Food, Travel

Erdbeer-Zimtbrot + Kalifornien-Playlist

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Auch wenn die Tage in Kalifornien sehr entspannt sind, hat sich mittlerweile eine Art Routine eingespielt.

Eine sehr schöne, wohlgemerkt:
außer täglichem Surfen gehen wir zusätzlich Mittwochs auf den Wochenmarkt, jeden Donnerstag bin ich mit den Kindern in San Francisco unterwegs und entdecke dort eine neue Gegend (das habe ich gleich zu Anfang beschlossen, um jedes mulmige „ich finde mich nicht zurecht in der großen Stadt, gehe dort verloren, und finde nie wieder nach Hause“-Gefühl zu konfrontieren. Was übrigens perfekt geklappt hat.), Freitags besuche ich den hiesigen Flohmarkt, und am Wochenende ist Kinobesuch eingeplant.

Ihr müsst zugeben: ein straffer Zeitplan!

Zusätzlich bin ich täglich am Strand, der nur wenige Schritte von unserem Haus entfernt und meistens ganz menschenleer ist:
das ist ein echter Luxus, und so wunderschön, dass es mir manchmal fast unwirklich vorkommt.

Inzwischen komme ich auch mit dem (prähistorischen) Gasofen in unserer Küche bestens klar, außerdem habe ich heute auf dem Flohmarkt einen Mixer und Backformen gekauft, und gleich am Nachmittag ein saftig-fluffiges Zimtbrot mit Erdbeeren und Mandelstreuseln gebacken.

Es ist eine Art Kuchen, nicht ganz so süß, und voll mit wunderbaren Zutaten.
Alles wird ohne Waage mit einem kleinem Glas in der Größe eines Joghurtbechers („Cup“) abgemessen, meist Pi mal Daumen – und klappt so gut, dass es auch ganz ungeübte und talentfreie Bäcker mit Sicherheit schaffen.

Der Kuchen ist perfekt für (Muttertags)Brunch, Picknick, Ausflüge ins Grüne und natürlich:
einen Tag am Strand!

 

 

 

 

 
Erdbeer-Zimtbrot
(Ihr könnt zum Abmessen einen kleinen leeren Joghurtbecher benutzen)
2 Becher Mehl (oder 1 Becher Vollkornmehl und 1 Becher Haferflockenmehl, dann ist es supergesund!)
1 Becher braunen Zucker
2 TL Backpulver
1/2 TL Meersalz
1 TL Zimt
1 Prise Muskatnus, gemahlen
2 Eier
6 EL Olivenöl
1/2 Becher griechischen Joghurt
1/3 Becher Apfelmus
1 1/2 Becher frische Edbeeren, in kleine Würfel geschnitten
Für die Streusel:
1/3 Becher Haferflocken
1/3 Becher Mandeln, grob gehackt
3 TL Vollkornmehl (oder Weizenmehl)
2 EL braunen Zucker
1/4 TL Zimt
1 Prise Meersalz
3TL kalte Butter
1. Den Backofen auf 180° vorheizen.
Die Backform mit Backpapier auslegen.
2. In einer großen Schüssel das Mehl, den Zucker, das Backpulver, Salz, Zimt und Muskatnuss gut vermischen.
3. In einer 2. Schüssel die Eier, Olivenöl, Joghurt und Apfelmus mixen.
Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben, beides gut verrühren.
Anschließend die Erdbeerstücke untermengen.
4. Für die Streusel:
alle Zutaten vermischen, und die Butter mit den Fingern einarbeiten, bis kleine Flocken/Streusel entstehen.
5. Den Teig in die Backform füllen, glattstreichen, die Streusel obendrauf streuen.
6. Im Backofen ca. 45 Min. backen, Stäbchenprobe machen.
Nach dem Abkühlen in Würfel schneiden.
Das Brot lässt sich jahreszeitlich wunderbar variieren, man kann alles einsetzen, was die Saison bietet – statt der Mandeln und Erdbeeren im Frühling nehmt ihr dann z.B.:
Sommer:
Kirschen + Pistazien
Herbst:
Aprikosen + Haselnüsse
Winter:
Äpfel + Walnüsse

 

