich positiv über Liebesbotschaft zu denken und zu sprechen.
Notfalls treffe ich diese Entscheidung immer und immer wieder – denn selbstverständlich gibt es genügend Angebote von außen, auch mal entmutigt oder genervt zu sein.

Und genau dasselbe gilt für dich:
Die Begeisterung über das eigene Projekt ist der Motor, der das ganze am Laufen hält – nimmt diese ab (vielleicht zunächst unmerklich und nur schrittweise), dann wird alles zäh und anstrengend.
Und wer will schon zäh und anstrengend sein Eigen nennen?

Fokussiert man sich nicht immer und immer wieder darauf, wie großartig das ist, was man tut, dann schlittert man fast unbemerkt in eine Art Hamsterrad, denn merke: der Teufel schläft nicht, und es wird ihm das Größte sein, dich für seine Zwecke einzuspannen.
Also schlafe auch du nicht!
Mache dir immer und immer wieder bewusst, wie großartig dein Unternehmen ist, wie schön deine Arbeit und wie wunderbar alles bei dir läuft.
(Pro-Tip: sage es dir hörbar laut, immer und immer wieder. Aber natürlich, wenn es keiner mitkriegt, sonst halten dich andere für einen Irren.)

Aber Joanna, das sagst du so leicht: bei mir läuft überhaupt nicht alles wunderbar! Letzten Monat zum Beispiel…

Ja, ich weiß.
Und deshalb heißt der nächste Punkt:

 
2. Du lässt die Vergangenheit hinter dir.

Willst du ein Unternehmer sein (und nicht nur so tun, als ob), dann musst du auf alles Vergangene Schlechte einfach scheißen (bitte verzeiht den Kraftausdruck, aber dieser trifft es am besten).

Vergiss es.
Vergiss es einfach.
Wenn du das nicht tust, dann wird dein Ausgangspunkt immer so eine Mischung aus „Hoffentlich passiert das nicht wieder, und bloß nicht denselben Fehler machen, und ja nicht diesen Schritt, usw…“ – und was ist das denn für eine Zukunftsangst-Suppe?

Setze JETZT einen ganz frischen Start.
Einen Neubeginn.
Einen neuen Orientierungspunkt für dich, der da heißt: für mich läuft’s hervorragend.
Bei mir klappt alles, was klappen soll.
Bei mir flowt es ohne Ende.
Erfolg ist bei mir vorprogrammiert.

(Übrigens habe ich genau diese Eigenschaften als Poster entworfen – damit ich immer einen Reminder in meinem Büro habe. Flow-Success-Happiness.)

Und selbst, wenn du dir anfangs dabei maximal dämlich vorkommst: spreche es laut hörbar aus.
Immer und immer wieder – das liest sich zwar nach einer komischen Psycho -Technik, aber tatsächlich steckt eine enorme Power dahinter.
Die Umstände und damit verbundenen Ängste schreien doch auch laut genug in deinem Hirn?!

Aber Joanna, in meiner Branche läuft es zur Zeit allgemein schlecht...“

Verstehe.
Dazu möchte ich auch etwas sagen, und zwar…

 

 

 

3. Du ignorierst Stories anderer.

Wie es in der Branche läuft, ist mir persönlich absolut egal.
Ob die Branche sich so oder so entwickelt, ob allgemein gejammert wird, oder die Budgets gekürzt werden: egal, egal, egal.
Das gilt nicht für mich, und wird mich niemals betreffen – das habe ich bereits vor langer Zeit für mich beschlossen.

