Inspiration

„Collect moments, not things“ und anderer Instagram-Quatsch: Warum der Hashtag #goals für dich vorbei ist.

 

Vor einigen Tagen schrieb jemand, dass mein Leben anscheinend langweilig geworden wäre – auf dem Blog gäbe es kaum noch Spektakuläres zu lesen.
Vor ca. 2 Jahren mussten wir unter Zeitdruck ein neues Zuhause suchen, fanden nach langer Suche ein Industriegebäude, bauten es komplett um, zogen von Stuttgart nach Kalifornien und dann wieder nach Nürnberg ins Loft, Jil wurde ein Teil von Liebesbotschaft und seitdem ist offenbar nichts passiert.

Klar, früher war mehr Lametta.

 

Normalerweise schmunzele ich über so etwas höchstens („I’m not here for your Entertainment“) – diesmal aber lieferte mir die Bemerkung eine wunderbare Inspiration.

Denn wer auf der Suche nach Spektakulären im Leben ist, und dafür Dinge oder Erlebnisse hält, für den wird es unendlich anstrengend werden.

Und ich erkläre euch heute, warum das so ist.
Bereit?

 

 

1. Sammle weder Momente, noch Dinge.

Die Reizüberflutung durch Social Media-Kanäle ist enorm.
Dank Instagram kann schnell der Eindruck entstehen, dass ein Leben, welches aus lauter spektakulären Highlights besteht, das wünschenswerte Ziel sei – #goals eben.
#Relationshipgoals, #Familygoals, #Travelgoals, #Couplegoals, #Interiorgoals, #Adventuregoals.

Das visuelle Bombardement ist so groß und so eindrucksvoll, wie noch niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte:
groß, weil es rund um die Uhr die Möglichkeit gibt, sich das Leben anderer anzuschauen, und eindrucksvoll, weil es vermeintlich „normale“ Menschen sind, die Einblick in ihren Alltag gewähren.
Das beeinflußt das eigene Denken und Verhalten um ein Vielfaches mehr, als einem unerreichbaren Star nachzueifern.

Und Zack! hat man eine neue Lebensausrichtung erhalten, die zudem noch hübsch anzuschauen ist:
alles voller frischer Rosen, Sonnenuntergänge, spektakulärer Frühstücke im Bett (immer!), glücklicher Frauen und Kinder in hübschen Kleidern, Kaffeetassen mit perfektem Milchschaum, Reisen, so weit und so oft es geht, Designer-Labels wie Sand am Meer, jeder Menge Adventures, spektakulärer Erlebnisse, und hat Familie Liebesbotschaft nicht auch ein riesiges Abenteuer mitgemacht?

Erlebnisse sind sowieso die neue Religion, denn „Collect Moments, Not Things.“ – wer Dinge erlebt, der ist ja so viel besser als derjenige, der einfach nur Dinge kauft.

Ich bin der Meinung, dass beides in etwa gleich viel bringt:
Nichts.
Erleben vielleicht auf einer etwas höheren Stufe als Besitzen, aber am Ende des Tages sind beide Lebensstile nur eins:
eine riesige Maschinerie an Ablenkung.
So, wie der eine Teil der Menschen durch Sorgen und Probleme abgelenkt ist, ist der andere Teil durch schönes Zeug oder schöne Erlebnisse abgelenkt – kein Unterschied.
Außer vielleicht, dass das eine angenehmer ist, ganz klar – aber hinterher ist exakt dieselbe Leere und dieselbe Bedeutungslosigkeit in eigenem Leben zu spüren.

Deshalb kann für eine Liebesbotschaferin nichts davon #goals sein.
Absolut gar nichts.
Dein Bestreben kann unmöglich eine neue Handtasche, eine Fernreise, oder ein hübsch eingerichtetes Haus sein.
Es kann in deinem Leben sich keinesfalls alles um deine Beziehung, eine neue Dekoration, oder deine aufregenden, erlebnisreichen Abenteuer drehen.

Denn alles das kann sich von heute auf morgen ändern – und dann sind deine #goals unerreichbar, und du am Boden zerstört?
Nein, das passt nicht zu dir.

