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how to… „schlecht-Wetter“-Tipps für Kinder

In Deutschland gibt es immer so viele Ferientermine – und ich bin dann stets voller Tatendrang und Ideen, was wir alles machen können :-).
Deshalb stelle ich mir meistens einen kleinen Plan für die Tage – der ist allerdings sehr flexibel, und lässt viel Freiraum für Ungeplantes.

Es gibt Kinder, die sind glücklich, wen sie einfach nur an die frische Luft können – und zwar EGAL bei welchem Wetter.
Ja, wirklich, solche gibt es! (habe ich mal gehört :-))
Die brauchen nicht viel Anregung oder Beschäftigung von außen – gib  ihnen etwas Matsch, und sie sind für Stunden begeistert.

Ich bekam solche nicht ab 😉 – finde ich aber nicht weiter schlimm, weil ich ganz viele Dinge mit ihnen gemeinsam genießen konnte (und teils noch kann… aber die werden hier alle so unverschämt schnell groß, eine Sauerei ist das!)

Ich dachte, dass ich ein paar Ideen mit euch teilen könnte, falls Euch mal die Decke auf den Kopf fällt, und Ihr kurz davor seid,  Eure Kids an den nächstbesten Passanten zu verkaufen.

Ihr müsst das natürlich auf Euer Kind und entsprechendes Alter und Eure Familiensituation übertragen – und das heraussuchen, was zu Euch passt.
Wenn Euch z.B. Kunst persönlich nicht interessiert, dann werdet Ihr selbst nicht so viel Freude in einer Staatsgalerie haben.
Wenn Ihr selbst nicht so gerne lest – dann wird ein Ausflug zur Bücherei kein Highlight sein.

Je jünger die Kinder sind UMSO BEGEISTERUNGSFÄHIGER sind sie!
(jaaa… auch umso anstrengender, aber umso begeisterungsfähiger)

Ihr könnt ihre Aufmerksamkeit ganz einfach mit wenigen Dingen bekommen, und dann jede Sekunde mit ihnen genießen und sooo viel Spaß haben!

Was kann man denn an Tagen machen, wenn das Wetter nicht so schön ist?

How to… survive a „schlecht Wetter“ – holiday with kids 🙂

1. das Einfachste und Naheliegendste: fremde Kinder einladen.
Jedes Spiel macht mit anderen Kindern mehr Spaß.
Ja, sie verwüsten zwar das Haus, aber das ist es auf jeden Fall wert.
Ich habe immer versucht, zu vielen Aktionen Freunde der Kinder mit einzubeziehen.
(und packte so viele Kinder ins Auto ein, wie gerade noch eben zulässig)

2. Am Tag eins steht bei uns immer ein Ausflug zur Bücherei an.
Dort wird Lesestoff für die Ferienzeit besorgt, man kann in Ruhe stöbern, und jeder bringt eine reiche Beute mit Heim.
Der Nachmittag ist dann für’s Lesen reserviert, meine Kinder haben es sich gestern vor dem Kamin und auf dem Fell gemütlich gemacht ;-).
Ich hätte ihnen soooo gerne wie früher vorgelesen – dann lagen wir zu dritt auf dem Sofa, umgeben von Kissen und Büchern und kuschelten zusammen.
Das geht jetzt leider nicht mehr (warum mussten sie auch lesen lernen?), dafür kann ich meine eigenen Bücher genießen, auch nicht sooo schlecht, ne?

Eine Freundin von mir ging mit ihren Kindern immer am ersten Ferientag in den Buchladen und jeder durfte sich ein Buch für die Ferien aussuchen.
Das ist auch eine wunderschöne Idee, finde ich!

(mein eigener Dad fuhr jahrelang einmal/Woche mit mir in die Bücherei, und saß eine Stunde lang da, während ich einen großen Stapel Bücher anschleppte: eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen ;-))

3. Backen ist IMMER eine gute Idee.
Das geht schon mit den Jüngsten – rühren, kneten, umfüllen, ausrollen, ausstechen, verzieren, genießen….
Alleine die Erfahrungen für die Sinne: den glatten Teig kneten und naschen, den warmen Schokoduft schnuppern, und den Zitronenguss schmecken… mhmmmm…
Ich war nie eine große Bäckerin, aber alleine, um zu sehen, wie viel Spaß es den Kindern macht, haben wir regelmäßig gebacken.

4. Außer Haus:
Hierfür gibt es unzählige Möglichkeiten.
Je nachdem, wo du wohnst – und wie alt deine Kinder sind – hast du einige Angebote, die den Kindern wirklich Spaß machen!

Ich zähle jetzt wahllos alles auf, was wir gerne machen, da sind einige Klassiker dabei, die die meisten von euch kennen:

– Planetarium (es gibt so schöne Kindervorstellungen! Sie dauern nicht zu lange, und im Dunkeln ist es cooool…)

– Schwimmbad
Ich hasse, hasse, hasse es, mit Kindern in öffentliche Bäder schwimmen zu gehen.
Man steht meist nur in der Gegend, darf aufpassen, und friert erbärmlich.
Aber was hilft’s?
Man kann es bei jedem Wetter machen, die Bewegung tut gut (geht notfalls als Sport durch) und gefällt Kindern verschiedenem Alters.
Deswegen habe ich folgendes gemacht:
ich habe einfach eine festen Tag/Woche als Schwimmtag deklariert, und bin jahrelang ausnahmslos IMMER hingegangen :-).
Zudem habe ich ein Schwimmbad gewählt, das gar kein Babybecken/Rutschen, etc. hatte, sondern nur ein weniger tiefes Nichtschwimmerbecken.
Und darin habe ich mit ihnen wild getobt, ich habe sie nach Tauchringen tauchen lassen, habe mir Spiele ausgedacht, etc.
Mit 3 Jahren konnten alle richtig lange Strecken unter Wasser zurücklegen :-).
Also: ein Tag ist für’s Schwimmbad reserviert.
Und heute darf es auch ein Spaßbad sein :-).

Museen, Kinderaustellungen, Galerien, Theater, Konzerte – in all den kulturellen Bereichen gibt es hervorragende Angebote für Kinder/Kinderführungen, etc.
Ich bereite das immer etwas vor, indem ich entsprechende Bücher dazu suche, und mit den Kids dazu lese, etc. – dann vertieft sich da Thema etwas, und bleibt länger hängen ;-).
Das ist natürlich nicht so einfach zu verwirklichen, wenn jemand auf dem Land wohnt… das ist dann gleich ein Tagesausflug.
Ein kulturelles Angebot pro Woche reicht natürlich.