Ich kenne unzählige Menschen, die nicht erfolgreich sind.
Es wird immer welche geben, die gescheitert sind.
Ab und zu wird der Teufel ein bisschen Extra-Einsatz bringen, und dir PERSÖNLICH welche vorbeischicken, bei denen es NULL geklappt hat, und ALLES schief gelaufen ist, und die BETROGEN und BELOGEN wurden, und am Ende mit NICHTS dastanden.
Und der ganze Aufwand nur, damit du so richtig schön beeindruckt, und vorsichtiger, zaghafter und allgemein ängstlicher bist – weil: bei dir könnte es theoretisch auch NULL klappen, und ALLES schief laufen, usw…

Für dich als Liebesbotschafter(in) gilt aber:
und wenn 1000 scheitern – ist dir persönlich so egal.
Dann bist du eben der Erste, der es bestens hinkriegt, einer muss ja.
Du machst es einfach genauso wie ich:
du schaust weder nach links noch nach recht, hörst dir keine Stories an, widerstehst jeder Neugier (lieber nichts wissen, als Schlechtes wissen), hörst dir kein Gejammer an, und fokussierst dich ausschließlich auf eins:
du machst deine Sache so exzellent wie nur möglich.

Und das ist mein nächstes Stichwort…

 
4. Du lieferst nur Exzellenz.

Hast du ein eigenes Business, dann gibst du immer dein Bestes (natürlich gilt das auch für Angestellte, weil das der Garant für Aufstieg ist – aber heute geht’s vorwiegend um Unternehmer).
Du arbeitest so gut, dass du dich selbst jederzeit auch buchen würdest.
Erstmal unabhängig davon, wie groß der Auftrag ist, wie wenig du dabei verdienst, und wie unspektakulär alles aussieht – du lieferst Exzellenz, weil Exzellenz ein Mind-Set ist, und keine Methode, um vorwärts zu kommen.

Vorwärts Kommen ist immer nur eine natürliche Folge von Exzellenz, ähnlich den Naturgesetzen wie Gravitationskraft.
Für dich sind Dinge wie die unsexy Skills – die im Grunde sehr sexy sind – selbstverständlich.
Exzellenz zieht immer Exzellenz an, darauf folgt Exzellenz, und bringt noch mehr Exzellenz hervor.

Übrigens:
Ich sagte, du arbeitest exzellent – ich sagte nicht, du arbeitest viel, hart oder wie getrieben.
Getrieben zu arbeiten ist auch nicht viel anders, als vor einigen Tausend Jahren ein Galeerensklave zu sein, nur, dass diesmal der Antreiber in deinem Kopf ist statt auf dem Schiffsdeck.
Es kann zwar immer mal Zeiten geben, in denen viel Arbeit ansteht, und das packst du selbstverständlich sehr gut – aber dahinter ist keine „Ich muss noch, sonst…“- Energie.

Die Getrieben-Sein-Energie wird sich dir übrigens früher oder später anbieten, weil sie regelmäßig bei jedem Unternehmer vorbeikommt.
Ob sie sich als  „Ich muss genügend Aufträge reinbekommen, damit die Miete drin ist.“ oder „Ich muss genügend Aufträge reinbekommen, damit ich meine Familie ernähren kann.“ oder „Ich muss genügend Aufträge reinbekommen, damit ich meine Zweihundert/Zweitausend/Zwanzigtausend Angestellte zahlen kann.“ – Energie verschleiert:
es ist immer dasselbe.
Also wirst du diesem Druck entschieden widerstehen müssen – notfalls vehement, mit Nachdruck und immer und immer wieder.

 

Und die stärkste Waffe dagegen ist:

 
5. Du inhalierst Vertrauen.

Vertrauen klingt sehr naiv, einfältig und ein bisschen leichtgläubig –  als ob man nicht checken würde, was in der Welt los ist.
Mir ist absolut klar, dass da draußen alles ein Haifischbecken ist, und man schauen muss, dass man nicht zu kurz kommt, seine Schäfchen ins Trockene bringt und nicht überrannt wird – nur gilt das alles eben Erwähnte nicht für dich.