Für eine Liebesbotschafterin gibt es nur ein, einziges Ziel:
jede Sekunde, in der wir atmen, die Liebe mehr kennenzulernen, mehr zu verkörpern, und mehr auszustrahlen.
Das ist das Einzige, was dauerhaft glücklich macht.

 

 

2. Lasse dich nicht verführen, den falschen Dingen nachzueifern.

„Aber Joanna, soll ich dann wie ein Mönch leben, damit ich die Liebe kennenlerne?“

DAS HABE ICH NICHT GESAGT.
Ich halte überhaupt nichts von einem Verzichts-Lebensstil – sich etwas dauernd zu verbieten, ist nicht nur ungesund/schräg, sondern obendrein nutzlos, und außerdem lautet einer meiner Lieblingssätze:
„Lieber in einem Rolls Royce heulen, als in einem kaputten VW.“.

Ich habe lediglich gesagt, dass du von diesen äußeren Dingen vollkommen unbeeindruckt bleiben sollst.
Lasse dich nicht verwirren, und fange an, darüber nachzudenken, ob du jetzt auch so leben solltest.
Lasse dich nicht verführen, und fange nicht an, den falschen Zielen nachzulaufen.
Lasse dich nicht blenden, indem du anfängst, dir zu wünschen „auch mal hier oder dort zu sein.“, „auch mal sowas zu erleben.“, „auch mal so etwas zu besitzen.“

 

 

3. Verwechsle nie Gewohnheit und Routine mit innerem Frieden.

„Genau, Joanna, deshalb will ich ein bescheidenes Leben mit meiner kleinen Familie, da habe ich meine Ruhe, das macht mich glücklich, ich brauche nichts 
Spektakuläres.“

Das, wovon du sprichst, ist einfach nur deine eigene Komfortzone, und sterbenslangweilig:
du drehst dich dann eben um deine kleine Familie, aber veränderst weder dich, noch irgendetwas sonst auf dieser Welt.

Und dafür sind wir doch nicht auf diesem Planeten!
Eine Liebesbotschafterin zu sein, ist viel größer, viel würdevoller, viel erhabener, viel stärker und viel zu schön, als das man in seinem gewohnten Radius lebt, weil „da habe ich meine Ruhe.“
Ruhe wirst du auch noch im Grab haben.

Verwechsle nie Gewohnheit und Routine mit innerem Frieden!
Das Eine ist harmloses Dahinfristen, nachdem man sich die Umstände zurecht gelegt hat (wie lange sie so bleiben, steht auf einem anderen Blatt) – das Andere ein würdevolles, unbeeindrucktes Stehen über den Dingen.
Unterschied klar?

 

 

4. Treffe eine Entscheidung – und zwar immer wieder.

„Ja, Joanna, mir ist das irgendwie schon klar – aber dann wieder vergesse ich das, und beschäftige mich doch nur damit, wie ich mir die neueste Tasche oder die neueste Reise leisten kann.“

 

Das verstehe ich gut – die Ablenkung ist enorm, das darf man nicht unterschätzen!
Ich habe absolut vollstes Verständnis dafür.

Weißt du, was ich tue, wenn ich einen meiner engen Freunde oder Familienmitglieder bei solchem sehnsüchtigen „Ach, könnte ich jetzt doch nur… und würde jetzt schon…“ erwische?
Das sind die wenigen Momente, in denen ich richtig streng und energisch mit ihnen spreche.

Also mache ich das jetzt bei dir genau so:
Hör mal, wir sind hier, um die Liebe vorzustellen, und unser Leben kann NIE und NIEMALS sein, sich um äußere Dinge zu kümmern, sich äußere Dinge zu wünschen, oder sich sonstwie um etwas Äußeres zu drehen.
Mag es gerade noch so cool, aufregend, schön und positiv sein (man kann sich genauso gut um Dinge drehen, die man bereits HAT, kein Unterschied!) – oder temporär unangenehm, sorgenvoll, oder sehr herausfordernd:
hör‘ auf damit.

Lasse dich nicht vom billigen Plunder ablenken, während du auch das Echte haben könntest.
Lasse dich nicht verführen von oberflächlichen Zeug, egal, wie stark andere es promoten, und wie schön es auf Bildern aussieht.
Richte deinen Fokus wieder gerade, alles andere kommt dann sowieso obendrauf.