5. Kino oder dvd-Nachmittag.
Das könnt Ihr richtig zelebrieren, indem Ihr vorher gemeinsam z.B Popcorn macht, das in schöne Schälchen füllt, ein kuscheliges Kissenlager vorbereitet, etc.
Das funktioniert als Highlight natürlich nur, wenn das Kind nicht sowieso täglich fernsehen darf, sonst ist es nichts Besonderes mehr ;-).

6. Spiel-Nachmittag.

Einige unserer Spielsachen wurden immer nur auf dem Dachboden gelagert.
Und alle paar Wochen wurde EINS (im Tausch gegen ein anderes, ganz wichtig) hinunter getragen, und meine Kinder waren beschäftigt.
Sie durften dann das ganze Wohnzimmer in Beschlag nehmen, und nach Herzenslust aufbauen, und spielen.
Das waren/sind Dinge wie:
1. Carrera-Bahn
2. die große Murmelbahn von Haba
3. Lego-Zug mit 20m Schienen
4. Ritterburg
5. Puppenhaus
6. Kaufladen
7. Fluhghafen, Dinowelt, Waldtiere, etc. von Playmobil.
8. Schleichpferde mit Pferdestall, etc.
9. eine große Schultafel mit bunten Kreiden.
10. Autobahn-Klebeband (z.B. von HIER) und eine große Schachtel mit Matchbox-Autos vom Flohmarkt.

Der Trick ist, etwas Ungewohntes in einer ungewohnten Umgebung zu spielen :-).
Das hilft ihrer Fantasie auf die Sprünge und lässt sie stundenlang im Spiel versinken.
Nach einigen Tagen/Wochen verschwindet das Spielzeug wieder und sie bekommen es erst viele Monate später zu sehen.

7. Kleine Kinder LIEBEN alle Arten von Höhlenbau und Verstecken.
Wir hatten jahrelang die Sofakissen IMMER nur als Höhlenwände auf dem Boden und nie auf den Sofas 😉 – dafür ist Ektorp wirklich unschlagbar.
Ihr könnt eine Schnur von einer Wand zur anderen spannen und ein großes Bettlaken darüberhängen – die Enden links und rechts mit Kissen beschweren – und schon hat man eine Art Zelt im Zimmer.
Egal, was es ist: sie müssen reinkriechen können und es muss schön dunkel sein ;-).
Ich habe Berge von Kissen und Decken, die die Kinder immer im Haus umhertrugen, um ihre Höhlen zu bauen.

8. Basteln.
Filzen, Kneten, Salzteig-Anhänger, Wasser- und Acrylfarben malen, Stempeln (z.B. Kartoffeldruck), Bügelperlen, Ketten aus Holzperlen, Puzzeln, Schreinern, smashen ;-), Stoffdruck, usw. usw.
Ich stelle ihnen stets nur das Material hin und lasse sie machen, ohne Vorlagen o.ä.
Ich hatte eine Kiste mit bunten Lufballons – manchmal kramten die Kinder sie heraus, und hatten den halben Nachmittag Spaß damit, indem sie ihnen Gesichter aufmalten, Haare aus Krepppapier dranklebten, etc.

9. Verkleiden.
War bei uns IMMER sehr hoch im Kurs, nicht nur zur Faschingszeit.
Wir hatten massenhaft wirklich schöne Verkleidungssachen – sowohl Noelle wie auch Ben sind über ein Jahr lang JEDEN TAG verkleidet zum Kindergarten gegangen.
Ich glaube nicht, dass Noelle im Laufe von drei Jahren einen Tag ausgelassen hat, an dem sie sich NICHT verkleidet hat.
Ich hatte allerdings vorwiegend Accessoires wie z.B. HIER, und nicht ganze Kostüme zur Wahl.
Diese konnten sie dann immer wieder neu kombinieren.

10. Der wichtigste Tipp:
immer flexibel sein, und nicht starr an den eigenen Plänen festhalten.
Ganz oft entwickeln sie selbst eigene Ideen.. oder Nachbarskinder kommen vorbei… und alle sind glücklich und beschäftigt.
Oder die Kinder malen die Wände des Kinderzimmers an und du bist erst recht beschäftigt ;-).
Dann heißt es: alles sein zu lassen und einfach nur die Kinder bei freien Spiel beobachten und sie genießen.
Oder Boden und Wände wischen, hö hö.

Un dann gibt es noch die Tage, an denen alles nicht funktioniert, die Kinder nörgeln und alles blöd finden, ständig etwas daneben geht und du kurz vor’m Heulen bist… auch das ist normal, mach dir keinen Kopf.
Sie werden’s verkraften, wenn du nicht jede Sekunde die liebevollste, geduldigste und kreativste Mutter des Universums bist.
Dann setz sie vor ne dvd und trink in Ruhe einen Kaffee :-).
In solchen Augenblicken – wenn alles hier im Chaos versank, und alle drei am Rad drehten – sagte mein Mann ganz trocken zu mir:
„Isn’t it to late to say, it’s better to have NO CHILDREN?“

Und welche Ideen habt Ihr?
Was unternehmt Ihr am liebsten mit Euren Kindern, wenn das Wetter nicht so schön ist?

Liebesgrüße
Joanna

Noch ein ganz ganz einfaches schnelles Rezept für fluffige Törtchen: man schmeisst alle Zutaten zusammen und muss nur rühren.
UND: der Teig im rohen Zustand schmeckt sehr lecker… ideal für kleine Schleckermäulchen ;-).

Kokos-Schokoladen-Törtchen

125 g Butter (ganz weich)
80g Kokosraspel
250 g Puderzucker
50 g Mehl
25 g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
5 Eiweiß

Für das Topping:
150 g Zartbitterschokolade
125 ml Schlagsahne

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, und diesen in kleinen Förmchen verteilen (Muffinförmchen eignen sich auch sehr gut).
Bei 180° im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Min. backen (meine waren fast 30 Min. drin, da etwas größer).
Macht einfach die Holzstäbchen-Probe, dann habt Ihr es raus ;-).