Der Hauptwesenszug eines Unternehmers ist grenzenloses, fast kindliches Vertrauen – und dafür ist eine Liebesbotschafterin quasi prädestiniert.
Startest du etwas Neues, dann ist ein Vertrauen in deine Fähigkeiten, dein einzigartiges Talent, in deine Idee und den Erfolg der Sache essentiell.
Und darüberhinaus brauchst du eine große Portion Gottvertrauen/Faktor X, was bedeutet, dass du fest davon ausgehst, dass sich alles für dich fügt, alles auf dich wartet, alles zum richtigen Zeitpunkt zusammenkommt, und das Ende noch überraschend schön ist.
Und wenn dir daran fehlt, dann bist du bei mir an genau der richtigen Adresse, denn ich atme keinen Sauerstoff, sondern Vertrauen.
Ein und aus.
Ich habe ein unerschütterliches Vertrauen, dass – wenn ich mich auf die Liebe verlasse, und mich diesem „ich muss schauen, wo ich bleibe, etc.“-Vibe verweigere – am Ende alles überragend großartig ist.

Du checkst zwar genau, was in der Welt los ist, aber noch viel mehr, was in DEINER Welt los ist.
Und was dort los ist, entscheidest du ganz alleine.

 

 

 

6. Du liebst das Risiko.

Wenn du Risiken scheust, dann bist du ganz bestimmt kein Unternehmer.
Du musst Dinge wagen, dich in Projekte reinstürzen, von der Klippe springen, einen Einsatz wagen, und manchmal alles auf eine Karte setzen, selbst, wenn es absolut schief gehen könnte:
Risikobereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung dafür, überhaupt etwas zustande zu bringen.

Risiko bedeutet, etwas ganz Neues zu wagen, etwas, das es bisher nicht gegeben hat – sonst ist es kein Risiko.
Alles, was es schon mal gab und sich bewährte, ist einerseits natürlich safe, hat aber kein Potenzial für Großartigkeit.
So unsicher es sich manchmal anfühlen mag – das Risiko ist ein sehr wichtiger Teil des Erfolgs.

Wer nur auf sicheren Terrain läuft, mag sich zwar Unternehmer nennen, und sogar auf dem Papier selbstständig sein, aber in Wirklichkeit spielt er sich selbst etwas vor.
Wer dagegen das Risiko nicht scheut, der erlebt auch was, denn:
No risk, no fun!

Und das bringt mich zum nächsten Punkt…

 

 
7. Du hast Spaß.

Inmitten all der Herausforderungen, all der „Kann ich nächsten Monat meine Miete zahlen…“, all der geplatzten Aufträge und vermeintlich verpassten Chancen, all dem Ärger und Zukunftsängsten kann es leicht passieren, dass man den Spaß an dem Ganzen verliert.
Dann funktioniert man nur noch, und erledigt die Dinge zwar – aber die Freude an der Sache ist weg.

Versteht mich nicht falsch:
es gibt in absolut jeder Branche Dinge, die keinen Spaß machen – nicht alles liegt einem.

Aber grundsätzlich muss ein beinahe kindlicher Spaß das Ganze begleiten:
Spaß daran, neue Wege zu gehen, Spaß daran, neues zu erschaffen, Spaß daran, mit deinem Produkt, deiner Dienstleistung, oder deinem Talent anderen zu dienen.
Spaß am Geldverdienen (uuuiiiii….), Spaß an der Kreativität und neuen Ideen und Lösungen, Spaß daran, dass sich jeden Tag neue, ungeahnte Möglichkeiten bieten können, Spaß am Nervenkitzel, Spaß an deinem eigenem Flow.

Ich erkenne übrigens vom Weiten, wer diesen Spaß innehat, und nur mit solchen Menschen will ich zusammenarbeiten.

Wurde dir der Spaß an der Sache geraubt, dann hole ihn dir wieder!
Unterschätze niemals seine Wichtigkeit – diese Leichtigkeit, diesen Flow, der dich inspiriert und dir zur Kreativität verhilft.

Was dir den Spaß rauben will, ist z.B. Angst vor Fehlern.

 

 
8.Du hast keine Angst vor Fehlern.

Wer nichts macht, macht keine Fehler.
Wer keine Fehler macht, lernt nichts dazu.
Wer nichts dazu lernt, stirbt dumm.