Meine Freunde sagen dann immer übrigens:
„Ja, Joanna. Danke.“

 

 

5. Alles kommt zu dir zu richtigen Zeit.

„Also was denn jetzt, Joanna:
Kalifornien oder nicht? Soll ich Dinge erleben, oder einfach nur nichts tun?“

 

Bei einer Liebesbotschafterin ist das so:
du gehst – und alles, was du gerade haben, erleben oder sonst wie genießen sollst, kommt auf dich unterwegs zu.
Du tust Schritte, und traust dich was, und wagst Dinge, und hast immer Spaß dabei.
Du kannst nichts verpassen (darüber habe ich schon mal hier ausführlicher geschrieben).

Du machst einfach, worauf du Lust hast – aber unbedingt ohne dieses „Wen ich das nicht bekomme/erlebe/wenn das nicht klappt, dann fehlt mir was.“

Dir fehlt überhaupt nichts.
Wenn du gerade etwas (noch) nicht hast, dann brauchst du es (noch) nicht.
Egal, wie laut dein Verstand gerade dagegen argumentiert – die Liebe hat das perfekte Timing.
Safe, die Sache.

 

 

6. Es gibt überhaupt nichts außerhalb der Liebe – und die ist unspektakulär für das Äußere.

 

„Ja, Joanna, du hast leicht reden, dass man alles das nicht braucht zum Glücklichsein.
Du lebst in einem spektakulären Loft, und warst in Kalifornien.“

 

Wenn du glaubst, dass mein Glücklichsein durch diese Dinge verursacht oder zumindest gepusht wurde, dann hast du absolut keine Ahnung, wer ich bin, oder was Liebesbotschaft bedeutet.
(Das ist nicht weiter schlimm, du kannst ja trotzdem ein Rezept nachkochen oder schöne Bilder anschauen.)

An alle anderen:
Du brauchst weder Dinge, noch Momente zu sammeln.
Die Dimension der Liebe ist so überragend schön, so erfüllend, so aufregend, und so unendlich groß, dass sie jedes äußere Erleben weit in den Schatten stellt.
Selbst, wenn du dir das noch nicht vorstellen kannst: die Liebe toppt einfach alles.

Es gibt nichts Größeres, nicht Kostbareres, nichts Schöneres, und nichts Erstrebenswerteres als das.
Und außerhalb der Liebe gibt es nichts Erfüllendes, nichts, was deiner Aufmerksamkeit wert wäre.

Diese Liebe ist die meiste Zeit völlig unspektakulär!
Das passiert ja alles IN dir, also sieht man nichts, und man kann es nicht fotografieren, nicht damit angeben, oder sonst wie jemanden beeindrucken.

Wenn du eine Entscheidung triffst, der Liebe zu glauben, dass sich alles für dich zum Guten wendet, anstatt dich selbst zu bemitleiden, weil der Umstand gerade so schlimm ist – unspektakulär, weil es keiner sieht.
Wenn du dich weigerst, dir Vorteile zu verschaffen, und stattdessen vertraust, dass alles zur richtigen Zeit zu dir kommt – unspektakulär, weil es keiner sieht.
Wenn du dich weigerst, in der Vergangenheit zu leben, dich mit anderen zu vergleichen, oder minderwertig zu sein – unspektakulär, weil es keiner sieht.

ABER ES IST DAS GRÖßTE, WAS ES JEMALS GEGEBEN HAT!
Du setzt diese Liebe an die allererste Stelle, du gibst ihr den ersten Platz, du fokussierst dich immer wieder darauf.
Und im Zuge dessen:
liebst du dich selbst, so fest es geht, setzt dich nicht unter Druck, machst dich nicht fertig, hörst auf, mieses Zeug über dich zu sprechen, und freust dich, dass es dich gibt auf dieser Welt.
Richtung wieder klar?!

 

 

Vor einiger Zeit sagte ich zu einem Freund:
„Ach, ich will auch mal so ein richtig spektakuläres Wunder erleben.“
Worauf er erwiderte:
„Joanna, schau dich an. Du selbst bist ein einziges Wunder.“

Und dann war ich wieder sehr glücklich, dass ich eine Joanna bin.

Liebesgrüße
Joanna

 

 

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27 Comment

  1. Reply
    Tina
    26. September 2017 at 13:44

    Ja! Ja! Ja! Jaaaaa! Danke für die Erinnerung! Du hast so wahr!

