Inspiration

10 unbequeme Wahrheiten über das Leben mit Kindern (die sich keiner zu sagen traut).

 

Kinder zu haben ist bekanntlich supersüß, denn überall sieht man welche und außerdem war man irgendwann selbst eins.

Die Vorstellungen, wie das Leben mit Kinder abläuft, sind mit einer Zuckerwatte-ähnlichen Schicht überzogen und mit einem Instagram-Filter gefärbt.
Jenseits der niedlichen Baby-Outfits, der perfekten Inszenierungen und der unendlichen Liebesbezeugungen, wie sehr man doch im eigenen Kind aufgeht (aka „du bist das Beste, was mir je passiert ist“) gibt es einiges, was nicht wirklich klar kommuniziert wird, obwohl es sehr herausfordernd ist.
Dort stolpern frischgebackene Eltern rein, sind verwirrt und verunsichert, und schlimmstenfalls frustriert und am Boden zerstört.
Dann gibt es alle paar Wochen ein großes Geheule („ich schaffe das alles nicht, es ist mir zuviel“) , anschließend wird man wieder aufgebaut („irgendwie geht’s immer weiter“), nur um in absehbarer Zeit dieselbe emotionale Achterbahnfahrt aufzunehmen.

Das muss nicht so sein!
Wenn man das nämlich von vornherein wüsste, wäre der Schrecken nur halb so groß, wir würden uns jegliche Panik ersparen, und die Welt müsste nicht jedes mal untergehen, wenn etwas nicht nach Plan nach den eigenen Vorstellungen läuft.

Genau deshalb möchte ich heute ein paar Dinge erwähnen, die vielleicht nicht so angenehm oder populär, aber trotzdem wahr sind.
Und dann zeige ich dir, wie du mit ihnen umgehen kannst, damit du deine Brut nicht spontan an den nächsten Passanten verschenkst, oder nachts an der Bettkante im Tränenmeer versinkst, weil „das habe ich mir alles ganz anders vorgestellt.“ (been there, done that).
Und falls du bereits in einem „alles läuft aus dem Ruder“-Frust gefangen bist, ziehe ich dich dort heraus.
Notfalls an den Haaren, versprochen!

Ich weiß nämlich genau, wovon ich rede, denn ich hatte mit meinen eigenen Kindern garantiert die schönste Zeit überhaupt, und so viel Spaß, wie man nur haben kann – trotz nicht optimaler Voraussetzungen.
Nichts wünsche ich mir mehr, als dass ihr dasselbe mit euren Kindern genießen könnt!
Ich bin vielen von euch jahremäßig voraus, und sehe die Dinge ganz entspannt und trotzdem klar – und kann euch garantiert helfen.

Bereit?

 

 

 1. Schwangerschaft.

„Es war ein absolutes Wunschkind.“
Wie schön – aber bei Weitem nicht immer der Fall.

Karriere, Hochzeit mit dem Traummann, Reihenhaus, Kind – nicht jede Schwangerschaft kommt in dieser Reihenfolge und unter diesen Umständen zustande.
Es gibt mehr unerwartete, überraschende und ungeplante Schwangerschaften, als ihr euch vorstellen könnt!
Bei vielen passt ein Kind überhaupt nicht in die eigene Lebensplanung, wirft alles auf den Kopf, und der positive Balken auf dem Schwangerschaftstest ist ein großes Drama.
Vielleicht ist der Partner ungeeignet. Oder längst über alle Berge.
Oder ein großer Karrieresprung steht an, und ein Kind würde alles verhindern.
Du bist im Grunde viel zu jung oder viel zu alt.
Du hast kein Geld, keine Zeit, und keine Lust – und dieses Kind ist nur eins:

KATASTROPHE.

Lass mich dir sagen:
Ein Kind passt IMMER.
Egal, wie schrecklich schlimm die Situation gerade aussieht, wie hoffnungslos die Umstände sind, wie knapp die Kasse und wie sehr dich alles momentan überfordert – ein Kind ist zwar vieles, aber niemals eine Katastrophe.
Ein Kind ist eine ungeahnte Chance, eine Neuanfang, ein Sprung ins (schöne) Ungewisse, ein neuer Weg, eine Veränderung – aber niemals eine Katastrophe.
EIN KIND IST EIN ABENTEUER.
Und so paradox es sich in deiner momentanen Gefühlslage lesen mag: es ist immer ein Grund zur Freude!

Du kannst mir wirklich vertrauen:
du wirst es schaffen.
Das erste mal in deinem Leben kannst du dich nicht auf deine Erfahrungen verlassen (selbst, wenn du schon 2 Kinder hast – du weißt nicht, wie es mit 3 ist ;)) – und das ist einerseits sehr aufregend, und macht andererseits Angst.
Das verstehe ich sehr gut!
Ich war mit 19 schwanger, ohne Ausbildung, ohne Geld – wie erwähnt: been there, done that.

Jetzt musst du mir einfach glauben:
Alles, was an Herausforderungen kommt, wirst du schaffen.
Du wirst daran so wachsen, wie an sonst nichts in deinem Leben.
Du wirst etwas ganz Neues, Wunderschönes und Abenteuerliches erleben.
Ja, es wird sich vieles ändern.
Ja, es wird nicht immer einfach sein.
Es wird anders sein – anders schön, anders aufregend, anders erfüllend.
Nicht schlechter, einfach anders!
Und du wirst glücklich sein.

Hadere nicht mit der Situation „wäre ich doch nur vorsichtiger gewesen…“, „könnte ich doch nur die Zeit zurückdrehen…“, „hätte ich damals nicht..“ – verbiete dir jeden solcher Gedanken!
Du brauchst deine ganze Energie jetzt dafür, deine Schwangerschaft zu genießen und dich über dein Kind zu freuen – da haben wir für „hätte, könnte, wäre“ keine Zeit.
So verständlich und nachvollziehbar das ist: du konzentrierst dich jetzt mit ganzer Intensität auf das Genießen, ja?

Freuen und Genießen.
Freuen und Genießen.
Freuen und Genießen.
Du lässt es dir gut gehen, gehst an die frische Luft, isst gesund (musst du dich viel übergeben, ist das zwar nicht schön, aber normal, und hormonell durchaus positiv), schläfst viel und hörst mit dem Rauchen auf.
Du verwöhnst dich selbst wie noch nie zuvor!

Und jedes Nachweinen, Bedauern, Wünschen, Zurücksehnen und mit anderen Vergleichen („wie wäre mein Leben, wenn das Kind nicht da wäre?“) ist momentan ganz fehl am Platz, raubt dir nur Lebensqualität und -energie, und deshalb weigerst du dich.
Du musst dich schon entschieden WEIGERN, denn diese Gedanken und Emotionen werden oft und ganz ungefragt vorbeikommen: beim Aufwachen, beim Ins Bett gehen, bei jeder Begegnung mit früheren Freunden, beim Sehen vermeintlich „glücklicher Paare“ (falls du alleine bist) zum Beispiel. Just saying.

Und an alle, die jemanden in ihrem Freundeskreis kennen, der unerwartet schwanger ist:
diese Person braucht NUR extremes Mitfreuen (selbst, wenn sie selbst dauernd heult! Selbst dann!), NUR Ermutigung, NUR praktische Unterstützung.
Jede positive Bestärkung ist Gold wert!
Und Standard bei jeder Liebesbotschafterin.
(Und wehe, ich erwische eine von euch, wie sie einer werdenden Mami Angst macht oder ihr Zweifel einredet. Glaub‘ mir, sie hat schon von ganz alleine genug Angst, da braucht sie deine Befürchtungen nicht noch zusätzlich.)