Und das kannst du unmöglich wollen!
Stell‘ dir vor, du wärst im Alter von 50 Jahren genauso dumm wie mit 30 Jahren!

Als Unternehmer macht man eigentlich keine „Fehler“ im klassischen Sinne, sondern geht einen Weg, indem man herausfindet, was funktioniert, und was nicht.
Ich habe schon soooo viel herausgefunden (und ratet mal, wie ;)) – und nichts davon finde ich tragisch.

Tragisch ist es nur, wenn du es als tragisch abstempelst, und dich im Nachhinein darüber ärgerst – vielleicht waren große Geldsummen im Spiel, oder es ist viel Vertrauen im zwischenmenschlichen Bereich zerstört worden.
Ich hätte zig Möglichkeiten, mich über Dinge in der Vergangenheit zu ärgern – aber was bringt’s?
Ich ignoriere diesen Drang ganz bewusst, und lasse mich nicht auf „Hätte ich nur damals… dann könnte ich…“- Beschäftigunggsspielchen ein.

„Fehler“ zu machen (also herauszufinden, was klappt, und was man lieber lassen sollte) muss für dich so selbstverständlich sein wie der Kaffee am Morgen: ganz normal, überhaupt nicht wild, und sogar positiv.
Vielleicht geht sogar tatsächlich alles den Bach runter, und du musst ganz von vorne anfangen – auch das packst du, und zwar ohne den negativen „Ich bin gescheitert.“- Stempel auf der Stirn.

Tausend mal lieber etwas ausprobiert und in den Sand gesetzt, als nie aus der Komfortzone gewagt, und vor Langeweile gestorben.
Und dumm dazu.

Alles, was du dir innerlich selbst vorwirfst, ist reine Selbstsabotage, und das steht im Widerspruch zum nächsten Punkt, denn:

 

 

 

9. Du bist der beste eigene Chef.

Versetze dich noch mal kurz in ein Angestellten-Dasein, und beschreibe in wenigen Worten den Vorgesetzten deiner Träume.
Er würde würde keine Nachlässigkeit oder Faulheit dulden (wer das tut, ist einfach kein guter Vorgesetzter), aber im Gegenzug deine Leistung honorieren, deine Einzigartigkeit und Talente würdigen, und dich pushen, ohne dich zu überfordern.
Er würde dich nicht am Wochenende oder nach Feierabend belästigen.
Er würde dir mehr zutrauen, als du dir selbst: „Frau Schmidt, ich glaube, dass Sie das können.“
Und dann wäre er stolz auf dich, wenn du es tatsächlich schaffst.
Er würde sich über jeden Erfolg freuen, dir ein guten Bonus zahlen, und froh sein, dass er dich hat.
Und am schönsten wäre es, wenn das Ganze in einer lockeren, entspannten Atmosphäre passieren würde: Geduld, Verständnis, und echtes Interesse an deinem Wohlergehen wären ideal.

O.k., Folgendes:
DU bist jetzt dieser Chef.

Warum solltet du also ein schlechterer Chef sein, als derjenige, von dem du schon immer geträumt hast?
Warum dich selbst an die Belastungsgrenzen bringen, dich unter Druck setzen, dich fertig machen, dir eigene Fehler und Versagen immer wieder vor Augen führen, selbst nach Feierabend und am Wochenende mit den Gedanken in der Arbeit sein, dir selbst nichts richtig gönnen, und dich selbst zu kritisieren, statt stolz auf dich zu sein, wie großartig du alles meisterst?

„Aber Joanna, ich meistere gar nicht alles großartig! Wie soll ich dann stolz auf mich sein?“

Erstens ist alles eine Frage vom Fokus (lies hierzu nochmal Punkt 1.), und zweitens ist alles ein Prozeß:
keiner wurde als Profi geboren – nicht einer!
Ich kenne aber einige, die im Laufe ihres Lebens zu einem Profi wurden, und deshalb:

 

 

 

10. Du genießt den Prozess.

Auch, wenn du dir das gerade sehr wünschst:
du wirst auf gar keinen Fall alle 10 Punkte auf einen Schlag ab sofort umsetzen können, und zwar so, dass sie dir ins Fleisch und Blut übergehen – immer eins nach dem anderen, immer Schritt für Schritt.
Das Ganze ist ein Lernprozess, und ich sage es dir lieber gleich:
ein schöner.