  2. Reply
    Veronika
    26. September 2017 at 15:57

    Omg, Joanna, was für ein wunderschöner Text!
    Und so wahr – wenn in uns drinnen alles in Balance ist und wir mit Liebe erfüllt sind, dann leben wir das beste, schönste und größte Leben. Alles um uns herum ist soooo großartig!
    Unser ganz persönlicher Liebes“filter“ quasi. Ist doch viel besser als die Filter bei Insta 😉
    #rosaroteLiebesbotschaftsbrille

    1. Reply
      Joanna
      27. September 2017 at 7:22

      Ja, genau so ist es :).

  3. Reply
    Susanne
    26. September 2017 at 16:12

    Ja, Joanna. Danke.

    Du hast es wieder einmal geschafft. Du schaffst es jedesmal, genau das zu sagen, was ich so dringend hören muss. Danke, danke, danke!

    Liebste Grüße
    Susanne

    1. Reply
      Joanna
      27. September 2017 at 7:23

      Sooo gern!

  4. Reply
    Yesim
    26. September 2017 at 16:12

    Ja, Joanna. Dankeeeeeeeee!!!! ❤️

  5. Reply
    daniela
    26. September 2017 at 16:26

    Ach ich kann es nicht oft genug lesen. Es hilft mir immer wieder. So schön und Danke das Du Dir immer die Zeit nimmst, so schöne Worte zu schreiben und die ganze Leserschaft veränderst.

  6. Reply
    Widmer
    26. September 2017 at 16:49

    Einfach schön….❤️

  7. Reply
    Kerstin
    26. September 2017 at 17:59

    Ach Joanna – ich knutsch dich grad mal. Folge dir (oh Gott es sind dann jetzt wohl schon JAHRE) still und heimlich – und langsam aber sicher – denk ich – werde ich zu einer wahrhaften Liebesbotschafterin. Nicht mehr nur gern da mitlesen und sich denken ja so ist das schön und gut – und umsetzen wär prima – sondern es lebt da still und heimlich selbstverständlich ganz viel Liebe bei uns. Nicht immer vollkommen- aber doch schon ganz schön oft und richtig gut und groß. Und ich bin echt froh eine Kerstin zu sein 😉

    1. Reply
      Joanna
      27. September 2017 at 7:24

      YES!!!
      Ich freu mich riesig darüber, Kerstin!

    2. Reply
      Joanna
      27. September 2017 at 7:26

      … und ich mache das Ganze übrigens nur, um geknutscht zu werden!
      Ziel erreicht.

  8. Reply
    Bo
    26. September 2017 at 18:06

    Einfach PRIMA — D A N K E für den Post! DU verstehst MICH
    Herzensgrüsse

  9. Reply
    Gabi Bauder
    26. September 2017 at 18:36

    …… das sind mal wieder sehr schön geschriebene Worte und so wahr ! DANKE dafür !!!

  10. Reply
    Tine
    26. September 2017 at 18:49

    Wunderschön und genau richtig! Schön, dass du das geschrieben hast 🙂

  11. Reply
    Jasna
    26. September 2017 at 19:18

    Seems like someone is ready for INVOLUTION. 🙂 Nice! I am so happy for you! <3 <3

  12. Reply
    Anna
    26. September 2017 at 21:28

    Das könnte jetzt ein „Das!Ist!Kein!Zufall!“-Kommentar werden.
    Ich fragte mich selbst eben, ob es mir so oft nicht gut geht, dass ich tatsächlich jedes Mal, das Gefühl habe, dein Post kommt wie gerufen.
    Deine Gedanken kommen aber nun mal genau zum richtigen Zeitpunkt, oft traten ungute Stimmungen/Ängste genau vor Veröffentlichung deines Posts auf, und deine Erinnerung an die Liebe, an die Stärke zerfressen diese Ängste.

    Joanna, danke Dir, wie immer!!!