 

 

2. Geburt

Eine Geburt ist ohne Zweifel eins der extremsten emotionalen Erlebnisse im Leben – und sehr belegt von Wünschen, Träumen und Ängsten.
Du kannst dich wirklich darauf freuen (etwas anderes würde ich mir als Liebesbotschafterin einfach nicht erlauben).

Vertraue, dass dein Körper intuitiv alles richtig machen wird, du genau spüren wirst, was und wen du wann genau brauchst – und kommuniziere das ganz klar.
Du, dein Körper, dein Kind: ihr seid das Wichtigste bei dem Ganzen.
Nicht der Mann, nicht die Klinik, nicht die Meinung der Hebamme („was denkt sie jetzt, wenn ich laut stöhne?“) – sie ist für dich da, und nicht du für sie.

Es gibt viele großartige Ärzte und Hebammen, die nicht nur einen Beruf ausüben, sondern ihre Berufung gefunden haben – wenn du so jemanden findest, darfst du wirklich dankbar sein.
Es gibt allerdings auch andere (wie immer und überall bei den Menschen): übernächtigte, überarbeitete, übermüdete, frustrierte oder einfach unsympathische Geburtshelfer – und diese kann man sich nicht immer aussuchen.
Wenn du auf so jemanden triffst (UND DAS KANN PASSIEREN): keine Panik.
Du bleibst ruhig, machst dir keine Gedanken und steigst nicht noch emotional auf irgendwas ein – du bleibst bei deinem Kind und bei dir.
Das braucht jetzt deine ganze Konzentration und Kraft.
Du vertraust, dass alles gut geht.

Und was ist, wenn nicht alles gut geht?
Dann schaffst du es auch.
Darüber spricht man nicht so gerne, aber:
es gibt immer mal Komplikationen, unerwartete Wendungen, und manchmal sogar echte, menschliche Fehler.
Wenn du also nicht deine „Traumgeburt“ erleben durftest, DANN IST ALLES GUT.
Versöhne dich damit, und gebe diesem Erlebnis nicht eine so große Bedeutung – lasse es einfach hinter dir.
So sehr ich dir deine „gedämpftes Licht, Badewanne, klassische Musik, Traumpartner und Lieblings-Hebamme an der Seite“ – Geburt wünsche – die Regel ist das nicht: UND DAS IST NICHT SCHLIMM.
Je weniger romantisch du dir das ausmalst, umso entspannter wirst du alles erleben.

Lese keine Internetberichte von Frauen, die traumatische Erlebnisse hatten, googel‘ nicht zu viel, und halte dich nicht in Foren auf – schlafe lieber in der Zeit, lese ein lustiges Buch oder kuschele mit dem Kind (falls bereits auf der Welt ;)).
Was auch immer du tust – hadere nicht mit „ich habe mir die Geburt aber ganz anders…“ – o.k., schade, aber vorbei.
Das liest sich vielleicht etwas hart und unemotional, aber ich in Wahrheit liebe ich dich, und will nicht, dass du ewig irgendwas nachhängst, was du sowieso nicht ändern kannst.

Was nützen dir deine vielen Emotionen, wenn sie dich runterziehen?
Egal, wer „schuld“ ist – egal, was schief lief – es ist vorbei.

Ich weiß, dass jetzt eventuell welche sauer auf mich sind, weil sie dank ihrer Opferrolle angesichts des traumatischen Geburtserlebnisses so viel Zuspruch und Aufmerksamkeit bekommen – aber das nehme ich in Kauf.
Denn wenn man diese Geburtsromantik hinter sich lässt (und diese sieht bei jedem etwas anders aus), dann ist da Freiheit auf der anderen Seite.
Mit ohne klassische Musik, Badewanne und vielleicht mit einem Not-Kaiserschnitt oder Saugglocke – aber das ist alles nicht so wichtig.

 

„Aber Joanna, ich habe neulich einen Artikel gelesen, in dem stand, dass das Geburtserlebnis für die Mutter-Kind-Bindung entscheidend ist?“

ALS OB MAN SICH DAS AUSSUCHEN ODER IM NACHHINEIN NOCH ÄNDERN KÖNNTE!
Ich verrate dir etwas:
Vergiss es einfach.
Du wirst noch Jahre haben, in denen du Erlebnisse sammeln kannst, die für die Mutter-Kind-Bindung wichtig sind.
Also entspanne dich, glaub’s nicht jeden Quatsch, mache dir nicht zu viele Gedanken, und schlafe lieber ausreichend.
Hilft allen Beteiligten mehr als jedes postnatale Bedauern.

Bei der Geburt ist es ein bisschen wie bei der eigenen Hochzeit – jede Erwartung, dass es „der schönste Tag meines Lebens“ werden soll, ist hausgemachter Stress.
Es KANN wunderschön werden, keine Frage.
Wenn es aber so semi wird, dann bist du trotzdem hinterher verheiratet – ist doch egal, wie es letztendlich war!
Und nach der Geburt hast du hinterher auf jeden Fall dein Baby.
Es kommen noch sooo viele schönste Tage!

Und noch kleines Detail, über welches mich keiner beim 1. Kind informiert hat (!):
direkt nach der Geburt passt man nicht sofort in seine alte Jeans.
Ich habe damals nicht schlecht gestaunt ;)!

 

3. Stillen.

Dass Stillen das Beste überhaupt ist, wissen alle Schwangeren.
Hach, diese innige und zärtliche Mutter-Kind-Idylle!

Stillen mag als das superromatischste Ding überhaupt gelten – aber es ist am Anfang meist einfach nur anstrengend und schmerzhaft.
Der Milcheinschuss ist eine große körperliche Veränderung, und das Stillen muss erst gelernt werden.

Das ist teils ungewohnt, unangenehm, und tut manchmal sehr (!) weh – es ist eher die Regel, also braucht sich keiner erschrecken, oder deswegen schlaflose Nächte haben.
Die Brüste werden riesig und manchmal sogar unproportional zum restlichen Körper (ich sah aus wie eine Barbie und kam mir total dämlich vor), es treten unangenehme Spannungsgefühle auf, und für bestimmte Körbchengrößen gibt es keine sexy Spitze, sondern altbackene, gruslige Still-BH’s (dann ist man also nicht nur übermüdet, sondern zusätzlich hässlich. Danke für nichts.)
Kann man das Kind nicht regelmäßig oder rechtzeitig anlegen, oder steht unter seelischem Stress (und wer tut es nicht mit einem Neugeborenem?), staut sich die Milch und das kann wirklich weh tun – die Brustwarzen schmerzen am Anfang höllisch und bluten nicht selten.

Das gibt es ganz, ganz oft, und deshalb ist es wichtig, dass man sich so viel Unterstützung und Zuspruch in Sachen Stillen holt, wie nur möglich!
Wie werde ich einen Milchstau los, was tun bei wunden Brustwarzen, wie oft lege ich an, und wie lange – bei all den aufregenden neuen Dingen, die auf einen zukommen, ist dieses Wissen Gold wert!

Und noch etwas unpopuläres:
Anfangs wirst du dir manchmal wie eine Milchkuh vorkommen.
Kind wickeln, stillen, tragen, schlafen, wickeln, stillen, tragen, schlafen – viel mehr bekommst du nicht auf die Reihe.
Das ist überhaupt nicht schlimm, ganz normal, und sogar wichtig für dich, deinen Körper, und das Kind.
Sei also nicht frustriert oder gelangweilt deswegen, und bekomme um Himmels Willen keine Gewissensbisse, weil „ich müsste es eigentlich genießen, aber ich fühle mich wie eine Nahrungsquelle.“
Das ändert sich wieder.
Halte noch ein bisschen durch, das wird noch schön :).