Solange du ein Unternehmer bist – solange lernst du dazu.
Und deshalb lautet mein Rat: genieße, genieße, genieße es – und wünsche dir nicht, dass es schnell vorbeigeht, abgeschlossen ist, und endlich alles „läuft“.

Ich sagte zwar anfangs, dass es „der schnellste“, aber nicht, dass es ein schneller Weg ist ;).
Dieser Prozeß ist vorrangig dazu da, deine Persönlichkeit zu stärken, und dich unüberwindbar zu machen, jede Herausforderung lässt dich souveräner mit der nächsten umgehen – dein Unternehmen wird immer nur so stark sein, wie deine Person es ist.

Hast du also einen längeren Prozeß in Aussicht, dann kannst du dich wirklich freuen: auf einem guten Fundament kann man sogar ein Hochhaus bauen!
Setze also auf solide Bauweise und gutes Mauerwerk, statt schnelle Erfolge aka Fertighaus, damit deine Firma jeder Witterung stand hält.
Auf lange Sicht zahlt es sich immer aus – und macht sogar Spaß!

 

 

Liebesgrüße
Joanna

 

P.s. Bitte beachtet, dass meine Texte alle urheberrechtlich geschützt sind, und nicht auf anderen Websites, Seminaren, Workshops oder Print verwendet werden dürfen, auch nicht auszugsweise.

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10 Comment

  1. Reply
    Theresa
    12. Dezember 2017 at 13:25

    DANKE! Für genau diese Posts, diese Worte und diese Energie liebe ich dich und Liebesbotschaft! Einmal bäm! und mitten ins Herz – einer sich gerade selbstständig machenden jungen Frau 😉 Genau dieses kraft- und liebevollen Tritt in den Hintern habe ich gerade gebraucht!
    Tausend Dank dir und alles Liebe aus Berlin!
    Theresa

  2. Reply
    liebefelderin
    12. Dezember 2017 at 15:10

    …. es wäre wirklich schade, wenn deine Motivationen auf anderen Seiten verenden würden! ;-))) Da hat sich, glaube ich, ein Tippfehler beim P.S. eingeschlichen!!

    Liebste Grüße, Die Liebefelderin

  3. Reply
    Susi
    12. Dezember 2017 at 15:30

    Ich unterschreibe das in allen Punkten. 🙂 Ich war ja acht Jahre meines Lebens angestellt, wurde dann in die Selbstständigkeit geschubst – und habe es nie nie nie bereut!! Ich liebe meine Selbstständigkeit über alles und würde sie nie aufgeben.

    Hach. <3

  4. Reply
    Gabriele K.
    12. Dezember 2017 at 16:22

    “ denn ich atme keinen Sauerstoff sondern Vertrauen “ …. oooooooh maaaaaaiiiin Gott ist das genial ….
    Daaaanke geliebte Joanna !!!!!!

  5. Reply
    Claudia münster
    12. Dezember 2017 at 20:02

    Liebe Joanna,

    ahhh, mein Lieblingsthema ich bin so dankbar zu meinen Top 6 Skills einer Unternehmerin, von dir noch 9 weitere grenzgeniale Tipps geschenkt zu bekommen.

    Absolut wundervoll und werden ab sofort übernommen .