Für die Glasur die Schokolade schmelzen lassen und mit der warmen Sahne vermischen, das ergibt eine etwas dickere Konsistenz.

Nachtrag:
ich weiß, das war jetzt viel Text, aber ich MUSS das noch dazuschreiben.

Ich bekam eine Mail, in der eine Mami mit Frust zugibt, dass sie so etwas nie oder selten mit ihren Kids macht… und sich jetzt deswegen jetzt schlecht fühlt…
(zufällig kenne ich das Kind, und das ist eins der goldigsten, fröhlichsten, ausgeglichensten und kreativsten Kinder überhaupt, wie ich finde!)

BITTE!
Dieser Post soll dir UM HIMMELS WILLEN kein schlechtes Gewissen machen!
Das ist alles nur als Anregung gedacht, wenn allen die Decke auf den Kopf fällt, und man Lust hat, was Schönes zu unternehmen.
Ich will den Mamis doch HELFEN, und nicht ihnen noch zusätzliche Lasten aufladen!
Das wäre ja schrecklich, wenn du denkst, du müsstest jetzt so ne Art „Standard“ erfüllen, weil „Joanna macht das mit ihren Kindern auch…“ – igiiit, Alder.

Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern jemals ein spezielles Kinderprogramm mit mir gemacht haben – und trotzdem bin ich happy und kreativ (schließlich bin ich bei Brigitte kreativ-Blogs dabei, hö hö).
Schlechtes Gewissen bringt dir GAR NICHTS, und raubt dir ja noch Energie, das kann’s nicht sein.
Also, wenn deine Kinder bisher ohne eine Art „Programm“ auch sich toll entwickeln, dann lass es so, und fertig :-).
Ist doch gut :-), freu dich darüber.
Und wenn du Lust hast, mit ihnen was zu machen, dann kannst dir hier ne Anregung holen.
Immer locker bleiben ist das Wichtigste.

Und wenn du denkst: „hätte ich das früher nur mit meinen Kindern…“
Ach, vergiss es!
Früher ist vorbei, denke nicht eine Sekunde darüber nach.
Aus und gut, etwas bereuen hat noch keinen weiter gebracht.

So, das musste noch dazu ;-)…

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67 Comment

  1. Reply
    DerAugenblick
    21. Februar 2012 at 9:02

    ach du, was hast du dir wieder für eine "Arbeit" gemacht…so viele Tipps…DANKE dir!

    HerzLichST
    Svenja

  2. Reply
    childhooddreams.de by Katarina
    21. Februar 2012 at 9:02

    Hallo liebe Joanna,
    also den Spruch deines Mannes muss ich mir merken… hat was!
    Wir waren am Sonntag im "Märchenwald" in Altenberg. Da wurden richtige Kindheitserinnerungen wach! Dort bin ich früher ab und zu mit meinen Eltern hingefahren und nun, nach etwa 30 Jahren "Pause" waren wir mit unseren Kindern das erste Mal dort. Überall im Wald standen kleine Häuschen, in denen die Märchenfiguren aufgebaut waren und eine Szene aus Schneewittchen, oder Hänsel und Gretel oder anderen Märchen zeigten. Auf Knopfdruck wurden dann die Märchen erzählt, oder die Kinder mussten ganz laut Rumpelstilzchen rufen, damit das Rumpelstilzchen aus dem Fenster herauslugte und sein berühmtes Sprüchlein aufsagte. Es war soooo schön! Für die Kinder, weil es spannend war, die Märchen mal ganz anders zu entdecken, für mich, weil einerseits wahnsinns Kindheitserinnerungen hoch kamen, und andererseits, weil es toll war, mal wieder einen schönen Familienausflug zu unternehmen. Es war ein traumhafter kalter, aber sonniger Tag. Kaum saßen wir im Auto und waren auf dem Rückweg nach Hause, fing es an zu schneien… ein herrlicher Abschluss!
    In diesem Sinne wünsche ich dir einen wundervollen Tag!
    Liebesgrüße
    Katarina

  3. Reply
    Nicole
    21. Februar 2012 at 9:08

    Ganz lieben Dank für das sich köstlich anhörende Rezept. Wird direkt für einkauft ;).
    Bei einigen Deiner heutigen Zeilen musste ich doch sehr schmunzeln und innerlich nicken. … und ja, die Kids werden einfach zu schnell groß!!! Echt toll geschrieben…
    Einen schönen Tag wünscht Dir
    Nicole

  4. Reply
    Jessica
    21. Februar 2012 at 9:13

    Lesen steht hier auch gerade ganz hoch im Kurs. Ich bin so froh, dass mein Sohn sich zur richtigen Leseratte entwickelt hat. Ansonsten verbringen wir solche Schlechtwettertage auch mit dem Spielen von Gesellschaftsspielen, Basteln oder machen uns einfach auch mal einen gemütlichen Sofanachmittag und gucken DVD. Das Kind kann sich zum Glück aber auch sehr gut alleine beschäftigen und spielt dann stundenlang mit seinen Playmobil- und Siku-Sachen.

    Liebe Grüße,
    Jessica

  5. Reply
    Mona ♥
    21. Februar 2012 at 9:17

    und was passiert bei diesem rezept mit mit dem eigelb….
    lg mona

  6. Reply
    Joanna
    21. Februar 2012 at 9:19

    Mona:
    na, es kommt jedenfalls nicht in den Teig rein ;-).

  7. Reply
    Lilli S.
    21. Februar 2012 at 9:35

    Wieder mal ein toller Post! Bei mir ist zwar erst nur das erste Baby unterwegs, aber ich werde später auf deine Ideen zurück kommern und hoffe, dass ich ansatzweise eine so kreative und unternehmungslustige Mum werde wie du 🙂

    Danke für deinen Blog!