Es heißt übrigens WochenBETT, und nicht WochenAUFRÄUMEN, WochenPUTZEN, WochenSHOPPEN oder WochenUNTERNEHMEN oder gar WochenINSTAGRAMMEN.
Du bleibst im Bett, ungeschminkt und übernächtigt, und bist nicht frustriert, dass sonst nichts läuft, ja?
Für alles andere organisierst du Hilfe.

Dieser Zustand wird vorbeigehen, und das Kind wird nicht „dein Leben lang an deiner Brust hängen/am Bein kleben.“
Versprochen!

 

 

4. Nächte. 

Nicht schlafen zu können ist das schlimmste überhaupt – ich habe es gehasst, und mich niemals daran gewöhnt.
Am Anfang wirst du mit 90% Wahrscheinlichkeit im Team „Overnight“ sein – die Kinder, die durchschlafen, sind eher die Ausnahme.
Also keine Panik, keinen Stress, kein unsicheres: „Was hat das Kind denn jetzt schon wieder…“.

Dass Neugeborene und Babies nachts gestillt und getragen werden müssen, daran geht kein Weg vorbei – und auch das wirst du schaffen.
Manchmal werden sie sogar nicht aufhören zu weinen, obwohl du sie trägst: werde dann nicht sofort panisch und bringe dich selbst unter Druck „Was mache ich falsch?“.
Du machst vielleicht irgendwas falsch (was meistens überhaupt nicht schlimm ist), aber ganz viel richtig, und dem Kind hilft deine Ruhe am allermeisten.

Du schaffst das.
Du schaffst das sehr gut.

Und bist keine schlechte Mutter, wenn du das Kind zwischendurch einfach mal abgrundtief hasst, weil es jede Stunde wach wird, und du körperlich völlig am Ende bist – auch das ist normal, und wird noch paar mal vorkommen.
Manchmal muss du mitten in der Nacht das Bett neu beziehen, das Kind duschen und beruhigen, während du überlegst, ob man vor Müdigkeit eigentlich sterben kann?
Aber du wirst all das hinkriegen, und zwar ohne auszurasten und ohne zusammenzubrechen: du machst einfach eins nach dem anderem, und bekommst keine Panik dabei.
Du. schaffst. das.

Spätestens morgen früh wirst du dein Kind wieder unendlich lieben, weil es dich zahnlos anstrahlt, und mit dem niedlichsten Pokerface so tut, als ob es von der letzten Nacht nichts wüsste.
Babies haben diese Performance perfektioniert und es klappt. jedes. mal.

Ich garantiere dir:
Irgendwann werden diese Phasen weniger, kürzer, und auf einmal sind sie Teenager und schlafen bis 15 Uhr nachmittags, wenn du sie nicht vorher weckst.
Ihre Betten beziehen sie ganz alleine – und manchmal sogar noch deins, wenn du keine Zeit dafür hast.

 

5. Schwierige, unerwartete Umstände.

Nicht schön, aber trotzdem wahr:
nicht jedes Kind wird in die perfekte Situation hineingeboren – und nicht jede Situation bleibt perfekt.

Verabschiede dich von der Vorstellung, dass alles immer nach Plan läuft – das erspart dir so viel Frust und Tränen!
Was auch immer an Herausforderungen kommt: Krankheit, Trennung vom Partner, finanzielle Engpässe, unerwartete unglückliche Umstände – du wirst das alles meistern und bist in der Lage, alles zu bewältigen.
Wie groß und zunächst unüberwindbar die tatsächliche Herausforderung auch erscheinen mag – du wirst sie packen.

Am besten trennst du dich gleich heute von dem Trugschluss, dass alle äußeren Umstände passen müssen, damit du endlich glücklich sein kannst.
Tiefe Wahrheit, aber SO WICHTIG!
Verabschiede dich von deinem romantischen „nur so: (setze hier bitte deine Traumvorstellung ein, bestehend aus Traumpartner, gewünschte Anzahl/Geschlecht der Kinder/Traumhaus/Anzahl der Urlaube/Auslandsreisen im Jahr) bin ich glücklich“ – Bild!
Du darfst dir erlauben, JETZT glücklich zu sein – OBWOHL nicht alles nach Bilderbuch aussieht.
Du darfst JETZT ausgelassen, fröhlich, albern, erfüllt und entspannt sein – OBWOHL noch jenes schlimm ist, und in diesem Bereich sich noch vieles ändern könnte, und wie soll das überhaupt mit jenem Thema werden.
Warte nicht darauf, sondern beschließe, JETZT und HIER dein Leben zu feiern!

Mit oder ohne Partner, mit einem gesunden Kind oder einem, welches besondere Unterstützung braucht, mit Geld oder ohne – warte nicht auf den passenden Umstand, passendes Gefühl oder irgendeine sonstige Erlaubnis:
genieße jede Sekunde und freue dich!

 

„Aber Joanna, ich wünsche meinem Kind nun mal die allerschönste Kindheit!“

Oh, wie gut ich das verstehen kann!

Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis:
Was für dich gilt, gilt für dein Kind.
Es muss nicht alles an äußeren Umständen perfekt sein, damit die Kindheit glücklich ist – das ist manchmal sogar hinderlich ;).
Kinder brauchen VOR ALLEM Eltern, die es lieben (zur Not nur ein Elternteil – viel besser als eine Fake-Beziehung den Kindern zuliebe) – aber ansonsten brauchen sie ganz wenig.
Der ganze materielle Kram ist überhaupt nicht wichtig, sie müssen gar nicht im Alter von 9 Jahren schon die halbe Welt bereist haben, und den neuesten technischen Shit im Kinderzimmer horten.
Wenn es so ist: toll. Falls nicht: nicht schlimm.
Das Kind stört sich viel weniger daran, als du glaubst.

Wenn DU dem Kind nicht das Gefühl gibst, dass etwas fehlt, dann wird es überhaupt kein Problem haben!
Glaub‘ mir, man kann wirklich sehr wenig besitzen, aber keine Mangelenergie und Armutsdenke zulassen – und dann sind alle zufrieden und keiner ist deswegen deprimiert.
Ein Umstand kommt und geht – und wenn deine Kinder lernen, unabhängig davon glücklich zu sein, dann ist es das Beste überhaupt!

 

Aber Joanna, du hast leicht reden – dein Leben ist perfekt! Wenn du von meinen Umständen wüsstest!

Als ob du mir mehr glauben würdest, wenn ich alleine, pleite, krank und mit allem am Ende wäre!
Das ist hier kein „Wer hat die schlimmsten Probleme“-Wettbewerb.
Ich sage dir lediglich, dass du jederzeit eine Entscheidung treffen kannst: für Lebensfreude.
Für Genuss.
Für Glücklichsein.
Die Liebe ist immer größer als jeder Umstand, der Stärkste hat das Sagen, Love over Fear, Ober sticht Unter.

Du bist also keine Ausnahme und kein Sonderfall, bei dem es „ganz besonders schwer ist“.
Dazu stehe ich – und ich habe wirklich Zeiten erlebt, in denen ich fast nichts hatte – mit 3 Kindern.
Ich sage nicht, dass es schön war – ich sage nur, dass es keinem geschadet hat, ganz im Gegenteil!

 

 

6. Zeit.

Kinder sind ein UN-END-LICHE Zeitfresser – das offen zuzugeben, klingt nicht unbedingt attraktiv.
Es stimmt aber trotzdem!
Alles dauert ungefähr doppelt so lange wie zunächst geplant, und dreimal so lange, wie du dachtest, als du noch keine Kinder hattest.
Jeder Ausflug gleicht einer Expedition in den Himalaya und außerdem musst du ständig irgendwelche willkürliche Schlafens- und Fütterungszeiten beachten.
Und das ist erst der Anfang!