    Vielen Dank

  6. Reply
    Daniela
    13. Dezember 2017 at 9:30

    Ein Hammer Post und wenn man bedenkt das Du es warst die mir den Anstoß und Mut verliehen hat mich selbstständig zu machen und auch die Geduld vermittelt hat den Prozess des Aufbaus (der noch stattfindet) durchzuhalten, kann ich an dieser Stellen nur schreiben DANKE. Ich liebe mein Business und ich freue mich jeden Tag dran oder sagen wir mal fast jeden. 🙂 Ich freu mich auf viele neue Post 2018. Die liebsten Grüße Daniela

  7. Reply
    M
    14. Dezember 2017 at 13:22

    Liebe Joanna, was für ein Unternehmen hast Du? Ist ein Blog auch ein Unternehmenszweig und kann man damit auch Geld verdienen? Herzliche Grüße
    M

    1. Reply
      Joanna
      14. Dezember 2017 at 15:33

      Ja, natürlich – ich arbeite wie jeder andere auch ;).

  8. Reply
    Alexandra
    30. Dezember 2017 at 11:06

    Wunderschön und motivierend! Ich finde es großartig, wie du immer wieder die Dinge auf den Kopf triffst.
    Meine eigene Selbstständigkeit begann fast gezwungenermaßen. Ich war angestellte Hebamme und zufrieden damit, der Schichtdienst war zwar nicht unbedingt meins, aber ich war Single, hatte kein Kind und war sonst auch in allem ungebunden, so dass es ok war. Ich hatte immer vor, IRGENDWANN mal komplett selbstständig zu arbeiten, nebenbei machte ich das schon in geringem Umfang. Ich dachte, erstmal eine stabile Partnerschaft, vielleicht 2 Kinder, wenn die dann aus dem gröbsten raus sind… Sicherheit geht ja schließlich vor. Dann passierte etwas, was du Umstand nennst, damals war es für mich einfach nur schrecklich und schwer aushaltbar, und ich wusste nicht so viel über Umstandsmanagement wie heute
    Aber VERTRAUEN hatte ich schon damals in mir.
    Am Boden meiner Trauer um das Verlorene erhielt ich einen Anruf von einer selbstständigen Kollegin, die recht schnell jemanden suchte, weil die Hebamme, mit der sie zusammen arbeitete, gerade ihr erstes Kind bekam und nicht mehr zur Verfügung stand. Sie hatte gehört, dass ich frei war und rief mich einfach an. Das war damals für mich wie ein Geschenk des Himmels , und im Nachhinein betrachtet glaube ich, dass es das tatsächlich war. Ich habe nicht gezögert, sondern war ab sofort selbstständige Hebamme. Und hatte noch den Vorteil, dass mich eine erfahrene Kollegin quasi an die Hand nahm, und mir alles nötige beibrachte. Ich war unglaublich dankbar und glücklich mit dieser Entscheidung, und arbeite inzwischen seit inzwischen 16 Jahren so. Es war nicht immer leicht, manchmal hatte ich wenig Aufträge und das war schwierig, gerade mit Kind, und ich habe auf vieles verzichten müssen, was Angestellte haben, zB Mutterschutz oder Elternzeit, das war für mich nicht drin als Starter. Aber bereut hab ich es nie und kann mir ein anderes Leben nicht mehr vorstellen. Letztlich empfinde ich das, was ich tue, selten als Arbeit, sondern als etwas, was ich gern mache, was mich ausfüllt und begeistert, und das mache ich eben auch mal am Wochenende und an Feiertagen, wenn andere frei haben. Um Geld mache ich mir keine Sorgen mehr. Und seit ich das nicht mehr mache, brauche ich es auch nicht mehr, es läuft einfach! Und gut! Ich habe die nettesten Frauen in der Betreuung und selten größere Probleme.
    Vertrauen ist der Anfang von allem!

    Alles Schöne und Großartige für dich, liebe Joanna, und ich wünsche allen den Mut, etwas zu wagen. Und wer nicht in Gott vertrauen kann, dann bitte vertraut euch selbst. Was eigentlich dasselbe ist.

    Herzliche Grüße, Alexandra

    1. Reply
      Joanna
      30. Dezember 2017 at 14:01

      Danke für deinen großartigen Kommentar, liebe Alexandra!
      Sehr inspirierend!

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