Ich habe extra für Kalifornien eine Playlist erstellt – wer also ein bisschen Sommerfeeling möchte, der ist hier genau richtig:
Zum Laut aufdrehen, wild tanzen oder in der Abendsonne im Auto cruisen.
(auch wenn meine Töchter sich über meinen Musikgeschmack regelmäßig lustig machen, sehe Punkt 1. – wenigstens ist garantiert kein Lied depressiv!)
7. Surfin‘ USA (the Beach Boys)must hear, weil Santa Cruz im Text vorkommt 😉

 

 

 

Und zum Schluss noch etwas zum Englisch üben – die Mädchen und ich haben uns fast verschluckt vor Lachen:
Viel Spaß beim Lachen, Musikhören und Genießen!
Und wer nichts zum Muttertag bekommt: draufgeschissen!
(alles, was sich reimt, stimmt.)
Liebesgrüße
Joanna

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20 Comment

  1. Reply
    Grüne Socken
    9. Mai 2015 at 8:52

    Ich mag das gar nicht mehr kommentieren. Ich denke so oft und immer wieder das Gleiche: Das ist sooooooo toll! Ganz wehmütig werde ich da! Ich wünsche Euch da eine ganz lange tolle Zeit! Ich wäre auch gerne dabei. Ihr lebt da einen echten Traum. Nochmal: Ganz toll. *hach* *ganzvielwehmut*
    Liebe Grüße, Natalie (die immerhin auch nach Florida fliegt in 1 Monat, jawollja)

    1. Reply
      Joanna
      10. Mai 2015 at 18:53

      Ha, ha, dann hast es ja quasi schon zum Greifen nahe :)))!

  2. Reply
    silvermoon
    9. Mai 2015 at 13:24

    Liebe Joanna
    Wow, Du hast ja eine Figur wie eine 20jährige. Wie machst Du das? Ich bin zwar auch schlank, aber so einen Bauch hatte ich glaub zuletzt mit ca. 25… 😉

    Liebe Grüsse
    Claudine

    1. Reply
      Joanna
      10. Mai 2015 at 18:53

      Bei mir liegt es nur an der Ernährung, glaube ich… (an Sport kann es nicht liegen, weil ich keinen mache ;)).

  3. Reply
    Signora Pinella
    10. Mai 2015 at 7:57

    Liebe Joanna,
    das Brot wird sofort nachgebacken und danach geh ich joggen… Wie kann es sein, dass ich, die über zehn Jahre jünger bin als Du und noch keine Kinder geboren habe, niemals so gut in einem sexy, weissen Top aussehen würde??? Ich pin mir jetzt dann wohl eines dieser Bilder an den Spiegel – so als Reminder;) Ich finde es herrlich, dass Du das Leben so gneiesst und uns daran teilhaben lässt! Danke!
    Herzlichst, Signora Pinella

    1. Reply
      Joanna
      10. Mai 2015 at 18:52

      … das Bild täuscht, ich bin nur schlank.
      Das liegt aber an der Ernährung, und nicht am Sport :(.
      (worauf ich nicht stolz bin).
      Danke trotzdem für das liebe Kompliment ;).

  4. Reply
    gillymoon
    10. Mai 2015 at 10:08

    So, ich werde mich jetzt gemütlich mit meinem frischen heißen Wasser in unseren Sperrmüll-reifen Strandkorb setzen, mir vorstellen, das Rauschen der nahegelegenen Autobahn wäre das Meer und deinen Blog lesen. 🙂

    1. Reply
      Joanna
      10. Mai 2015 at 18:50

      Aber immerhin Strandkorb ;)!

    2. Reply
      gillymoon
      11. Mai 2015 at 19:03

      Heute habe ich erfahren, dass der Strandkorb nicht in die Kategorie Sperrmüll fällt. Bis wir den in ein geeignetes Transportmittel gehievt haben, bleibt er uns wohl noch einige Zeit erhalten. 😉

  5. Reply
    Art koelker
    10. Mai 2015 at 21:00

    Bei all dem hier muss ja ganz neidisch sein…*hach*, nein, hier in Frankfurt gibt's auch einen blauen Himmel nur leider ohne Strand und meeresfeeling *buh*
    Aber mich würde interessieren: welche Ernährung macht diesen hammer Body{*seufz*} ??????