Solltest du zuvor effektiv gewesen sein: mit Kindern wirst du ungefähr 1/4 davon hinkriegen – MIT VIEL AUFWAND.
Es wird Tage, Wochen und Monate geben, in denen du das Gefühl haben wirst, dass du absolut nichts „geschafft“ hast, außer natürlich Kind wecken, Kind anziehen, Kind füttern, um’s Kind kümmern, Kind ins Bett bringen.
In beliebiger Reihenfolge, aber ansonsten NICHTS.
Trotzdem wirst du übrigens abends todmüde ins Bett fallen, aber du wirst kein sichtbares „Erfolgserlebnis“ haben, wie früher bei einem Projekt.
UND DAS IST GAR NICHT SCHLIMM UND GANZ NORMAL.
Sei also nicht frustriert deswegen – das tut dir auch mal gut, einfach so happy zu sein, auch wenn du nichts „erreicht hast“ ;).

Ich gebe dir einen Rat:
nehme dir für den Anfang nichts anderes großartiges vor.
Gar nichts!
Mache keine großen Pläne, starte kein Business, und plane nicht „einen erfolgreichen Mamablog zu schreiben“ – vergiss es einfach!
Es gibt bestimmt Kinder, die sehr viel schlafen – dann trinken – und dann wieder schlafen, aber das ist nicht die Regel.
Enstpanne dich völlig, lege den Ehrgeiz weg, slow down, und gönne es dir, im Rhythmus des Kindes zu leben:
diese Zeit wird sich wieder ändern (versprochen!), du wirst mehr Freiraum haben (ich schwöre!), und du wirst aufgrund vom Kind nichts verpassen (das garantiere ich!).

Nimm‘ dir Zeit.
Du musst nicht am Ende des Tages – des Monats – des Jahres etwas „erreicht“ haben mit kleinen Kindern.
Das wichtigste ist, dass die Mama entspannt und locker ist – damit hast du genug erreicht.
Alles andere wird zu seiner Zeit passieren, und das wird übrigens genau der richtige Zeitpunkt für dich und dein Kind sein.
Mach‘ dir gar keinen Druck.
Alles entspannt, alles langsam – gefühlt zu langsam für dich und genau richtig für alle Beteiligten.

Eins kann ich dir versichern:
eines Tages wirst du aufwachen, deine Kinder sind 2 Köpfe größer als du, und du wirst beim besten Willen nicht nachvollziehen können, WIE SCHNELL SIE GROßGEWORDEN SIND.
Muahahaaaaa, ehrlich wahr.

Deswegen: genieße jede Sekunde, in der du „nichts geschafft hast“.
Außer natürlich das dämliche Bärenbuch zum 164 mal vorzulesen – zusammengerechnet hast du bestimmt 2 Jahre deines Lebens nur das dämliche Bärenbuch vorgelesen.

Denn so unspektakulär und langweilig das klingeln mag :
du hast deine Zeit in einen Menschen investiert – und das ist wertvoller als jedes andere Projekt oder Karriereschritt.
Herzlichen Glückwunsch hierzu!

Und genau darum geht es bei dieser Eltern-Kind-Sache nämlich ;).

Liebesgrüße
Joanna

 

Im Teil II. werde ich ein paar unbequeme Wahrheit über Erziehung im Allgemeinen schreiben.
Und über andere Mütter und andere Kinder.
Über schlechtes Gewissen und die Förderung von Kindern.

Stay tuned!

 

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70 Comment

  1. Reply
    INA
    28. Februar 2017 at 16:11

    wie war…… 😉
    Sehr schön geschrieben und auch mal direkt gesagt wie es ist!!

    Sehr schöner Blog mit sehr schönen Themen die auf den Punkt genau stimmen….. 🙂

    Bin noch nicht so lange dabei aber ich finde dich herrlich erfrischend, sehr relaxt und
    sehr ehrlich….. 🙂

    GLG *INA*

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:28

      Herzlich willkommen, liebe Ina ♥!

  2. Reply
    Maria
    28. Februar 2017 at 16:16

    Danke liebe Joanna! Es tut so gut einen Post zu diesem Thema von Dir zu lesen! Teile absolut Deine Meinung,… ja, niemand hat es einem vorher gesagt wie anstrengend es ist, aber es ist absolut das Wundervollste Kinder zu haben! Dicke Liebesgrüße! 🙂

  3. Reply
    Sanne
    28. Februar 2017 at 16:35

    Oh, liebe Joanna, wie ich Deine Posts liebe! Diesen ganz besonders!
    Ich habe drei Kinder, von denen mir zwei (Zwillinge) mittlerweile über den Kopf gewachsen sind.
    Die Umstände hätten bei uns nicht unglücklicher sein können.
    Alle Geburten waren Notkaiserschnitte; ein Zwilling kam mit einer Behinderung auf die Welt, der Vater der Kinder hat mich verlassen, als die Kinder noch ganz klein waren, ich hatte keinen Cent und musste sogar unser Haus verkaufen; ich bin sehr krank geworden.

    ABER: Ich liebe, liebe, liebe meine Kinder und im Nachhinein kommt mir das alles gar nicht mehr so schlimm vor. Ich bin umgeben von drei tollen Menschen. Wir haben immer noch kein Geld, aber wir halten zusammen wie Pech und Schwefel und es gibt Momente, die wir zu vier erlebt haben und die ich niemals mehr vergessen werde.

    Ich danke Dir für diesen klugen Post und wünsche mir, dass Du auch noch einen über Teenies schreibst ;-).

    Ganz liebe Grüße
    Deine Sanne

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:35

      Sanne, du bist einfach der Hammer ♥!

  4. Reply
    Tini Busch
    28. Februar 2017 at 16:35

    WOW! WOW! WOW! Ich bin SCHOCKVERLIEBT! Mega toller Beitrag! ❤️❤️✌️ Ich liebe Deine EHRLICHKEIT, Deine offenen Worte und Deine Liebe dabei! WOW! Ich verstehe jedes einzelne Wort und Du weißt nicht, wie oft ich schon darüber nachgedacht habe, mich auf eine Bühne zu stellen und das zu kommunizieren! Du sprichst mir aus der Seele und Du bist eine RIESENGROSSE MOTIVATION für alle Mamis! Meine Jungs sind mittlerweile 13 und 17 und auch ich wäre vor 17 Jahren dankbar über diese Worte gewesen! GROSSARTIG, liebe JOANNA ❤️❤️ Kuss Tini

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:36

      Und ich freue mich unendlich, dass man dabei meine Liebe spürt – weil eigentlich habe ich über nicht so angenehme Dinge geschrieben ;))).
      ♥♥♥!

  5. Reply
    Rieke
    28. Februar 2017 at 16:37

    Ach Joanna…So true! Jedes.verdammte.Wort! Meine drei sind schon nicht mehr ganz klein (12/9/4), aber ich genieße immernoch jeden Moment! Ich habe auch schon zwei Freundinnen stürmisch geküsst, bei denen sich Ü40 das Dritte überraschend auf den Plan gebracht hat, obwohl sie mir das mit schreckgeweiteten Augen erzählt haben…Und gerade gestern hat mein Grosser (3cm größter als ich) abends in Unterhose zum ersten Mal allein die Küche aufgeräumt…Weil ihm langweilig war!! Herrlich! Wären alle Mütter so entspannt wie du, wären vermutlich sogar Elternabende toll….;))))
    Rieke

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:37

      Schönster Kommentar ♥!
      Danke dafür!