  8. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 9:42

    Hallöchen Joanna,
    also bei uns läuft das Kleinkinder-Spaßprogramm folgendermaßen:
    wir basteln und malen sehr gerne und viel. Helfen bei Kochen/Backen wird auch gerne genommen. Vorlesen oder auch mal Hörspiel/DVD mögen wir auch. Letzte Woche waren wir im Puppentheater – Klasse !!!
    Heute ist wunderbares Wetter und wir gehen zum Faschingsumzug, der ist bei uns immer am Dinstag!! Danach gehts heim und wir trinken heiße Schokolade –> schöööön !
    Liebe Grüße aus Frankreich
    von nicole

  9. Reply
    Eule
    21. Februar 2012 at 9:43

    Ich habe noch keine eigenen Kinder, aber eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen ist auch, dass wir zu ferienbeginn uns alle (auch die Eltern) mit Büchern in der Buchhandlung eindecken druften. Und sonntags wurden immer Brettspiele gespielt. Das werde ich defintiv an meine Kinder weitergeben! Ich finde das so toll: spiele, dabei quatschen und man lernt noch eine Menge!

  10. Reply
    Nina - Living In
    21. Februar 2012 at 9:46

    Ich lese deinen Blog soooooo gerne und Tips wie heute besonders gerne. Meine zwei Jungs sind noch klein (2 1/2 und 4) und ich geniesse (fast) jede Sekunde mit ihnen. Wie du sagst, ihre Begeisterungsfähigkeit ist ansteckend und macht einfach Glücklich.

    Vielleicht ein anderes Thema, aber mich würde mal total interessieren wann du die Entscheidung getroffen hast für deine drei Kinder Zuhause zu bleiben (davon gehe ich jetzt einfach mal aus). Ich lebe in Neuseeland und hier ist es eher die Norm wieder schnell in den Beruf zu gehen, da verspürt man extern schon irgendwie einen gewissen Druck Karriere und Kinder zu verbinden.

    Lg, Nina

  11. Reply
    Joanna
    21. Februar 2012 at 9:51

    Nina:

    das war für mich von Anfang an ganz klar.
    Ich bin mit berufstätigen Eltern aufgewachsen, und habe mir als Kind IMMER gewünscht, dass meine Mama daheim wäre… selbst noch als Teenie ;-).

    Du machst einfach so, wie du es auf dem Herzen hast, und musst dich VOR NIEMANDEN rechtfertigen oder erklären, auch nicht vor dir selbst.
    Du spürst schon, was das Beste für Euch ist.
    Ich habe meine Entscheidung in den 17 Jahren noch NIE bereut, noch NIE!

    Genauso wenig sollte sich eine working-mum rechtfertigen müssen, übrigens ;-).

  12. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 9:57

    Hallo liebe Joanna,
    meine beiden Mädels (6 und 9) durften vergangene Woche nacheinander an zwei Nachmittagen ihre Freundinnen einladen, die alle ihre nackten Barbiepuppen mitbrachten. In die Mitte des Tisches kippte ich einen Berg Stoffreste und Bänder. Die Mädels schneiderten eifrig die tollsten Kleidungsstücke. Ich saß an der Nähmaschine und nähte mit einigen Stichen die megaschicken Teile zusammen. Besonders eignet sich hierfür Jersey, da der sich wunderbar dehnt und am Körper der Puppen schön auf Figur sitzt, so dass nichts rutschen kann.
    Dann gab es für die Puppenladies noch Kissen und Bettdecken …die Ideen sprudelten nur so.
    Huch…im nu war der Nachmittag um.

    Schicke Dir eine liebe Umarmung
    Deine Birgit

  13. Reply
    Tinka
    21. Februar 2012 at 10:16

    Eins vorweg: Ich bin auch immer gern daheim gewesen und für mein Kind da (auch bei nur einem), das geht jetzt leider demnächst nicht mehr, aber das ist dann so. Ich hab es auch nie bereut!! Deine Tipps sind KLASSE und hab ich auch alles durch :-), allerdings wird es immer schwerer, mit einem 10-jährigen (hast doch auch so ein Exemplar :-)? Backen ist "total öde", Höhlen auch (wir haben auch etliche gebaut!!), Bügelperlen etc. für 30min interessant usw. Museum wird gejammert ("Immer Museum") usw. Inzwischen hört er eine CD mit seinem MP3 Player nach dem anderen und spielt gerne Fußballspiele auf dem PC, naja, nicht gerade pädagogisch, aber er hat Spaß 🙂 Ansonsten sind FREUNDE na klar unschlagbar, wobei ich da auch das PC-Problem habe, die wollen auch nur noch Wii oder sonstiges spielen…nervig. Im Sommer wird es besser.
    LG
    Tinka

  14. Reply
    Joanna
    21. Februar 2012 at 10:19

    Tinka:
    ja, ich habe auch so ein Exemplar ;-).
    Dagegen hilft nur ein strenges Zeit-Limit am PC/Wii, und zwar egal, ob mit oder ohne Freunde – seine Zeit ist dann halt um.
    Je älter sie werden, umso mehr spielen sie auch alleine… Ben ist immer noch ein Spielkind und kann Stundenlang Legos, Bioncles, etc. spielen..

  15. Reply
    Nadja
    21. Februar 2012 at 10:27

    Liebste Joanna!
    Wie schööööön, das alles zu lesen!
    Unsere Jungs sind ja schon "erwachsen" und bereiten sich gerade aufs Abitur vor….aber wie das so ist, die Zeit, als sie noch klein waren, vergisst man NIE!!!! Unser absoluter Favorit bei schlechtem Wetter: Nach dem Frühstück alles zu zur Seite schieben, im Schlafanzug das momentane Lieblingsspiel aufgebaut und STUNDENLANG gespielt! Gekocht und gegessen wurde nur nebenher und ruckzuck war der Tag rum. Leider schon lange her…. ABER- umso größer war die Freude, als sich die beiden dieses Neujahr genau das von uns gewünscht haben!! Stundenlang – und zwar im Schlafanzug – Siedler spielen! Hach, war das schööööön!
    Liebste Grüße – übrigens auch von meinem inneren Schweinehund, der sich tierisch aufregt, dass ich ihn gestern vom Sofa geschubst habe ;o)) –
    Nadja aus Karlsruhe

  16. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 10:27

    schöne zusammenfassung.
    lg

    andrea

    ps:
    coole idee birgit.
    noch ne klasse mami!