    1. Reply
      Joanna
      10. Mai 2015 at 22:37

      Ich mache nichts Spezielles oder kein Program oder so, ich habe das hier schon mal grob aufgeschrieben:
      http://liebesbotschaft.blogspot.com/2012/05/how-to-schlank-bleiben-trotz-drei.html

      Und Jil hat auch schon mal einen Post dazu gemacht ;), wobei ich das nicht so eng sehe mit den Superfoods ;). Ich würde z.B. nie etwas essen, wenn es mir nicht schmeckt, aber gesund ist.
      http://liebesbotschaft.blogspot.com/2014/03/einfach-und-lecker-4-tipps-die-deine.html

  6. Reply
    ursula
    11. Mai 2015 at 11:36

    Was ich unter vielem anderen besonders an deinem Blog mag, ist, dass bei mir nie negative Gefühle aufkommen – nie Neid, nie das Gefühl, das alles kann ich nicht haben oder nicht sein, sondern ganz im Gegenteil immer wieder die Erkenntnis: ooh?? hoppla, so geht es also auch! Auf der Stelle stellt sich Leichtigkeit ein, Freude, Zuversicht! Und das Schöne ist vor allem, dass sich das längst schon zum Dauerzustand entwickelt hat – es IST alles leicht, es IST alles freudig, es fügt sich alles immer allerbestens! Eine Freundin hat neulich gesagt, dass sie dann, wenn sie mit mir zusammen ist, immer erwartet, dass alles allerbestens sein wird und nichts Ungutes passieren kann… das ist der Joanna-Effekt, der sich weiterentwickelt, schöne Ringe bildet wie ein ins Wasser geworfener Stein! :-)))

    Habt es weiter fein und erzählt darüber!

    Ursula

    1. Reply
      Joanna
      11. Mai 2015 at 18:37

      Ursula, DAS ist tatsächlich der weltschönste Kommentar, den ich je bekommen habe (also, alles daran!), und vielleicht muss ich jetzt ein klein wenig heulen vor Glück deswegen…

  7. Reply
    Cookie´s Daydreams
    11. Mai 2015 at 15:28

    Noch ein Foto von Deinem flachen Bauch und ich lese den Blog erst wieder, wenn es Pulloverzeit ist ;-).
    Müssen Noelle und Ben eigentlich gar nicht in die Schule? Oder macht ihr home-schooling? Reine Neugier…
    Herzensgrüße von
    Cookie

    1. Reply
      Joanna
      11. Mai 2015 at 18:37

      Oh nein!
      Ich wusste doch, ich habe was vergessen!

  8. Reply
    kunterbuntweissblau.de
    12. Mai 2015 at 10:57

    Wundervolle Bilder Joanna! Du siehst superglücklich aus! Kein Wunder dass dabei so leckere Rezepter herauskommen!

  9. Reply
    Aniko
    22. Mai 2015 at 13:37

    Liebe Joanna,
    Dein Tank Top ist sicherlich ein "Allroundtalent"!?
    Würdest Du mir, bitte verraten, wo Du die gekauft hast?
    Danke für Deine immer inspirierende Posts!
    Mit liebsten Grüssen,
    Anikó

  10. Reply
    Aniko
    22. Mai 2015 at 13:41

    Liebe Joanna,
    Danke für Deine immer inspirierende Posts und wunderschöne Bilder!
    Würdest Du mir bitte verraten, wo Du Dein Tank Top gekauft hast?
    Es ist sicherlich ein "Allroundtalent".
    Mit liebsten Grüssen,
    Anikó

  11. Reply
    Aniko
    22. Mai 2015 at 13:44

    Liebe Joanna,
    Würdest Du mir bitte verraten, wo Du Dein Tank Top gekauft hast?
    Es ist sicher ein "Allroundtalent"!
    Danke!
    Mit liebsten Grüssen,
    Anikó

  12. Reply
    Aniko
    22. Mai 2015 at 13:45

    Liebe Joanna,
    Würdest Du mir bitte verraten, wo Du Dein Tank Top gekauft hast?
    Es ist sicher ein "Allroundtalent"!
    Danke!
    Mit liebsten Grüssen,
    Anikó

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