  6. Reply
    Hannah
    28. Februar 2017 at 16:37

    Liebe Joanna,
    du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich kann noch nicht bei allem mitreden, meine älteste Tochter ist erst 81/2 Jahre, aber bis zu dem Alter kann ich dir nur zustimmen.
    Liebe Grüße Hannah

  7. Reply
    Eva Möller
    28. Februar 2017 at 17:01

    Hach Joanna, ich unterschreibe alles. Wie immer toll geschrieben und so wahr. Unsere Mädels sind jetzt 9 ähm, fast 10 und gerade 12 geworden und ich kann mich so gut erinnern wie ich manchmal geheult habe, weil ich einfach nicht wusste wie ich das alles schaffen soll.

    Tja, ich habe es geschafft, im nächsten Leben dann auch ohne Heulen 😉 denn wie du sagst, take it easy, sie werden so schnell groß und jetzt kann ich hier sitzen und lese deinen Blog und sie machen was sie wollen.

    Danke für den Post und ich hoffe viele werdende Mütter lesen ihn und speichern ab einfach relaxt die Zeit mit kleinen Kindern zu genießen.

    Genieße deinen Tag und bis in Kürze
    Eva

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:38

      Ja, da müssen wir uns gegenseitig unterstützen, damit nicht jede von uns auf’s Neue heulen muss 😉 – wegen Dingen, die gar nicht sooo wild sind, ne ;)…

  8. Reply
    Melanie
    28. Februar 2017 at 17:05

    ohhh wie recht du hast, absolut super und so wahr… Ich finde es so erfrischend das du schreibst wie es wirklich ist und DU SCHAFFST das jaaa man schafft das. Ich bin spät Mama geworden und mein jüngster ist nun 3 Jahre mein großer 8 und ich habe das geschafft. Schwanger sein, die Geburt und das stillen und ja die Nächte… es ist so, eins nach dem anderen und es ist normal. Und ja das Wochenbett kommt von Wochen und das stillen von Stille… nicht ohne Grund. man darf sich darauf einstellen… und hätte mir mal früher jemand gesagt das Stillen Schmerzhaft sein kann, wäre ich sehr glücklich gewesen…. und wenn es nicht klappt hey, das Baby verhungert nicht es gibt noch andere Möglichkeiten das Baby satt zu bekommen… super toll ich bin schon gespannt auf TEIL II ich freu mich drauf… DANKE liebe Joanna

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:39

      „das stillen von Stille“ – sehr schön!♥

  9. Reply
    Anabelle
    28. Februar 2017 at 17:18

    Danke, Joanna. Das kam genau zur richtigen Zeit! Eigentlich wollen wir gerne ein Kind, aber da sind halt auch viele Bedenken, Ängste und Zweifel… Dafür hast du genau die richtigen Worte gefunden! Nochmal danke, ich knutsch dich! 🙂

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:40

      Wenn ihr eins wollt, wird sich ALLES fügen ♥.
      Go for it ;)!

      1. Anabelle
        2. März 2017 at 5:59

        Das werden wir! ❤

  10. Reply
    Nowshine
    28. Februar 2017 at 17:18

    Zange, eine Woche Intensivstation und ständiges äh, äh, äh wenn ich den Raum für nur eine Sekunde verlassen hab.
    Und Gott, ich sag nur Scheiss BOBO!
    … und heute singe ich manchmal dieses dumme Bobo-Lied vor mich hin, weil es im Nachhinein doch alles so unglaublich schön war…)

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:40

      „ständiges äh, äh, äh wenn ich den Raum für nur eine Sekunde verlassen hab“ – ich habe gerade laut losgelacht!!!!
      FLASHBACK!

  11. Reply
    Rike
    28. Februar 2017 at 17:34

    Dieser Blogpost ist einfach nur GROßARTIG und sollte von absolut JEDER (werdenden) Mama gelesen werden!! Vielleicht könnte man ihn drucken lassen und in Krankenhäusern und Gyn-Praxen verteilen? Das würde vielen Müttern und Kindern das Leben deutlich schöner machen!Danke für diesen Artikel!!

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:41

      DANKE ♥!!!!

  12. Reply
    martina
    28. Februar 2017 at 17:37

    Liebe Joanna,

    toller post! Nur eines würde ich noch zum Thema Stillen hinzufügen: Wenn das Stillen nicht klappt egal was man tut – das ist nicht schlimm! Ich habe damals so sehr darunter gelitten weil ich einfach nicht genug Milch geben konnte und mein Kind nicht satt wurde. Ich musste zufüttern und dadurch wurde die Muttermilch noch weniger. Kurz darauf kam gar nichts mehr und das Thema stillen hat sich von alleine erledigt. Dabei hätte ich es mir so gewünscht. Für mich war klar dass ich Stillen werde. Überall hört und liest man Muttermilch ist das Beste für das Kind und natürlich will man als Mutter nur das Beste für sein Baby!
    Meine Außenwelt redete nun auch noch auf mich ein da es ja wie gesagt „das wichtigste für das Kind ist Muttermilch zu bekommen und wenn es das nicht bekommt wird es womöglich unterentwickelt, hat 1000 Allergien etc.“ Außerdem ist das Stillen wohl quasi das non plus ultra für die Mutter-Kind-Bindung. Mir wurde quasi ständig unterstellt ich wolle nicht stillen, hätte mir nicht genug Mühe gegeben, nicht alles versucht etc. Ich habe mich teilweise geschämt die Flasche in der Öffentlichkeit zu geben weil ich ständig das Gefühl hatte ich müsse mich gegenüber anderen erklären.
    Zum Glück hatte ich meine liebe Mama und eine verständnisvolle und erfahrene Hebamme die mir eine große Stütze waren und mir beide gesagt haben alles ist gut so wie es ist! Also habe ich meiner kleinen Maus die Flasche gegeben. Mein Baby war endlich satt, zufrieden und ausgeglichen und ich war es auch! Was soll ich sagen, heute ist sie ein putzmunteres, gesundes und super entwickeltes Kind und hat keine Allergien etc. und unsere Bindung ist gigantisch!! Das Flasche geben in meinem Arm war mindestens genauso innig wie das Stillen.

    LG Martina

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:41

      Ganz toller Nachtrag, danke dafür, liebe Martina!

      1. Katharina
        1. März 2017 at 21:43

        Liebe Martina,
        das kenne ich so gut! Alle machen einen ganz wild damit, dass Stillen das einzig wahre ist und man selbst setzt sich unter Druck. Als es trotz aller Bemühungen nicht funktioniert hat, stand ich völlig neben mir und habe nur noch geheult. Dabei brauche Babys vor allem entspannte Mamis und keine hysterischen Wracks, die an ihren Ansprüchen scheitern. Ich habe also auch zur Flasche gegriffen und an unserer Mutter-Kind-Bindung ist ganz sicher nichts auszusetzen 😉
        Liebe Grüße
        Katharina

  13. Reply
    Maria
    28. Februar 2017 at 18:28

    Genau. So.
    Zum Glück sind es dann statt der erwarteten zehn nur sechs Dinge und auch das passt haargenau!!!
    ❤️ Danke

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:42

      LACH :)!

  14. Reply
    Judith
    28. Februar 2017 at 18:40

    Hey, da ich gerade nur Bauch und sonst nix mehr von einer Figur übrig habe wegen der ewigen Übelkeit gepaart mit genauso ewiger Magen-Darm Grippe, immer müde bin und nebenher noch einen fast drei Jährigen bespaßen muss, der schneller reden kann, als ich denken, kommt dein Post gerade recht… Ich sehe aus wie eine Schlange, die einen Ball gefressen hat 🙁 Vielleicht hat Jil ja dafür auch Outfit Tipps.