  17. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 10:28

    EINFACH TOLL! Vielen Dank für die schön sortierten Tipps, werde sie mir gleich für meine Bande ausdrucken 🙂

    Ergänzen könnte ich noch:
    – Tanzen (geht bei uns immer zur passenden Musik im Wohnzimmer)
    – Verstecken spielen (geht auch im Haus)
    – Malen (frei oder Malvorlagen aus dem Internet herunterladen), dazu einen großen Karton Stifte auf den Tisch
    – für die Kleinen: eine Tapete ausrollen und darauf malen lassen
    – Fenster (z.B. mit Fingerfarben) dekorieren
    – Geschenke für Oma, Opa, Paten… basteln (z.B. Tassen bemalen und brennen, Übertöpfe bemalen, Bilderrahmen bekleben…)
    – Kronen, Hüte oder Masken basteln (Pappteller bemalen, schneiden, mit Federn, Krepp bekleben)
    – Ketten aus Perlen fädeln

    Ich bin keine Bastelqueen, aber meistens fällt den Kindern schon selbst etwas dazu ein.
    Rausgehen geht bei meinen Kindern (noch?) bei jedem Wetter. Ansonsten locke ich mit Straßenkreide, Seifenblasen oder Fahrzeugen. Unsere Nachbarn leihen sich immer einen Hund aus 🙂

    Gruß aus dem Norden,
    Meike

  18. Reply
    Tatjana
    21. Februar 2012 at 10:53

    Liebe Joanna,
    wenn Du weiterhin so leckere Rezepte postest, werden wir noch dick und rund hier. Wir kommen mit dem Nachbacken gar nicht so schnell hinterher :-). Gut, dass für übermorgen der obligatorische Ferien-Schwimmbad-Besuch angesagt ist… Oder sollten wir vielleicht doch ein paar Schoko-Törtchen dafür einpacken…;-)? Schwimmen macht schließlich hungrig!
    LG von Tatjana

  19. Reply
    Tanja
    21. Februar 2012 at 11:05

    Joanna, danke für deine wundervollen Ideen…. Wir haben in Höhlen gelebt und mit alten Zeitschriften, Katalogen und einem ausgedienten Telefon herrlich schön Versandhandel gespielt. Draußen wurde jeder Stein zum Brot und jeder Sandkasten zur Bäckerei. Ich bin am liebsten mit Taim kreativ. Er ist erst 22 Monate, aber man schon herrlich viel machen. Er puzzelt gerne und schaut unwahrscheinlich. Gerne Bueecher. en. Ich es zulassen würde, wuerde er mir den kompletten Garten umgraben, aber das will ich dann doch nicht. ich persönlich finde es einfach wichtig, dass man sich mit den kleinen und Großen beschawftigt, dann schauen sie auch gerne wenn sie aelter sind zurück! ICh bin auch zu Hause und plane vorerst nicht arbeiten zu gehen. Wir muessen nicht unbedingt, und warum sollte ich, wenn ich auch so happy bin? danke für deine ehrlichen Worte:) Gestern hätte ich Hefe uebrig| 20 g…mir fiel nicht ein, was ich jetzt mit dem bisschen machen soll! heute dann ein Rezept mit 20g Hefe in einer Zeitschrift…UMPpf…naja, das den Eigelben ist sicher auch lösbar dank www;) Lg Tanja

  20. Reply
    rosaundlimone
    21. Februar 2012 at 11:13

    Danke für die vielen tollen Tipps für Schlechtwetter-Ferienprogramm, Du hast wirklich alles aufgezählt bzw. schöne neue Ideen dabei gehabt. Wichtig ist doch einfach, dass die Kinder Ihre Fantasie spielen lassen können, die kommen meistens auf die tollsten und kreativsten Ideen und selbst wenn sie aus einem alten Pappkarton ein Schloss basteln. Unsere Habakugelbahn wird auch immer wieder gerne aufgebaut mit den tollsten Rampen, Loopings und was auch immer, die ist schon seit Jahren im Einsatz.
    Schönen Tag Dir und liebe Grüsse
    rosa & limone

  21. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 12:00

    Joannalein,
    Das Selbe wie Du mit deinen Kids machst! 🙂
    Mir fällt noch der Indoorspielplatz ein. Ein paar Stunden toben wirkt Wunder! 🙂

    Manchmal gehen wir auch auf nen Hallenflohmarkt und die Kids dürfen sich von ihrem Taschengeld ein Spielzeug-Schnäppchen ergattern.

    Das mit dem Spielen im Wohnzimmer kann ich nur bestätigen.
    Seit Ferienbeginn gleicht unser Wohnzimmer einer Playmobillandschaft und Hannah und Joel spielen total glücklich.

    Gruß!
    Die Gabi

  22. Reply
    Kiwi
    21. Februar 2012 at 12:04

    Total tolle Ideen! Meine Jungs sind zwar noch zu klein für die meisten Sachen aber ich werds mir merken.
    Was auch ganz toll ist ( auch mit kleinen) sind Kinder Museen. Die gibt es öfter in größeren Städten ( wir haben hier zwei) und die sind oft auch schon für die kleinen interessant ( kleine experimente etc.)

    Liebe Grüße Kiwi

  23. Reply
    Yafe
    21. Februar 2012 at 12:24

    … genauso sehen unsere Tage auch immer aus und es macht wirklich immer jede Menge Spass und das mit dem Schwimmbad werden wir nun auch als festes Ritual in unsere Wochenplanung einbauen … Danke für die schönen Ideen !

    LG Yafe

  24. Reply
    Zauberseele
    21. Februar 2012 at 12:25

    Die Bücherei ist für mich eine Kindsheitserinnerung wie für dich und meine Zwerge schlepp ich schon dahin seid sie nicht mal laufen können. Mittlerweile ist es ein Ritual Montags nach dem Abholen zur Bücherei zu fahren und jeder sucht sich was aus für die Woche 🙂 Ich liebe es. Alles andere haben wir auch durch. An Museen mangelt es, aber ich bin auch kein Museen Gänger.

    Aber am allerschönsten ist im Urlaub am Wasser / Meer … außer es ist fieser Nieselregen mit Schnee wie heute 🙂

    Witzig: meine Mama war auch daheim und ich hab mir immer gewünscht ein Schlüsselkind zu sein. Ich bin nach 6 Jahren wieder in den Beruf gestartet und es tut mir und uns gut. Wie du schon sagst, jeder muss da seine Variante finden.

