Food

November-Weekend: Pilzsuppe, Netflix + Lieblings-Business-Outfit.

Das ist garantiert das beste November-Wochenende aller Zeiten:
Es ist schon richtig herbstlich-kühl, aber der Weihnachtstrubel hat für uns noch nicht begonnen.
Draußen regnet es in Strömen, also sind die Spaziergänge mit Neo besonders ungemütlich – das macht das nach Hause Kommen gleich doppelt so schön.

Ich habe so viel Essen eingekauft, dass wir problemlos 3 Tage überleben können – oder 3 Jahre, falls an diesem Wochenende kein spontaner Besuch vorbeikommt.
Wir kochen Suppen, Eintöpfe und Apple Crumble, weil das alles bei solchem regnerischen Wetter viel besser schmeckt.
Außerdem habe ich Minze in großen Mengen für frischen Minztee, und Bens und meine Lieblings-Eiscremesorten von Ben&Jerries besorgt.
Weil die bei jedem Wetter schmecken.

Direkt nach der Mittagszeit zünde ich Kerzen an, und dann kuscheln Ben und ich uns mit den Eisbechern auf die Couch, und schauen Limitless – eine Netflix-Serie, die uns beiden sehr viel Spaß macht.
Oh, November, ich mag dich!

Kartoffelsuppe (geht immer), Gemüsesuppe (perfekt, um das Gemüsefach im Kühlschrank zu leeren), und Kürbissuppe (geht für mich ausschließlich im Oktober und November, jetzt fragt nicht, wieso) sind Standard – Pilzsuppe ist allerdings schon immer einer meiner Favoriten.
Diese hier wird besonders lecker mit einem kleinen Trick: die getrockneten Steinpilze machen sie grenzenlos aromatisch.
Die bekommt man in jedem gut sortierten Supermarkt, sie halten sehr lange, und sind auf jeden Fall empfehlenswert.

 

 

 

 

 

1.  Favorite-Business-Outfit.
Am liebsten würde ich zur Zeit zu jedem Meeting in diesem Outfit erscheinen:
eine klassische, unten leicht ausgestellte schwarze Hose, und eine Bluse mit einem hübschen Detail.
Die Bluse nimmt dem Look die Strenge, und lässt ihn weiblich, aber trotzdem classy aussehen: ich fühle mich sehr wohl darin.

 

Bezugsquellen:
Leider ist meine Bluse nicht mehr erhältlich, aber hier gibt es die perfekten Alternativen (die graue habe ich selbst auch):
HIERHIERHIER (in Schwarz!) und HIER.
Hose: Zalando (diese hier ist auch perfekt)
Schuhe: Zalando (ähnliche, da meine ausverkauft), HIER mit etwas niedrigerem Absatz
Mantel: Only

 










2. Pilzsuppe.
(da wir diese Suppe so gerne essen, reicht die Menge für etwa 2 Portionen zum Sattessen – oder für 4 als Vorspeise)

20 g getrocknete Steinpilze
400 g Champignons
2 kleine Zwiebeln oder 1 große
1 Knoblauchzehe
400ml Gemüsefond
1 TL Thymian (kleingehackt frisch oder getrocknet)
Salz, Pfeffer
Etwas Öl oder Butter

Toppings (wer mag):
1-2 EL Trüffelöl
Schmand/saure Sahne
3-4 Champignons, in Scheiben geschnitten
Frühstücks-Bacon

1. Die Steinpilze in kleine Stückchen hacken, in eine Tasse geben, und mit kochendem Wasser übergießen (so, dass sie von der Flüssigkeit bedeckt sind). Mindestens 15 Min. einweichen lassen.
2. Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch kleinhacken, die Pilze grob schneiden.
In einer separaten Pfanne den Bacon und die geschnittenen Champignons anbraten, zur Seite stellen.
3. In einem Topf zuerst die Zwiebeln in etwas Öl oder Butter glasig dünsten, dann den Knoblauch, die Pilze und den Thymian dazugeben, alles 1-2 Minuten anbraten.
4. Mit dem Fond und den getrockneten Pilzen samt Einweichwasser auffüllen, und bei kleiner Hitze c. 15 Min. köcheln lassen.
5. Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit den Toppings garnieren.





 

Ich mache mich gleich auf den Weg zum Hofgut Dornsberg:
weil Neo absolut nichts so glücklich macht wie andere Hunde (und vor allem seelenruhige Labradore, die jeden Quatsch der Welpen mitmachen, eine Engelsgeduld haben, und den kleinen Fratzen einiges mühelos beibringen), darf sie dort einige Tage verbringen.
OHNE MICH, und selbstverständlich macht mir das kein bisschen überhaupt gar nichts aus.

(Ich kann einfach in einem anderen Raum heulen, wie damals, als ich Ben das erste Mal im Kindergarten abgegeben hatte.)
Liebesgrüße
Joanna

 

 

 

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8 Comment

  1. Reply
    Minna
    12. November 2017 at 22:44

    Du siehst toll aus, wobei ich immer ein wenig skeptisch bin wenn schulterfrei als Businessoutfit bezeichnet wird. Da denke ich ist es immer abhängig vom Job, ich glaube nun nicht dass ich so im Büro auftauchen sollte…aber wer weiß, vielleicht sollte ich ;))

    1. Reply
      Joanna
      14. November 2017 at 7:40

      Du hast absolut recht, das geht nicht in jeder Branche – deshalb sind die Blusen, die ich verlinkt habe, nicht schulterfrei ;).
      In kreativen Berufen hat man mehr Freiheiten, was Dresscodes betrifft :).

  2. Reply
    Heide
    12. November 2017 at 23:06

    Weekendpost <3 <3 <3

    die Suppe werd ich gleich ausprobieren. Ich challenge mich zur Zeit hart, den grauen, matschigen ekel-November so wundervoll zu finden wie jeden warmen sonnigen Juni 😉 (wann ist weihnachtliches Ambiente okay? Ich verpass da immer die Benachichtigung)

    ganz viel Liebe, Heide

    1. Reply
      Joanna
      14. November 2017 at 7:41

      Ab wann du magst ;).

  3. Reply
    Kathrin
    13. November 2017 at 9:53

    Oooh, ich mag solche Novembertage auch. Und ich habe mich total in „Limitless“ verliebt und warne euch davor, dass euch das auch passiert. Denn – es gibt nur eine Staffel *heuli* ;-( Total schade! Enjoy fall!

    Liebe Grüße,
    Kathrin

    1. Reply
      Joanna
      14. November 2017 at 7:41

      Wir sind noch nicht sehr weit ;).

  4. Reply
    Kathy
    13. November 2017 at 10:00

    Ooooh..Welpe abgeben ist hart! Ich weiß noch, als wir Chili abgeben „mussten“ als wir in den Urlaub gefahren sind. Da war sie gerade vier Monate alt und für mich war es die Hölle. Leider ist das über die Jahre nicht einfacher, sondern immer schwerer geworden. Ich könnte mittlerweile fast jeden Tag in Tränen ausbrechen, wenn ich zur Arbeit gehen muss und Chili im Flur sitzt und mir mit ihren hübschen Augen wehmütig hinterher blickt. Oh Gott! Dabei weiß ich, dass sie keine zwei Stunden später von ihrer Hundesitterin abgeholt wird…aber tja, einmal Hundemami, immer Hundemami. 😉
    LG, Kathy

    1. Reply
      Joanna
      14. November 2017 at 7:42

      Ich muss so viel arbeiten, dass ich es fast vergesse 😉 – ein Glück ist sie dort so glücklich, dass sie sich fast kaum einkriegt vor Begeisterung ;).

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