    Ich weiß, da kommt ein Riesenberg an Chaos auf mich zu, zumal der bereits Vorhandene schon super anstrengend war, aber ein Kind ist halt zu wenig, falls dieser mal nicht mein Bett beziehen sollte, macht das vielleicht das zweite… Eigentlich hatte ich mich damit abgefunden, dass das mit dem Genießen erst in zwei Jahren was wird. Aber das macht etwas Zuversicht, was du schreibst 🙂

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:44

      „falls dieser mal nicht mein Bett beziehen sollte, macht das vielleicht das zweite“ EBEEEEEN!
      Immer schön vorausschauend denken, muahahaaaaaa….

      Ach was, es wird schon viel früher Zeiten geben, die du sehr genießen wirst ;).
      Und hole dir so viel Hilfe, wie es nur geht, ja?

  15. Reply
    Heide
    28. Februar 2017 at 19:04

    Ach Joanna, ich muss so lachen.
    Und irgendwie habe ich nach dem Lesen eher weniger Angst, mal ein Kind zu bekommen als vorher, dabei malst du hier ja keine Traumwelten 😀
    herrlich!
    Auf den zweiten Teil freue ich mich noch mehr

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:45

      Über deine Kommentare freue ich mich IMMER, aber über diesen ganz besonders ♥!!!!!

  16. Reply
    Paula
    28. Februar 2017 at 19:09

    Du strahlst! Das ist so toll – Danke !

  17. Reply
    Evelyn
    28. Februar 2017 at 20:41

    maaaaaa!!!! Super geschrieben!!! Endlich sagt mal wer wie es ist!!! Wuenschte ich haette das vor der Geburt gelesen…weil man macht sich selbst echt den groessten Druck!!!… und jetzt entspann ich mich und geniesse die Zeit mit meinem kleinen troublemaker xxx

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:45

      „weil man macht sich selbst echt den groessten Druck!“
      IS SO!!!

  18. Reply
    Silvia
    28. Februar 2017 at 20:45

    Nicht nur für werdende oder gerade gewordene Mamis sind diese Zeilen ein Geschenk. Auch „erfahrene“ Muttis (ist man das eigentlich je bei Kindern) können sich an diesem Blog erfreuen; spricht uns doch aus der Seele bzw den Erfahrungen – und den ein oder anderen Schmunzler entlockt er auch. An alle Mamas da draußen: es wird! Oft anders als geplant, aber dennoch: es wird. Das Zauberwort ist Geduld. Und irgendwann stehen junge Erwachsene neben dir und du würdest mit Freude zum siebentausenddreihundervierundachtigsten Mal die Lieblingsgeschichte vorlesen, aber die Zeiten sind vorbei, aber dann wollen neue Lebensabschnitte begleitet sein. Es ist und bleibt spannend… Nur Mut.

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:46

  19. Reply
    Sylke
    28. Februar 2017 at 21:03

    Liebe Joanna, ich bin auch Mama von drei Kindern (9,5 und fast 3) und erzähl auch ehrlich den Menschen um mich rum, dass wir nicht jeden Tag lachend über die Blumenwiese renneb und ich nach Jahren ohne Schlaf faktisch am Ende bin. Jeder, der mir lauscht ist dankbar und ich sage immer- ich wünschte mir hätte jemand VORHER gesagt, was da alles auf einen zukommt. Ich bin im Wechsel Alleinerziehende und ich muss viel allein schaffen. Aber ich geb mein Bestes!

  20. Reply
    Katrin
    28. Februar 2017 at 21:32

    Das tut gut

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:49

  21. Reply
    Ceebee
    28. Februar 2017 at 21:58

    Bobo Siebenschläfer? Ja, den hasste ich auch…
    😉
    Ceebee

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 9:49

      Über Bobo habe ich sogar mal ausführlicher geschrieben ;):
      http://www.liebes-botschaft.com/2015/11/10-dinge-die-man-sich-uberlegen-sollte.html

  22. Reply
    Nele
    28. Februar 2017 at 22:08

    Liebe Joanna,
    nun bin ich schon seit 13 Monaten Mutter und habe bereits meine ersten Erfahrungen auf diesem neuen Gebiet sammeln können.. Danke dir für deine Worte! Wie konntest du nur wissen, wie bei uns die erste Zeit war?! 😉
    Sie bringen alles so dermaßen auf den Punkt und nehmen hoffentlich der ein oder anderen Bald- oder Neu-Mami den Druck perfekt sein zu müssen, wie einem online auf Instagram und Co. suggeriert wird.
    Liebe Grüße

  23. Reply
    Kerstin
    28. Februar 2017 at 22:33

    Liebe Joanna, als erfahrene Dreifach-Mutter (22, 6 und 3) kann ich das alles nur unterschreiben. Von besschissenen Zeit im Frauenhaus, mit Schulden in einer fremden Stadt ging es irgendwann nicht mehr weiter nach unten. Aber der Vorteil am unten, es geht auch wieder rauf. Mein Motto war und ist noch immer:“was mich nicht umbringt, macht mich stark“. Mittlerweile sehe ich vieles entspannter, vor allem, wenn man sich selber dem Erwartungsdruck entzieht, und zwar in jeder Hinsicht… Liebe Grüsse Kerstin von Tagaustagein

  24. Reply
    julia
    1. März 2017 at 0:09

    Selten habe ich über „Kinder“ einen so ehrlich und guten Beitrag gelesen.
    Frauen sind meiner Meinung heute auch zu sehr Mutter, zu wenig Frau bzw Ehefrau.
    Und Kinder werden heute auch zu sehr verhätschelt….

    Schöne Grüße von katzenkindchen

    und noch eine Frage: Seitdem du deine eigene Domain hast, werden deine Artikel im Feedreader nicht mehr komplett angezeigt, nur noch wenige Zeilen und keine Bilder mehr. Kann das wieder geändert werden???

  25. Reply
    V
    1. März 2017 at 1:56

    Ach Joanna, tausend Dank für diesen Post! Ich sitze gerade nach dem 3. Heulkrampf mit seit 5 Std heulendem, 5-Wochen altem Baby da (2 Uhr nachts) und da sehe ich deinen neuen Eintrag sowie die Kommentare – es wird also besser?! Gibt mir auf jeden Fall Hoffnung und Kraft.
    Alles Liebe
    Veronika

  26. Reply
    Inga
    1. März 2017 at 5:05

    Dieser Post sollte bei jedem Frauenarzt/jeder Frauenärztin hängen! Ich finde ihn großartig! Meine Töchter sind mittlerweile 16 und 18 und es ist einfach herrlich. Klar, manchmal lief nicht alles nach (meinem) Plan, aber das hat mich auch weitergebracht und ich habe den Perfektionismus abgelegt und einfach nur genossen. Wenn man Kinder als das sieht, was sie sind, nämlich ein Geschenk, dann sind auch anstrengendere Phasen gut auszuhalten. Du solltest doch bitte ein Buch schreiben!!! War da nicht mal was?
    Liebe Grüße von Inga (eigentlich aus Stuttgart, deswegen habe ich vor Jahren mal angefangen Deinen Blog zu lesen, aber nun schon länger in Oregon)

    1. Reply
      Joanna
      1. März 2017 at 10:12

      „Klar, manchmal lief nicht alles nach (meinem) Plan, aber das hat mich auch weitergebracht und ich habe den Perfektionismus abgelegt und einfach nur genossen.“
      GENAU SO ♥!