    Ich schick dir zauberhafte Grüße
    Bibi

  25. Reply
    Die_Kinderkueche
    21. Februar 2012 at 12:53

    Hallo Joanna,
    es ist immer wieder schön, Deine Beiträge zu lesen!
    Wir gehen auch in den Ferien erst einmal in die Bücherei und kommen mit großen Tüten voller Bücher und Spiele zurück.
    Die Spiele spielen wir dann zusammen, die Kinder lesen viel und wir gehen auch immer ins Schwimmbad.
    Ansonsten bauen sie sich immer aus irgendwelchen Kisten und Klopapierrollen irgendwelche Burgen und Raumschiffe. Die kann man dann prima anmalen.
    Die Nachbarskinder sind auch ständig bei uns und wir machen Ausflüge in den Wald, Zoo oder ins Kino.
    Heute haben die Kinder ein Boot aus einer Kiste gebaut, ich habe ihnen richtige Paddel aus dem Keller geholt.
    Gestern haben die Kinder ein Super-Mario-Spiel gebastelt. Figuren gemalt und ausgeschnitten und dann den Parcours nachgespielt. (Die WII-Controller waren leer). Foto davon poste ich in meinem Blog, wenn ich meinen anderen Laptop wieder habe.
    LG,
    Die-Kinderkueche

  26. Reply
    Hanna (Lykkelig Mama)
    21. Februar 2012 at 13:03

    Tolle Tipps, vielen Dank! 🙂

    Und das Rezept hört sich ja super lecker an, das back ich doch nachher vielleicht gleich! 🙂

    Liebste Grüße,
    Hanna

  27. Reply
    Miriam
    21. Februar 2012 at 13:40

    Find ich sehr süß den Post obwohl ich erst 16 bin und mir mit den kindern noch Zeit lassen will aber so ein paar Ideen für mich sind da auch dabei 🙂

  28. Reply
    små vita hus
    21. Februar 2012 at 13:59

    Hab vielen Dank liebe für die tollen Tips,Joanna!

    Ich liebe Deine "how to…" – Tips!

    Alles Liebe

    Sue*

  29. Reply
    Formgefuehl
    21. Februar 2012 at 15:01

    "Ich war nie eine große Bäckerin (…)" 😀

    Du bist echt Zucker! ♥

    Liebste Grüße, Janine

  30. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 15:07

    Lösungsansatz für die Eigelbfrage: Man nehme TK- Blätterteig füllt ihn mit Apfelstückchen und klebt ihn mit Eigelb zusammen. Geht auch wunderbar mit Kindern. ; )
    (nein, die sollt ihr nicht zusammenkleben. Sie dürfen helfen.)

    Schöner Post!!!!

    Annegret

  31. Reply
    Kati
    21. Februar 2012 at 15:15

    Liebe Joanna,
    deine Tipps sind immer toll, leider habe ich noch keine Kinder. Aber ich habe einen Liebsten! Könntest du nicht mal Tipps für Unternehmungen oder für den "Umgang mit dem Liebsten" (hihi) geben? Ich glaube auch dazu hast du sicher einige tolle Einfälle =) Alles Liebe, Kati

  32. Reply
    Luna
    21. Februar 2012 at 15:33

    Hach…wenn ich das so lese, wünsche ich mir meine Kinder wieder kleiner… 😉

    Die Zeiten, wo ich mit ihnen gebastelt oder Höhlen gebaut, vorgelesen und geschmust hab, sind schon sooooo lange her.
    Meine Jungs sind 16 und 18, also fast erwachsen und haben natürlich nicht mehr wirklich Interesse daran, mit uns etwas zu machen.

    Nach der Schule, die ja leider fast täglich bis in den Nachmittag hinein dauert, wollen sie nur noch an ihre PCs. Und abends stehen Treffen mit den Freunden an…oder irgendwelche anderen Verpflichtungen an.

    An den Wochenenden wird aber manchmal noch gemeinsam gesiedelt!
    Sie haben ja Mitleid mit uns armen vereinsamenden Eltern! 😉

    Schöne Grüße von Imke

  33. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 15:35

    sind wieder toll Deine Ideen. Jeden Satz koennte ich unterschreiben. Ich habe auch immer einen Grobplan im Kopf fuer die Woche: sowhl in der Schoenwetter als auch in der Schlechtwettervariante.
    Mir fallen noch Experimente ein. Mein Sohn ist 5 und wir lieben das Buch "das Haus der kleinen Forscher" Hier sind viele Experimente drin. Man braucht keine Dinge, ausser die, die man eh zu Hause hat. Dazu gibt es auch eine Internetseite dazu http://www.das-haus-der-kleinen-forscher.de Es handelt sich um eine Stiftung, die die Naturwissenschaftliche Bildung von Kitakindern foerdert. Klingt sperrig, ist aber super.
    Ach und zum Museumsbesuch kann ich Dir nur zustimmen mit der richtigen Einstimmung durch Buecher oder so gelingt das super. Hier sollte sowieso der Spass und nicht die Bildung im Vordergrund stehen. Und warum muss es eigentlich in Deutschland im Museum so still wie in einer Kirche sein?
    Liebe Gruesse von Heike,
    die hofft, das nun bald wieder Radtouren, Picknicks, Waldtage usw. auf dem Programm stehen

  34. Reply
    Suseinorge
    21. Februar 2012 at 15:55

    Hallo,

    dankeschön, ich fühle mich gerade geliebt 🙂
    Genau so laufen bei uns die Ferien auch ab!

    Ich habe drei Kinder zwischen 10 Monaten und 5 Jahren und bin eigentlich zu Hause:
    "Nebenbei" (wann hat man als Mutter Zeit für "Nebenbei") arbeite ich freiberuflich und will ab Herbst ein zweites Studium (Fernstudium) absolvieren.
    Nur manchmal frage ich mich, für wen ich das alles mache.
    Für mich?
    Oder für die kleine fiese Stimme im Ohr, die flüstert "ohne Einkommen und berufliche Anerkennung bist Du nichts wert"?
    Ich liebe meine Kids und zu 99,9% ist es toll immer live dabeizusein. Aber mir fehlt die Anerkennung meiner Leistung schon ein bißchen und es sitzt wie ein Stachel, wenn eine andere Kindergartenmama spitz bemerkt "Na, da hat aber jemand mal wieder zu viel Zeit gehabt!", wenn ich mich einen Vormittag in die Küche stelle um ein paar hübesche Sachen fürs Faschingsbuffet zu zaubern. Ich mach es gerne. Auch für die Kinder genau dieser Mütter. Aber solche Bemerkungen machen mich traurig…

    Aber ich finde, ich gebe meinen Kindern alles, was ich ihnen geben kann und sollte solche Diskussionen mit mir nicht führen 😉

  35. Reply
    Joanna
    21. Februar 2012 at 16:04

    Suseinorge:

    du willst neben den Kids noch freiberuflich arbeiten UND Fernstudium machen?
    Hast du dabei auch mal an DICH und deine Gesundheit gedacht?
    Du musst weise mit deinen Kräften haushalten.