    1. Reply
      Joanna
      27. September 2017 at 7:32

      Nein, es ist einfach so, dass die Wahrheit zu hören, IMMER gut tut, egal, wie es einem gerade geht ;).
      Man hört’s eh noch viel zu selten ;)…

  13. Reply
    Daniela Lunkenbein
    26. September 2017 at 22:01

    Soo intensiv gedacht und geschrieben und gefühlt und gelebt … DANKE

  14. Reply
    Tine
    27. September 2017 at 8:51

    Wie immer -chapeau- perfektes Timing! Merci, du wunderbarstes Spektakulärum von allen. Love Bomb. Chakkkkkka.

  15. Reply
    Liane
    27. September 2017 at 22:44

    Und wieder ein so toller Post von dir
    Ich folge dir nun schon 8 Jahre und wurde von der Liebe angezogen,und bin es heute noch. Für mich war jeder Post eine Inspiration in mich zu gehen und zu schauen, was da in mir noch so an Unkraut zu rupfen ist. Und es gab einiges an Unkraut, aber auch da hab ich von dir gelernt, gerne fleißig zu sein.

    Ich danke dir und der unendlichen Liebe, die da aus dir strömt. Spektakulär

    1. Reply
      Joanna
      30. September 2017 at 5:55

      Oh mann… ja!
      Liane! Das ist spektakulär ❤️!

  16. Reply
    Gesine
    28. September 2017 at 23:10

    Hm, mein Kommentar wurde nicht veröffentlicht. Warum? Wegen der Äußerung zu den vielen Advertorials? Schade.
    Gesine

    1. Reply
      Joanna
      30. September 2017 at 6:01

      Nein, nicht deshalb, sondern weil er maximal eklig war ;)!
      Wenn jemand offen sagt, dass er zwar gerne gratis Lifecoaching für sich abholt, aber nicht will, dass sich der Blog gleichzeitig finanziert, dann ist es nicht nur schade, sondern so richtig zum Fremdschämen.
      Deswegen ;)!

  17. Reply
    Elke-Anni
    29. September 2017 at 12:50

    Liebe Joanna, Du hast wieder so Recht. Aber was meinst Du genau damit, dass die Leute sich ablenken müssen. Ablenken von sich selbst? Das kann ich verstehen: viele können es mit sich selbst allein gar nicht aushalten. Meinst du das? Liebste Grüße, Elke-Anni

    1. Reply
      Joanna
      30. September 2017 at 5:58

      Ja, das auch…

  18. Reply
    Conny
    29. September 2017 at 21:58

    In meiner Selbstmitleidsparty kommst Du gerade recht. Ach, hätt ich’s doch schon vor der Party gelesen. Wär mir einiges erspart ge blieben. Werd mir sofort meine Lebens- und Liebesfreude wieder zurückholen! Und freu mich schon mal auf morgen – hab einfach mal paar Leute eingeladen zum Quatschen, Lachen, gesellig sein – ohne Handy, Whatsapp und Insta.
    Ich freu mich echt drauf. Das gibt gute Gespräche und leckeres Essen mithilfe Raclette-Grill.
    Danke dir soo sehr für die Erinnerung, dass wir Liebesbotschafterinnen sind und was Da wichtig sein sollte. Mir geht’s jetzt echt besser. Es bringt niemanden was, sich über die Kids zu ärgern. Und Erwartungen sind sh…… ich weiß ……
    Knutscher von
    Conny

  19. Reply
    Melanie
    30. September 2017 at 15:35

    Liebe Joanna!
    Ich liebe deinen Blog! Du schreibst immer direkt aus dem Herzen, hast die besten Rezepte ever und deine Fotos…zum ausdrucken und groß ins zimmer hängen! 🙂 und doch muss ich sagen, dass ich total gerne Momente sammle! Für mich bedeutet “collect moments“ achtsam durch die welt zu gehen anstelle aufs smartphone zu starren. Denn die Farben des Herbstes, die Tautropfen morgens an den Grashalmen (oh gott…das klingt so kitschig!!),ein Kind mit einem Luftballon in der Hand…all das ist soooo schön und will erlebt werden. Und deshalb bin ich dafür das wir alle wieder mehr erlebte momente brauchen, denn das ist doch das woran wir uns später einmal erinnern! Was ich heute am handy gesehen und gelesen habe (außer deiner bloposts natürlich :)), davon weiß ich in einem Jahr längst nichts mehr, aber das bewusst erlebte bleibt unvergessen!
    Liebste Grüße
    Melanie

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