  27. Reply
    Sonja
    1. März 2017 at 9:31

    Liebe Joanna,
    erst einmal… GANZ LIEBEN DANK für diesen Post. Ich bin Mutter eines 19monatigen Sohnes – und nein, gute Nächte sind nicht in Sicht 😉

    Aber ich muss schmunzeln, weil ich zur Vorbereitung deine älteren Kinder-Posts gelesen und mich dadurch super vorbereitet gefühlt habe – und sich nun ein und die gleichen Worte einfach völlig anders anfühlen. Nicht besser oder schlechter, man versteht es nun. Mutter werden ist eine Grenze, die man überschreitet und nicht mehr zurück kann. Nie wieder. Das ist schön, udn auch wenn Du es nicht hören magst, das beste was mir jemals passiert ist 😉
    Aber erst jetzt begreife ich, was es heißt locker und entspannt zu sein, nach dem man wochenlang, äh monatelang nicht mehr als 1-2 Stunden am Stück und das auch nicht 10 mal die Nacht geschlafen hat oder wofür in Wirklichkeit ‚unruhige Nächte‘ steht, nämlich ver*** noch mal ÜBERHAUPT nicht zu schlafen ;-)))
    Aber was ich immer geschafft habe ist, das Gute zu sehen und den Moment zu genießen. Trage ich das Kind die ganze Nacht, freue ich mich darüber dass ich so viel von ihm habe und ihm so nah sein kann. Was ich nie wollte war, zu denken, lass es bloß bald vorbei sein. Wie tragisch so das erste Jahr zu verbringen.

    Freue mich auf weitere Teile. Gerade auf diesem Thema ist mehr Ehrlichkeit echt angebracht. Ich rede hier von Muttitreffs :-/

    Liebe Grüße,
    Sonja

  28. Reply
    Rose
    1. März 2017 at 13:47

    Liebe Joanna, ich finde Dein Post sollte in jede Hebammenpraxis…Gynäkologen….und an jede Schwangere verteilt werden!! Ich sitze da und nicke ganz dämlich ;-)) jetzt gerne noch ein paar Worte zu pubertierenden Söhnen….
    Liebe Grüsse Rose

  29. Reply
    Iris
    1. März 2017 at 16:29

    Liebe Joanna,
    es gibt im Leben Dinge, die ändern sich niemaaaaaaals!!!!! Dein post ist der Beweis! Mein Sohn feierte am 28. Februar seinen 31. Geburtstag. Und dabei war es doch erst gestern, dass der frisch gebadete und gewandete Prinz zum dritten mal am Tage sein Windelpacket vollgesch…. hat! Da hilft nur eins – Liebe ist ALLES!

    Viele Grüße von Iris

  30. Reply
    Inge Engl
    1. März 2017 at 18:14

    Liebe Joanna,
    danke für Deine IMMER positive Ausstrahlung! Die Liebe ist unendlich, sie besiegt doch meist jede Wut, jeden Zorn und lässt das meiste Verzeihen.
    Viel ist bestimmt die Sicht der Dinge!
    Ich war am Anfang meines Mutterdaseins hin und her gerissen, weil ich keine solche Mutter werden wollte, wo alles -was einem bisher ausmachte- weggewischt ist und nur noch die Kinder zählen. Ich wollte ganz schnell wieder sportlich sein, beruflich erfolgreich sein, alles schaffen und erst beim 3. Kind konnte ich alles gelassener angehen, weil ich wusste, wenn mir die anderen Dinge wichtig sind, funktioniert das auch wieder, etwas später – doch mit ganz viel Wertigkeit.
    Ich sehe das ganz genauso, wenn etwas suboptimal läuft, dann freu Dich über das, was Du ohne dem Suboptimalen nicht erfahren hättest, das ist mit Sicherheit nicht alles negativ.
    Meine 2. Tochter starb bei der Geburt. Man kann sich nun mit der Schuld (eigene und fremde) und der Technik, die doch alles im Griff haben sollte zerfleischen, es wird einen nicht weiterbringen. Aber seinen Frieden – mit sich und den anderen Beteiligten zu finden – ist ein großer Schritt fürs Wohlbefinden und fürs Glück.
    Ich habe mein 3. Kind ganz extrem genossen, bin wieder eine sportliche Frau, mag meinen Beruf, reise viel, auch mit meinen Kindern, meine Ehe hat sich verändert, aber nicht zum Negativen und vorgestern sagte meine älteste Tochter zu mir: Ich will auch mal so werden wie Du! Da hat mein Mutterherz nur gedacht: Du wirst mal ein ganz eigener Mensch, ein ganz toller! Aber gefreut hab ich mich trotzdem…

    Mach weiter so, motiviere uns mit Deinen Gedanken, Deiner tollen Wohnung und Deinen Outfits, I Love It… P.S. Robert Redford ist auch zu uns eingezogen…

    1. Reply
      Joanna
      3. März 2017 at 6:52

      WOW, Inge, DANKE!
      Deine Worte ♥!

  31. Reply
    Christine
    1. März 2017 at 19:50

    Liebe Joanna,

    ich hatte künstliche Befruchtung im 3. Versuch, Kaiserschnitt ungeplant, Stillen hat auch nicht funktioniert.
    Heut kann ich über das alles nur noch lächeln. Der Stress den einen die Aussenwelt macht: was es klappt nicht, was es
    war keine normale Geburt, was du konntest nicht stillen. Alles nur bescheuert.

    Ich habe eine Traumtochter, hatte sicher nur 5 Nächte wo ich nicht schlafen konnte, also kann alles nicht so verkehrt sein.
    Wir haben irre viel Spaß zusammen und sie ist einfach ein Traumkind. Heute sehe ich alles entspannter. Sie ist einfach das Glück meines Lebens und wir lieben uns ununendlich. Habe sooo gekämpft um dieses kleine Wesen das dieses Wunder entsteht und danke jeden Tag das ich sie geschenkt bekam.

    Liebe Grüsse, C.

    1. Reply
      Joanna
      3. März 2017 at 6:51

      Wie wunderbar! Danke für deinen Kommentar, liebe Christine!

  32. Reply
    Katrin
    1. März 2017 at 21:04

    Wundervoll auf den Punkt gebracht.
    Ich habe die neue Situation am Anfang auch etwas unterschätzt. Es beginnt einfach ein neues Leben, ein neuer Abschnitt.
    Meine Tochter ist 3 Jahre.
    Ich habe sie im Ausland geboren, weit weg von Familie und Freunden. Ich musste nach 6 Wochen wieder arbeiten. Es war super anstrengend, aber auch schön. Natürlich gab es Tränen.Und ja, Schlafentzug kann Folter sein, aber am nächsten Tag kommt ein kleines süßes Lächeln und alles ist vergessen.
    Heute bin ich stolz und auch da geb ich dir recht es wird besser 🙂

  33. Reply
    Nina
    1. März 2017 at 22:04

    Liebe Joanna,

    danke für deinen Post, kam grad zur rechten Zeit. Auch wenn ich das ganze schon mit dem meinem Großen durchgemacht hab, sieht man in Alltag manchmal nicht, das der Stress auch ganz bald wieder nachlässt. Dieser Druck alles zu schaffen und es bitte auch in vollen Zügen zu genießen. Egal wie man sich selbst sagt, das doch locker zu sein und sich nicht wegen allem zu stressen. Und dann wird man von einem Liebesbotschaft Post daran erinnert. Und aus deinem Mund, kann man dann doch wieder daran glauben. Danke, für aus dem Gedanken-Dreck ziehen….
    Liebe Grüß, Nina

    1. Reply
      Joanna
      3. März 2017 at 6:50

      So gern ♥!