    Noch mal: du musst KEINEM was beweisen, nicht mal dir selbst!
    Keiner anderen Mutter, keiner Verwandtschaft, keinem!

    Zu den spitzen Bemerkungen fehlen mir die Worte… ehrlich…
    Die Mütter machen sich doch gegenseitig am meisten fertig :-(((.
    Das sollte nicht so sein.

    So etwas habe ich in den Jahren mit den Kids noch NIE erlebt: eher Respekt vor meiner Arbeit, etc.
    Ich war und bin stolz wie Bolle auf das, was ich tue, und das strahle ich auch aus ;-).

    Überleg dir das noch mal gut… mit so kleinen Kids…

  36. Reply
    Simone
    21. Februar 2012 at 16:14

    Warum fühl ich mich nur immer irgendwie so …. beschwingt, wenn ich Deine Posts gelesen habe???
    Du verströmst so positive Energie….das tut einfach nur gut!!
    Und ich hab mir Deine "Anweisungen" von neulich so zu Herzen genommen. Jedesmal, wenn ich merke ich "hänge" in der Vergangenheit, sag ich mir selber "STOPP – bringt NIX"….und das funktioniert WIRKLICH!!
    Vielen Dank dafür!!!

    Liebste Grüße
    Simone

  37. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 16:48

    Liebe Joanna und alle anderen Leser!
    1. Deine Tipps und dein Mütter- Mut-Mach Feeling find ich ganz wichtig, den es gibt noch so viele die das alles lesen müssten, damit sie erkennen das Ihre Liebe ind ihr Einsatz sooo genial sind und so wichtig und so richtig! Wann sollte man sich sonst die Zeit nehmen können, wenn nicht wenn die Kid's noch Zuneigung suchen?
    2. Ich selber hatte auch nicht viel Beifall bekommen ( sogar von manchen engen Verwandten nicht) und Anerkennung bekommt man dafür wohl kaum, aber ich habe es sehr gerne für meine Kinder getan und das ist was zählt!!!!
    Klasse- mach weiter !
    Liebe Grüsse von A. aus K.

  38. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 17:09

    Genau so habe ich es mit meinen Kindern gemacht, und ich vermisse diese Zeit – es gehört zu den schönsten Erinnerungen in meinem Leben, mit meinen Kindern stundenlang Wasserfarben gemalt zu haben (und danach genauso lange das Esszimmer aufgeräumt und gesäubert zu haben, während sie zufrieden in der Badewanne saßen). Wir haben Kuchen und Kinderpizza en masse gebacken, und fast immer war eine wechselnde Anzahl an Freunden mit dabei. Wir haben uns mit etwas Leckerem zum Essen ins große Bett gekuschelt (Krümel? Pfeif drauf!) und ich habe stundenlang vorgelesen – "Wir machen es uns so richtig gemütlich!", haben wir das genannt.
    Zwei Jahre lang war unser Wohnzimmerboden nur sporadisch zu sehen, da er permanent unter riesigen Kissen-und Deckenhöhlen vergraben war. Wir haben Indianertänze getanzt und sind durch Bäche gewatet. Wir waren in Museen, haben Fossilien gesucht und haben uns die Welt erklärt.
    Trotz der ständigen Müdigkeit und des Gefühls, dass es unerreichbarer, purer Luxus wäre, einmal wieder einen Tag lang mit einem Buch lesend im Bett zu verbringen, ohne jemanden um sich herum zu haben – es war die schönste Zeit meines Lebens und ich bin traurig, dass sie unwiderruflich vorbei ist.

    Aber noch größer als die Traurigkeit ist die Freude, dass ich das alles erleben durfte – das ist ein großes Geschenk.

    Lg
    Kathi

  39. Reply
    Marlo
    21. Februar 2012 at 17:54

    Liebe Joanna,

    vielen Dank für Deinen tollen post von heute. So viele Tipps.

    Aber ich versteh das mit dem schlechten Wetter irgendwie nicht… 😉 bei uns ist es traumhaft und ich bin mit meinem Sohn kurz mal für 2 Stündchen zum skifahren gegangen. Das war sooooo schön.

    Aber ich bräuchte mal ein paar Buchtipps für 8jährige Jungs, die nicht soooo wahnsinnig gern lesen. D.h. Greg hat er gern gelesen. Aber da sind jetzt alle Bände durch. Was gibts denn noch so in der Art? Irgendwelche Tipps?? Ich würde mich freuen.

    Noch schöne Ferien und gutes Wetter.
    Liebe Grüße aus dem Münchener Süden
    Marlo

  40. Reply
    Marlo
    21. Februar 2012 at 18:01

    Hallo Joanna,
    mir fällt grad noch was tolles zum Basteln ein. Bei jedem Wetter 😉
    Kennst Du/Ihr Shrinkydinks?