  34. Reply
    Ilka
    1. März 2017 at 22:40

    Liebe Joanna,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Meine Jungs sind 14 und 7, und die Zeit als frische Mama war genauso, wie du es beschreibst. Und heute denke ich manchmal, dass die ersten Jahre trotz allem Stress dennoch leicht und unbeschwert waren – fürs Kind ist man die/der Größte und die Liebe ist einfach bedingungslos. Das Leben mit einem Teenager wiederum kommt mir manchmal vor wie das Leben mit einem Alien. Plötzlich muss man alles logisch erklären, findet sich ständig in Diskussionen wieder und erlebt wieder eine Phase von der man hofft, dass auch diese wieder vorübergeht. Ich fände es sehr spannend von dir einen Beitrag zu lesen, wie du deine Kinder als Teenager erlebt hast bzw. noch erlebst. Mach uns doch auch hier Mut, liebe Joanna!
    Liebe Grüße
    Ilka

  35. Reply
    Christine
    2. März 2017 at 7:05

    Soon to be mum! Die letzten Wochen meiner Schwangerschaft liegen vor mir und zack, kommt der Post von Dir. Ich drucke ihn mir aus und lege ihn mir ans Bett. So kann ich immer mal drauf schauen, wenn es dann doch nicht so gut läuft.

  36. Reply
    Susanne Kucher
    2. März 2017 at 11:32

    Liebe Joanna! Ein herrlicher Post – Du schreibst einfach unnachahmlich und es ist so klar, wenn man Deine Worte liest, dass egal in welchem Lebenszustand und – umstand man ist, es immer selbst in der Hand hat – glücklich zu sein – und das geht auch im größten Chaos. Viele Frauen wünschen oder wünschten sich Kinder und bekommen keine, auch nicht mit allen medizin-technischen Versuchen, auch nicht über Adoption. Ich liebe Deine Posts – als von Kinderlosigkeit betroffene Frau würde ich so gerne mal eine Liebesbotschaft von Dir für diese Frauen lesen. Das wäre sicher der Hammer für uns!
    Liebe Grüße, Susanne

    1. Reply
      Joanna
      3. März 2017 at 6:49

      Danke für deine lieben Worte, liebe Susanne!
      Du hast es bereits perfekt ausgedrückt: „es ist so klar, wenn man Deine Worte liest, dass egal in welchem Lebenszustand und – umstand man ist, es immer selbst in der Hand hat – glücklich zu sein – und das geht auch im größten Chaos“ – genau das würde ich den Frauen mit Kinderwunsch schreiben, bzw. Punkt 5 ;).

  37. Reply
    silkapeal
    2. März 2017 at 14:05

    Danke ♡ ich bin Mutter einer zweijährigen Tochter und ich bin leider öfter auf die „bei-allen-anderen-sieht-alles-besser-aus“ Falle reingefallen. Deine Worte taten mir echt gut und ich arbeite daran, dass leben nicht durch den rosaroten Instagram Filter zu betrachten.

    1. Reply
      Joanna
      3. März 2017 at 6:47

  38. Reply
    Conny
    2. März 2017 at 20:38

    Liebe Joanna!
    Ich danke Dir! So viel Wahres! Aber sag: Hättest Du diesen Post nicht bitte schon vor 22 Jahren schreiben können? Dann hätte ich ihn meinem EX-Mann zeigen können.Vielleicht hätte er dann ja eingesehen dass ich nicht nur den ganzen Tag „die Beine hochlege“ und mir einfach nur ein schönes Leben mache.

    Liebe Grüße von einer stillen Mitleserin (mit drei Kindern zwischen 10 und 22)

    1. Reply
      Joanna
      3. März 2017 at 6:46

      Und genau deswegen heißt er jetzt EX-MANN ;)))))!!!!

  39. Reply
    Susi
    2. März 2017 at 23:34

    Haha, sehr schön geschrieben! Bei Punkt 6 musste ich lachen – hatte ich bei k1 doch den Plan zu promovieren. Weil Babys ja nur schlafen. Ja, ist klar. ;-)))

    1. Reply
      Joanna
      3. März 2017 at 6:43

      HA HA, großartigst!
      Meine Vorstellung (Kind 1) war immerhin so: ich sitze in der Frühlingssonne auf der Parkbank, der Kinderwagen mit dem schlafenden Kind neben mir, ich lese ein Buch und trinke einen Latte to go.
      HAHAHAHAHAHAAAAAA!!!!!

  40. Reply
    Jenny
    5. März 2017 at 18:54

    hahahaha…. ich lach mich hier so schlapp! Hätte ich das alles vorher gewusst…grins! Am herrlichsten fand ich die Nächte! Himmel JA…. so true!!!!! „Kann ich vor Müdigkeit eigentlich sterben?“ – Lach mich immer noch schlapp. Wie oft ich mich das gefragt habe…hahaha!!! Toller Post, bin schon so auf den 2. Teil gespannt!

    Ich habe noch den ultimativen Tipp für Pärchen, die überlegen ein Kind zu bekommen. Schafft euch erstmal einen Hundewelpen an. Wenn ihr den vernünftig hinbekommen habt, dann ist Kinder bekommen keine Herausforderung mehr…harhar!

    Liebste Liebesgrüße von Jenny

  41. Reply
    Jessica
    8. März 2017 at 11:21

    Liebe Johanna,
    danke für deine tollen Beiträge. Dank dir fühle ich mich mit meinen Einstellungen nicht mehr so alleine!!! Immer wenn ich deine Texte lese habe ich das Gefühl du sitzt in meinem Kopf. Schön dass es noch so glückliche und bodenständige Menschen wie dich ( und mich ) gibt. Liebe Grüße Jessica

  42. Reply
    Nicole
    8. März 2017 at 15:26

    Na das passt ja gerade, wie die Faust aufs Auge, sehr schöner Beitrag. Ich sitze hier, kugelrund in der 36. SSW (1. Kind) und sehne den letzten Wochen herbei. Zwar hatte ich eine sehr unkomplizierte Schwangerschaft ohne große Beschwerden, dennoch freue ich mich ehrlich gesagt auch, wenn ich wieder „normal“ bin und ich glaube, das darf man auch. Auf die Geburt freue ich mich wirklich, auf dieses wunderbare Erlebnis (gepaart mit etwas Respekt davor, aber die Vorfreude überwiegt). Ich gehe einfach davon aus, dass es schön wird und denke garnicht daran, was alles „schief“ gehen könnte. Und auch die Zeit danach. Wir lassen das einfach auf uns zukommen und dann werden wir schon sehen, wie es läuft. Vielleicht sehe ich das auch zu locker, aber besser, als sich verrückt zu machen. In diesem Sinne bin ich auch schon auf den 2. Teil gespannt 🙂 Lg Nicole

  43. Reply
    Rebecca
    14. März 2017 at 12:38

    Liebe Joanna,
    Ich bin per Zufall auf über deinen Blog gestolpert und finde ihn wirklich großartig, es macht mir sehr viel Freude ihn zu Lesen und er inspiriert mich auf ganz unterschiedliche Weise.
    Dieser Post gefällt mir besonders gut. Ich bin selbst vor kurzem Mutter geworden und liebe meinen Kleinen total, aber manchmal bin ich einfach fertig und am Ende, aber das laut auszusprechen ist gar nicht so einfach, weil man dann das Gefühl hat keine gute Mutter zu sein. Dein Post hat mir aber nochmal klar gemacht, dass ich meinem Kind alles gebe was es wirklich braucht nämlich Liebe und das wir den Rest dann auch schon irgendwie schaffen.
    Danke
    Liebe Grüße Rebecca

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