    Das ist total lustig. Das sind tonpapierstarke DIN A4 Plastikseiten. Man kann sie mit Buntstiften etc nach Lust und Laune bemalen. Dann kann man es auch einfach mit der Schere zerschneiden. Dann in den Ofen. Da schrumpft es um 2/3 und wird dafür aber dicker. Nach wenigen Minuten fertig. Super! Man kann alles mögliche machen. Das machen sogar Jungs gern. Man kann nämlich auch super Star wars Figuren machen.
    Es gibt eine deutsche website zum bestellen. Mal googeln. Ist echt lustig. Viel Spaß!
    LG
    Marlo

  41. Reply
    Stildomizil
    21. Februar 2012 at 18:51

    Hallo Joanna,
    Danke für deine super Tipps!!
    Eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen:
    Meine Mutter hat jedem von uns 3 Kindern eine Art Fotoalbum geschenkt, dass leer war, dazu bekam jeder eine "Blattpresse". Zusätzlich hat sie ein Buch über alle möglichen Blumen- und Pflanzenarten gekauft und das hatten wir jahrelang immer dabei. Ùberall, wo wir hingegangen sind, hatten wir unser Alben bzw. die "Blattpresse" dabei, haben Pflanzen, Blätter und Blüten gepresst und sie beschriftet in das Fotoalbum gesteckt oder geklebt!! Macht total Spaß (auch ein bisschen der Wettbewerb untereinander, nach dem Motto: Schau mal, wie viele seltene Blätter ich schon gesammelt habe), ich habe viel gelernt ( ganz nebenbei und weiß vieles davon noch heute) und wir waren ständig und immer draußen.
    Ich kann es gar nicht erwarten, irgendwann selbst mal Kinder zu haben, um so viele tolle Dinge mit Ihnen zu machen, ich sprühe so voller toller Ideen, da meine Mama immer so tolle Sachen mit uns gemacht hat. So wie du eben!!!

  42. Reply
    Papagena
    21. Februar 2012 at 18:55

    Joanna,

    DU BIST ECHT BOMBE!!!!!

    Papagena

  43. Reply
    zuckersüße Äpfel
    21. Februar 2012 at 19:23

    Ich finde den Post ganz wundervolll und freue mich auf die vielen schönen Dinge, die ich mit meiner Kleinen noch machen kann.

    Herzlichen Dank für Deine Mühe,
    bis bald Tanja

  44. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 19:31

    Tolle Tipps ! Und ohne dein Foto vom Bücherstapel hätte ich nicht gewusst, dass Karen Duve ein "neues" Buch hat. Ich freu mich. Vielen Dank 🙂
    Emmi

  45. Reply
    cara mia
    21. Februar 2012 at 19:54

    Liebe Joanna,
    Vielen Dank für deine Tipps und Ideen! Meine Kleine ist zwar erst 2 Jahre alt, aber will ständig beschäftigt werden und aktiv sein. Ich mag das(klar, nicht immer), denn auch ich bin sehr unternehmungslustig(klar, auch nicht immer)! Viele deiner Ideen führen wir schon jetzt aus(gemütlich auf dem Sofa bei einer Tasse Kakao und selbst gebackenen Plätzchen Bilderbücher angucken und Schwimmen stehen momentan ganz oben auf der Beliebtheitsliste), aber die "Zeltbau-Aktion" müssen wir hier auch unbedingt mal machen. Auch eine Idee mit kleinen Kindern: Große Kartons anmalen und darin Verstecken spielen.
    All deine Ideen hat meine Mama auch mit meiner Schwester und mir gemacht und wir hatten eine super schöne Kindheit! Also es lohnt sich! Ich bin meiner Mama echt dankbar dafür…ich müsste ihr mal wieder Blumen holen!

    Liebste Grüße
    Alina

  46. Reply
    dorelies
    21. Februar 2012 at 20:06

    Liebe Joanna,
    seit WEihnachten eine begeisterte Leserin deines Blogs, freue ich mich jedes Mal auf Neuigkeiten. Klingt jetzt komisch, aber über den Nachsath bin ich dankbar, denn so insgeheim habe ich mir gedacht: wow, so viel schaffe ich nicht alles in einer Woche. Da bin ja ich überfordert.
    Meine Mädels malen und verkleiden sich immer gerne, schminken, basteln, mit Nachbarshund spazieren gehen. Doch ein guter und auch beliebter Punkt ist mir noch eingefallen: Besuch bei Oma – die Kids werden verwöhnt und Mama kann sich ein paar nette Stunden machen. Klingt doch gut :-).

    LG Dorelies

  47. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 20:06

    Hallo Joanna, schöner Text wiedermal…! Danke

    Aber mal was anderes,
    wann gibt es die Mini Becher im 6er Set wieder,in deinem Shop? Kommen die nochmal rein?
    Würd die sehr gerne für meine Kids haben, die haben so schöne Farben.

    Liebe Grüße Aljona (nähe Köln)

  48. Reply
    Anonym
    21. Februar 2012 at 20:37

    Das allerallerallerwichtigste ist, einfach das zu tun, was sich richtig anfühlt, wofür das Herz brennt. Ich habe immer gearbeitet, teilweise sogar in 2 Berufen (wie jetzt auch :-)) und war trotzdem für meinen Sohn da. Wenn man als Mutter glücklich und zufrieden ist, ist das das wichtigste für das Kind! Eine zufriedene Mutter ist eine gute Mutter, eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter 🙂
    Niemandem etwas beweisen, es niemandem recht machen, einfach das tun, was einen glücklich macht. Mir hat vor langer Zeit einmal ein alter Mann gesagt, aus seiner Sicht sei die einzige Pflicht, die wir Menschen hier auf Erden haben, glücklich sein. Zuerst habe ich gedacht, ach nein, wie selbstsüchtig und egoistisch. Aber das stimmt nicht! Nur wer selber glücklich ist, kann auch andere glücklich machen! So einfach ist das! Also darum…folge Deinem Herzen!!

    Und Dir, liebe Joanna, DANKE für Deine wunderbaren Gedanken!
    Liebgruss, Carolina

  49. Reply
    herzlichgern.de
    21. Februar 2012 at 21:30

    das hört sich so toll an! ich WILL auch FERIEN haben!
    wir wohnen im falschen Bundesland und dürfen morgen schon wieder in die Schule
    EUCH noch GANZ VIEL SPASS in den FERIEN!
    GGGLG
    CLaudi

  50. Reply
    barbara grüdl
    22. Februar 2012 at 7:14

    ich habe keine kinder. das finde ich sehr schade. das macht mich zur zeit oft traurig. aber – das ist ein anderes thema. was ich dennoch von hier mitnehme, und somit von dir, liebe joanna, ist die lebensART, wie du das leben nimmst, deine meinung/haltung.. wie auch immer… zum leben, wie man umgeht, mit dem, was so passiert. und das ist eine grosse inspiration und hilfe für mich. ich mag die mischung deines blogs so sehr, ganz ganz grosse klasse!!
    von herzen, barbara

    heute beginnt die fastenzeit – ich glaube, ich backe gleich mal die SCHOKOLADENTÖRTCHEN… 😉

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